kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Judenhass beschränkt sich nicht auf Islamisten 12. April 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:08

Bislang liberale Gruppierungen in Ägypten schlagen neuerdings wiederholt judenfeindliche Töne an, selbst die betont säkulare „Neue Wafd Partei“. Ihr Generalsekretär ist der ägyptische Christ Mounir Fakhri Abdel Nour, der seinen Onkel Saad 2003 in dieser Funktion beerbte; die Parteispitze umwirbt gerne die christliche Minderheit als Wählerpotential. Immerhin stellen die einheimischen Kopten je nach Quelle rund zehn Prozent oder mehr der Bevölkerung. In der Ausgabe der Parteizeitung „Al Wafd“ vom 14. März 2012 jedoch durfte die Autorin Fikriya Ahmed judenfeindliche Gräuelmärchen verbreiten, wie es eigentlich sonst bei islamistischen Parteien regelmäßig vorkommt. Sie wirft den Juden vor, am Purimfest traditionell Rachemorde an Nichtjuden zu verüben und anschließend das Blut rituell in Leckereien zu verarbeiten. Aktuell würden Palästinenser Opfer dieser angeblichen Tradition. Detailliert schildert sie die zwei Wege, um an Blut zu gelangen: durch Schächten oder durch Folter. Das Blut sei anschließend getrocknet und unter das Mehl für das Purimgebäck gemischt worden. Heutzutage würden diese Methoden durch Militäraktionen und Terrorakte ersetzt.

 

Der Artikel war nicht der erste Ausrutscher in diese Richtung: Im Juni vorigen Jahres hatte die Spitze der Partei, in deren Logo Halbmond und Kreuz prangen, gar eine Allianz mit der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei der Muslimbruderschaft angekündigt. Die Befürworter dieses Schrittes gerieten aber innerparteilich so unter Druck, dass sie wieder aus der Allianz austraten. Der gemeinsame Nenner ist dabei offenbar ein Judenhass, der über bloß einseitige Vorwürfe gegen Israel weit hinaus geht. Vize-Parteichef Ahmed Ezz el-Arab stellte ihn im Juni vorigen Jahres unter Beweis, als er der „Washington Times“ ein Interview gab. Darin leugnete er den Holocaust, bezeichnete das Tagebuch der Anne Frank als eine Fälschung und lastete dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad zusammen mit den amerikanischen Kollegen von der CIA den Massenmord vom 11. September 2001 an.

 

Auch Christen tragen zuweilen zu dieser Hetze bei: Der im März 88-jährig verstorbene Kopten-Papst Schenuda III. ließ im Juni 2006 etwa in einer Pressemitteilung verbreiten, dass der damals gerade neu erschienene Film „Da Vinci Code – Sakrileg“ und dessen Romanvorlage von Dan Brown das Resultat einer jüdischen Verschwörung gegen das Christentum seien. Er war zudem ein entschiedener Gegner des Friedensvertrags mit Israel. Bekannt ist, dass der Frieden zwischen dem jüdischen Staat und Ägypten, der im US-amerikanischen Camp David im März1979 geschlossen wurde, immer ein kalter Frieden geblieben ist. Jedoch ist der Erkenntnis noch nicht sehr verbreitet, dass dafür nicht allein der anhaltende Nahost-Konflikt, Islamisten und die verbliebenen nasseristischen Nostalgiker (Gamal Abdel Nasser, ägyptischer Präsident von 1954 bis 1970) verantwortlich sind.

 

Diese Erklärung wäre auch unhistorisch: Bereits kurze Zeit nach dem ersten Nahostkrieg 1948 holte sich König Faruk (1936 bis 1942) gezielt ehemalige deutsche Wehrmacht-Offiziere als Militärexperten ins Land, darunter General Artur Wilhelm Schmitt, der ab 1966 Abgeordneter der NPD im Bayerischen Landtag war. Die Gründung des Staates Israel 1948, der Suezkrieg 1956, der Sechstagekrieg 1967 lieferten jeweils den Vorwand, Ägypter jüdischen Glaubens zu vertreiben; sie wurden aufgrund ihrer Religion zu Staatsfeinden erklärt, waren Pogromen ausgesetzt und wurden teilweise sogar in Gefängnissen und Lagern festgehalten; viele wurden zudem enteignet. Von rund 75.000 Juden leben nur etwa 800 noch am Nil, gerade einmal 100 in der Hauptstadt Kairo. Im Stadtteil Fostat befindet sich der Gedenkort, an dem der Überlieferung nach Moses in einem Körbchen von der Tochter des Pharaos aus dem Wasser gefischt wurde. Gleich daneben steht die wohl älteste Synagoge der Welt, die Ben Esra Synagoge, in der schon der große jüdische Aristoteliker Maimonides im 12. Jahrhundert betete. Die ägyptische Altertumsbehörde bewacht diesen Ort.

 

 

FOTO: Michaela Koller überreicht dem Papst eines ihrer Bücher –Michaela Koller ist Politikwissenschaftlerin, Buchautorin, Vatikan-Korrespondentin und Mitherausgeberin des Web-Magazins VATICANISTA  –  Erstveröffentlichung des Artikels in EXPLIZIT: www.explizit.net  

{Quelle: charismatismus.wordpress.com}

 

 

Kopten pilgern nach Jerusalem

 

Die ägyptischen Medien schüchtern die Kopten als Volk und Kirche ein! Seit etwa 4 Tagen wird ständig darüber berichtet, dass viele Kopten nach „Israel“ fahren oder fliegen. Islamisch wird aber wie immer berichtet: „Tausende Kopten besuchen das „besetzte“ Jerusalem“ … „Kopten missachten das Verbot ihres verstorbenen Papstes und pilgern nach Jerusalem. Das zeigt aber, wie schwierig für die koptische Kirche in der Zukunft sein wird, ihr Volk unter Kontrolle zu haben“. Verängstigt musste die koptische Kirche durch die Heilige Synode verkünden, dass sie das Verbot seiner Heiligkeit Papstes Schenuda nicht aufgehoben hat. Der juristische Berater des koptischen Patriarchats, Dr. Nagib Gebraiel, bestätigte das Verbot und gab bekannt, dass alle Kopten, die zu Ostern das Heilige Grab unseres Heilands besuchten, kirchliche Strafen davon tragen werden. Auch die koptische Kirche in Jerusalem lehnte es ab, koptische Pilger zu empfangen, wo wir einen Bischof dort haben: Bischof Abraham! Seine Exzellenz sagte durch Pater Missaiel (Hirte der Kirche der Heiligen Helena – der koptische Teil in der Auferstehungskirche): Die koptischen Pilger werden nicht zur Kommunion zugelassen“. Seltsamerweise fügte Pater Missaiel hinzu: Die Zahlen der koptischen Pilgern sind nicht mehr als ein paar Dutzend“! Es wird aber in den Medien von Tausenden geredet!

 

 

Warum verbat Papst Schenuda den Kopten die Pilgerfahrt nach Jerusalem?

 

Seine Heiligkeit durchschaute die Absichten des erschossenen Präsidenten Anwar Saddat, als er vom Papst im Jahr 1978 verlangte, jedes Jahr 50,000 koptische Pilger nach Israel zu schicken. Papst Schenuda lehnte es ab, obwohl er genau wusste, wie Heilig die Spuren Jesu Christi für uns Kopten sind. Er wollte ab die Kopten vor dem muslimischen Hass schützen. Denn es heißt sofort: „Kopten sind VerräterKopten verbünden sich mit den Juden gegen den IslamWarum fliegen die Kopten ständig nach Israel? Spionieren sie uns für Israel ausKoptische Kirche führt ihre Anhänger zu staatlichem Ungehorsam“! Das alles ersparte Papst Schenuda uns. Genauso lehnte er zum Beispiel das Angebot Mubaraks ab, das Auferstehungsfest zu Nationalfeiertag zu erklären. Papst Schenuda sagte ihm: Über die Geburt Issa (Jesus) sind wir einig. Unser muslimische Mitbürger lehnen die Auferstehung Issas (Jesu) strengst ab. Wenn Sie das machen würden, ernten wir unendliche Angriffe“!

 

 

Die Juden und der jüdische Geheimdienst Mossad sind zwei verschiedene paar Schuhe! Wer ein wenig belesen ist, weiß ganz genau, wie skrupellos jeder Geheimdienst eines jeden Staates ist. Dass der Mossad hinter solchen und vielen anderen Aktionen wie „Da Vinci Code – Sakrileg“ stecke, ist jedem normaldenkenden Menschen bekannt. Darüber gibt es jede Menge Bücher in vielen Sprachen!

 

 

 

 

Videokommentar: Israelfeindlichkeit und Judenhass in Deutschland

 

 

Der Schriftsteller Günter GraSS hat mit seinem israelfeindlichen Gedicht die Büchse der Pandora geöffnet: Seitdem tauchen immer mehr Statements auf, in denen nicht etwa die Unrechtsdiktatur Islamische Republik Iran, sondern allen Ernstes das demokratische Israel als eine Gefahr für den Weltfrieden angesehen wird. In der öffentlichen Diskussion wird der Hass auf Israel dank des GraSS’schen „Man wird doch noch sagen dürfen“ also wieder salonfähig. Angefangen von den Sozialisten der NPD und der LINKEN über die vermeintlichen „Friedens“-Marschierer bis hin zu extrem linken Journalisten bei diversen Medien wie beispielsweise Süddeutsche, SPIEGEL und ARD reichen die „GraSS hat Recht“-Stimmen. Den Vogel schoss Tagesschau-Kommentator Thomas Nehls ab, der GraSS sogar für den Friedensnobelpreis vorschlagen möchte. Alle scheinen von der tötungswilligen Ideologie des Islams und der Gefährlichkeit des iranischen Regimes keine Ahnung zu haben. Es ist eine unfassbare Realitätsverkehrung, der einzigen Demokratie im Nahen Osten den Wunsch zu einem atomaren Erstschlag zu unterstellen. Umso schlimmer, dass ihm mittlerweile immer mehr öffentliche Personen und Gruppierungen in Deutschland Recht geben.

 

GraSS sollte ein paar Tage Anschauungsunterricht in israelischen Städten wie Sderot nehmen, wo er 15 Sekunden Zeit hat, bei anfliegenden Kassam-Raketen einen rettenden Betonbunker aufzusuchen. Die von den Palästinensern als Dankeschön für den israelischen Abzug aus dem Gaza-Streifen herübergeschossen werden. Der Nahost-Konflikt geht nicht etwa um ein paar Kilometer Land hin oder her, er ist von grundsätzlicher Natur. Selbst wenn sich die Juden aus ganz Israel zurückzögen und nur noch in Tel Aviv lebten, würden die Moslems auch noch diese letzte Stadt angreifen. Denn der Islam duldet keinen Staat von „Ungläubigen“ auf seinem eigenen Herrschaftsgebiet – oder was er als solchen ansieht. Dabei könnten die Israelis ganz schnell für die Räumung des Tempelberges sorgen, denn die Moslems haben keinerlei historische Berechtigung, dort ihren Felsendom zu haben. Der auf der heiligsten Stätte des Judentums wie ein manifestierter Machtbeweis thront. Schließlich hat Mohammed nie seinen Fuß nach Jerusalem gesetzt, die Stadt ist kein einziges Mal im Koran erwähnt, und auch der ominöse nächtliche „Pferdeflug“ kann niemals nach Jerusalem geführt haben. Denn im Koran ist von einem Flug zu einer „weit entfernten Moschee“ die Rede, und eine solche kann sich im Jahr 630 nur auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabiens befunden haben. Jerusalem wurde bekanntlich erst Jahre später von den Moslems kriegerisch erobert, wobei sie auch die byzantinische Basilika St. Maria in die Al-Aksa-Moschee umwandelten.

 

Der muslimische Hass gegen Juden ist so alt wie der Islam. Als die Juden in Mekka die neue Religion von Mohammed nicht akzeptierten und ihn gemeinsam mit Christen als „Lügner“ und „Betrüger“ bezeichneten – was an etwa einem halben Dutzend Stellen im Koran dokumentiert ist – nahm Mohammed böse Rache. Spätestens als er etwa 800 gefangene Juden in Medina köpfen ließ und Juden im Koran als „Affen und Schweine“ diffamierte, war der Grundstein für eine bislang knapp 1400-jährige Feindseligkeit gelegt. Wer die Besessenheit von Ahmadinedschad & Co ignoriert, der sich die Vernichtung Israels geradezu herbeisehnt, ist entweder blind oder ideologisch vernagelt. Bei GraSS stellt sich lediglich die Frage, ob er sich im hohen Alter auf die in seiner Jugend erlernten Dinge zurückbesinnt oder die typisch sozialistische Abneigung gegen das „kapitalistische“ und „imperialistische“ Duo USA-Israel verinnerlicht hat. Die Ignorierung des Islams als brandgefährliche Ideologie ist geradezu fahrlässig. Israel befindet sich an der Frontlinie des internationalen Djihad und sieht sich permanenten Angriffen von judenhassenden Moslems ausgesetzt. Ein Land von der Größe Hessens kann es sich nicht leisten, abzuwarten, ob die NPD, die LINKE und Herr GraSS von der Existenz der iranischen Atombombe überzeugt sind. Wenn die Raketen erst einmal gestartet sind, wird das israelische Volk kurz danach der Geschichte angehören. Das ist genau das, wovon der iranische Ministerpräsident nachts träumt und tagsüber blumig schwadroniert.

 

Einem tiefgläubigen Moslem ist es egal, ob er im Djihad umkommt, denn das Paradies mit der Erfüllung aller Wünsche ist ihm sicher. Allah wird ihn für die Auslöschung des Judenstaates auf „muslimischem“ Territorium reich belohnen, gerade wenn er anschließend durch einen israelischen oder amerikanischen Vergeltungsschlag als Märtyrer stirbt. Das Diesseits ist in muslimischem Denken ohnehin nur eine kurze Übergangsphase zu den ewigen Freuden des Jenseits. Wer all dies ignoriert und noch dazu Israel die Schuld für den Konflikt in die Schuhe schiebt, ist ein geistiger Brandstifter. Wohin das führen kann, sieht man unter anderem an dem muslimischen Judenmörder von Toulouse, oder auch an fanatischen Moslem-Demonstrationen, bei denen „Juden ins Gas“ und „Wo ist Hitler – der würde die alle umbringen“ skandiert wird. Hierzu unser Videokommentar {Quelle: www.bayern.diefreiheit.org – von Michael Stuerzenberger}

 

12 Responses to “Judenhass beschränkt sich nicht auf Islamisten”

  1. carma Says:

    völker, hört die signale:
    >>Israel befindet sich an der Frontlinie des internationalen Djihad und sieht sich permanenten Angriffen von judenhassenden Moslems ausgesetzt. Ein Land von der Größe Hessens kann es sich nicht leisten, abzuwarten, ob die NPD, die LINKE und Herr GraSS von der Existenz der iranischen Atombombe überzeugt sind. Wenn die Raketen erst einmal gestartet sind, wird das israelische Volk kurz danach der Geschichte angehören. Das ist genau das, wovon der iranische Ministerpräsident nachts träumt und tagsüber blumig schwadroniert.<<

    es gibt auch unter unseren "blogwarten" welche, die glauben, lediglich israelische siedler seien schuld, dass die islamische welt einen dritten weltkrieg in kauf nimmt, um die welt wiedereinmal so restlos von allem jüdischen (-danach allem christlichen?!) zu befreien, so radikal, wie es ein deutsch-österreichischer, slawokeltischer(?) despot schon fast einmal verwirklicht hatte!
    wer den Alten Bund verleugnet, verleugnet auch den Neuen – die Gottesmutter Maria versinnbildlicht dies durch die geburt des Neuen aus dem Alten. Jesus predigte überwiegend vor dem jüdischen volk, ein christliches gab es ja nicht. er lehrte sie, wahre gotteserkenntnis sei zukünftig(!) nur durch IHN zu erfahren -auf dem fundament der bisher überlieferten Gottes-Offenbarungen (A:T.).
    das mehr heiden als juden ihm nachgefolgen würden, lag vielleicht nicht in Seiner, aber sicherlich in Gottes absicht…

  2. Emanuel Says:

    Für den Einen, den Hungrigen und den Durstigen …..!

    5096. „Die gefangen lagen im Hause des Gefängnisses“,
    1. Mose 40/5,
    bedeutet, das unter Falschem war.

    Dies erhellt aus der Bedeutung von gebunden (oder gefangen)
    liegen im Hause des Gefängnisses, sofern es bezeichnet, unter
    Falschem sein, wovon Nr. 4958, 5037, 5038, 5085.
    Die, welche in Falschem sind und mehr noch die, welche in
    Bösem, heißen Gebundene und im Gefängnis, nicht als ob sie in irgendwelchen
    Banden wären, sondern weil sie nicht in der Freiheit
    sind; denn die, welche sich nicht in der Freiheit befinden, sind innerlich
    gebunden.
    Die, welche im Falschen sich begründet haben, sind
    nämlich nicht mehr in der Freiheit, das Wahre zu erwählen und anzunehmen,
    und die, welche sich stark begründet haben, sind nicht
    einmal in der Freiheit, es zu sehen, noch weniger es anzuerkennen
    und zu glauben; denn sie sind in der Beredung, daß das Falsche wahr
    und das Wahre falsch sei.
    Die Beredung ist von der Art, daß sie alle
    Freiheit, etwas anderes zu denken, benimmt, folglich, daß sie das
    Denken selbst in Banden und gleichsam gefangen hält.

    E.Swedenborg, Himmlische Geheimnisse, Band 7,

    • carma Says:

      der HERR der christen war auch der HERR der juden, doch nur ein teil von jenen erkannte damals(!) JESUS als ihren MESSIAS. ein teil der juden wird IHN noch erkennen, ein noch größerer teil der christenheit wird IHN wieder verleugnen. „Ich“ folge nur dem weg des HERRN, der einzig zu GOTT führt – mögen juden und auch moslems diesen weg für sich ebenso entdecken – GOTT liebt alle seine geschöpfe und richtet nach eigenem ermessen…
      wagen wir uns nie zuweit vor in der beurteilung der anderen!

      • Emanuel Says:

        ok, einverstanden. Ich meine nur, wir Christen sollten uns über uns selber zunächst klar werden und uns nicht den Kopf der anderen zerbrechen. Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass wir Christen dringend EINHEIT brauchen …. und jede Religion, die Jesus Christus nicht als den Herrn sieht, ist eben deshalb von unserer Religion geschieden. Jesus, der Herr kam gerade deshalb in diese Welt um eine neue Gemeinschaft zu gründen. Natürlich bestand diese Urgemeinschaft der Gläubigen aus zahlreichen Juden und eben den vielen Heiden, die dann später die Christliche Urkirche gebildet haben. Aber mit diesem Neuen war das Alte eben getrennt … also: Man kann nicht zwei Herren dienen …..

  3. carma Says:

    hi emanuel,
    >>Natürlich bestand diese Urgemeinschaft der Gläubigen aus zahlreichen Juden und eben den vielen Heiden, die dann später die Christliche Urkirche gebildet haben. Aber mit diesem Neuen war das Alte eben getrennt … also: Man kann nicht zwei Herren dienen …..<<
    falls du dir da sorgen über mich machen solltest: wäre ich jude, hätte ich längst zum christentum konvertiert. die freiheit des christenmenschen dank der liebe und "aufklärung" durch JESUS ist mir das größte glück!
    dennoch ist der GOTT der christen auch der der juden. IHN wußte auch JESUS als Gott-Vater anzusprechen und im gebet aufzusuchen. welches verhälnis Er exakt zu "IHM" hatte, treibt unsere fantasie seit 2000 jahren um. wir drehen uns über die wahre identität JESUS noch endlos im kreis, wenn du JHWE/JEHOVA durch JESUS zu ersetzen versuchst. es steht dir frei, dies zu tun – mir aus glaubensgründen nicht! in meiner glaubens – und lebenspraxis versuche ich, JESUS worten, anweisungen und Seiner verbundenheit zu GOTT soweit es mir möglich ist, zu folgen. klappt nicht immer, deshalb bin kein gar so strenger moralist. JESUS führt mich zu GOTT, Er wollte selbst nicht als Gott angebetet werden -das macht IHN für mich nur umso größer! ER ist unser alleiniger ERLÖSER und BEFREIER und hat uns wahrhaftig das rechte fühlen, denken, erkennen, unterscheiden und handeln in der welt nahegebracht, wie GOTT es Ihm aufgetragen hatte…

    • Emanuel Says:

      … lieber Carma .. wie ich schon mehrfach erwähnte, bin ich nicht bibelfest. Ich studiere seit 4 Jahren die Bibel… erst ! Ich habe in diesem Studium erfahren, daß der Herr mehrfach betont, „er mich kennt, kennt den Vater“ oder „der Vater ist in mir und ich bin im Vater “ und vieles mehr. Mein Problem ist, daß ich tatsächlich nur einen einzigen Gott, JHWH anbeten kann und nicht zwei oder drei !

      Ich schicke dir eine Stelle meines Lieblings-Lehrers, Bitte lies es durch und sage mir deine Meinung … Falls der werte Knecht es erlaubt …. ok?

      Das Himmlische des Geistigen wird gesagt, und es wird (darunter)
      der Herr verstanden. Es kann auch abstrakt (ohne persönliche
      Beziehung) von Ihm gesagt werden, weil Er das Himmlische selbst
      und das Geistige selbst ist, d.h. das Gute selbst und das Wahre
      selbst. Dies kann zwar beim Menschen nicht ohne Beziehung auf
      die Person begriffen werden, weil sich im einzelnen seines Denkens
      immer das Natürliche einstellt; aber wenn man denkt, daß alles im
      Herrn göttlich ist, und daß das Göttliche über jeden Gedanken erhaben
      und selbst den Engeln ganz unbegreiflich ist, und wenn man alsdann
      das, was begreiflich ist, abzieht, so bleibt folglich gleichwohl
      das eigentliche Sein und Dasein, d.h. das Gute selbst und das Wahre
      selbst übrig.
      Weil jedoch der Mensch von der Art ist, daß er von Abstraktem
      gar keine Denkvorstellung haben kann, wenn er nicht etwas Natürliches,
      was aus der Welt durch Sinneswahrnehmungen hereingekommen
      war, damit verknüpft; denn ohne ein solches verliert sich sein
      Denken wie in einem Abgrund und verschwindet; deswegen und
      damit das Göttliche nicht beim Menschen in leibliche und irdische
      Dinge ganz versinken und verlorengehen, und bei wem es bleibt,
      nicht mit einer unreinen Vorstellung befleckt werden möchte und zugleich
      alles Himmlische und Geistige, das vom Göttlichen (herkommt),
      deswegen hat es dem Jehovah wohlgefallen, Sich wirklich
      darzustellen, wie Er ist und wie Er im Himmel erscheint, nämlich als
      ein göttlicher Mensch; denn das Ganze des Himmels strebt zur
      menschlichen Form hin, wie aus dem erhellen kann, was am Ende
      der Kapitel über die Entsprechung aller Teile des Menschen mit dem
      Größten Menschen, das der Himmel ist, gezeigt wurde.

      Dieses Göttliche oder dieses dem Jehovah im Himmel Eigene, ist der Herr von
      Ewigkeit. Ebendasselbe nahm der Herr an Sich, als Er in Sich das
      Menschliche verherrlichte oder göttlich machte, was auch augenscheinlich
      klar wird aus der Gestalt, in der Er vor Petrus, Jakobus und
      Johannes erschien, als Er verklärt wurde: Matth. 17/1, 2; wie auch
      (aus derjenigen), in der Er einige Male den Propheten erschien.

      Daher nun kommt es, daß ein jeder das Göttliche Selbst sich
      denken kann als einen Menschen und

      als den Herrn, in dem alles Göttliche und die vollkommene Dreieinigkeit ist,

      denn im Herrn ist das Göttliche Selbst der Vater,

      das Göttliche im Himmel ist der Sohn,

      und das davon ausgehende Göttliche ist der Heilige Geist,

      und daß diese eins sind, wie Er selbst lehrt, erhellt eben hieraus.

      Swedenborg benutzte damals die King James Bibel , muss ca. 300 Jahre alt gewesen sein, daher schreibt er Jehovah – immer dann- wenn beispielsweise in der Bibel oder in der Tora der „Ewige“ steht

      Swedenborg, Himmlische Geheimnisse , Band 7, Nr. 5110 (Im Internet nachlesbar!)

      • carma Says:

        hey, der erste text von „deinem“ swedenborg, den ich wirklich spannend finde und aufhebe. trotzdem: Jesus bleibt für mich der „stellvertreter Gottes“ auf erden und hat seine eigene göttlichkeit – ein „familien-mitglied“ sozusagen. denn: zu wem betete Josef und Maria, die frommen, gutgläubigen normal-juden (waren ja nicht alle pharisäer) zu der zeit, als Jesus embryo, baby, kind, jugendlicher, früh-erwachsener war? war der „himmel“ solange leer, bis Jesus zu Gott auf erden heranreifte? konnte Gott ungeteilt aus seiner sphäre heraustreten, um sich als sohn seiner selbst der welt (bzw. dem jüdischen volk!) zu offenbaren? wo blieb die obsorge über die restliche schöpfung/welt? mir fielen da noch viele fragen ein, aber ich hüte mich vor zu viel skepsis. allerdings: wie swedenborg auch richtig meinte, ich kann mir Gott letztlich nur menschlich denken, alle abstraktion führt in leere ungewissheit. deswegen könnte ich auch nicht buddhist sein. nur durch dieses (für eine zeit) menschliche „Gott-Wesen“ JESUS kann man sich mit GOTT überhaupt wahrhaft identifizieren, ohne götzenbilder, opferkulte und gesetzestexte an seiner statt setzen zu müssen. so wie Jesus sind wir alle von Gott (ursprünglich?!) gemeint, was Jesus von Gott meinte(sagte), das meinen auch wir. in Jesus spiegelt sich Gott, den wir sonst nie so klar „ahnen“ könnten…
        deshalb beneiden uns heimlich die juden, fürchten uns in wahrheit die moslems und irritieren wir den rest der welt, weil der Heilige Geist in uns ist – sie spüren sehr wohl, dass es da doch etwas (WAHRHEIT) geben könnte…

  4. carma Says:

    PS: swedenborg meinte, man müsse sich Gott als den höchsten menschen vorstellen. oder den gewöhnlichen menschen als niedrigste Gottheit? aus solcherlei vorstellungs-fallen wollte uns Gott vielleicht durch Jesus befreien, um aller unseligen Gottes-spekulation und blinden Gesetzes-gläubigkeit ein menschliches maß zu setzen und nicht in die irre zu gehen…

    • Emanuel Says:

      Hi Carma !

      Vielen Dank, dass du mir deine Gedanken geschildert hast. Swedenborg hat mir den Zugang zum Gottesglaube mit Verstand und Herz verschaffen … deshalb verehre ich Ihn sehr und er ist wirklich „mein Swedi“. Aber klar , das ich jeden Einwand aufnehme und darüber selber überlege .. danke dir noch mal …

  5. Emanuel Swedenborg (1688-1772)
    Bis zum Alter von 56 Jahren war Emanuel Swedenborg einer der produktivsten und vielseitigsten Naturforscher seiner Zeit.

    1744 und 45 hatte er zwei Christuserscheinungen, die ihn veranlassten, sein Leben radikal zu ändern und sich fortan nur noch geistig-religiösen Dingen zu widmen. Während 28 Jahren durfte er bei vollem Bewusstsein in den anderen Bereich der Wirklichkeit eintreten und seine zahlreichen Visionen und Auditionen schildern, die er in der damaligen Gelehrtensprache, dem Latein, für die Nachwelt niederschrieb.
    ob man glaubt oder nicht bleibt letztendlich jeden überlassen darüber zu glauben…

    mann sollte alles nutzen was uns zu Gott näher bringt

    Sie mögen also wissen, daß ein jeder Mensch für den Himmel geboren ist, und daß aufgenommen wird, wer in der Welt den Himmel in sich aufnimmt, und ausgeschlossen wird, wer ihn nicht aufnimmt.«

  6. Emanuel Says:

    „war der “himmel” solange leer, bis Jesus zu Gott auf erden heranreifte? konnte Gott ungeteilt aus seiner sphäre heraustreten, um sich als sohn seiner selbst der welt (bzw. dem jüdischen volk!) zu offenbaren? wo blieb die obsorge über die restliche schöpfung/welt? mir fielen da noch viele fragen ein, aber ich hüte mich vor zu viel skepsis.“

    Ähnliche Fragen habe ich mir beim Studium der „Himmlischen Geheimnisse“ auch gestellt. Aber hier kommt natürlich auch jetzt der Glaube an die „Allmacht Gottes“ ins Spiel. Gott hat sich ja mehrmals auf Erden gezeigt. Wie z. B. Moses auf dem Berg Sinai usw . Ich werde diese Frage weiter erforschen und dir mitteilen , wenn ich etwas dazu finde .. ok ???

    Ausserdem ist „Zeit“ und „Raum“ ja ein irdisches Phänomen. 33 Jahre hat der Herr wohl hier verbracht, nach unserer „Zeit“. Ich glaube im Universum ist das „rein gar nichts“ …..


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s