kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die MÄCHTIGEN lassen Mali „arabischen Frühling“ erleben 11. April 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:04

 

Nach einem langen Telefonat mit einem Katholik aus Elfenbeinküste wurde mir bestätigt, was ich zwischen den Zeilen las. Lieber warte ich auf seine Analyse, weil er vieles aus dem Französischen übersetzen muss. Jedoch kann man bis dahin ein paar Fragen stellen, welche zur Aufklärung führen können: Wer gab den islamischen Rebellen so viel Waffen? Aus Libyen? Und wer hat das erlaubt? Ist es ein Zufall, dass die Franzosen ihre Finger im Spiel haben? Erinnert man sich an das, was Frankreich in Elfenbeinküste seit der Beseitigung von Laurent Gbagbo im April 2011? Ausgerechnet wurde der Moslem Quattara an die Macht gebracht? Seitdem gibt es Christenverfolgung, was das Land vorher nicht kannte. Erinnert man sich an das gelöschte Video und die vielen Bildern von verbrannten Christen? 800 Katholiken wurden beim lebendigen Leib verbrannt. Das von You Tube gelöschte Video zeigte, wie halbtot verprügelte Christen ins Feuer geworfen wurden. Ist es ein Zufall, dass Mali von Moslems in zwei Staaten geteilt wird? Ist es ein Zufall, dass Mali von den islamischen Söldnern eingeschüchtert wird, welche mal für Gaddafi und mal für die Nato gekämpft haben? Warum erlauben die Mächtigen (Amerika, Westen und NATO & Co.) die Machtzunahme der islamischen Terrorgruppen, welche den Noren Afrikas und Asiens schon eingenommen haben? Normalerweise spielen die Mächtigen die Gendarmen, die fürs Wohl der Welt sorgen: Unheil stiften, Blut fließen lassen und dann durch Blauhelmsoldaten alles unter Kontrolle bringen, was sicherlich Jahre dauert! Beschäftigen Sie sich bitte damit!

 

 

 

Ecowas will Eingreiftruppe für Mali aufstellen

 

 -

Der Islamistenführer Iyad ag Ghaly inmitten seiner Getreuen

auf einem von der Gruppe Ansar Dine {Anhänger der Religion} verbreiteten Bild

 

Die westafrikanischen Staaten haben umfassende Sanktionen über die Junta in Mali verhängt.

Islamisten haben in Timbuktu unterdessen

die bislang mit ihnen verbündeten Tuareg-Rebellen vertrieben.

 

Die Militärjunta in Mali hat am Dienstag die gegen sie verhängten Sanktionen der westafrikanischen Staaten „zur Kenntnis genommen“. „Das vordringliche Problem in Mali ist aber nicht die Junta, sondern es sind die Rebellen im Norden“, sagte der Anführer der Putschisten, Hauptmann Amadou Sanogo. Die Staats- und Regierungschefs der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (Ecowas) hatten am Montag ein „totales Embargo“ gegen Mali verhängt, nachdem am Sonntagabend ein Ultimatum, die verfassungsmäßige Ordnung wiederherzustellen, verstrichen war. Der malische Präsident Amadou Toumani Touré war am 22. März unter dem Vorwurf, nichts gegen den islamistischen Terror im Norden des Landes zu unternehmen, von der Armee gestürzt worden. Angesichts der Rebellion im Norden Malis kündigte der ivorische Präsident Alassane Ouattara im Namen der Ecowas die Mobilmachung einer westafrikanischen Eingreiftruppe an. Ein Treffen der Generalstabschefs der Armeen der 15 in der Ecowas organisierten Staaten soll diese Woche in Abidjan stattfinden. Am Dienstag war eine Delegation der Junta in Nigeria eingetroffen. Nigeria ist der größte Truppensteller in Westafrika.

 

Vormals Verbündete bekämpfen sich: Die Staats- und Regierungschefs der Ecowas haben unter anderem die Schließung aller Grenzen nach Mali angeordnet, das Einfrieren von Auslandsguthaben beschlossen, Reiseverbote gegen einzelne Personen verhängt und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen verkündet. Diese Sanktionen sind geeignet, Mali wirtschaftlich schnell in die Knie zu zwingen. Das Binnenland ist für seine Versorgung auf die Häfen der Ecowas angewiesen und zudem Mitglied der Währungsunion des Franc CFA. Die westafrikanische Zentralbank in Dakar hat Weisung, jeden Geldtransfer von und nach Mali zu unterbinden. Die Börsenkurse der in Mali tätigen Goldförderer stürzten am Dienstag ab. Mali ist der drittgrößte Goldproduzent des Kontinents. Derweil spitzte sich die Lage im Norden Malis weiter zu, wo seit Sonntag Tuareg-Rebellen sowie mehrerer islamische Gruppen die vollständige Kontrolle übernommen haben. In Timbuktu haben nach übereinstimmenden Angaben verschiedener Quellen die Islamisten von Ansar al Din (Verteidiger des Glaubens) die bislang mit ihnen verbündeten Tuareg-Rebellen der „Nationalen Bewegung zur Befreiung von Azawad“ (MNLA) aus der Stadt vertrieben. Die Islamisten holten die Fahnen des MNLA ein und verbrannten sie. Der Bevölkerung sagten sie, dass sie nicht für die Unabhängigkeit von Azawad kämpfen, sondern ausschließlich für die Einführung der Scharia. In Kidal und Gao, zwei weiteren Städten im Norden, in denen die Islamisten inzwischen tonangebend sind, wurde das Tragen westlicher Kleidung ebenso verboten wie das Musikhören.

 

Mister Marlboro„ sorgt für sein Schmuggelnetz

 

Inwieweit die MNLA noch die Rebellion der Tuareg kontrolliert, ist zurzeit nicht zu beantworten. Der Anführer von Ançar al Din, Iyad ag Ghaly, wurde am Montagabend in Timbuktu in Begleitung des Algeriers Mokhtar Belmokhtar gesehen, eines bekannten Mitglieds der Terrororganisation „Al Qaida im islamischen Maghreb“ (Aqim). Belmokhtar wurde in seinem Heimatland zwei Mal zum Tode verurteilt. Er ist mit einer malischen Tuareg verheiratet und wird in Mali auch „Mister Marlboro“ genannt, weil er ein Schmuggelnetz unterhält, das etwa gestohlene Autos, Zigaretten und Waffen sowie Kokain mexikanischer und kolumbianische Kartelle verschiebt. Belmokhtar gilt als Drahtzieher vieler Entführungen von Ausländern in der Sahara. Zuletzt war er in Libyen beim Waffenkauf geortet worden. Die gewöhnlich gut unterrichtete mauretanische Nachrichtenagentur al Akhbar meldete, der Aqim-Führer, Yahya Abu al Hammam und einer der beiden Hauptverantwortlichen der Gruppe, Abdelhamid Abu Zaid, hätten sich ebenfalls in Timbuktu niedergelassen. Sie wurden bei einem Treffen mit örtlichen Imamen gesehen. Nach Angaben des französischen Entwicklungshilfeministers de Raincourt gab es am Dienstag Hinweise auf Rebellenbewegungen in Richtung Mopti. Die Stadt liegt auf halber Strecke zwischen Gao und Bamako. Bis zur Hauptstadt sind es von dort noch 600 Kilometer. In den vergangenen Tagen waren Menschen aus Angst vor den Islamisten aus Mopti geflohen, darunter alle Soldaten mit ihren Familien. Der Widerstand der malischen Armee ist inzwischen zusammengebrochen. {Quelle: www.faz.net – Von Thomas Scheen, Johannesburg}

 

 

Islamisten und Tuareg kesseln Timbuktu ein

 

Im Norden Malis haben Aufständische Timbuktu angegriffen.

Timbuktu ist einer der letzten Orte im Norden, die noch von Regierungstruppen kontrolliert werden.

Die Ecowas versetzte eine 2000 Soldaten umfassende Eingreiftruppe in Alarmbereitschaft.

 

Im westafrikanischen Mali sind rund zehn Tage nach dem Militärputsch gegen Präsident Amadou Toumani Touré Tuareg-Rebellen und Islamisten auf dem Vormarsch. Trotz verschiedener Appelle der Putschisten, einem Waffenstillstand zuzustimmen, hat die Tuareg-Rebellengruppe „Nationalen Bewegung für die Befreiung von Azawad“ (MNLA) ihre Angriffe in Norden Malis verstärkt und zusammen mit den Islamisten einer Gruppe namens „Ançar Dine“ (Verteidiger des Islam) nach der Stadt Kidal, die am Donnerstag erobert worden war, am Samstag auch Gao eingenommen. Gao ist der Sitz des Oberkommandos der malischen Streitkräfte für die gesamte Nordregion. Am Sonntag waren die Tuareg und die Islamisten auf dem Vormarsch auf Timbuktu, der letzten von der malischen Armee gehaltenen Stadt im Norden. Am Nachmittag wurde gemeldet, Timbuktu sei eingekesselt und der Stützpunkt der Armee liege unter schwerem Feuer. Augenzeugen berichteten dieser Zeitung telefonisch aus Timbuktu, die regulären Soldaten seien geflohen. Von den der Junta ergebenen arabischen Milizen der Bérabish, die Timbuktu verteidigen sollen, sei auch nichts mehr zu sehen. Der Führer der Putschisten, Hauptmann Amadou Sanogo, kündigte angesichts der dramatischen Entwicklungen am Sonntag an, die Verfassung sowie alle Institutionen wiedereinzusetzen. Ein konkretes Datum nannte er aber nicht.

 

Mit dem Fall Timbuktus droht eine Zweiteilung Malis. Die MNLA gibt vor, für ein „freies“ Azawad zu kämpfen. Diese Region umfasst das Dreieck zwischen Timbuktu und Gao im Süden, der Grenze Nigers im Osten, der Algeriens im Norden und der Mauretaniens im Westen. Die Rolle von Ançar Dine ist weniger klar. Mutmaßlich aber steht diese Gruppe unter der Kontrolle von „Al Qaida im islamischen Maghreb“ (Aqim). Die Dschihadisten haben im Norden Malis ihre Rückzugsgebiete und arbeiten seit geraumer Zeit punktuell mit verschiedenen Tuareg-Sippen zusammen, unter anderem beim Transport von südamerikanischem Kokain durch die Sahara. Der Putsch gegen Touré am 22. Februar war mit dessen lascher Haltung gegenüber dem islamischen Terror im Norden begründet worden. Seit dem Putsch aber scheint der Widerstand der malischen Armee komplett zusammengebrochen zu sein. Viele Generäle waren von den Putschisten festgesetzt worden. Andere wollen sich nicht mit dem Umsturz gemein machen und haben aus Protest ihre Posten verlassen. Die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion (Ecowas) hat eigenen Angaben zufolge eine 2000 Soldaten umfassende schnelle Eingreiftruppe in Alarmbereitschaft gesetzt. „Wir werden alles tun, um die territoriale Integrität Malis zu verteidigen“, sagte der ivorische Präsident Alassane Ouattara, der gegenwärtig den Vorsitz der Ecowas innehat. Obwohl die Junta in den vergangenen Tagen mehrfach um ausländische Militärhilfe gebeten hatte, war am Sonntag noch unklar, ob die Putschisten einer Entsendung ausländischer Truppen bereits zugestimmt haben. Diese westafrikanische Eingreiftruppe mit Nigeria als größtem Truppensteller ist allerdings für den Lufttransport auf französische beziehungsweise amerikanische Militärflugzeuge angewiesen. Insbesondere die Präsenz französischer Soldaten ist in Mali indes nicht gerne gesehen. Frankreich unterhält in Abidjan im Nachbarland Elfenbeinküste einen Militärstützpunkt mir knapp tausend Soldaten. Hinzu kommt eine Staffel Kampfflugzeuge in Tschad.

 

Gespräche in Burkina Faso

 

Die Ankündigung von Putschführer Sanogo, die Verfassung wiedereinzusetzen, muss als Kapitulation der Militärs gewertet werden. Nachdem Ecowas am vergangenen Donnerstag mit der Schließung aller Landgrenzen nach Mali gedroht hatte, sollte die verfassungsmäßige Ordnung nicht wiederhergestellt werden, war am Samstag eine Delegation der Militärjunta zu Verhandlungen mit dem burkinischen Präsidenten Blaise Compaoré nach Ouagadougou gereist. Dabei hatten die Malier abermals betont, die Macht „so schnell wie möglich“ an eine zivile Regierung zurückgeben zu wollen. Nach Worten des burkinischen Außenministers Djibrill Bassolé wäre den Forderungen der Ecowas schon Genüge getan, wenn die Putschisten bis zu Neuwahlen den malischen Parlamentspräsidenten Dioncounda Traoré als Interimspräsidenten einsetzen würden. Ursprünglich sollten am 29. April Wahlen in Mali abgehalten werden. Die großen Geländegewinne der Tuareg-Rebellen und der Islamisten sind indes nicht nur der unorganisierten malischen Armee, sondern vor allem der ungewöhnlich umfangreichen Bewaffnung der Rebellen geschuldet. Der harte Kern dieser Rebellengruppe setzt sich aus Söldnern zusammen, die einst in der regulären libyschen Armee Dienst versahen. Ihr Anführer, Mohamed Ag Najem, bekleidete den Rang eines Obersts. Nach Gaddafis Tod setzte sich diese Tuareg unter Mitnahme beeindruckender Waffenarsenale bis hin zu Kampfpanzern, die aus dem Militärstützpunkt von Bani Walid in Libyen stammen, in ihr Herkunftsland Mali ab, wo sie mit den Terroristen von Aqim eine taktische Zusammenarbeit vereinbarten. Mehr als 200.000 Menschen sind inzwischen vor den Kämpfen geflohen. Über die Zahl der Todesopfer liegen keine verlässlichen Angaben vor, weil das umkämpfte Gebiet nicht mehr zugänglich ist. Insbesondere Ançar Dine verweigert internationalen Hilfsorganisationen jeden Zugang zu den von der Gruppe kontrollierten Regionen, in denen die Scharia eingeführt werden soll. Dem Norden Malis drohen Zustände wie in Stammesgebieten Wasiristans, die Rückzugsorte radikaler Islamisten sind. {Quelle: www.faz.net – Von Thomas Scheen, Johannesburg}

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s