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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Salafisten Einen Koran in jeden Haushalt 3. April 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:07

Vom Verfassungsschutz beobachtet, betreiben salafistische Muslime Mission – vor allem in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die Anhängerschaft dort wird größer.

 

Es ist unerwartet still am Stand von Abdurrahman, der unter einem weißen Zelt auf dem Wiesbadener Mauritiusplatz steht und Korane verteilt. Still nicht deshalb, weil es an Nachfrage mangelt. Sondern still, weil Abdurrahman leise spricht, fast flüstert. Ob er helfen könne, fragt er die Passanten freundlich. Er und seine Brüder verteilten die heilige Schrift des Islam. Dann nimmt er ein Exemplar zur Hand, streicht über den Einband und drückt es einem Passanten in die Hand. Vielleicht, sagt er, finde er ja die Wahrheit darin. Die „Wahrheit“ findet aber mittlerweile nicht nur in Wiesbaden statt. Auch in anderen Städten werden seit Monaten im großen Stil Korane verteilt – mittlerweile im gesamten Bundesgebiet. Nach Schätzungen des Verfassungsschutzes sind es inzwischen an die hundert Städte, in denen Islamisten in ihrem Sinne „Aufklärung“ betreiben. Die Rede ist von 25 Millionen Exemplaren, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz verteilt werden sollen.

 

Skeptische Sicherheitsbeörden: Sicherheitsbehörden beobachten die Aktion seit Herbst 2011 mit zunehmender Skepsis. Was anfangs als harmlose Informationsveranstaltung muslimischer Gruppen gesehen wurde, bekam in dem Moment Brisanz, als erkennbar wurde, wer hinter dem Projekt steht. Mittlerweile wissen die Behörden, dass es salafistische Gruppierungen sind. Islamistische Akteure, die auch missionieren. Gesteuert wird das Projekt aus Nordrhein-Westfalen, von dem Kölner Prediger Ibrahim Abu Nagie, einem der inzwischen führenden Salafisten in Deutschland. Erst im September vergangenen Jahres hat die Kölner Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn wegen öffentlicher Anstiftung zu Straftaten und Störung des religiösen Friedens erhoben. Abu Nagie gebe Empfehlungen, die Gewalt legitimierten, bis zur Vernichtung Andersgläubiger, heißt es. Auf der Internetseite seines Vereins „Die wahre Religion“ ist Abu Nagie bei sogenannten „Telefon-Konversionen“ zu sehen. Wie ein Fernseh-Seelsorger sitzt er vor dunklem Hintergrund in einer Kabine und nimmt Anrufe von jungen Christen entgegen, die sich am Telefon mit Abu Nagies „Unterstützung“ zum Islam bekennen. Ob die Anrufe authentisch sind, lässt sich nicht sagen. Verabschiedet werden die Neu-Konvertiten mit „Schwester“ und „Bruder“ und dem Hinweis, sich bei Fragen jederzeit an ihn, Abu Nagie, wenden zu können.

 

Unter Beobachtung des Verfassungsschutzs: Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen beobachtet den Prediger schon seit vielen Jahren. Nach den Worten von Behördenleiterin Mathilde Koller ist die durch Abu Nagie nun organisierte bundesweite kostenlose Verteilung des Korans in deutschsprachiger Fassung „aktuellster Ausdruck der offensiven Missionierungsarbeit dieser islamistischen Strömung“. Nicht-Muslime sollen auf diesem Weg an den Islam herangeführt und gleichzeitig mit der salafistischen Szene in Kontakt gebracht werden. „Ziel ist es, Konversionen zum Islam salafistischer Prägung herbeizuführen und damit diese Form des religiös motivierten Extremismus in Deutschland weiterzuverbreiten“. Auch bekannt ist inzwischen, dass sich das Missionierungsnetz offenbar zu einer gut funktionierenden Maschinerie entwickelt hat. Abu Nagies „Die wahre Religion“ organisiert und koordiniert den Druck der Koran-Exemplare sowie auch die Verteilung der islamischen Schrift. Der Verein wirbt für die Aktion auf Islam-Seminaren und ruft im Internet zu Spenden auf. Es gibt Koran-Exemplare mit rotem Einband und jene mit blauem. Die roten werden für einen Euro oder mehr unter Muslimen verkauft, damit werden die Herstellungskosten der Exemplare mit blauem Einband, die für die „Kuffar“, also die Ungläubigen, bestimmt sind, teilfinanziert. Die restlichen Kosten werden mit Hilfe von Spenden, zum Teil aus dem Ausland, beglichen. Die wahre Religion organisiert auch die Informationsstände, die mit den Worten „Lies! Im Namen Deines Herrn, der Dich erschaffen hat“ betitelt sind – und wird dabei großzügig von anderen salafistischen Gruppen unterstützt, wie etwa der hessischen Gruppe DawaFfm, gegen deren führenden Kopf Abdellatif Rouali derzeit ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen der Anwerbung für militärische Dienste im Ausland läuft. Rouali soll junge Muslime für terroristische Ausbildungslager angeworben haben. „DawaFfm“ steht auch hinter dem Wiesbadener und dem Frankfurter Stand.

 

NRW und Hessen als „Missionierungsorte“: Nach Angaben des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz beobachten die Behörde seit Beginn des Jahres einen signifikanten Anstieg der Informationsstände in deutschen Städten. Diese Entwicklung sei „mutmaßlich auf den wachsenden Bekanntheitsgrad des Projekts unter Muslimen, die Einbindung zahlreicher Personenzusammenschlüsse aus dem salafistischen Spektrum und die zentralisierte Organisation hinsichtlich der Finanzierung, des Drucks und der Logistik zurückzuführen“. Dass neben Nordrhein-Westfalen vor allem auch Hessen als „Missionierungsort“ im Mittelpunkt des Koran-Projekts steht, ist für die Behörden eine neue Entwicklung, die im vergangenen Jahr begonnen hat – und die aufmerksam beobachtet wird. Auch deshalb, weil vor wenigen Wochen mit dem Islamisten Mohamad Mahmoud alias Usama al-Gharib einer der als gefährlich eingestuften Islamisten seinen Wohnort von Solingen nach Erbach im Odenwald verlegt hat. Mahmoud ruft offen zum Dschihad auf. Was ihn ausgerechnet nach Hessen verschlagen hat, hat sich für die Sicherheitsbehörden noch nicht erschlossen. Fest steht jedoch, dass er das Koran-Projekt in Frankfurt unterstützt. Als „prominenter Gast“ hat er an einem Stand in Frankfurt für die Aktion geworben und eigenhändig Korane verteilt. Um seinen Einsatz zu dokumentieren, wurde ein Video, das ihn an dem Stand zeigt, später auf der Plattform „You Tube“ ins Internet gestellt. Und auch sein Weggefährte Denis Mamadou Cuspert alias Abu Maleeq, der früher auch als Deso Dogg bekannt war, hält sich inzwischen öfter in Frankfurt und dem Umland auf.

 

Eine immer größer werdende Anhängerschaft von Salafisten: Aus Sicht des Verfassungsschutzes gibt es schon länger die Gefahr, dass sich in Hessen eine immer größer werdende Anhängerschaft von Salafisten bildet. „DawaFfm“ veranstaltet Fußballturniere für junge Muslime, die seit der Festnahme Roualis im Februar 2011 im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren gegen ihn im Verborgenen stattfinden. Ebenso konspirativ werden Islam-Seminare veranstaltet, zu denen Prediger aus ganz Deutschland eingeladen werden; auch Abu Nagie war schon zu Gast. Unklar ist auch nach wie vor die Rolle von „DawaFfm“ im Zusammenhang mit dem Anschlag auf amerikanische Soldaten am Frankfurter Flughafen im März vergangenen Jahres. Der Attentäter Arid Uka soll sporadisch Kontakt zu dem Verein gehabt haben, der nach Ansicht der Behörden zumindest einen Anteil an der Radikalisierung Ukas hat. Nach dem Anschlag hat sich „DawaFfm“ im Internet geäußert und die Tat mit den Worten „man wolle den Anschlag nicht gutheißen, aber er habe sich gegen amerikanische Soldaten gerichtet, die auf dem Weg zu Kampfhandlungen waren“, verharmlost, wenn nicht sogar legitimiert.

 

Denken und Handeln richtet sich nach Koran und Sunna: Von Interesse für die Sicherheitsbehörden ist zudem die Tatsache, dass der Prediger Pierre Vogel, der bisher fast ausschließlich im Köln-Bonner-Raum agierte, im vergangenen Jahr innerhalb weniger Monate gleich dreimal in Hessen auftrat, zweimal davon in Frankfurt. Dies seien Tendenzen, die es weiter zu beobachten gelte, heißt es – nun erst recht im Zusammenhang mit der Missionierungsaktion, die hinter dem Koran-Projekt steckt. Nach den Worten von Martin Heinemann, Sprecher des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz, richten Salafisten „ihre religiöse Praxis und Lebensführung ausschließlich an den Vorgaben des Koran und dem vom Propheten Muhammad und den sogenannten frommen Altvorderen gesetzten Vorbild aus“. Daraus ergebe sich für Salafisten die kategorische Ablehnung jeglicher Normen und Handlungsweisen, die sich nicht aus Koran und Sunna ableiten ließen. „In letzter Konsequenz soll ein islamistischer Gottesstaat errichtet werden, in dem wesentliche Grundrechte und Verfassungspositionen keine Geltung haben sollen“. Vorerst wird das Koran-Projekt weitergeführt. Mehrere Stände sind schon wieder angemeldet, es scheint, als hätten sich die salafistischen Gruppen erst warmgelaufen. Die Nachfrage ist da. Auch bei der deutschen Bevölkerung. An jenem Samstag, an dem Abdurrahman die Korane in Wiesbaden verteilt hat, stoppten Passanten an seinem Stand fast im Minutentakt. Nur wenige Meter weiter hatten sich evangelikale Christen aufgestellt. An ihrem Stand herrschte gähnende Leere. {www.faz.net – Von Katharina Iskandar}

Österreichs Muslime: Interner Konflikt über Dialog

 

Die Islamische Föderation, eine der größten muslimischen Organisationen des Landes, klagt, Staatssekretär Sebastian Kurz schmücke sich mit fremden Federn. „Tage der offenen Tür“ gebe es schon seit Jahren

 

Wien: Ende Jänner starteten das Staatssekretariat für Integration und die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) das „Dialogforum Islam“, nun gibt es die erste größere Verstimmung. Das Forum, klagt Yakup Gecgel, Sprecher der Islamischen Föderation Wien (IFW), schmücke sich mit fremden Federn. Konkret richtet sich die Kritik an Staatssekretär Sebastian Kurz, der am Wochenende einen „Tag der offenen Tür“ in den rund 200 Moscheen des Landes für den Sommer angekündigt hat, mit dem Vorurteile gegen Muslime abgebaut werden sollen. „Die Mitgliedsorganisationen der IGGiÖ veranstalten solche Tage schon seit Jahren“, sagt Gecgel. Zuletzt habe die IFW vergangenen November eine „Lange Nacht der Moscheen“ durchgeführt. „Es wird so getan, als ob bis jetzt überhaupt nichts geschehen wäre“. Die Kritik der IFW wiegt insofern schwer, als sie – nach der Atib – die zweitgrößte religiös orientierte türkische Vereinigung des Landes ist. Eigenen Angaben zufolge kooperiert man mit 36 Vereinen aus vier Bundesländern und komme auf eine Gemeindegröße von etwa 28.000 Personen. Und – auch IGGiÖ-Präsident Fuat Sanac wird ihr zugerechnet.
 
 
 
Kritik am Präsidenten: Doch trotz der politischen Nähe findet man in der IFW auch kritische Worte für den Präsidenten: „Es kommt so rüber, als ob die IGGiÖ nur das macht, was Staatssekretär Kurz will“, sagt Gecgel. Und die Vereine, die ja die Basis der Glaubensgemeinschaft bildeten, seien im Dialog nicht eingebunden. Präsident Sanac kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen. „Wir arbeiten zusammen. Ich glaube nicht, dass es ein Problem gibt.“ Mit der IFW werde man aber jedenfalls noch sprechen, um Missverständnisse auszuräumen. Auch im Staatssekretariat will man den Kontakt zur IFW suchen – auf informeller Ebene. Denn den offiziellen Dialog wolle man nur mit der IGGiÖ, der gesetzlich anerkannten Vertretung der österreichischen Muslime, führen. Zum Tag der offenen Tür in den Moscheen stehe man jedenfalls weiter – „denn für alle 200 Einrichtungen in Österreich auf einmal hat es so etwas noch nicht gegeben“. Der Vorschlag dazu sei direkt von der IGGiÖ gekommen, nun wolle man das Projekt gemeinsam machen. Ein detailliertes Konzept soll in den kommenden Tagen vorliegen. Das von Kurz am Wochenende vorgestellte Paket beinhaltet auch ein Islam-Abc, in dem die wichtigsten Begriffe der Religion zusammengefasst sein sollen, und eine Islam-Landkarte, ein Projekt des Religionspädagogen Ednan Aslan von der Uni Wien – eine Art Moscheenführer im Internet. Auch an letzterem Projekt übt die IFW Kritik, weil sie ihre eigenen Moscheen und Einrichtungen darin diffamierend beschrieben sieht. All diese Projekte sind allerdings nur kurzfristige Maßnahmen, um die Debatte über den Islam zu versachlichen, wie es heißt.

 

Tatsächliche Ergebnisse des Dialogforums Islam soll es erst kommendes Jahr geben. Unter anderem sollen Maßnahmen zu „Werte- und Gesellschaftsfragen“ und zur „Aus- und Weiterbildung von Imamen in Österreich“ erarbeitet werden. Und nicht zuletzt soll auch über ein mögliches neues Islamgesetz nachgedacht werden. Tatsächlich wird schon seit längerer Zeit über eine Novellierung des Gesetzes diskutiert, das im Juni 100 Jahre alt wird. Viele Dinge wie etwa Speisevorschriften und die Seelsorge für Kranke oder in Gefängnissen sind nicht gesetzlich geregelt. Ob das Gesetz allerdings noch, so wie es sich die IGGiÖ wünscht, im Jubiläumsjahr erneuert wird, gilt als unwahrscheinlich. Beschwerde beim Höchstgericht: Dazu kommt, dass sich nun auch der Verfassungsgerichtshof mit einer Beschwerde befassen muss: Das zu diesem Zweck erstmals in Erscheinung getretene „Islamische Österreichische Zentrum“ (IÖZ) fordert wegen eines formaljuristischen Fehlers die Auflösung der IGGiÖ. Sollte der VfGH der Beschwerde stattgeben, müsste auch das Islamgesetz dementsprechend novelliert oder gleich komplett neu geschrieben werden. {Quelle: diepresse.com –

 

2 Responses to “Salafisten Einen Koran in jeden Haushalt”

  1. Erich Foltyn Says:

    in der Dombuchhandlung hinter dem Wiener Stephansdom stand selbstverständlich schon immer groß ein Koran in der Auslage. Ich meide den Koran wie der Teufel das Weihwasser. Aber es gibt genug Leute, die sind zwar passionierte Kirchenfeinde, aber sie haben eine genug weiche Birne, dass sie darauf hereinfallen. Der Islam ist ja die Religion der „Obergescheiten“. Plötzlich finden die Leute, sie stehen über allen anderen. Ich persönlich halte das für ein Trugbild, weil das ultimative über allem Stehen gibt es nicht. Alles hat einen Preis auf der Welt. Und der ist dann das Ganze nicht wert, aber dann ist es zu spät.

  2. carma Says:

    wer den islam „freiwillig“ annimmt, ist entweder noch naiv-jugendlich oder kommt mit sich selbst nicht klar – davon gibts leider sehr, sehr viele…der vereinzelung, bedeutungslosigkeit und frustration wird ein dynamisches gruppenerlebniss vorgezogen, während christliche gruppen wenig „pepp“ zu haben scheinen. die mischung aus einlullender freundlichkeit, nestwärme und großmäulig-aggressiver glaubensgewissheit sowie imponierendem machtgehabe zieht all die verlorenen schafe magisch an.
    macht ist allemal „geiler“ als friedensliebe! das war schon immer so, dagegen kam das christentum in 2000 jahren nie an! die ältere generation kennt ja noch die verlockung finsterer mächte, die europa stets in seinen bann zog…das liebliche evangelium ist noch immer von der keltisch-germanischen lust zur rohheit verdrängt worden. die bodenständigen araber-machos stehen ihnen weitaus näher als jüdisches oder christliches „gelehrtentum“, welches sich im theologischen elfenbeinturm oder in klöster zurückgezogen hat. christen müssen angepasst und brav sein, um als glaubwürdig zu gelten, moslems dürfen sein, wie sie sind, selbst wenn sie wie gedungene schurken auftreten – was „prickelt“ wohl in der heutigen medien-gesellschaft mehr?


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