kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kirche und Caritas-Büros in Gao verwüstet 3. April 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:18

200 Christen fürchten um ihr Leben

Bamako – Fidesdienst:  Die Caritas-Büros in Gao im Norden von Mali wurden bei der Eroberung der statt durch die Tuareg-Rebellen am vergangenen Wochenende verwüstet. Wie Caritas Mali mitteilt wurde dabei auch eine Kirche der Stadt in Mitleidenschaft gezogen. Trotz des anhaltenden Konflikts im Norden des Landes und des Militärputsches im vergangenen Monat setzt Caritas Mali jedoch die eigenen Hilfsprogramme für bedürftige Menschen in den restlichen Landesteilen fort. Die Tuareg-Rebellen eroberten unterdessen in drei Tagen drei wichtige Städte im Norden des Landes. Die größte Rebellengruppe ist die Bewegung für die Befreiung von Azawad (MNLA). In der Region ist auch islamische Bewegung Ansar Edine, die Verbindungen zu Al Quaida im Islamischen Magreb (AQMI) unerhält. Der Leiter der Caritaszentrale in Gao, Pfarrer Jean-Jacques berichtet: „Am Samstag, den 31. März ist uns die flucht aus Gao gelungen, nachdem wir erfahren mussten, dass die islamischen Rebellen nach Priester und Ordensleuten suchte und diese töten wollte. Am Samstagnachmittag, sammelten sich die Rebellen, die aus der Stadt vertrieben worden waren, um Gao zu erobern, nachdem die Regierungssoldaten sich zurückgezogen hatten. Es wurde uns mitgeteilt, dass die Missionsstation und einer Kirche verwüstet worden waren. Wir haben auch Anrufe von Christen erhalten, die sich noch in Gao aufhielten, die uns sagten, sie hielten sich dort versteckt, weil sie um das eigenen Leben fürchteten. In der Stadt halten sich noch rund 200 Christen auf“. Unterdessen ist in der Hauptstadt Malis die Lage ruhig. „Hier in Bamako ist alles normal“, so Theodore Togo, Generalsekretär von Caritas Mali. „Wir beobachten die Entwicklung im Norden. Wir mussten unsere Hilfsprogramme in Gao und leider auch in Mopti unterbrechen, doch im Rest des Landes helfen wir weiterhin den von der Hungersnot betroffenen Menschen“. Caritas Mali verteilt Mais, Hirse, Reis und Saatgut an über 100.000 Menschen, die von der Lebensmittekrise betroffen sind. „Wenn die Rebellen ihre Aktivitäten auf den Norden beschränken, werden wir die meisten unsere Hilfsprogramme wie geplant fortsetzen können“, so Theodore Togo. {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

Minderheiten und Zivilisten werden Opfer salafistischer Banden

 

Ein Krieg zwischen Konfessionen muss verhindert werden

 

Kusayr – Fidesdienst:  In Kusayr, einem großen Dorf in der Nähe von Homs an der Grenze zum Libanon, werden ethnische und religiöse Minderheiten, wie Alawiten, Christen und Schiiten Opfer von Gewalt und Gräueltaten sunnitischer Gruppen, die sich damit an ihnen rächen wollen. Dies berichten Beobachter aus der Diözese Homs dem Fidesdienst. Viele Angehörige einer christlichen Familie namens Kasouha wurden kaltblütige ermordet. Für die Morde und Verschleppungen sollen sunnitische Milizionäre verantwortlich sein, die sich als „Fraktionen des Widerstands“ bezeichnen. Diese Banden „versuchen an alte Streitigkeiten zwischen verschiedenen Gemeinschaften anzuknüpfen und führen einen Krieg gegen Minderheiten, die sich der Opposition nicht anschließen“, so der Beobachter zum Fidesdienst. Viele Christen sind nach mehreren Massakern und Attacken aus Kusayr geflohen. Wohnungen und Häuser von Christen wurden verwüstet oder in Brand gesteckt, nachdem sie zuvor geplündert worden waren. Das Pfarrhaus eines ortsansässigen Pfarrers, George Louis, wurde vollständig zerstört. Nach Angaben von einheimischen Christen wurden beschlagnahmte Güter und Immobilien der Christen an sunnitische Familien verteilt.

 

In vielen Dörfern befänden sich Zivilisten im Kreuzfeuer, so der Beobachter weiter. Zivilsten sind dem Druck und Gewalt ausgesetzt und sind oft Zielscheibe des bewaffneten Widerstands: Taxifahrer, Straßenhändler, Verwaltungsbeamte wurden aufgefordert, sich aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen und die staatlichen Einrichtungen lahm zu legen. Viele Schulen wurden nach Übergriffen zur Schließung gezwungen. Die Rechte der Minderheiten werden missachtet: ihre Autos und Wohnungen werden beschlagnahmt, Männer, Frauen und Kinder werden entführt und nur gegen Zahlung von Lösegeld wieder freigelassen. Es besteht ein konkretes Risiko, so der Beobachter, dass die edlen Ziele der syrischen Opposition von islamistischen Kräften zunichte gemacht werden und zwar von bewaffneten Gruppen, die einen Konflikt zwischen den Gemeinschaften heraufbeschwören. Viele christliche Gegenden, so der Beobachter weiter, „wurden zur Zielscheibe derer, die sich dafür rächen wollen, dass Christen oder anderen Minderheiten sich der Opposition nicht anschließen“.

 

Der bewaffnete Widerstand, so der Beobachter, „setzt sich aus verschiedenen Flügeln zusammen, die voneinander unabhängig handeln und verschiedene Ziele verfolgen. Es ist kein Geheimnis mehr, dass Salafisten in vielen Teilen des Landes aktiv sind, insbesondere in Homs. Christen sind dabei nicht Opfer einer systematischen Gewalt, weil es sich nicht bei allen Fraktionen um Salafisten handelt. Es sollte auch daran erinnert werden, dass die Mehrheit der Muslime in Syrien sich von den Salafisten und dem Wahabismus distanziert“. „Ziel dieser bewaffneten Gruppen ist es Minderheiten dazu zu bewegen sich selbst zu bewaffnen und einen Krieg zwischen den Konfessionen heraufzubeschwören. Doch dazu ist es bisher nicht gekommen: die Minderheiten haben nicht zu den Waffen gegriffen und haben sich nicht von der Logik der Gewalt überwältigen lassen“, so der Beobachter abschließend. {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

Das „bunte Wunder“ eines Bischofs

 

Koransuren in katholischer Kirche vorgetragen

 

L’Aquila: Der Diözesanbischof von Teramo-Atri, Msgr. Michele Seccia, führt  vom 17. bis 24. März in der Gemeinde Silvi in den italienischen Abruzzen eine Pastoralvisite durch. Zum Frühlingsbeginn am 21. März erlebte er dabei sein „buntes Wunder“. Als er die von Minoriten betreute Pfarrei Maria Himmelfahrt im Ortsteil Silvi Marina, einem Badeort an der Adria besuchte, wurden in der Kirche von einigen moslemischen Kindern Suren des Korans in arabisch vorgetragen. Das unerwartete Schauspiel, Ausdruck einer aus vielerlei Aspekten pseudo-interreligiösen und naiv anmutenden Geisteshaltung, fand vor dem Tabernakel der Pfarrkirche statt. Der Bischof, der keinen Anteil am Programm hatte, wurde vor vollendete Tatsachen gestellt, wie Messa in Latino berichtet. Der Vorfall erinnert an den schwerwiegenden Mißbrauch von Kindern einer katholischen Privatschule in Frankreich, die zur „Förderung des interreligiösen Verständnisses“ in eine Moschee gebracht wurden, wo man ihnen die moslemischen Gebetshaltungen beibrachte. Eine öffentliche Reaktion des Bischofs von Teramo-Atri ist nicht bekannt. {Quelle: www.katholisches.info}

 

 

 

Grossbritannien: Christliche Straßenevangelisation gestoppt. “Hassverbrechen”

 

Wie sehr das “Vereinigte Königreich” von Großbritannien bereits mit seiner christlich-abendländischen Vergangenheit abgeschlosseh hat, haben wir hier ja zur Genüge in der entsprechenden Länder-Rubrik dokumentiert. Die staatliche BBC lässt antichristliche “Kunst” gelten während Ärzte, die von ihrem Glauben erzählen mit Einträgen in ihre Personalakten oder gar mit Entlassung rechnen müssen. Ein zwar schon etwas älterer Fall aus den “Eastern Midlands” von Großbritannien zeigt uns, dass es bereits eine Tradition von antichristlichem Vorgehen sogar seitens der Behörden gibt. Stellen wir uns einmal vor, da stehen zwei freundliche, ältere Herren auf der Straße und verteilen christliche Bibel-Traktate an Passanten. Noch vorstellbar ? Nun gut, stellen wir uns einmal vor, einer der beiden ist eine ehemaliger Muslim, der vor einiger Zeit zum Christentum konvertierte. Noch immer nicht problematisch ? Nun, ja, man kann ja freundlich dankend ablehnen und weitergehen, so wie ich es immer gerne bei den Zeugen Jehovas mache, wenn sie mir begegnen. Aber jetzt wird die Sache auch für in deutschen Großstädten aufgewachsene Bürger interessant, weil die Situation sich vergleichen liesse: die beiden Herren mit den Traktaten stehen in einer mehrheitlich von Muslimen bewohnten Straße und nach kurzer Zeit taucht auch noch ein von der Stadt angestellter Hilfspolizist auf, der ganz zufällig ebenfalls Muslim ist, und macht den Herren klare Ansagen: Sie predigen hier die Bibel nicht ! Dies ist ein Muslim-Gebiet ! Ich habe Sie gewarnt ! Wenn Sie hierher zurückkommen und verprügelt werden, dann sind Sie immerhin vorgewarnt worden.

 

Daraufhin sagte dieser “Polizist”, dass das Predigen des Evangeliums an Muslime ein “Hassverbrechen” wäre und sie sich ihrer Wege trollen sollten. Hier sind wir nun endgültig in der Realität angekommen. Die beiden Männer, die hier eine Straßenevangelisation durchführten (vergessen wir niemals den “Missionsbefehl” aus Matthäus 28) waren die beiden US-Amerikaner Arthur Cunningham, 48, und Joseph Abraham, 63. Beide sind Baptisten und starteten die hier erwähnte Evangelisation in Birmingham im Jahre 2008. Joseph Abraham ist ein bekehrter Ex-Muslim. Der in den Vorfall verwickelte Polizist ist der 30 – jährige Naim Naguthney, der von der Midland-Police als Aushilfs-Cop für die hauptsächlich von Muslimen bewohnte “Alum-Rock-Area” von Birmingham engagiert wurde. Er war vor dieser Anstellung arbeitslos. Die beiden Evangelisten forderten daraufhin eine Entschuldigung vom Midland Police Department, weil der als Vertreter staatlicher Authorität auftretende Mr. Naguthney sie in “aggressiver und bedrohlicher Weise” angegangen habe. Für den Fall, dass sie keine Entschuldigung bekämen, wollten sie auch eine Klage gegen die Polizei und Stadt Birmingham wegen Menschenrechtsverletzungen nicht ausschließen. Immerhin gelte auch in Großbritannien der “Human Rights Act”, der eine freie Religionsausübung und -verbreitung begründe.  Mr. Abraham sagte ergänzend zu dem betreffenden Vorfall: Er (Naim Naguthney, Anm. d. Übers.) sagte uns, wir würden versuchen, Muslime zum Christentum zu konvertieren und dass dies ein Hassverbrechen sei. Er benahm sich sehr einschüchternd und es macht mir große Sorgen, dass jemand mit seinen Ansichten Polizist werden konnte.

 

Arthur Cunningham liess folgendes verlauten: Als er feststellte, dass wir Amerikaner sind, fing er damit an, über die US-Aussenpolitik herzuziehen und über George Bush. Er sagte, wir wären ein einem muslimischen Gebiet und es wäre hier verboten, unsere christliche Botschaft zu verbreiten. Er sagte, er würde uns deshalb zur Polizeiwache mitnehmen. Zur Reaktion der Polizei im Midland Police Department sagte Cunningham dies: Ich bin sprachlos ob der scheinbaren Lässigkeit der Polizei. Sie scheinen damit zufrieden zu sein, nicht eindeutig klargestellt zu haben, dass unsere Handlungen absolut legal waren. Dies ist ein freies Land und anzudeuten, wir könnten uns eines Hassverbrechens schuldig gemacht haben, ist empörend. Der fragliche Polizist, Naim Naguthney, war für die von mir als Quelle genutzte Zeitung nicht als Gesprächspartner verfügbar. Ob er einen “Maulkorb” von seinen Vorgesetzten erhielt, oder sich nicht äußern wollte, ist nicht bekannt. Der fragliche Stadtteil von Birmingham ist jedenfalls schon als Ziel von Untersuchungen der Sicherheitsbehörden bekannt, die dort einen gewissen Parviz Khan festnahmen und der Vorbereitung eines Mordes an britischen Soldaten überführen konnten. Die Beschwerde der beiden amerikanischen Straßenprediger wurde inzwischen von der Polizeibehörde geprüft, die davon ausgeht, ihr Beamter hätte “mit den besten Absichten” zwei streitende Gruppen trennen wollen. (Wer die zweite, mit den Evangelisten streitende, Gruppe gewesen sein soll, sagen sie nicht.) In jedem Falle wäre Naim Naguthney, der zuvor als “Vorzeige-Muslim-Hilfspolizist” in der Region gegolten hatte, inzwischen noch einnal über die Bedingungen für ein “Hassverbrechen” und die angemessenen Kommunikationsformen mit Bürgern aufgeklärt worden. {Quelle: gebetskreis.wordpress.com}

 

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