kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wenn politische Korrektheit tötet – Was ist GMJ? 31. März 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 12:53

Vom 11. März bis zum 19. März führte ein Terrorist mit einem Motorradhelm, der sein Gesicht verdeckte, in Toulouse eine Mordserie durch, bei der er drei französische Soldaten (zwei davon arabischer Herkunft, der dritte stammte aus der Karibik) und vier französische jüdische Zivilisten (einen 30-jährigen Rabbiner, seinen 5-jährigen Sohn, seinen vierjährigen Sohn und ein 8 Jahre altes Mädchen) ermordete. Es folgte viel Spekulation darüber, wie möglicherweise die Motive und der Hintergrund des Terroristen aussehen. Am 21. März 2012 umzingelten französische Sicherheitskräfte eine Wohnung in Toulouse, in der der Killer wohnte, und veröffentlichten seine Identität: Es handelte sich um einen französischen Islamisten namens Mohammed Merah. Am 22. März wurde Merah erschossen, als er aus einem Fenster seiner Wohnung sprang. Am meisten verstörte an diesem Terrorakt – abgesehen davon, dass er stattfand – die Spekulation der Eliten der westlichen Vertreter der Öffentlichkeit und der Medien über den wahren Mörder vor der Entdeckung seiner Identität; sie konzentrierte sich fast ausschließlich (auch hier und hier und hier) auf den Glauben, dass er ein weißer, europäischer Neonazi sei oder vielleicht ein weiterer Anders Breivik, ein weißer, europäisch-christlicher Killer, der den Islam hasst und vielleicht Juden gehasst haben könnte.
 

Zugegeben, die Tatsache, dass sowohl französische Muslime als auch französische Juden getötet wurden du der Fakt, dass einige Neonazis gerade aus dem französischen Militär entlassen worden waren, machten dies zu einer plausiblen Annahme. Doch es war nicht die einzig mögliche Annahme du sie war fast sicher nicht die wahrscheinlichste. Die wahrscheinlichste Annahme war, was sich dann als wahr herausstellte – dass der Killer ein muslimischer Jihadist war, der Juden hasste und diese „verräterischen“ Mitmuslime hasste, die in der „Ungläubigen“-Armee Frankreichs diensten. Ich will mich nicht selbst loben, aber das war das, was ich ursprünglich annahm. Der Neonazi-Franzose, auf den man sich ursprünglich konzentrierte, war nie irgendwelcher Gewalt gegen wen auch immer beschuldigt worden, anders als der tatsächliche Killer Mohammed Merah. Merah hatte zahlreiche Gewalttaten in seiner Akte, dazu zwei kurze Gefängnisaufenthalte 2007 und 2009. Und es gab jede Menge weiter Indizien, die auf ihn deuteten. Er hatte zwei Reisen nach Afghanistan unternommen, außerdem eine nach Pakistan – Urlaub in einer Kriegszone, behauptete er – hatte in einem Jihadistenlager in Afghanistan trainiert, war dabei erwischt worden wie er 2007 in Afghaniastan Bomben legte; er entkam 2008 aus dem Gefängnis und kehrte nach Frankreich zurück, terrorisierte seine französischen Nachbarn, die ihn 2010 bei der Polizei wegen körperlicher Bedrohungen anzeigten, wurde 2011 während seiner zweiten Reise nach Afghanistan verhaftet und nach Toulouse zurückgeschickt, stand seit 2008 wegen seiner islamistischen Ansichten unter Beobachtung der französischen Behörden und wurde sogar auf eine No-Fly-Liste der USA geführt. Fakt ist: Es stellte sich heraus, dass Merah nach dem ersten Terroranschlag auf eine Liste möglicher Verdächtiger gesetzt wurde, zusammen mit seinem älteren Bruder Abdelkader; doch es wurde bis nach dem Massaker an der jüdischen Schule wenig unternommen die beiden zu verfolgen; dort stellte die Polizei das Handy des ersten Opfers sicher, des Soldaten in Montauban, das Gespräche zwischen ihm und Merah auflistete.
 

Abgesehen von diesen Beweisen gab es weitere gute Gründe, warum Polizei und Beobachter einen islamistischen Killer hätten verdächtigen sollen. Seit den 1990-er Jahren ist die überaus große Mehrzahl der Terrorakte im Westen von islamischen Jihadisten verübt worden. Das ist einfach Fakt. Nach Angaben einer nicht wissenschaftlichen Zählung hat es seit 1992 72 islamistische Terroranschläge auf westliche Ziele gegeben. Wenn man das weltweit ausdehnt, zählen andere seit dem 9/11 18.616 Terroranschläge durch Jihadisten. Max Boot sagt: „ES ist nicht zu leugnen, dass die meisten bekannten Terrorakte in den vergangenen Jahrzehnten von Islamisten ausgeführt wurden, deren Ideologie den Marxismus und selbst den Nationalismus als vorrangigen Antrieb für Terror ersetzte, wie es in den 1960-ern und 1970-ern war. Derweil hat es in dieser Zeit sehr wenige nicht islamistische Terroranschläge gegeben. Die beiden am meisten erwähnten sind die Anschläge von Okalhoma City 1995 und Oslo 2011. Breivik war übrigens weder Neonazi noch christlischer Fundamentalist; er wurde von einem norwegischen Gericht als „paranoid schizophren“ eingestuft.
 

Doch im Jahr 2012, als diese brutalen Terrorakte in Frankreich stattfanden, war die sofortige Arbeitsannahme der westlichen Eliten, dass der Täter ein Neonazi sei. Sind wir sehr deutlich: Wir alle verstehen, warum dieses wahnhafte Denken auftritt – wegen des Wunsches politisch korrekt zu sein und keine bestimmte Religion als die herauszustellen, welche die meisten der Terroristen der Welt in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat. Aber Fakten sind Fakten und diese PC-Gefühle sind gefährlich. Im Fall von Toulouse versteckte sich Mohammed Merah nicht einmal, er saß in seiner Wohnung, weil er „zuversichtlich damit rechnete, dass die Polizei einen Neonazi suchte“. Es ist sogar möglich, dass er früher gefangen hätte werden können, vielleicht vor dem Mord an den Kindern, hätten die Franzosen diesen bekannten terroristischen Kriminellen ausfindig gemacht, der ihnen so gut bekannt war. {Adam Turner, The Daily Caller: Bitte erinnern Sie sich daran, dass politische Korrektheit töten kann. Fragen sie einfach die hier. Übersetzung: Heplev}

 

 

 

Was ist der „GMJ – Globale Marsch nach Jerusalem“ wirklich?

 

Der „Globale Marsch nach Jerusalem“ am 30. März 2012

Hintergrund, Stellungnahme und weitere Informationen zu den Absichten, den Akteuren und den möglichen Gefahren einer Eskalation

 

 
Zusammenfassung: Der „Global March to Jerusalem“ (GMJ) ist ein international organisierter Sturm auf die Grenzen des Staates Israel, ausgehend von den angrenzenden Ländern. Zeitgleich finden weltweit anti-israelische Demonstrationen statt.  Initiatoren und Teilnehmer sind islamistische Gruppen und Terrororganisationen sowie verschiedene linksradikale Organisationen aus Europa und Nordamerika.  Obwohl als friedlich angekündigt, wird eine Eskalation bewusst angestrebt. Von Seiten extremistischer Teilnehmer werden Opfer einkalkuliert und provoziert.  Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden mit größter Zurückhaltung agieren. Israel wird jedoch keinen Angriff auf seine Souveränität dulden. Israel hat das Recht und die Pflicht, zum Schutz seiner Bürger jeden Zutritt auf sein Territorium zu kontrollieren.

 

Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel

 
„Wir fordern die internationale Öffentlichkeit dazu auf, Israels Recht auf Selbstverteidigung als souveränen demokratischen Staat anzuerkennen und den israelfeindlichen Charakter der Initiatoren des GMJ und seiner Unterstützer anzuprangern. Wir hoffen, dass unsere Nachbarstaaten diese Demonstrationen, die sich gegen Israel wenden und die Zusammenstöße mit Gewaltopfern bewusst einkalkulieren, nicht eskalieren lassen. Wir würden uns wünschen, dass sich die teilnehmenden Organisationen und Aktivisten stattdessen für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und politische Partizipation für die Völker des ‚Arabischen Frühlings‘, sowie für ein friedliches Miteinander zum Wohl der gesamten Region einsetzen würden.
 Wir wünschen allen ein friedliches und gewaltfreies Wochenende, Shabbat Shalom“.
 
 
 
Hintergrund: Was ist der „Global March to Jerusalem”? Der „GMJ – Globale Marsch nach Jerusalem“ ist eine international koordinierte Propaganda-Aktion, die es sich zum Ziel gesetzt hat, am 30. März mit 2 Millionen Menschen von Ägypten, Syrien, Jordanien und dem Libanon aus die israelische Grenze zu stürmen. Zeitgleich sollen im Westjordanland, im Gazastreifen und weltweit anti-israelische Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden. Auch in Deutschland wurden bereits vier Demonstrationen angekündigt.
 
 
 Wer steht hinter dem GMJ? Organisatoren und Teilnehmer des GMJ sind islamistische Gruppen wie die „Muslimbruderschaft“, Vertreter des „iranischen Regimes“, die Terrororganisationen „Hamas“, „Hisbollah“ und der palästinensische Islamische „Dschihad“ sowie verschiedene „linke Organisationen aus Europa und Nordamerika„. Und auch das iranische Regime ist involviert: Erst kürzlich besuchte der Medienberater des iranischen Präsidenten, Ali Akbar Jawan Fakar, den Libanon und inspizierte mit einer Delegation der Hisbollah in Vorbereitung auf den GMJ die Grenze zu Israel. Zudem war die asiatische Delegation des GMJ kürzlich auf der Durchreise in Teheran zu Gast, bevor sie in den Libanon weiterreiste. Viele der ranghohe Vertreter des GMJ sind in der Vergangenheit immer wieder durch anti-israelische Hetze aufgefallen. So sagte etwa Ahmad Yusuf Abu Halabiya, ranghoher Vertreter der Hamas und ehemaliger Dekan der Islamischen Universität Gaza in einer Rede, die auch im offiziellen Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde übertragen wurde: Zeige den Juden keine Gnade, egal wo sie sind, in welchem Land auch immer. Bekämpfe sie wo immer du bist; wo immer du ihnen begegnest, töte sie“. Halabiya ist einer der leitenden Organisatoren des GMJ. Ebenso im Widerspruch zu der angeblichen Gewaltlosigkeit steht die Aussage von Feroze Mithiborwala, einem der ranghohen Organisatoren des GMJ: Wir sind bereit, Märtyrer für unsere palästinensischen Brüder zu werden“. In einem anderen Interview erklärte er die unverbrüchliche Solidarität mit dem iranischen Regime: Wir unterstützen ganz klar den Iran. Für uns ist der Iran ein Verbündeter“. Abdul Razzaq Maqri, ebenfalls Mitglied des GMJ-Zentralkomitees, erklärte in einer Rede von Oktober 2010, dass Israel bald vernichtet sein wird“.
 

 
Warum wurde der GMJ initiiert? Laut dem GMJ-Organisator Ribhi Halloum ist erklärtes Ziel des GMJ, „das palästinensische Recht auf Rückkehr von bloßer Theorie in die Praxis umzusetzen“. De facto bedeutet das die Ablehnung der Zwei-Staaten-Lösung und die faktische Abschaffung des Staates Israel. Der Sturm auf die Grenzen ist zudem ein Mittel im sogenannten „Kampf gegen die Judaisierung Jerusalems“, unter anderem verdeutlicht in dem Slogan „Rettet Al-Aksa vor den Juden“. Das ist besonders absurd, da die Al-Aksa-Moschee ohnehin unter der Kontrolle des Waqf, also der muslimischen religiösen Verwaltung in Jerusalem, steht. Weiterhin garantiert Israel allen Menschen volle Religionsfreiheit und den Zugang zu allen religiösen Stätten. Die Rede von derJudaisierung Jerusalems ist nichts weiter als Hetze und der Versuch, die muslimische Welt gegen Israel aufzubringen. Ein weiteres Ziel der Initiatoren ist es, die weltweite Aufmerksamkeit von den Massakern des Assad-Regimes abzulenken, die mit Unterstützung der Hisbollah und des Iran am syrischen Volk begangen werden. Seit Monaten werden in Städten wie Homs und Damaskus tausende Menschen vom Assad-Regime massakriert, Menschenrechtsverletzungen steigen in der Region massiv an. Doch die GMJ-Teilnehmer haben sich entschlossen, die internationale Aufmerksamkeit von den blutigen Massakern an den Regimegegnern abzulenken und auf Israel zu richten.
 
 
 

Was sind die möglichen Folgen des GMJ? Obwohl der GMJ im Vorfeld als gewaltfreie Aktion deklariert wurde, birgt er größtes Potential, auf regionaler Ebene eine gefährliche Eskalation herbeizuführen, wie wir sie bereits im Mai und Juni 2011 erlebt haben. Damals hatten gewalttätige Demonstranten vor allem von Syrien aus versucht, Israels Grenzen zu durchbrechen, was zu blutigen Auseinandersetzungen führte. Insbesondere von Seiten extremistischer Teilnehmer werden Opfer einkalkuliert und provoziert. Wie jeder andere souveräne Staat hat auch Israel das Recht zu entscheiden, wer ins Land gelassen wird und wer nicht. Israel ist selbstverständlich berechtigt, seine Grenzen gegen Verletzungen jeder Art zu verteidigen. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte bereiten sich seit geraumer Zeit auf den GMJ vor. Israel wird mit größtmöglicher Zurückhaltung agieren, jedoch keinen Angriff auf seine Souveränität dulden. Die aus aller Welt anreisenden internationalen Aktivisten des GMJ begünstigen eine Eskalation der Spannungen, da die radikalen Kräfte von ihnen gestärkt und gleichzeitig geschützt werden. Die Teilnahme der internationalen Menschenrechtsorganisationen und Friedensaktivisten ist scheinheilig. Das wird auch dadurch besonders deutlich, dass der GMJ Israel auch von Syrien aus erstürmen will, wobei gerade in Syrien die Menschen tatsächlich Hilfe benötigen. Stattdessen wendet sich der GMJ von Syrien aus gegen den einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten, der all seinen Einwohnern die vollen Bürgerrechte gewährt.
 

Das Durchbrechen von Grenzen stellt eine Verletzung eines der grundlegenden Prinzipien souveräner Staaten dar: Die Kontrolle des Eintritts auf sein Territorium. Wie jeder Staat dieser Welt hat auch Israel das Recht und die Pflicht, zum Schutz seiner Bürger jeden Zutritt auf sein Territorium zu kontrollieren. Der Versuch anti-israelischer Organisationen und ihrer Unterstützer, die Grenzen zu Israel zu stürmen, kann von Israel nicht toleriert werden. Die israelischen Sicherheitskräfte werden mit maximaler Zurückhaltung agieren, sie werden jedoch unter keinen Umständen das Eindringen der GMJ-Aktivisten auf israelisches Gebiet zulassen.
 
Botschaft des Staates Israel, 29. März 2012

 

Appendix: Website, die sich der Dokumentation und fortlaufenden Information über die Entwicklungen und Geschehnisse widmet: gm2j.co –  Factsheet in deutscher Sprache: http://gm2j.co/factsheet-in-german/  –  Dieses Factsheet als pdf-Datei: embassies.gov.il   –  Artikel und Essays zum Thema in englischer Sprache: Jonathan Spyer on the Global March, its participants, intentions and Irans backing: pjmedia.com –   The “Global March to Jerusalem” on March 30, 2012 could be a serious challenge to Israel’s security: www.fighthatred.com –   Are the organizers of the Global March to Jerusalem able to control the events they are unleashing? by David Lewis: www.thecommentator.com –   The Global March to Jerusalem: Part of the International Campaign to Delegitimize Israel by Ehud Rosen www.jcpa.org  {Quelle: www.haolam.de}

 

One Response to “Wenn politische Korrektheit tötet – Was ist GMJ?”

  1. Johannes Says:

    Jerusalem ist die ewige Stadt GOTTES, die „Stadt des Großen KÖNIGS“ JESU und seit 3.000 Jahren Israels Hauptstadt.

    „Jerusalem ist gebaut als eine Stadt, in der man zusammenkommen soll. Lasset uns ziehen zum Hause des HERRN … Wünschet Jerusalem Glück. Es möge wohl gehen, denen, die dich lieben! … Um des Hauses des HERRN willen, unseres GOTTES, will ich dein Bestes suchen.“ (aus Psalm 122)

    Die Stadt der muslimischen Araber aber ist Mekka, wo der Schwarze Stein und sein Prophet im Aberglauben verehrt werden.


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