kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Salafisten bezeugen die öl-tröpfende Marien-Ikone 30. März 2012

Einsortiert unter: Spiritualität — Knecht Christi @ 17:24

 

Mit eigenen Augen haben viele Moslems sich überzeugt, dass die Ikone der Heiligen Jungfrau Maria duftendes Öl tröpfte. Sehen Sie wie die Moslems das Öl, welches nach Weihrauch und Myrehe riecht, an sich nehmen. Ein bärtiger Salafist meinte: “Nachdem ich mit eigenen Augen sah, kann ich nicht daran zweifeln. Das ist ein Wunder von Allah. Wir alle verehren die Jungfrau Maria”.

 

Das Wunder ereignte sich vor etwa vier Tagen. Jetzt berichte ich, weil die Kirche des Heiligen Simon, des Schusters, in Elagamy (bei Alexandria) das Wunder bestätigte und gestern die Ikone zur Kirche brachte. Denn diese koptische Familie findet keine Ruhe, seitdem die Videos verbreitet wurden. Tausende stehen vor ihrem Haus und alle Moslems und Christen möchten das Wunder hautnahe erleben und etwas vom Duft-Öl als Segen mitnehmen. Die Dame, die  wegen Trauer um Papst Schenuda schwarz trägt, füllte jeden Tag pro Stunde 2500 Fläschchen, welche sie an den Besuchern verteilte. Martha heißt diese Dame und sie erlebte eine Mrienerscheinung, ein Tag vor dem Ableben seiner Heiligkeit Papstes Schenuda. Die Mutter des Herrn teilte ihr den Heimgang des Oberhaupts der koptischen Kirche mit, und sie vertraute ihr einige Botschaften an, die geheimgehalten werden. Dies erfährt man anhand der Videos, welche von der Bewegung “Masperos Jugend” aufgenommen wurden.

 

 

12 Tage hintereinander tröpft die Marien-Ikone Duft-Öl

 

 

 

6 Responses to “Salafisten bezeugen die öl-tröpfende Marien-Ikone”

  1. Emanuel Sagt:

    .. ich weiß nicht, werter Bazillus… wäre ja wirklich schön .. wenn das wahr wäre …. aber Gott, der Herr, Jesus Christus – hat nach Seinem Kommen auf diesen Erdball … keine “Wunder” mehr in der Form, wie zur Zeit der israelitischen Völkerschaft … zugelassen. Sie und ich , wir wissen, dass die “Israelitische Völkerschaft” diese Art Wunder immer wieder brauchten, um nicht vollständig vom wahren Glauben ab zufallen. ((Auszug aus Ägypten und alles , was in der Wüste geschah…!) …Oder ist Ihnen das nicht klar .?
    Jesus Christus ist der einzige Pfad zu Ihm Selbst …. es gibt nichts , außer IHM ….

  2. Bazillus Sagt:

    Werter Emanuel:
    Zunächst einmal: Der Artikel stammt nicht von mir, sondern von Knecht Christi. Warum jedoch glauben Sie nicht an Wunder? Glauben Sie wirklich nicht daran, dass Gott in den Kreislauf der Physikgesetze, die er selbst bewirkt hat, eingreifen kann? Alle Wunderarten, die Jesus gewirkt hat bis auf die Auferstehung sind wiederholt im Laufe der Kirchengeschichte geschehen. Auch diese Wunder passieren im Laufe der christlichen Geschichte immer wieder völlig unterschiedlichen Menschen, sei es Stigmatisierungen, seien es Hostienwunder, die allerdings schon älteren Datums sind meines Wissens, seien es Levitationen und Bilokationen.

    Das Leben des Pater Pio war so ein Leben, das des Don Bosco, dem wunderbare Brotvermehrungen durch Jesus erlaubt wurden, usw., usf.

    Ich empfehle Ihnen die Wunderbeweise der Madonna von Guadalupe, dem Mönch Maklouf, aus dessen Leichnam noch heute Öl fließen soll, der weinenden Madonne von Syrakus in Italien. Es gibt gar viele Wunderbeweise und Bezeugungen Gottes.

    Die kath. Kirche hat diese Wunder im Vatikan archiviert. Diese werden von unseren Theologen jedoch völlig zu Unrecht ignoriert. Selbstverständlich muss die Kirche übervorsichtig sein, wenn sie ein Wunder anerkennt. Sie wird leichtfertig kein Wunder anerkennen, was nicht hieb- und stichfest bewiesen werden kann.

    Wussten Sie, dass in Heiligsprechungsprozessen die kath. Kirche grundsätzlich 2 Wunder, die als medizinisch unerklärlich von Ärzten, die nicht im Dienste der kath. Kirche stehen, beglaubigt und begutachtet werden müssen, auf Fürbitte des Seligen. Fest steht, werter Emanuel, dass diese Wunder, wenn sie in Heiligsprechungsprozessen denn geschehen, als Zeichen dafür gewertet werden, dass Gott die Heiligsprechung gutheißt.

    Nicht umsonst verehrt die Kirch die Mutter, die Jesus geboren hat, so sehr. Verehrung, werter EManuel, ist keine Anbetung. Heilige vermögen aus sich selbst keinerlei Wunder zu wirken, sondern nur Gott wirkt durch sie und niemand anderes. Hier kathpedia über Wunder. Dort sind auch Buchvorschläge zu lesen, in denen die Wunder beschrieben werden.

    Wunder

    Wunder ist ein von Gott unmittelbar durch Engel oder Menschen (Heilige) gewirkter übernatürlicher Vorgang, für den entweder alle geschaffenen Kräfte schlechthin unzureichend sind (z. B. eine Totenerweckung) oder der nur die innerweltlichen Naturkräfte, und zwar entweder schlechthin oder in der Art, in der er sich vollzieht (z. B. eine plötzliche Heilung auf ein bloßes Wort hin), übersteigt.
    Inhaltsverzeichnis
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    1 Kriterien
    2 Heilungswunder oder wunderbare Reparatur
    2.1 Literatur
    3 Medien
    4 Weblinks

    Kriterien

    Es gibt drei Kriterien, die die Kirche von alters her anlegt, um von einem Wunder zu sprechen:

    Erstens muss es ein sinnenhaftes Zeichen sein. Das bedeutet, es muss für jeden – also auch für Ungläubige – wahrnehmbar sein.
    Zweitens ist es ein Geschehen, dass sich außerhalb des Laufs der Natur ereignet. Dieses Ereignis darf sich nicht durch reguläre oder irreguläre Weltereignisse erklären lassen.
    Dritten Kriterium: es muss direkt von Gott gewirkt sein, also sich direkt auf Gott zurückführen lassen.

    Das Wunder ist darum seiner Natur nach ein Zeichen, dass Gott handelt, und kann darum als Erkenntniszeichen (Kriterium) der Offenbarung dienen, wenn es feststeht, dass es von Gott zur Bestätigung der Offenbarung gewirkt ist. Das ist z. B. der Fall bei der Auferstehung Christi, auf die Jesus sich vorher ausdrüktlich als Zeichen seiner göttlichen Sendung berufen hatte. Wunder im weiteren Sinne, die nicht alle geschaffenen Kräfte übersteigen, können sowohl von den Engeln wie von den bösen Geistern (Teufel) gewirkt werden und können deshalb nur aus dem Ziel und den Umständen richtig beurteilt werden. Die Wunder als Ausnahme von der Auswirkung der allgemeinen Naturgesetze stehen nicht mit der Weisheit und Unveränderlichkeit Gottes im Widerspruch, da er sie als absoluter Herr der Naturordnung von Ewigkeit her beschlossen hat.

    Gemäß der Verheißungen des Propheten Jesaja ist das Auftreten des Messias an seinen Zeichenhandlungen und Wundern erkennbar.

    “Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.” (Jes 42,6b-7) Als der Johannes der Täufer unsicher in der Beurteilung des Wirkens Jesu ist, schickt er seine Jünger zu ihm. Jesus lässt Johannes ausrichten: “Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium verkündet.” (Mt 11,5) Jesu Wunder- und Zeichenhandlungen und seine Lehre gehören untrennbar zusammen. Die Wunder sind eine Veranschaulichung seiner Lehre.

    Auch in der heutigen Zeit treten immer noch Wunder auf, vor allem an Wallfahrtsorten (z.B. sind in Lourdes rd. 7000 dokumentiert, aber nur ca 67 offiziell approbiert). Bevor ein solches Wunder von der katholischen Kirche anerkannt wird, muss erst geprüft werden, ob keine einfache wissenschaftliche Erklärung vorliegt. In der heutigen Lesart ist ein Wunder dann eingetreten, wenn ein Vorkommnis auf natürliche Weise nicht erklärt werden kann.

    Auch im Zusammenmhang mit der Verehrung vieler Heiliger wird von Hunderttausenden von Gebetserhörungen berichtet (etwa bei Therese von Lisieux oder Pater Pio), darunter auch viele Wunder. Allerdings ist die Zahl der Wunder im Verhältnis zu den Bitten der Menschen immer klein, da diese nunmal Zeichen der Gottesherrschaft sind; diese ist aber Gottesherrschaft und nicht “Serviceagentur”.

    Zur Heiligsprechung einer Person wird von der Kirche ein Wunder verlangt.
    Heilungswunder oder wunderbare Reparatur

    Ein Wunder lag vor, als Christus (z.B.) einen Blinden heilte Joh 9,6f EU. Im Johannesevangelium steht: “Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen.
    Kein Wunder, sondern ein (wunderbarer- in Sinne von erfreulicher) natürlicher Vorgang liegt vor, als Tobias seinen Vater Tobit durch die Galle eines Fisches von seiner Blindheit heilt (vgl. Tob 6,1ff EU; Tob 11,1ff EU) Dieses ist eine ganz natürliche Wirkung, der von Gott erdachten und geschaffenen Dinge, wie sie ausführlich in den Offenbarungen der heiligen Hildegard von Bingen in der sogenannten “Physika” beschrieben werden.
    Eine wunderbare Reparatur liegt vor, wenn z.B. das Sehen eines Blinden durch technische Mittel wiederhergestellt wird, wie es im Januar 2011 in schwarz-weiß schon möglich ist.

    siehe auch: Eucharistisches Wunder
    Literatur

    François Reckinger: Wenn Tote wieder leben. Wunder. Zeichen Gottes oder PSI. Fe Medienverlag 2011 (188 Seiten).
    Wilhelm Schamoni, Wunder sind Tatsachen, 1971.
    Briege McKenna, Wunder geschehen wirklich (224 Seiten) erhältich beim Miriam Verlag.
    Harald Grochtmann: DIssertation: Wunder: Kirchlich überprüft, nie widerlegt (früher bis zur 6. Auflage unter dem Titel: »Unerklärliche Ereignisse, überprüfte Wunder und juristische Tatsachenfeststellung; Marienerscheinungen, unerklärliche Heilungen, Nahrungslosigkeit, Bilokationen, Levitationen, eucharistische Wunder, u.v.m. SJM Verlag 2007 (7. erweiterte Auflage; ISBN 978-3-932426-39-1).
    Jürgen Lenssen: Wunder – Zeichen der Macht Gottes. Pattloch Verlag 1985 (128 Seiten; ISBN: 3-557-91329-5).
    Andreas Englisch: 
Gottes Spuren:
 Die Wunder der katholischen Kirche
. Goldmann Verlag 2008
 (384 Seiten; ISBN-10: 3442154995
ISBN-13: 978-3442154999).

    Also, werter Emanuel, Wunder helfen den Gläubigen ihren Glauben zu erhalten und ihn sogar zu stärken. Gott wirkt Wunder, wo er will, auch in anderen Religionen. Wunder sind kein typisch christliches göttliches Mittel, die Existenz und die Transzendenz Gottes zu beglaubigen.

    Ich empfehle Grochtmann und Schamoni, weil ich diese bereits gelesen habe. Grochtmann war Richter am Amtsgericht in Gütersloh und hat eine Dissertation für seinen Dr. geschrieben, aus der dieses Buch nunmehr wie ich lese, in der 7. Auflage hervorging. Er als Jurist beschreibt dieWunder und lässt die Theologen zu Wort kommen, die Wunder ablehnen und ertappt sie dabei, dass sie nur Allgemeinplätze gegen Wunder behaupten, jedoch sich nicht einer die Mühe gemacht hat, ein einziges Wunder konkret zu widerlegen.

    So einfach ist das alles nicht, werter Emanuel. Ich bin weiß Gott nicht wundersüchtig und auf Wunder für meinen Glauben angewiesen, aber es erleichtert mir die Richtigkeit dieses Glaubens ungemein. Lassen Sie sich ruhig auf Wunder im Sinne der Durchbrechung der Naturgesetze ein. Es wird ihren Glauben stärken. Das hat wenig mit Esoterik zu tun und noch weniger mit Aberglauben.

    Hüten Sie sich bitte vor der Einstellung, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Bleiben Sie offen. Gott behüte Sie!

  3. Bazillus Sagt:

    Werter Emanuel,

    warum die hl. Jungfrau Maria in der koptischen und kath. Kirche eine solche Verehrung zuteil wird, wird klar aus folgender Erklärung:
    Maria im Heilsplan Gottes

    Von P. Engelbert Recktenwald

    Wenn wir die Stellung überdenken, die Maria im Heilswerk Gottes innehat und die ihr von Gott selber zugedacht worden ist, dann wird unser Blick unweigerlich auf ein eigentümliches Faktum gelenkt. Maria ist der Berührungspunkt von Altem und Neuem Bund. Maria war Jüdin. Sie ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt. Das auserwählte Volk des Alten Bundes war Träger der Verheißung, die Jahwe Abraham, seinem Stammvater, feierlich und unwiderruflich gegeben hatte. An Maria erging zum letzten Mal in der Geschichte des Alten Bundes die Verheißung des Erlösers. Maria wurde, als sie ihr Jawort dem Erzengel Gabriel gab, in einem neuen und eminenten Sinn Trägerin der Verheißung. Sie wurde Trägerin des Verheißenen, Mutter des Erlösers, Gottesgebärerin. In Maria erfüllte sich die Verheißung des Alten Bundes und hub an die Verwirklichung des Neuen.

    Maria steht am Anfang des Neuen Bundes, so wie Abraham am Anfang des Alten Bundes steht. Diese Parallele zwischen Abraham und Maria wird selten gezogen, ihre Konsequenzen kaum bedacht. Abraham wurde zum Stammvater des Alten Bundes, weil er Gott glaubte, daß in Erfüllung gehen werde, was Gott ihm verheißen hat. Maria wurde Mutter des Neuen Bundes, weil sie Gott glaubte, was er ihr durch den Erzengel Gabriel verhieß. “Abraham glaubte Jahwe, und dieser rechnete es ihm zur Gerechtigkeit an” (Gen 15,6). “Selig, die geglaubt hat, daß in Erfüllung gehen wird, was ihr vom Herrn gesagt wurde” (Lk 1,45). Wenn schon die Juden des Alten Bundes Abraham als ihren Vater im Glauben verehrten, um wieviel mehr haben wir Grund, Maria als unsere Mutter im Glauben zu ehren. Das Bewußtsein der gemeinsamen Abstammung von Abraham schmiedete den Alten Bund zu einer Einheit, die allen Auflösungs- und Vermischungstendenzen widerstand. Im Neuen Bund ist es die Verehrung Mariens, die das geistige Band der Einheit bildet. Sind wir nicht Zeugen dessen, wie in den letzten zwanzig Jahren in der Kirche parallel mit der Abnahme der Marienverehrung die Streitigkeiten, Grabenkämpfe und Polarisierungen zugenommen haben?

    Hier haben wir einen wichtigen Einwand zu gewärtigen: Schreiben wir hier nicht Maria eine Rolle zu, die in Wirklichkeit Christus zukommt? Ist Er nicht das Haupt der Kirche und somit Fundament und Garant ihrer Einheit? Gewiß. Aber wie? Schauen wir genauer hin, dann sehen wir, daß gerade das Bekenntnis zu Christus mit in den Strudel der Verwirrungen und Streitigkeiten geraten ist. Jede Richtung macht sich ihr eigenes Christusbild: Die feministische Theologie ein anderes als die Befreiungstheologie, die tiefenpsychologisch inspirierte “Theologie” ein anderes als die charismatisch bewegte. Die Risse, die durch die Kirche gehen, sind tief. Sie machen vor Christus nicht halt.

    Anders sieht es aus bei jenen, die Maria verehren. Bei ihnen besteht eine wohltuende Einigkeit darüber, für wen sie Christus zu halten haben: Christus ist der Sohn des Ewigen Vaters und der allerseligsten Jungfrau Maria. Der Glaube an die Gottheit Jesu ist gerade die Voraussetzung für die Marienverehrung. Denn bei Maria verhält es sich anders als bei anderen Müttern. Andere Frauen sind Mütter, weil sie (im günstigsten Fall) es wollten. Maria ist Mutter, weil ihr Sohn es wollte. Eine Mutter ist Mutter, weil sie sich für ein Kind entschieden hat. Maria ist Mutter, weil Gott sich für sie entschieden hat. Irdische Mutterschaft geht zurück auf eine menschliche Entscheidung (oder Leidenschaft), die Mutterschaft Mariens auf eine göttliche Auserwählung. Mütter schenken ihren Kindern das Leben, Maria wurde die Mutterschaft geschenkt. Die Initiative ging nicht von der Mutter aus, sondern von dem, der ihr Sohn werden wollte. Die Mutterschaft Mariens enthält mehr noch eine Aussage über Christus als über Maria. Maria wegen ihrer Christusmutterschaft zu verehren, bedeutet, den Ratschluß des ewigen Logos anzuerkennen und anzubeten so wie die Verehrung Abrahams eine Verherrlichung des Ratschlusses Gottes bedeutete, der Abraham auserwählte. Die Marienverehrung ist eine Frucht des Glaubens an die Gottheit Jesu. Sie ist eine besondere Form der Christusverehrung. Genau deshalb ist sie Garant der Einheit im Christusglauben. Gibt man den Glauben an die Gottheit Jesu auf, ist Jesus nur noch ein Mensch, im günstigsten Fall der vollkommenste Mensch. In diesem Fall nimmt er genau jenen Platz ein, den bis dahin Maria innehatte. Die Marienverehrung erscheint dann als ein Konkurrenzunternehmen zu Christus. Die Leugnung der Gottheit Christi führt folgerichtig zum Vorwurf der Vergöttlichung Mariens an jene, die Maria für das halten, für was die Leugner Christus halten.

    Die Verehrung Mariens schließt das Bekenntnis zur Gottheit Jesu, der sich Maria zur Mutter erwählte, mit ein. So ist Christus selber Garant der Einheit durch Maria. So wie Maria erst durch Christus Mutter geworden ist. Christus ist Urheber der Mutterschaft Mariens und damit Urheber unserer Marienverehrung. So wie Gott Urheber der Verehrung Abrahams und dessen geistlicher Vaterschaft war: “In dir sollen gesegnet sein alle Geschlechter der Erde” (Gen 12,3). “Denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter” (Lk 1,48). Die Einheit dieser Seligpreisung ist die Einheit des Gottesvolkes. In der Endzeit werden viele Messiasse auftreten und, womöglich, auch die Auserwählten irreführen (vgl. Mt 24,24). Die Entscheidung aber wird fallen zwischen dem Drachen und der Frau. Entscheidend wird sein, unter denen zu sein, die zur Nachkommenschaft, zum Samen der Frau gehören. Denn sie sind es, “die die Gebote Gottes beobachten und am Zeugnis Jesu festhalten” (Apk 12,17).

    Werter Emanuel,
    meines Erachtens eine wunderbare Erklärung und Erläuterung der Wichtigkeit der Verehrung, nicht der Anbetung, Mariens. Über Maria ist die Wertschätzung der Gottessohnes Jesu in Einheit garantiert. Ohne Marienverehrung kann das Christusbild vermenschlichen und zum Zankapfel der verschiedenen theologischen Sichtweisen abgewertet werden. Kein Wunder, dass die hl. Maria in irdischen Bildnissen Vermittlerin von Wundern Jesu ist.

    • Emanuel Sagt:

      Werter Bazillus !

      Von ganzem Herzen tausend mal Danke !
      Ich hatte Sie direkt angesprochen, in der Hoffnung auf eine Antwort. (Mir war schon bewusst, dass der Artikel nicht von Ihnen war.)
      Das diese Antwort so umfassend und wunderbar ist, habe ich allerdings nicht erwartet.
      Auch dem werten Knecht an dieser Stelle meine herzlichen Dank, für die Möglichkeiten, die er hier eröffnet…

      Ich werde mir alles ganz in Ruhe durchlesen und die Literaturhinweise beachten.

      Mir war bisher nur Hildegard von Bingen bekannt …. (Wie gesagt, ich bin eigentlich bis vor 4 – 5 Jahren ein reiner “Naturwissenschaftler” gewesen – Medizin !)

      Nochmals , werter Bazillus , vielen Dank für die Hinweise und Erklärungen ….

  4. Bazillus Sagt:

    Werter Emanuel, sehr gern geschehen.

  5. Recktenwald Sagt:

    Sehr geehrter Herr Bazillus,
    es freut mich zwar, dass Ihnen mein Text über “Maria im Heilsplan Gottes” so gut gefällt, aber es geht nicht, dass Sie ihn vollständig kopieren, noch dazu ohne Quellenangabe. Er unterliegt dem Urheberrecht. Sie hätten ohne weiteres die ersten Sätze wiedergeben und dann zum Weiterlesen auf die Quelle verlinken können. Ich bitte, dies nachzuholen.
    Mit bestem Dank für Ihr Verständnis!


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