kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Politisch korrekte Massaker-Mutationen 24. März 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:20

Aus einem „Rechtsextremisten“ wird ein „total normaler Muslim

 

Im Falle des Massenmörders von Toulouse wurden wir Bürger von Journalisten lange Zeit in die Irre geführt.

Was in diesem Zusammenhang berichtet wurde,

ist ein Lehrstück für die Unterrichtseinheit »So lügen Journalisten«.

 

Schauen wir uns zunächst an, welche braune Suppe deutsche Medien unmittelbar nach den Anschlägen von Toulouse köchelten. Der Spiegel spekulierte über Rassisten. Und die Tageszeitung Die Welt berichtete ebenso wie der Focus ausführlich, die Spur führe in die Neonazi-Szene: {»Vor vier Jahren sollen Soldaten aus der Fallschirmjägereinheit in Montauban, der Legonad, Chennouf und Liber angehörten, unehrenhaft entlassen worden sein, da sie im Verdacht standen, Neonazi-Gruppen anzugehören. Die betroffenen Personen sollen entsprechende Tätowierungen im Gesicht haben. Für die These, dass ein Neonazi hinter den Anschlägen steckt, würde sowohl die Identität der Opfer als auch die kaltblütige Vorgehensweise und die Beschreibung des Täters sprechen, meinen französische Medien«}.

 

Auch das Hamburger Blatt Die Zeit spekulierte über ein »rechtsextremes Verbrechen«: Alle Opfer sollen nordafrikanischer Abstammung sein. Angesichts dessen befürchtet die Organisation SOS Rassismus, dass es sich um ein rechtsextremes Verbrechen handeln könnte«}. Wer will, kann eine Fülle weiterer solcher Zitate finden, die Bände über die Geisteshaltung deutscher Journalisten sprechen. Kein Journalist kam auf die naheliegende Idee, dass ein ganz normaler Muslim der Massenmörder war. Der Pawlowsche Reflex bei solchen Taten sagt heute politisch korrekt sofort: da müssen Rechtsextremisten am Werk gewesen sein. Diesen Pawlowschen Reflex hat offenkundig auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek. Der Mann hat die Anschläge in Frankreich allen Ernstes sofort mit der Mordserie der rechtsextremistischen Terrorgruppe NSU verglichen und vor Nachahmern gewarnt, er wird mit folgenden Worten zitiert: ›Das atmet den Geist der NSU. Es ist leider nicht auszuschließen, dass es in Deutschland Trittbrettfahrer gibt‹, sagte der Vorsitzende Aiman Mazyek der Neuen Osnabrücker Zeitung (Mittwoch). Die Rechtsextremisten seien in den verschiedenen Staaten gut untereinander vernetzt. Mazyek sagte, der Rassismus sei in Europa inzwischen auf dem Vormarsch in die Mitte der Gesellschaft: ›Wir haben nicht den Eindruck, dass muslimische Einrichtungen in Deutschland ausreichend geschützt sind‹ Er forderte die Sicherheitsbehörden dazu auf, die Sicherheitsvorkehrungen vor muslimischen Einrichtungen zu verschärfen«}.

 

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland fordert also vor dem Hintergrund der Toulouse-Attentate, die Sicherheitsvorkehrungen vor muslimischen Einrichtungen in Deutschland zu verschärfen, weil er den Täter sofort als Rechtsextremisten aus der Ferne outete. Dummerweise ist der Massenmörder Mohammed Merah ein Muslim. Und Attentäter Mohammed Merah ist nur einer von 150 französischen Muslimen, die aus Frankreich nach Afghanistan gereist sind, um dort zu lernen, wie man möglichst viele »Ungläubige« ermordet. Es war den Behörden lange schon bekannt, dass er in Afghanistan war. Und es war bekannt, dass der Muslim ein Krimineller war. Medien machen ihn heute trotzdem zum netten und total normalen Muslim. WikiLeaks-Dokumente belegen, was von solchen »total normalen Muslimen« zu halten ist. InFrankreichs Nachbarland Spanien haben die USA seit 2007 in Barcelona eine geheimdienstliche Koordinierungsstelle eingerichtet, weil beide Länder die von jungen salafistischen Muslimen ausgehende Gefahr für extrem halten. Die Franzosen lehnten eine solche geheime Koordinierungsstelle ab. Dabei waren sie vor Mohammed Merah vorgewarnt. Und zwar von den Amerikanern. Die haben ihn nämlich in Afghanistan aufgegriffen und mit einer entsprechenden Terror-Warnung an die Franzosen übergeben. Doch in Frankreich hat man zu viele von diesen Terror-Muslimen. Und in Deutschland ist es nicht anders.

 

Wir müssen jetzt nicht, wie es der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, fordert, die »Sicherheitsvorkehrungen vor muslimischen Einrichtungen« verschärfen. Nein, wir müssen unsere Sicherheitsvorkehrungen gegen solche »total normalen Muslime« verschärfen. Schließlich war der Mann kein Einzeltäter, die Mutter, die Freundin und der Bruder unterstützten ihn und wurden zwischenzeitlich verhaftet. Der Albtraum Zuwanderung aus der orientalischen Welt zwingt uns dazu, uns gegen die wachsenden Gefahren durch solche Menschen zu schützen. Wer das nicht endlich tut und einseitig nur mit Pawlowschem Reflex nach rechts schaut, der macht sich zum Komplizen dieser zugewanderten Verbrecher. Attentäter Mohammed hat ein großes Vorbild: Islam-Erfinder Mohammed. Dessen Koran fordert an mehr als 200 Stellen zur Gewalt gegen Ungläubige auf. Wir dürfen davor nicht länger die Augen verschließen. Wir dürfen Moslems vom Schlage eines Mohammed Merah nicht länger als freundliche Killer verharmlosen. Der Mann war der Polizei als Krimineller bekannt, als Islamist, als Hassprediger und auch als Kindesvergewaltiger. Seine Nachbarn hatten ihn auch mehrfach wegen Sexualdelikten an Kindern angezeigt. Doch alle schauten politisch korrekt weg. Und der freundliche Killer drohte in der Nachbarschaft ganz offen damit, Menschen zu ermorden. Die Nachbarn meldeten auch das der Polizei. Nichts geschah. Bis zum großen Knall. Wie lange wollen wir noch zuschauen?      {Quelle: info.kopp-verlag.de – Udo Ulfkotte}

 

 

 

 

 

Hass-Killer richtete 4 Erwachsene und 3 Kinder hin

 

Abdelkader Merah: „Ich bin stolz auf meinen Bruder!
 

Bruder des Hass-Killers wird vom Staatsschutz verhört

 

Toulouse: Mohamed Merah († 23) hat kaltblütig sieben Menschen hingerichtet. Seine Morde hat der Serienkiller skrupellos gefilmt. Es sind Bilder, die von Hass, Menschenverachtung und Extremismus zeugen. Haltungen, die in der Familie Merah weit verbreitet zu sein scheinen. Denn der Bruder des Hass-Killers lobte die grausamen Morde. Abdelkader Merah (29) sitzt seit Tagen in Polizeigewahrsam. Ermittler vernehmen ihn. Sie wollen herausfinden, ob er von den Anschlagsplänen seines Bruders wusste und ihn bei den Morden unterstützt hat. Der Inhaftierte nutzt die Aufmerksamkeit, um seinen Hass zu verbreiteten. Gegenüber Polizisten sagte er: „Ich bin einverstanden mit seinen Taten“. Einverstanden mit vier ermordeten Erwachsenen. Einverstanden mit drei hingerichteten Kindern. Einverstanden mit einem minutenlangen Feuergefecht mit der Polizei. Aber der Bruder geht noch weiter. Laut der französischen Zeitung „Le Point“ sagte er zu Polizisten: Ich bin sehr stolz auf meinen Bruder“!

 

Der 29-Jährige bestreitet, von den irren Plänen seines Bruders gewusst zu haben. Dabei soll er nach Zeugenaussagen sogar noch stärker im islamistischen Kampf engagiert gewesen sein als Mohamed. Ein Indiz hierfür: In seiner Wohnung hat die Polizei wohl mehrere hundert Gramm Schwarzpulver gefunden. Außerdem soll er beim Diebstahl des schwarzen Motorrollers, mit dem sein Bruder unterwegs war, als er in sieben Menschen erschoss, dabei gewesen sein. Der Sprecher der Polizeigewerkschaft, Christophe Crepin, sagte jedoch, dass die Polizei Hinweise habe, dass Abdelkader seinem Bruder möglicherweise geholfen habe. Hat der Hass-Killer von Toulouse fremdgesteuert gehandelt? Dies glaubt zumindest der Onkel des Hass-Killers. „Er war schon immer labil“, sagte Ahmed A. zu „Le Point“. Abdelkader Merah und seine Freundin sind heute nach Angaben aus Justizkreisen nach Paris gebracht worden. Dort sollen die beiden vom Staatsschutz weiter verhört werden. Den Polizisten bleibt nicht mehr viel Zeit, dem Bruder des Hass-Killers Verstrickungen in die Anschläge nachzuweisen. Der Polizeigewahrsam gegen ihn und seine Freundin wurde nur bis Sonntag verlängert. Dann müssen die beiden freigelassen werden. Es sei denn, die Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren gegen sie ein.

 

Der Bruder des Attentäter war bereits vor einigen Jahren von der Polizei vernommen worden, weil er Kontakt zu einem Netzwerk gehabt haben soll, das Jugendliche aus der Region von Toulouse in den Irak schickte. Die Mutter des getöteten Attentäters ist aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Ihr Anwalt Jean-Yves Gougnaud sagte: „Sie ist am Boden zerstört. Niemals hätte sie sich vorstellen können, dass ihr Sohn das getan hat.“ Unterdessen kommen immer mehr Details über den Hass-Killer ans Tageslicht: Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden Polizisten Waffen im Wert von über 20 000 Euro. Die Ermittler vermuten, dass Merah das Geld für die Waffen aus Einbrüchen und Überfällen hat. {Quelle: www.bild.de}

 

 

 

 

 

Tod eines Terrorreisenden

 

„Salafistischer Autodidakt“, so beschreibt die französische Staatsanwaltschaft den mehrfachen Mörder von Toulouse.

 

Mohamed Merah hatte sich wiederholt auf eigene Faust ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet aufgemacht. Der Geheimdienst wusste das. Sein Weg weckt böse Erinnerungen.

 

An Vorzeichen hatte es nicht gefehlt. 15 Mal wurde Mohamed Merah wegen Diebstahls und Betrugs vor das Jugendgericht von Toulouse geladen, noch bevor er volljährig war. Der Pariser Staatsanwalt François Molins spricht von „frühen Verhaltensstörungen“, die im Einklang mit der „extremen Gewalt“ ständen, die er später entwickelte. Am 10. Oktober 1988 in der Cité du Mirail in Toulouse geboren, wuchs Mohamed im Sozialbauviertel Les Izards ohne Vater auf. Für seine Erziehung waren die beiden großen Schwestern zuständig, seine aus Algerien stammende Mutter galt bei den sozialen Dienststellen als überfordert. Auch der ältere Bruder von Mohamed, Abdelkader Merah, glitt als Jugendlicher in die Kriminalität ab. Nur der jüngste Bruder der fünf Kinder zählenden Familie soll nach Angaben des Innenministers bislang nicht in Konflikt mit der Justiz geraten sein. Der Anwalt Christian Etelin, der Mohamed Merah seit dessen 14. Lebensjahr ein Dutzend Mal vor Gericht verteidigte, bezeichnete seinen Mandanten als „höflichen und netten Jungen mit einer fragilen Persönlichkeitsstruktur“. In seinem Sozialbauviertel habe er den Spitznamen „Robin des Beurs“ getragen, als Verteidiger der Söhne der zweiten oder dritten Einwanderergeneration aus Nordafrika gegolten, sagte Anwalt Etelin.

 

 

Beeinflusst vom salafistischen Bruder

 

Der Schulabbrecher entkam einer Jugendhaft nur, weil er in eine Ausbildung zum Karosseriebauer einwilligte. Doch 2006 und 2007, er war inzwischen voll strafmündig, häuften sich seine Straftaten, insgesamt 18 Delikte. In einer Bank entriss er einer Kundin ihre Handtasche. Dieses Mal wurde Merah wegen Diebstahls unter Gewaltanwendung zu 18 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Im Gefängnis soll sich seine islamistische Radikalisierung vollzogen haben. Die französischen Haftanstalten sind seit langem als bevorzugte Orte der Ausbreitung eines islamischen Integrismus bekannt. Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat daher am Donnerstag seinen Justizminister aufgefordert, einen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten, mit dem die Verbreitung von extremistischer Hasspropaganda in den Haftanstalten unterbunden werden kann. Aber auch der ältere Bruder Abdelkader, in dessen Auto die Polizei Sprengstoff sicherstellte, soll Mohamed Merah beeinflusst haben. Er ist dem französischen Geheimdienst DCRI als einer salafistischen Gruppe zugehörig bekannt und hat sich längere Zeit in Ägypten aufgehalten. 2006 und 2007 ermittelte die Antiterroreinheit des Geheimdienstes gegen die „Gruppe von Toulouse“, ein Netz, das junge Leute für den Dschihad, den Heiligen Krieg im Irak anwarb. Abdelkader Merah soll der Gruppe angehört haben. Zwei Mitglieder der „Gruppe von Toulouse“ wurden in Syrien festgenommen, die anderen stehen seither unter Überwachung. Ausgangspunkt für die salafistische Propaganda soll die Moschee Bellefontaine in Toulouse gewesen sein. In Frankreich wird seit langem mit Sorge die Anziehungskraft salafistischer Prediger verfolgt, deren Propaganda besonders in den von Drogenkriminalität und Arbeitslosigkeit geprägten Vorstädten zieht. Die Polizei will mögliche Verbindungen Mohamed Merahs zu der Gruppe von Toulouse überprüfen. Abdelkader Merah befindet sich seit Mittwoch in Polizeigewahrsam.

 

 

Reisen ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet

 

Zwei Mal soll Mohamed Merah versucht haben, in die französische Armee aufgenommen zu werden. Seine Bewerbung beim Heer wurde mit Verweis auf sein Strafregister abgelehnt. Eine Aufnahmeprüfung bei der Fremdenlegion in Toulouse brach er im Juli 2010 auf eigenen Wunsch ab. Kurze Zeit später reiste der arbeitslose junge Mann zum ersten Mal nach Afghanistan. Nach den Worten des zuständigen Staatsanwaltes Molins wurde er nicht über islamistische Netze in das Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan geschleust, sondern er reiste auf eigene Faust. Er sei ein „salafistischer Autodidakt“ gewesen, der sich eigenständig radikalisiert habe, „ein atypischer Fall“, so der Staatsanwalt. Dennoch weckt Mohamed Merahs Weg vom Vorstadtganoven zum islamistischen Serienmörder unangenehme Erinnerungen. Mitte der neunziger Jahre hatte der Fall Khaled Kelkal Frankreich erschüttert. Kelkals Weg führte aus einem Vorstadtgetto von Lyon über das Gefängnis zur Moschee und zum Terrorismus. Kelkal war als mutmaßlicher Bombenleger an der Anschlagsserie auf Nahverkehrszüge in Paris beteiligt, bis er in einem Feuergefecht mit der Polizei getötet wurde. Damals war es die algerische Terrororganisation GIA gewesen, die Terror auf dem französischen Staatsgebiet verbreitete. Heute ist die GIA in der Organisation „Al Qaida im islamischen Maghreb“ (Aqim) aufgegangen. Zu Aqim, das zeigte die am Donnerstag von der ihr nahestehenden Gruppierung „Dschund al Chilafah“ (Die Soldaten des Kalifats) veröffentlichte Bekennerbotschaft, könnte auch Merah Verbindungen unterhalten haben.

 

 

Vom Geheimdienst vorgeladen

 

Der französische Geheimdienst war von Merahs Afghanistan-Reisen unterrichtet. Im November 2010 war Merah bei einer Verkehrskontrolle in Kandahar aufgegriffen und unter nicht geklärten Umständen nach Frankreich ausgewiesen worden. Merah kehrte Mitte August 2011 nach Wasiristan zurück, dort soll er nach eigenen Worten in einem Al-Qaida-Trainingslager ausgebildet worden sein. Er infizierte sich aber nach zwei Monaten mit Hepatitis A und kehrte zur medizinischen Behandlung nach Frankreich zurück. Im November 2011 wurde er von Geheimdienst vorgeladen, aber er redete sich mit Urlaubsphotos heraus und behauptete, er sei nur als Tourist durch Afghanistan gereist. Außenminister Alain Juppé versprach nun eine „Überprüfung“, bei der es zu klären gelte, wieso Merahs hanebüchene Erklärung hingenommen wurde. Merah geriet zu Jahresbeginn wieder in Konflikt mit der Polizei. Er wurde ohne gültigen Führerschein am Steuer eines Autos kontrolliert und zu einem Monat Haft ohne Bewährung verurteilt. Im April hätte er vor dem Haftrichter erscheinen sollen. In seinen letzten 31 Stunden hat Merah sich im Gespräch mit dem Verhandlungsführers der Raid-Polizeieinheit der Erschießung der drei Soldaten in Toulouse und Montauban sowie der drei jüdischen Kinder und des Rabbiners vor der jüdischen Schule in Toulouse bezichtigt. Mit einer Kamera vom Typ „GoPro“, das gab Staatsanwalt Molins bekannt, filmte Merah alle seine Taten; das Filmmaterial liegt den Ermittlern vor. Er rühmte sich, die französische Republik „in die Knie gezwungen“ zu haben. Er habe sich gegen den Einsatz der französischen Armee in Afghanistan sowie das Verbot der Ganzkörperverschleierung auflehnen sowie palästinensische Kinder „rächen“ wollen.

 

Zu keinem Zeitpunkt drückte Merah Bedauern oder Schuldgefühle aus. Vielmehr bekundete er den Willen, mit dem Töten fortzufahren. Nach seinen Worten hatte er am Mittwochmorgen geplant, den Chef der Toulouser Kriminalpolizei sowie einen Geheimdienstbeamten zu erschießen, beide Franzosen muslimischen Glaubens. In seiner Wohnung lagerte Merah ein großes Waffenarsenal und Handgranaten. Unklar bleibt, wie er als Sozialhilfeempfänger in der Lage war, sich mehrere Autos und Waffen zu beschaffen sowie verschiedene Wohnungen zu unterhalten. „Er sagt, er habe immer allein gehandelt“, sagte Staatsanwalt Molins. Seine extreme Gewaltbereitschaft bekamen die Raid-Elitepolizisten zu spüren. Bei einem ersten Überwältigungsversuch in der Nacht zu Mittwoch verletzte er vier Polizisten. Beim abschließenden Sturm auf sein Versteck am Donnerstagvormittag traf er zwei Polizisten, bis er beim Sprung von seinem Balkon aus dem Hochparterre von Scharfschützen erschossen wurde.{Quelle: www.faz.net}

 

 

 

 Einschusslöcher in Merahs Wohnung

 

Der Salafismus und der Terror

 

Sicherheitsbehörden sind besorgt

 

Was macht einen Mann zum Serienkiller? Im Falle des Attentäters von Toulouse spielte offenbar der radikale Salafismus eine große Rolle. Er steht heute meist für einen extrem rückwärtsgewandten Islam. Einige salafistische Gruppen predigen den bewaffneten Kampf, die Sicherheitsbehörden sind alarmiert.  Der mutmaßliche Serienattentäter von Toulouse soll sich durch Kontakt mit dem salafistischen Islam radikalisiert haben. Weltweit beobachten Sicherheitsbehörden die Ausbreitung des Salafismus mit Sorge. Vor allem junge Muslime werden offenbar von der religiösen Propaganda angezogen, die auch über das Internet verbreitet wird. Salafisten wollen an eine stark idealisierte Frühzeit des Islam anknüpfen. Sie geben vor, sich nur am Koran, dem Propheten Mohammed und den „Altvorderen“ – arabisch „salaf“ – zu orientieren. Damit verwerfen sie die über Jahrhunderte gewachsene islamische Theologie. Obwohl eine ursprüngliche Denkrichtung des Salafismus von einer Vereinbarkeit von Islam und Moderne ausgeht, steht der Begriff heute meist für einen extrem rückwärtsgewandten Islam. Der Salafismus ist keine einheitliche Bewegung, sondern Oberbegriff für teilweise sehr unterschiedliche Strömungen im sunnitischen Islam. Auch der in Saudi-Arabien vorherrschende Wahhabismus wird dem Salafismus zugerechnet. Einige salafistische Gruppen verfolgen politische Ziele. Sie wollen durch intensive Propaganda und Missionierung Einfluss auf Staat und Gesellschaft gewinnen. Dazu nehmen sie auch an Wahlen teil. In Ägypten errang die salafistische Al-Nur-Partei etwa ein Viertel der Stimmen. Andere Gruppen predigen dagegen den bewaffneten Kampf. Die nordafrikanische „Organisation al-Kaida des Islamischen Maghreb“ (AQMI) hieß früher „Salafisten-Gruppe für Predigt und Kampf“ (GSPC). Sie wird mit vielen Terroranschlägen in Verbindung gebracht. {Quelle: www.n-tv.de}

 

 

 

 

 

Der Reisende des „Dschihad“: Syrien, Irakund Pakistan

 

Dabei kannten auch Frankreichs Gendarmen den jungen Extremisten, der zum brutalen Serienkiller mutierte, seit 2006 – zunächst als Kleinkriminellen – spätestens seit 2008 als „labilen Radikalen“. 2006 sei er im Gefängnis mit Islamisten in Kontakt gekommen. Der französische Geheimdienst wusste spätestens seit 2007 auch, dass Mohammeds älterer Bruder, Abdelkader, sich einer extremistischen Salafisten-Gruppe in Toulouse angeschlossen hatte (siehe rechts). Mohammed Merah dürfte jedenfalls kein „einsamer Wolf“, sondern Teil eines „Dschihadisten-Netzwerkes“ sein. Zwei Mal soll er in „Terror-Camps“ in Afghanistan ausgebildet worden sein – zuletzt im Sommer 2011. Als ihn die Polizei in Afghanistan 2010 festgenommen hatte, fanden sie Stempel aus „Israel, Syrien, Irak und Jordanien“ in seinem Pass, bestätigt ein US-Agent Le Monde. Die Vermutung, die die Agenten bereits damals hegten: Merah könnte ein „Tourist des Terrors“ sein – ein Kämpfer des globalen „Dschihad“ – einer, der in Israel Terroranschläge verüben wollte. Einer, der in Syrien, Irak und Jordanien im Sinne der Al Qaida unterwegs war.

 

 

Der „weiße Emir“ als Drehscheibe des Terrors?

 

Diese Reisen sollen Mohammeds Bruder Abdelkader und der „weiße Emir“ für ihn organisiert haben. Auch Frankreichs Geheimdienst sei informiert gewesen. Der „weiße Emir“, der Mann syrischer Herkunft, gilt als eine der Drehscheiben der radikalen Salafisten, in der Region Toulouse. Salafisten kämpfen für die Rückkehr des Kalifats. Auf dem Bauernhof des „weißen Emirs“ finden seit Jahren einschlägige Islamisten-Treffen statt. Auch er wurde 2007 ein Mal verhaftet, weil er eine mittlerweile in Frankreich verbotene Islamisten-Gruppe mit angeführt hatte. Der „weiße Emir“ gilt auch als möglicher Financier. Mohammed Merah, der ehemalige Automechaniker war jedenfalls meist arbeitslos und reiste dennoch durch die arabische Welt.
Und auch die Unmengen an Waffen, die nach Merahs Tod in seiner Wohnung gefunden wurden, werfen Fragen auf. Wie konnte der Geheimdienst so versagen?  {Quelle: www.oe24.at}

 

6 Responses to “Politisch korrekte Massaker-Mutationen”

  1. Erich Foltyn Says:

    die Behörden und die Bevölkerung müssen die Schlussfolgerung draus ziehen, ich kann das nicht für sie machen. Ich weiß es ja schon seit 50 Jahren, was der Islam ist, aber um mich geht es ja nicht. Ob ich umkomme z.B. bei einem Terrorüberfall oder bei einem Atomkrieg ist ja völlig belanglos für die Welt. Die Leute müssen sich selber kümmern um ihre eigenen Angelegenheiten – oder sie müssen zugrunde gehen. Und ich kann ihnen nicht helfen.

  2. stefanus1m Says:

    Das ist eben ein Teil des Skandals an der ganzen „Mohammed Merah“-Story: der Mann war bekannt. Er stand auf US-„no-fly“-Listen, stand angeblich unter Beobachtung französischer Sicherheitsbehörden und wurde sogar von seinen Nachbarn wegen Nötigung und Hetze bei der Polizei angezeigt. Er war kein „völlig unverdächtiger, netter, junger Mann“, wie es uns die Massenmedien vormachen wollen.
    Wie kann es sein, dass ein solcher Mensch, der über kein offizielles, geregeltes Einkommen verfügt haben soll, sich einen Vorrat an Sprengstoffen und Waffen besorgen konnte, diese bei seiner ganzen Familie „zwischenlagerte“, ohne, dass die „Beobachter“ (falls es sie überhaupt gab) davon Wind bekamen und dies verhindert haben ? Wie konnte er einen Nachbarsjungen stundenlang festhalten und gegen seinen Willen mit islamischen Gewaltvideos zu indoktrinieren versuchen, ohne dass die Sicherheitsbehörden einschritten, obwohl die Mutter des Jungen sie informiert hatte.
    Es scheint, dass jetzt eine neue Art der Blindheit um sich greift. Vor lauter „politischer Korrektheit“ (nur ein anderes Wort für „Angst vor massenhafter Muslim-Gewalt auf unseren Strassen“) sind unsere Sicherheitsbehörden jetzt auf dem „grünen“ Auge blind, so wie sie es in Deutschland vor 1933 auf dem „rechten“ Auge waren. Denn machen wir uns nix vor: diese Taten hätten auch in Deutschland passieren können und sogar Sicherheitsexperten sprechen bereits davon, dass ähnliche Dinge auch hierzulande „zu erwarten“ seien.
    Nein, diese Taten waren, anders vielleicht als im Falle Arid Uka in Frankfurt/Main, verhinderbar. Wenn man hingeschaut hätte. Das feige Wegducken vor der Gefahr, verringert sie eben nicht, sondern beschleunigt ihre Wirkung.

    • Emanuel Says:

      Man denkt und grübelt und kommt nicht auf die einfache Antwort !!!!

      Die einfache Antwort ist folgende Frage :

      Haben die „Terroristen“ in den letzten Jahren jemals einen Politiker, einen Wirtschaftsboss oder irgendeine Person aus dem „Kreis der Herrschenden“ getötet ????

      Ich kann mich nicht erinnern ! Ich sehe nur unschuldige, einfache Frauen und Kinder, Arbeiter, die zur Arbeit gehen wollen, Arbeitslose , die Schlange stehen im Irak um einen Job zu bekommen, Menschen, die auf Märkten ihre einfachen Lebensmittel einkaufen wollen, Kinder, die zur Schule gehen und so weiter …

      nur die Armen, nur uns (. !!!) sehe ich als Opfer der höllischen Terroristen dieser Erde …….

      keine Guidos, keine Rothschildts, keine Abramovices, keine grünen, roten, schwarzen oder gelben Politiker

      … nur uns sehe ich auf den „Totenlisten“ … uns , das arbeitende Volk .. den einfachen Menschen, der machtlos diesem Treiben zuschauen muss …..

      Und weil das so ist, deshalb tun die Mächtigen auch nichts gegen die „Terroristen“ … capito?


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s