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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Joachim Gauck’s Warnung an Extremisten 23. März 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 23:59
Altbischof Iby Chorepiscopus Aydin Abt Gabriel Card Schoenborn Schweigemarsch 2012

Euer Hass ist unser Ansporn„!

 

 

 

In seiner ersten großen Rede hält der frisch vereidigte Bundespräsident ein flammendes Plädoyer für Demokratie – und stellt sich Extremisten entgegen. Joachim Gauck ist als Bundespräsident vereidigt worden. Gauck leistete am Freitag in Berlin vor Bundestag und Bundesrat seinen Amtseid mit der religiösen Formel: „So wahr mir Gott helfe“. Anschließend hielt er seine erste größere Rede als Staatsoberhaupt. Wir stehen zu diesem Land, nicht, weil es so vollkommen ist, sondern weil wir nie ein besseres gesehen haben“, sagte Gauck. Die Demokratie sei stärker als ihre Feinde. „Speziell zu den rechtsextremen Verächtern unserer Demokratie sagen wir in aller Deutlichkeit: Euer Hass ist unser Ansporn. Wir lassen unser Land nicht im Stich. Wir schenken euch auch nicht unsere Angst. Ihr werdet Vergangenheit sein und unsere Demokratie wird leben„. Gauck appellierte an die Bevölkerung und die Politik, nicht auf Distanz zur Demokratie zu gehen. „Ich empfinde mein Land als Land des Demokratie-Wunders“, sagte Gauck. Das schwindende Vertrauen der Bürger in demokratische Institutionen, die geringe Wahlbeteiligung machten ihm Sorge. „Wir haben alle nichts von einer Distanz zwischen Regierenden und Regierten“, mahnte Gauck. Er rief beide Seiten dazu auf, sich einander anzunähern. Zum Thema Integration sagte Gauck, dass ihm die Impulse seines Vorgängers Christian Wulff für Miteinander und Toleranz „beständig am Herzen liegen“. Das Grundgesetz der Bundesrepublik sichere allen Menschen die gleiche Würde zu und knüpfe dies nicht an gelungene oder misslungene Integration, betonte der Bundespräsident.

 

Altbischof Sturm Abt Gabriel Mathias Bitsche Elmar Kuhn Alqosh Spendenuebergabe 23_03_2012e

 

Nachdrückliches Bekenntnis zu Europa

 

Außerdem hob Gauck den Zusammenhang zwischen Freiheit und Gerechtigkeit hervor. Freiheit sei eine „notwendige Bedingung von Gerechtigkeit“, sagte Gauck am Freitag in Berlin. Umgekehrt sei „das Bemühen um Gerechtigkeit unerlässlich für das Bewahren von Freiheit“. Gauck legte zugleich ein nachdrückliches Bekenntnis zu Europa ab. Gerade in der Krise heiße es: „Wir müssen mehr Europa wagen“, sagte das Staatsoberhaupt. Er bat die Bevölkerung und die Politik um Vertrauen in seine Person und seine Amtsführung. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sagte, Gaucks Wahl markiere den Fortschritt der inneren Einigung Deutschlands. Der DDR-Bürgerrechtler und evangelische Pfarrer sei der erste Bundespräsident, der nicht aus dem Westen kommt. Gauck wisse aus eigener Anschauung, was ein Leben in Unfreiheit und Gängelung bedeute, sagte Lammert. Freiheit und die Würde des Menschen seien seine Lebensthemen.

 

Seehofer dankt Christian Wulff

Bundesratspräsident Horst Seehofer (CSU) dankte Gaucks Vorgänger Christian Wulff, der am 17. Februar zurückgetreten war. Als Bundespräsident habe er wichtige Impulse für Zusammenhalt und Integration gegeben und sei mutig für eine offene Gesellschaft eingetreten. Wulff sei es um ein Deutschland gegangen, „das sich der Welt zuwendet“, sagte Seehofer. Wulffs Frau Bettina habe dem modernen Deutschland ein Gesicht gegeben. Wulff war am 17. Februar zurückgetreten. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten wegen des Verdachts der Vorteilsnahme. Gauck war am vergangenen Sonntag von der Bundesversammlung mit großer Mehrheit zum elften Bundespräsidenten gewählt worden. Er war der gemeinsame Kandidat von Union, FDP, der SPD und den Grünen. {Quelle: www.welt.de}

 

Die Bilder stammen vom diesjährigen Schweigemarsch in Wien: 23. März 2012 – Abt Gabriel berichtete über das Leid der Christen im Irak!

 

2 Responses to “Joachim Gauck’s Warnung an Extremisten”

  1. monsignore Says:

    also ich versteh ja nicht, was die bilder von wien mit dem deutschen präsidenten zu tun haben.

    ich war gestern in wien dabei. war ein eindrückliches aber auch bedrückendes erlebnis.

    Knecht Christi: Ganz einfach! Der Hass der Moslems in den arabisch-islamischen Ländern ist uns Christen Ansporn! Das kann leider kein Politiker in Europa sagen, aber die Zeit wird kommen, in der darüber offen berichtet wird … über Christenverfolgung in Europa. Die Europäer werden bald dasselbe Kreuz tragen.

  2. patriot Says:

    Dies ist nur ein winzig kleiner Teil:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Moscheen_in_Europa
    Weiß eigentlich jemand die genaue Anzahl der Moscheen in Europa? Nach Ländern aufgelistet?


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