kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Liebe der Millionen lässt bärtige kochen! 23. März 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:37

  

Angst vor islamischem Terror hinter dreistündiger Verspätung bei der Beispitzung des Papstes

 

 

Seit dem Tod des verstorbenen Präsidenten Gamal Abd Elnasser (28. September 1970) hat Ägypten solche Trauerfeier erlebt. Die Moslems in Ägypten überraschten uns Kopten diesmal positiv, weil sie sich gehen ließen. Das heißt, dass jeder gemäß der natürlichen Liebe reagierte, was die Bärtigen zum Kochen brachte. Sie konnten sich nicht vorstellen, dass ein Christ von der ganzen Welt und von seinem Land dermaßen geliebt, geehrt und gewürdigt wird. Der ägyptische Staat ordnete dreitägige Trauer an. Die ägyptische Flagge wurde auf Halbmast gesenkt. Die Kopten bekamen dreitägigen Urlaub, damit sie von ihrem geliebten Papst Abschied nehmen konnten. Drei Militärflugzeuge transportierten den reinen Leichnam erstmal vom Almaza-Flughafen bis zum Natrontal und von dort ins Bischoy-Kloster. Alle erdenklichen Länder der Erde haben um Papst Schenuda getrauert und schickten Botschafter in den Dom. Alle erdenklichen Kirchen waren bei der Trauerfeier und viele Würdenträger kamen mehrmals in die päpstliche Residenz, um die Kopten zu trösten. Die Politiker aller Welt brachten ihre Anteilnahme auf verschiedene Art und Weise zum Ausdruck. Sogar die islamischen Länder kriegen sich bis jetzt nicht ein. Denn die Zeitungen und TV-Sender berichten ununterbrochen über „den Papst der Araber“, wie sie ihn nannten und noch nennen.

 

Die ägyptischen TV-Sender, und nicht nur die Christlichen (sehr viele in den letzten 10 Jahren geworden), berichten ständig über das Leben seiner Heiligkeit Papst Schenuda. Dabei werden Schauspieler, Politiker, Denker und Scheichs eingeladen, welche über ihre Erlebnisse mit dem verstorbenen Papst berichten. Alle sind Moslems und trotzdem sprechen sie über Papst Schenuda wie ein nationaler Held und ein Damm aller Unruhen. Auf den Straßen sah man einen klitzekleinen Teil der Kopten, die von den Moslembrüder und Salafisten als eine kleine Minderheit von höchstens 10% bezeichnet werden, was die internationalen Medien tüchtig übernehmen und verbreiten. Über zwei Millionen umzingelten den Kairoer Markus-Dom, was die Moslems erschreckte. Denn sie sahen, wie mächtig die Kopten in Kairo sind. In den zwei Stadtviertel Schobra und Mokatam leben allein auf keinen Fall nicht unter 3 Millionen Kopten. Aus allen anderen Bundesländern kamen auch Kopten per Zug, Bus und PKW.

 

Die von den Wahabiten vergifteten Moslems konnten diese Liebe und Ehrung nicht ertragen. Sie werden doch bezahlt, um Hass zu verbreiten, sodass die Ägypter übereinander herfallen. Zum Beispiel störte sie die älter muslimische Dame, die von ihrem Balkon im zweiten Stock „6 Stunden“ mit Hilfe ihres Korbes den wartenden Kopten Wasser schenkte. Viele Moslems standen auch vor dem Dom und hielten wie diese Vermummte das Bild vom Papst Schenuda in der Hand. Das sind die echten Ägypter, die vom politischen Islam der Saudis nichts wissen. Aber das alles passt den Bärtigen, die von den Mächtigen angeheuert sind, nicht in den Kram. Der Sprecher der Salafisten in Alexandria Yasser Elborhamy wendete sich an die Moslems auf den vielen salafistischen Kanälen (35) und sagte: Es ist erlaubt, die Nicht-Moslems durch Beileid zu trösten, aber auf keinen Fall darf ein Moslem für einen nicht-muslimischen Toten um Erbarmen bitten“. Am nächsten Tag geschah der Skandal im bärtigen Parlament, und zwar zweimal: Am Sonntag und am Montag. Die salafistischen Abgeordneten lehnten es ab, eine Schweigeminute als Zeichen der Trauer um Papst Schenuda zu stehen. Manche von ihnen verließen den Saal und der Rest blieb sitzen. Saad Elkatatny bestrafte keiner von ihnen. Das Volk aber zog ihnen das Fell über die Ohren. Viele Moslems reagierten auch mit größter Empörung über die dreckigen Worte des gesuchten Terroristen Wagdy Ghonem über den Papst. Dieser Terrorist freut sich über den Tod des Oberhaupts der Kopten und beschrieb ihn als „Oberhaupt des Unglaubens“. Nader Bakar, Sprecher der salafistischen Elnour-Partei, musste sich rechtfertigen, dass er den Kopten sein Beileid aussprach. Er meinte: Wie unser Scheich Yousef Elkaradawy zum Tod des vatikanischen Papstes sagte, darf ein Moslem die Nicht-Moslem trösten, aber nicht für ihre Tote um Erbarmen bitten, was ich auch tat“. Viele bärtige Möchtegern Parlamentarier regten sich auf, warum der Feldmarschall den Kopten dreitägigen urlaub schenkt, und warum der Tod des Papsts zu Staatstrauer führe.

 

Das alles verursachte die dreistündige Verspätung

bei der Beisitzung im Natrontal!

 

Wir rätselten die ganze Zeit, warum es lange dauerte? Sicherlich habe ich gewusst, warum und wer dies verursachte. Jedoch wollte ich keinen beunruhigen oder die Trauer um unseren Papst betrüben. Der Flug von Almaza bis Natrontal dauert maximal 15 Minuten. General Kato gab zu, dass der Militärrat den Attentätern aus dem Weg gehen wollte. General Hamdy Badien verkaufte den Ägyptern für blöd und schob Metropoliten Pachomius die Schuld in die Schuhe, der sich seiner kranken Vorstellung nach verspätet hätte. Als der reine Leichnam im Kloster des Heiligen Bischoy ankam, rannten die Bischöfe damit zum Mausoleum, wo der Sarg sofort bedeckt wurde. Jetzt fragen wir: Wo waren Sicherheits- und Geheimdienst? Wo war der Militärrat? Sie wussten mindestens wie jeder normale Kopte am Samstag um 17 Uhr von dem Ableben Papstes Schenuda. Das heißt, sie hatten bis Dienstag genug Zeit, um alles unter Kontrolle zu bringen. Die Gefahr der Beduinen im Natrontal und die islamischen Terroristen konnte doch in die Schranke gewiesen werden. Wenn man das bloß wolle!?!

 

 

Der reine Leichnam im Militärflugzeug mit Bischof Benjamin und Bischof Jermia 

 

 

 

 

Die Kopten in der Stadt Port Said bedanken sich bei ihren muslimischen Mitbürgern 

 

 

 

 

Maspero-Bewegung und die Täbetische Legion ehren seine Heiligkeit Papst Schenuda 

 

 

 

 

Über zwei Millionen „Ägypter“ nehmen Abschied vom aufgebahrten Leichnam 

 

 

 

 

Ein einfacher Moslem trägt eine Puppe des Papstes und trauert um ihn 

 

 

 

 

 Die Vereinigung der Ambulanzen trauern um Papst Schenuda

 

 

Das ist keine Taqiyya, sondern wahre ägyptische Liebe!

 

2 Responses to “Die Liebe der Millionen lässt bärtige kochen!”

  1. Bazillus Says:

    Beeindruckend!
    Dieser Papst hat offensichtlich auch viele Muslime berührt. Es scheint für jeden Nachfolger sehr, sehr schwer zu sein, in dessen Fußstapfen treten zu müssen. Es wird keine leichte Aufgabe sein. Dieser Papst hat die Gratwanderung bravourös geschafft, die Interessen der Kopten in einer mehrheitlich muslimischen Welt aufrecht zu erhalten ohne in totale Konfrontation zum Islam zu gehen, was bei dem Leid, welches viele koptische Familien in den letzten Jahren zu ertragen hatten, mit Sicherheit für ihn nicht einfach war. Wir wird viele Tränen der Trauer und der Bedrückung vergossen haben und viele Gebete für seine Gläubigen verrichtet haben.

    Sollten wir hier im blog letztlich von ihm lernen, auch wenn es schwerfällt? Die christliche Liebe scheint doch den längeren Atem zu haben als der islamische Hass in jeder Form. Ja, christliche Liebe kann offensichtlich auch Muslime anstecken. Wenn nicht die ständige Diskriminierung und die Terrorakte und die vielen Fatwen und Hassaktionen von Musimführern und Imamen gegen Kopten und andere Christen und Kirchen wären, könnten wir uns ebenfalls in Harmonie üben. Der werte Blogbetreiber Knecht Christi bräuchte dann diesen Blog nicht weiter zu führen.

    Da diese Terrorakte und die islamisch-staatliche Diskriminierung mit den Muslimbrüdern und den Salafisten an der Regierung jedoch letztlich weitergehen und sogar verschärft werden, müssen wir versuchen, durch solche blogs wie diesem hier aufzuklären und vor dem Islam als ausgrenzender Ideologie zu warnen, da wir ja noch in der freien Welt ansässig sind und eine andere Sichtweise als der verehrungswürdige liebe Verstorbene Papst Schenuda III. an den Tag legen dürfen und müssen . Solange die Verletzung der Menschenrechte und die Suche nach der Ursache dieser Verletzungen durch Muslime geschieht, solange müssen wir aufklären, warum in der islamischen Welt soviel Hass und Unrecht herrschen. Das ist legitim und auch fruchtbar und angemessen.

    Aber letztlich bleibt, dass dieser verstorbene Papst mit Sicherheit einer der Großen in der Koptischen Kirche genannt werden darf.

  2. Emanuel Says:

    „Die Liebe Der Millionen Lässt Bärtige Kochen!“ 23. März 2012

    Die Liebe unter den Menschen, lässt nicht nur „Bärtige“ kochen. Dieses Wort sollte nicht mehr gebraucht werden, da ich mit meinen Augen sehe, dass viele Menschen „Bärtige“ sind … oder als „Bärtige“ erscheinen.
    „Bärtige“ , dieses Wort ist ebenso überflüssig wie „Linke“ oder „Rechte“ in politischer Unterscheidung.

    Wie sehen denn unsere koptischen Priester aus ? Tragen sie k e i n e n Bart ?

    Wir müssen uns bemühen, vom „Äusseren“ weg zu kommen um Zugang zu unserem „Inneren“ zu erlangen ….

    Was vereint den Menschen ????

    Vieles vereint den Menschen …. !

    Im Einzelnen:
    Musik .. Kultur … Intelligenz … Dummheit – und vieles andere …

    Im Wesentlichen:
    Nur die Liebe untereinander, die vom Schöpfer , vom Vater für jeden in unbeeinflussbarer Art und Weise in Ewigkeit ausgeht …..dieses Wesen des Schöpfers, wird Seinen Geschöpfen .. also uns Menschen … durch Sein Licht, also durch Seinen Sohn, Jesus Christus, vermittelt …

    Der Mensch kann nur dann wahrhaft „glauben“, wenn er sich eine „Vorstellung“ von dem machen kann, woran er glauben soll … diese Vorstellung ist von G`tt nicht möglich …!
    Vom Schöpfer kann sich das Geschöpf k e i n e Vorstellung machen.

    Der Schöpfer übersteigt die Vorstellungskraft Seines „Geschöpfes“ , des Menschen — noch viel weiter, als unsere Vorstellung vom „Universum“ … unendlich weiter als die Vorstellungskraft des Menschen, von dem ihm „bekannten“ Universum ….

    Daher sind wir nicht in der Verfassung, nicht mit den notwendigen Mitteln ausgestattet, an den Schöpfer ..direkt .. zu glauben …

    Deshalb hat der Schöpfer, in Seiner unendlichen und ewigen Weisheit und Liebe – Sich Selbst als „Mensch“ – also als Sein eigenes Geschöpf – als Seinen Sohn — von uns Menschen genannt , Jesus Christus – auf diesen Erdkörper gebracht … Seine Ordnung ist niedergelegt in Seinen Heiligen Schriften … dort können wir – wenn wir Augen haben zu sehen .. und Ohren haben zu hören … alle Göttlichen Wahrheiten erkennen

    ….. Es gibt zum himmlischen Himmel nur einen einzigen Weg … und dieser Weg ist Jesus Christus … die Wahrheit des Vaters ….. Wie die Sonne ihr Licht schickt, so schickt der Vater – den Sohn ..
    Im Licht ist die Wärme der Liebe des Vaters … ohne das Licht des Sohnes – keine Wärme des Vaters …

    Erkennet , daß sie nicht Z W E I sind — Vater und Sohn sind EINS …..


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