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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schweigeminute für Papst zerspaltet bärtiges Parlament 19. März 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 17:41

Salafisten weigern sich eine Minute zu stehen, um Papst Schenuda zu würdigen!

 

Während die Kopten bis zu beiden Ohren in Trauer versunken sind, und während die ganze Welt um den verstorbenen Papst der koptisch-orthodoxen Kirche mittrauert und auf alle erdenkliche Arten die Anteilnahme zum Ausdruck brachten, sorgen seit dem gestrigen Sonntag die zwei salafistische Parteien Elnour und Elasalaa für einen riesigen Eklat. Es fing mit der Bitte des Parlamentschefs Saad Elkatatny um eine Schweigeminute zur Ehre seiner Heiligkeit Papst Schenuda zu stehen. Vehement lehnten die Salafisten dies ab, was doch verschwiegen wurde, um die Kopten in dieser schwierigen Zeit nicht zu erschüttern. Jedoch wiederholte sich dieselbe Szene, und zwar bei der Sitzung des heutigen Morgens. Ich wollte die Trauer um Papst Schenuda nicht von solchen Meldungen stören, aber die Hetze der Führer der Salafisten wie Wagdy Ghonim (Gesuchter Terrorist) und Yasser Elborhamy überschritten jede Grenzen, selbst während die Kopten jeden Trost benötigen. Aber wie man in Ägypten sagt: „Man dankt für die Harte Zeit, in der man erfährt, wer Feind und wer Freund ist“!

 

In der heutigen Parlamentssitzung gab es zwei Gruppen von Salafisten, die gegen eine Schweigeminute für Papst Schenuda protestierend ablehnten.

 

Die erste Gruppe verließ den Saal, bis die Schweigeminute vorbei war.

 

Die zweite Gruppe blieb einfach sitzend!

 

Moslembrüder, Gamaa Islamia, Elwafd-Partei und die Liberalen gedachten seiner Heiligkeit Papst Schenuda und der Moslembruder Saad Elkatatny sprach kurz über den verstorbenen Papst, wo er sein Beileid an Moslems vor Christen richtete. Elkatatny meinte: Papst Schenuda bewahrte unsere Heimat sehr oft vor Bürgerkriegen, nach den eingefädelten Angriffe des vergangenen Regimes. Diese Persönlichkeit prägte nicht nur die koptische Kirche, sondern Ägypten und die benachbarten Ländern. Wir alle sind sehr betroffen und traurig für den Tod dieses Symbol vieler Werte und Prinzipien. Möge Gott unserem Land einen ähnlichen Führer schenken und unser Heimatland beschützen. Sein Tod lässt jedes Herz Trauer schlagen“.

 

 

 

Ein Scheich namens Ashraf Abd Elmenäm schreibt: „Schenuda herrschte als Papst länger als Mubarak an der Macht. Beide haben ihre Gegner tyrannsiert. Jetzt ist es an der Zeit, dass mit dem abgerechnet wird. Viel starben, ohne Gerechtigkeit zu erfahren! Wafaa Konstantin ist nur eine von vielen, die wegen ihres Übertrittes zum Islam getötet wurden. Wie Kamilia werden viele eingesperrt. Für all seine Verbrechen wird er jetzt den Preis zahlen“! Der Salafist gehört einer schariatischen Gruppe für Rechte und Zucht.

 

 

 

Scheich Hafez Salam kritisierte die Entscheidung des Feldmarschalls Tantawy, den Kopten dreitägigen Urlaub zu schenken, um Abschied von ihrem Papst zu nehmen. Ist er besser als die Staatschefs oder Könige, deren Völker dieses Geschenk niemals bekamen?

 

 

 

Nader Bakar, Sprecher der salafistischen Elnour-Partei, verteidigt sich gegen die wüsten Angriffe seiner Partei, dass er den Christen für den Tod ihres papstes sein Beileid aussprach. Sie bezeichneten ihn als Heuchler und rieten ihm, vom Ireeweg abzusehen. Bakar schrieb auf seinem Twitter: „Ich habe nur meine Anteilnahme gezeigt, aber bat keineswegs für ihn um Erbarmen, wie Schecich Karadawy beim Tod des katholischen Papstes sagte“!

http://www.christian-dogma.com/vb/showthread.php?t=200547

 

 

 

Vor dem Dom schreibt dieser Ägypter: „Ich bin ein Moslem, aber ich habe diesen Mann verehrt. Ich tröste mich und meine Heimat“!

 

2 Responses to “Schweigeminute für Papst zerspaltet bärtiges Parlament”

  1. Erich Foltyn Says:

    für die Salafisten ist es ja eine Schwierigkeit, so eine Persönlichkeit wie den Papst Schenuda ebenso schlecht zu behandeln wie irgend welche kleinen Leute, weil der Papst eine ziemliche Publicity hat. Aber der die Moschee in Brüssel nieder gebrannt und dem Imam getötet hat, soll auch ein Moslem gewesen sein, ein Marokkaner. Es zeigt, dass dieser Jihad-Religion doch noch gewisse Hindernisse im Weg stehen, die gar nicht der Westen machen muss. Die einzig problemlösende Konsequenz wäre ja die Absage an den Propheten Mohammed, aber das schaffen sie nicht.

  2. Faiez Terjak Says:

    Jesus erbarme ihn, Er war ein guter Hirte


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