kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

CSI gedenkt seiner Heiligkeit Papstes Schenuda 18. März 2012

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 14:36

 Erzbischof Michael Louis Fitzgerald nimmt Abschied von Papst Schenuda

Er ist Vatikanischer Diplomat, Erzbischof der römisch-katholischen Kirche  und Apostolischer Nuntius in Ägypten

 

 


 

Herr unser Gott, erbarme Dich Patriarch Schenudas, des Oberhaupts der koptischen Christen, der am Samstag gestorben ist. Stehe Deiner Kirche in Ägypten bei, dass Sie in dieser schweren Zeit der Prüfung Deinen Geist der Stärkung erlebt.

 

CSI hat noch gestern Abend des Todes S.H. des Patriarchen gedacht.

Auf diese Weise möchte ich Ihnen unser tief empfundenes Beileid ausdrücken.

 

Papst Schenuda III. ist tot. Das Oberhaupt der koptischen Kirche Ägyptens starb am Samstag  im Alter von 88 Jahren. Die koptisch-orthodoxe Kirche ilt als eine der ältesten christlichen Kirchen der Welt.  Papst Schenuda war Ende 1971 zum Papst von Alexandria und Patriarchen der koptisch-orthodoxen Kirche gewählt worden. Die koptische Kirche ist die größte christliche Gemeinde im Nahen Osten und stellt in Ägypten knapp zehn Prozent der Bevölkerung. Weltweit gehören knapp zehn Millionen Menschen der koptischen Kirche an. Schenuda III. Die koptisch-orthodoxe Kirche in Ägypten gilt als eine der ältesten christlichen Kirchen der Welt. Der Tod des Patriarchen ist in der derzeitigen angespannten Lage mit den vielen muslimischen Übergriffen auf Gemeinden und Kirchen ein schwere Schlag für die koptische Kirche.

 

Bitte gedenken Sie auch in Ihrer Gemeinde des Schicksals der Christen in Ägypten und laden Sie alle Freunde und Bekannten zum Schweigemarsch für verfolgte Christen ein.

 

 

CSI-Schweigemarsch in GRAZ: 22. März 2012

 

Treffpunkt: 18 Uhr, Am Eisernen Tor

 

19 Uhr: Ökumenische Andacht in der Franziskanerkirche (Franziskanerplatz)

Anschließend (ca.19:30) Vortrag von Abt Gabriel zur Situation im Irak

 

 

 

CSI-Schweigemarsch in WIEN: 23. März 2012

 

Treffpunkt: 16.15 Uhr, Staatsoper

 

Anschließend ökumenischer Gottesdienst im Stephansdom und

 

Vortrag von Abt Gabriel zur Situation im Irak

 

 

 

Zur Person vom Erzbischof Michael Louis Fitzgerald

 

Papst Benedikt XVI. ernannte gestern Mons. Michael Louis Fitzgerald (68) zum neuen Nuntius in Ägypten und zum Vatikanischen Delegierten bei der Arabischen Liga. Die Arabische Liga umfaßt 22 Mitgliedstaaten im Mittleren Osten und Nordafrika. Ihr Hauptsitz befindet sich in der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Erzbischof Fitzgerald war bisher Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog.Mons. Fitzgerald wurde als Sohn irischer Eltern in England geboren. Er erfüllte sich seinen Jugendtraum, trat bei den Weißen Vätern ein und wurde Afrikamissionar. Der neue Nuntius in Ägypten war seit 1987 Sekretär des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog und seit Oktober 2002 dessen Präsident. Dabei lag ihm besonders der Dialog mit dem Islam am Herzen. Erzbischof Fitzgerald folgt in Kairo dem Ende Januar ins vatikanische Staatssekretariat berufenen Erzbischof Marco Dino Brogi (73). Mit der Abberufung von Erzbischof Fitzgerald wurde in Rom die Frage laut, ob der Heilige Vater überlege, den Rat für den interreligiösen Dialog generell abzuschaffen. Solche Vermutungen stellte zum Beispiel der Nachrichtendienst der US-Bischofskonferenz ‘Catholic News Service’ an. Der Rat könnte einem anderen Vatikanischen Dikasterium einverleibt werden. Erzbischof Fitzgerald erklärte vor ‘Catholic News Service’, daß er Kairo sehr gut kenne. Er erwarte, den Dialog mit den Muselmanen als Nuntius fortführen zu können. Im Rückblick auf seine Arbeit für den interreligiösen Dialog sieht Erzbischof Fitzgerald einen deutlichen Fortschritt. Heute gehe der Dialog nicht nur von katholischer Seite aus – auch andere Religionen würden Initiativen ergreifen. Der Rat für den interreligiösen Dialog entstand im Jahr 1964, während des Zweiten Vatikanischen Konzils, als Sekretariat für die Nicht-Christen. Zehn Jahre später gründete Papst Paul VI. innerhalb dieses Sekretariats eine Kommission für die religiösen Beziehungen mit den Moslems. {Quelle: www.kreuz.net – Donnerstag, 16. Februar 2006}

 

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