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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Cajus Pupus trauert um seine Heiligkeit Papst Schenuda III 18. März 2012

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 12:22

Steh nicht weinend an meinem Grab, ich lieg nicht hier in tiefem Schlaf. Ich bin der Wind, der immer weht, ich bin das Funkeln im Schnee.

Ich bin die Sonne auf reifem Feld, ich bin im Herbst der Regen mild. Und wachst du auf in stiller Früh,  flattre ich als Vogel in die Höh,  zieh stumme, weite Kreise.

Nachts bin ich der weiche Sternenglanz. Steh nicht weinend an meinem Grab, ich lieg nicht hier, weil ich nie starb.

 

Nach langem Leiden hat Gott der Herr, seine Heiligkeit, Papst Schenuda III zu sich gerufen!

Mit seiner Heiligkeit Papst Schenuda III geht eine Persönlichkeit, wie man sie selten auf Erden findet! Er war der Fels in der Brandung, auf dem Christus die Kirche erbauen konnte.  Er überstand alle Höhen und Tiefen seines Pontifkats. Selbst in der Brandung der Politik bewies er immer wieder aufs Neue seine Standfestigkeit und das Vertrauen zu Gott, seinem Herren.

 

 

Seine Heiligkeit Papst Schenuda III würde selbst jetzt zu uns sagen:

 

So kann man nur hoffen, dass aus dem Samen, den seine Heiligkeit Schenuda III zu Lebzeiten gesäht hat, aufgeht, Wurzeln schlägt und schöne Blumen,
stattliche Bäume mit reifen Früchten werden, die alle Dragsal des Lebens helfen zu mildern!
Herr, unser Gott, Du weißt, wer uns fehlt:

Eine vertraute Stimme schweigt jetzt.
Ein Mensch an unserer Seite ist gestorben.
Wir sind traurig und erschrocken.

Oft sind Erinnerungen in uns wachgeworden,
Erinnerungen an erfüllte und schöne Augenblicke;
aber auch schwere Erinnerungen.

Herr, unser Gott, Du weißt, was uns jetzt fehlt.
Darum fragen wir Dich:
Was wird bleiben, wenn wir gehen?
Lass unser Leben nicht vergeblich sein.

Amen.   

 

One Response to “Cajus Pupus trauert um seine Heiligkeit Papst Schenuda III”

  1. Cajus Pupus Says:

    Ergänzung:

    »Seine Heiligkeit Papst Schenuda III würde selbst jetzt zu uns sagen:«

    Wenn Dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm:
    Die Blume geht zugrunde, aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns, geheimnissvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.


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