kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Militärrat und Heilige Synode verhüllen Ägypten in Schwarz 17. März 2012

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 23:09

Der 116. Nachfolger des Heiligen Markus: „Ägypten ist kein Land, in dem wir leben, sondern ein Land, welches in uns lebt“!

 

 

Alle TV-Sender berichten ununterbrochen über das Ableben seiner Heiligkeit Papst Schenuda III. Nicht nur die drei offiziellen TV-Kanäle der koptisch-orthodoxen Kirche (CTV, Aghapy und Hl. Markus), sondern alle TV-Sender Ägyptens berichten über den Verlust des ganzen Landes. Dabei wird viel über sein Leben als Mönch, Bischof für Erziehung und Bildung und dann als Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche für über 40 Jahre als der Nachfolger des Heiligen Markus: Nr. 117. Alle Ministerien und alle erdenklichen Persönlichkeiten aus allen Bereichen Ägyptens sprechen ihr Beileid nicht den Christen, sondern den Ägyptern, weil das Land eine hervorragende Person verlor, der immer sagte: „Ägypten ist kein Land, in dem wir leben, sondern ein Land, welches in uns lebt“! Zum Beispiel rief Dr. Mustafa Elfeky aus Bahrain bei dem Moderator Mahmud Saad an: „Papst Schenuda war überaus weise und das rettete Ägyptens sehr oft vor vielen Katastrophen. Zum Beispiel lehnte er den Vorschlag des Ex-Präsidenten Mubarak, das Auferstehungsfest zum Nationalfeiertag zu erklären. Papst Schenuda sagte Mubarak folgendes: Über die Geburt Christi sind wir einig. Jedoch glauben die Moslems nicht an die Auferstehung Christi. Wenn unser Osterfest zum Nationalfeiertag werde, führe das bestimmt zum Ärger unserer muslimischen Mitbürger“.

 

Die Heilige Synode tagt seit der Bekanntgab des Ablebens unseres geliebten Papstes, und zwar unter dem Vorsitz seiner Eminenz Metropolit Pachomius, Oberhaupt der Kirche in Matrouh und Libyen. Der Vorsitzende sollte seine Eminenz Metropolit Michael aus Assyot sein, aber er entschuldigte sich wegen seines schlechten Gesundheitszustandes. Metropolit Pachomius übernimmt die Führung der koptischen Kirche und die Heilige Synode für die nächsten zwei Monate, nach denen einen Nachfolger nach der Tradition der koptisch-orthodoxen Kirche gewählt wird. Denn es gibt kein Konklave wie bei den Katholiken. Viele haben diesbezüglich auf allen TV-Kanälen die Frage gestellt, wie die Kopten ihren nächsten Papst wählen werden? Einige vernünftige Schauspieler, Politiker und Denker bedauerten, dass die Kopten alles über den Islam wissen, während die Moslems nichts über die Kopten wissen. So wird ein koptischer Papst gewählt: Kandidiert darf jeder Mönch, der über 40 Jahre ist und über 15 Jahre im Mönchtum verbracht habe. Er darf kein Bischof sein, der für eine Diözese oder Kloster verantwortlich ist. Drei Kandidaten, welche die meisten Stimmen erhielten, gelangen zu einer traditionellen Zeremonie, und zwar „dem Heiligen Los im Altar“. Nach bestimmten Gebeten geht ein kleines Kind in den Altar und zieht ein gefaltetes Zettelchen aus einem Korb. Damit verlässt er den Altar und händigt dem temporären Führer der Kirche das Zettelchen aus. Dann wird den Namen des 118. Nachfolger des Heiligen Markus.

 

Wir danken dem Militärrat für die Erklärung der staatlichen Trauer im ganzen Land und den dreitägigen Urlaub für die Christen, damit sie vom Papst Schenuda Abschied nehmen, wo der Leichnam im Kairoer Dom des Heiligen Markus aufgebahrt wird, damit die Christen den letzten Blick auf ihren geliebten Papst werfen und seinen Segen erhalten. Wo Papst Schenuda beigesetzt wird? Entweder im Kairoer Dom, dem Kloster des Heiligen Bischoy oder dem Syrerkloster in Natrontal. Im Bischoy-Kloster verbrachte er 40 Monate, als Ex-Präsident Saddat ihn unter Hausarrest stellte. Dieses Kloster machte der Heilige Vater zu seiner zweiten Residenz, wo er die Hälfte seiner Woche in seiner Zelle verbrachte. Im Syrer-Kloster, Kloster der Heiligen Jungfrau und des Heiligen Johannes Kama, wurde er zum Mönch geweiht. Später wohnte er als ein Siedler in einer Hölle, die in der Nähe dieses Klosters liegt.

 

4 Responses to “Militärrat und Heilige Synode verhüllen Ägypten in Schwarz”

  1. Emanuel Says:

    Markus – Kapitel 7

    Die Pharisäer und die Überlieferung der Alten

    1 Und es versammelten sich bei ihm die Pharisäer und etliche Schriftgelehrte, die von Jerusalem gekommen waren, 2 und als sie etliche seiner Jünger mit gemeinen, das heißt mit ungewaschenen Händen Brot essen sahen 3 (denn die Pharisäer und alle Juden essen nicht, sie haben denn zuvor gründlich die Hände gewaschen, weil sie die Überlieferung der Alten halten. 4 Und wenn sie vom Markte kommen, essen sie nicht, ohne sich zu baden. Und noch viel anderes haben sie zu halten angenommen, nämlich das Untertauchen von Bechern und Krügen und ehernen Geschirren und Stühlen), (Matthäus 23.25) 5 da fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum wandeln deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Alten, sondern essen das Brot mit ungewaschenen Händen? 6 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: «Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist ferne von mir; 7 aber vergeblich verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, welche Gebote der Menschen sind.» 8 Ihr verlasset das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen fest, das Untertauchen von Krügen und Bechern, und viel anderes dergleichen tut ihr. 9 Und er sprach zu ihnen: Wohl fein verwerfet ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten. 10 Denn Mose hat gesagt: «Ehre deinen Vater und deine Mutter» und: «Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.» 11 Ihr aber sagt: Wenn jemand zum Vater oder zur Mutter spricht: «Korban», das heißt zum Opfer ist vergabt, was dir von mir zugute kommen sollte, 12 so muß er für seinen Vater oder seine Mutter nichts mehr tun. 13 Also hebet ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf; und dergleichen tut ihr viel.
    Das Herz des Menschen: Quelle der Verunreinigung

    14 Und er rief alles Volk zu sich und sprach zu ihnen: Höret mir alle zu und merket! 15 Es ist nichts außerhalb des Menschen, das, wenn es in ihn hineingeht, ihn verunreinigen kann; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt. (Apostelgeschichte 10.14-15) 16 Hat jemand Ohren zu hören, der höre! 17 Und als er vom Volke weg nach Hause gegangen war, fragten ihn seine Jünger über das Gleichnis. 18 Und er sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Merket ihr nicht, daß alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? 19 Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Wege, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden. 20 Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. 21 Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen hervor die bösen Gedanken, Unzucht, Mord, Diebstahl, 22 Ehebruch, Geiz, Bosheit, Betrug, Üppigkeit, Neid, Lästerung, Hoffart, Unvernunft. 23 All dies Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.

  2. Cajus Pupus Says:

    Mein Gebet für seine Heiligkeit Papst Schenuda III schließt auch die Hoffnung ein, dass die Moslems endlich einmal einsehen, dass man auch mit unterschiedlichem Glauben friedlich mit einander leben und umgehen kann!

    Möge der Samen, den der Papst gesäht hat, auch in den Herzen der Moslems aufgehen!

  3. Emanuel Says:

    «Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist ferne von mir; 7 aber vergeblich verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, welche Gebote der Menschen sind.» 8 Ihr verlasset das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen fest,….

    das sind heute – nicht – nur die jüdische Völkerschaft … das sind falsche „Christen“ ebenso und ganz besonders die dunklen Verschleierten, die Schwarzen; die , deren Licht aus dem Glutofen der Hölle scheint …. deren Gold … das S C H W A R Z E G O L D ist …..

    Christen dieser Erde sind geistig in eine Freiheit gesetzt, durch den Herrn, Jesus Christus, in der nur Christen sind … Deshalb wollen die Teufel und Satane dieser Erde, Christen vernichten … um ihr höllisches Reich zu errichten ….

    Christen lieben den Nächsten … die Teufel und Satane dieser Erde … hassen den Nächsten …

    Christen sind erhellt durch die Sonne … das Licht und die Wärme aus ihr … vorbildlich dargestellt durch das G O L D …

    Die Höllischen werden erhellt durch ihr Gold … das schwarze Gold … vorbildlich auf Erden dargestellt durch das Öl !

    Die vermummten, dunklen Gestalten – vorwiegend aus Saudi-Arabien und Qatar, haben ihre höllischen Arme weit ausgestreckt und große Teile dieser Erde in ihren Besitz genommen. Sie beherrschen auch „unsere“ Führer bereits… Ihr wisst es, das Politiker, Wirtschaftsbosse, Informationsmedien – ja sogar unsere Kirchenführer …! von dem „schwarzen Gold“ beherrscht werden .

    Das „schwarze Gold“ ist das Gold der Hölle ….

    Durch unseren Herrn, Jesus Christus, haben wir den Geist der Freiheit, den Geist der Liebe erhalten.
    Diesen Geist wollen die dunklen, verschleierten, höllischen vernichten ….

    Wir müssen unsere F R E I H E I T , die wir allein durch unseren Herrn , Jesus Christus , erhalten haben …

    verteidigen …..

  4. Elisabeth Says:

    Möge Papst Schehuda in Frieden ruhen und Friede sei mit den Christen in Ägypten und dem ganzen Nahen Osten. Möge es ein friedliches Zusammenleben mit den Moslems geben, aber auch den Schutz Gottes vor Anfeindungen und Verfolgung. Stärke, Mut und Vorsicht bewahre uns vor der Aufreibung in einer muslimischen Umgebung.
    Gott stehe uns bei und schütze das Licht der Liebe, der Freiheit und des Wissens, in uns und um uns herum.


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