kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Konversionen zum Christentum nehmen zu 17. März 2012

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 17:04

Islam: der Exodus

 

ROM – Die-Tagespost.de/ ZENIT.org: Schock – im Frühjahr kam die Nachricht: Der Islam ist „die in der Welt am meisten verbreitete Religion“. Viele Medien fügten hinzu: der „Vatikan bestätigt“. Das Neuheidentum grinste verstohlen, ist dies doch der Beweis dafür, dass Religion in erster Linie dem Bedürfnis nach irrationaler Befriedigung der Instinkte sowie der Sehnsucht nach dem Unbekannten entspricht. Und derartigem kann mit einer „harten“ Aufklärung abgeholfen werden. Auch viele Christen, vor allem die Katholiken, erlagen der Versuchung, sich verschämt anzuschauen. Hatten denn gerade in den letzten Jahren das Christentum und die katholische Kirche nicht eine maximale Sichtbarkeit erreicht? War das aller nur eine „Hype“ – eine Papst-Hype, eine Spiritualitäts-Hype? Warum ist der Islam so anziehend? Was fehlt uns?  Eines ist richtig: einem Christentum, das sich an ein herrschendes abendländisches Weltbild angleicht, das in seinem Herzen den Materialismus, Hedonismus und Relativismus trägt, kann bei einer derartigen Nachricht schon schwindlig werden. Aber wie schaut es wirklich aus? Was heißt: „der Islam ist die am meisten verbreitete Religion“? Und: Wie steht es mit dem naiven Bild eines Islam, innerhalb dessen es bei den Gläubigen scheinbar keine größeren Probleme gibt?

 

Zunächst zu den Zahlen, die nicht beunruhigen sollten, denn: Quantität sagt nichts über Qualität aus. Ein statistisches Jahrbuch macht folgende Angaben: 1993: Christen: 1.833.022.000 (davon Katholiken 1.025.585.000); Muslime: 971.328.700. 2002: Christen: 2.000.000.000 (ohne Angaben zum Prozentsatz der Katholiken); Muslime: 1.300.000.000. 2007: Christen: 2.153.626.420 (davon Katholiken: 1.115.000.000); Muslime: 1.322.793.214.

 

Aus diesen Angaben folgt, dass, wenn überhaupt, der Islam zahlenmäßig nicht das Christentum überholt hat, sondern den Anteil der Katholiken. Des weiteren ist in Betracht zu ziehen, dass die Angaben über die Muslime nicht denselben objektiven Wert besitzen wie die Angaben über die Christen. Sie gehen davon aus, dass es Länder gibt, deren Bevölkerung zu 100% muslimisch ist, was zweifellos nicht der Wahrheit entspricht. Wie dem auch sei: Zahlen besitzen einen rein relativen Wert. Deren effektive Überprüfbarkeit ist gering. Was bedeutend interessanter ist und das Christentum, und dabei besonders die katholische Kirche, nachdenken lassen sollte, ist das Phänomen der steigenden Bekehrungen von Muslimen zum Christentum. An Ostern dieses Jahres zogen die Bilder der Taufe Magdi Allams durch die Presse. Der bekannte ägyptisch-italienische Journalist, der seit Jahren unter Polizeischutz lebt und zu den härtesten Kritikern des Islam gehört, wobei er darauf hinweist, dass die Unterscheidung zwischen einem gemäßigtem Islam und einem fundamentalistischen Islam im Wesentlichen einem westlichen Wunschdenken entspricht, empfing in der Osternacht von Papst Benedikt XVI. die Taufe. „Skandal“ wurde von einigen geschrieen, das ist das falsche Zeichen, und: was ist mit dem interreligiösen Dialog? Denn nicht selten ist die Meinung zu verspüren: besser ist es, keinen Konvertiten aufzunehmen, besser ist es, ihm zu helfen, seine Religion so gut wie möglich zu leben. Kurzum: eine Absage an die Mission.

 

Wie schaut es aber wirklich 

mit dem gern verdrängten Phänomen der Konversionen aus?

 

Im Stillen handelt es sich um einen Prozess, der bisher wenig Beachtung gefunden hat und Millionen von Menschen auf der Welt betrifft. Laut Angaben der britischen Zeitung „The Times“ sind es 15% der in Europa ansässigen Muslime, die ihre Religion aufgegeben haben und zum großen Teil zum Christentum übergetreten sind. Laut Angaben der Zeitung seien es allein in Großbritannien 200.000 Muslime, die dem Islam den Rücken zugewandt haben. Schätzungen nach bekehren sich in Frankreich jedes Jahr 15.000 Muslime zum Christentum: 10.000 davon werden Katholiken, der Rest schließt sich protestantischen Gemeinschaften an. Bereits im Jahr 2006 zeigte sich Scheich Ahmad al-Qataani in einem Interview mit dem Fernsehsender Al-Jazeera besorgt darüber, dass gerade in Afrika, wo der Islam immer die am meisten vertretene Religion war, im Vergleich mit dem letzten Jahrhundert die Zahl der Muslime einen starken Rückgang erlitten hat. Andererseits sei festzustellen, so Ahmad al-Qataani, dass die Zahl der Katholiken von 1,2 Millionen im Jahr 1902 auf 330 Millionen am Ende des Jahrhunderts angestiegen ist. Jede Stunde, so der muslimische Religionsvertreter, würden sich in Afrika 667 Muslime zum Christentum bekehren, jeden Tag 16.000, jedes Jahr 6.000.000: besorgniserregend enorme Zahlen, meinte al-Qataani.

 

Wahrscheinlich hat der Scheich bewusst übertrieben, um eine Gegenreaktion bei seinen Religionsangehörigen zu provozieren. Tatsache ist: der Islam wächst in der Welt durch steigende Geburtenraten, das Christentum durch Bekehrungen. Wie der evangelikale Prediger Wolfgang Simpson erklärte, sind in den letzten Jahrzehnten mehr Muslime zum Christentum gekommen als in allen vorausgehenden Jahrhunderten. In Algerien führte eine Massenkonversion von 80.000 Menschen dazu, dass die Regierung ein Gesetz erließ, das den christlichen Proselytismus schwer bestraft. In Marokko beklagten zahlreiche Zeitungsartikel die Bekehrung von 40.000 Muslimen. Im Sudan haben sich in den letzten 20 Jahren mehr als 5.000.000 Menschen dem Christentum zugewandt, dies trotz harter Verfolgungen durch die Regierung. Nach jahrzehntelangen Kriegen vor einem fundamentalistisch-islamistischen Hintergrund verzeichnet das Christentum im Kaschmir zahlreiche Untergrundkonversionen. Die Menschen können mit dem Fundamentalismus nicht mehr leben und kommen zur Kirche, um Frieden zu finden. Der Mufti von Perak in Malaysia schätzt die Zahl derer, die sich vom Islam offiziell abkehrten, auf 250.000. Die staatlich ratifizierte Apostasie ist in Malaysia ein Recht, das den ethnischen Minderheiten zugestanden wurde.

 

Vor allem die evangelikalen christlichen Bewegungen legen bei dieser Missionierungstätigkeit eine noch nie da gewesene Rührigkeit an den Tag. Und die katholische Kirche? Mehrere Male hatte der Jesuit, Islamist und Berater Benedikts XVI. in Islam-Fragen, P. Samir Khalil Samir sj, darauf hingewiesen, dass in Ländern mit muslimischer Mehrheit die katholischen Priester und auch Bischöfe dazu neigen, den Wunsch der Menschen nach einer Hinwendung zum Christentum nicht zu akzeptieren und im Zeichen eines interreligiös-dialogalen Zusammenlebens von einer Konversion abraten. So zeigt es sich gerade heute, wie wichtig die von der Glaubenskongregation im Dezember 2007 veröffentliche „lehrmäßige Note zu einigen Aspekten der Evangelisierung“ ist: es muss eindringlich und unwiderruflich bewusst werden, dass es keine Evangelisierung ohne Mission gibt.

 

Denn, so die Note: „Auch wenn die Nichtchristen durch die Gnade, die Gott schenkt auf Wegen, die er weiß, gerettet werden können, kann die Kirche doch nicht unbeachtet lassen, dass ihnen in dieser Welt ein überaus hohes Gut fehlt: die Erkenntnis des wahren Antlitzes Gottes und die Freundschaft mit Jesus Christus, dem Gott-mit-uns. Denn ‚es gibt nichts Schöneres, als vom Evangelium, von Christus gefunden zu werden. Es gibt nichts Schöneres, als ihn zu kennen und anderen die Freundschaft mit ihm zu schenken’.“ Gerade die katholischen Christen müssen wieder den Mut finden, ihre ureigenste Aufgabe zu erkennen und mutvoll zu erfüllen, wie dies Benedikt XVI. beschreibt: „Die Verkündigung und das Zeugnis des Evangeliums sind der allererste Dienst, den die Christen jedem einzelnen Menschen und dem ganzen Menschengeschlecht leisten können, sind sie doch dazu aufgerufen, allen die Liebe Gottes zu vermitteln, die im einzigen Erlöser der Welt, Jesus Christus, ganz offenbart worden ist {www.zenit.org – Von Armin Schwibach}

 

 

Vatikan: Zahl der Katholiken weltweit gewachsen  

 

Rom, 10.3.12: Die katholische Kirche zählt nach neuesten vatikanischen Angaben weltweit 1,196 Milliarden Mitglieder. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, stieg die Zahl der Katholiken gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent. Rund 17,5 Prozent der Weltbevölkerung sind demnach katholisch. Die Zahl der Priester in der Weltkirche ist insgesamt abermals leicht gestiegen, um 1.643 auf nunmehr 412.236, in Europa blieb sie hingegen weiterhin rückläufig; hier gab es 2010 insgesamt 905 Priester weniger als im Vorjahr. Mehr Priester wirkten vor allem in Asien (1.695) sowie in Afrika (761). Die Angaben sind im neuen päpstlichen Jahrbuch enthalten, dessen erstes Exemplar am Samstag Papst Benedikt XVI. überreicht wurde. Ein ähnliches Bild wie für die Priester bietet sich für die Seminaristen. Insgesamt verzeichneten die angehenden Priester 2010 eine Zunahme um 4 Prozent gegenüber 2005 auf weltweit insgesamt 118.990 Personen. In Europa sank ihre Zahl in diesem Zeitraum jedoch um 10,4 Prozent, in Amerika um 1,1 Prozent. Anzahl Ordensbrüder bleibt konstant: Der „rückgängige Trend“ für Ordensbrüder, als Ordensangehöriger ohne Priesterweihe, hat sich nach Angaben des Vatikan im Jahr 2010 nicht fortgesetzt. Ihre weltweite Zahl blieb in etwa konstant, 2010 waren es 54.665, im Vorjahr 54.229. Gleiches gilt auch für die Ordenspriester, für das Jahr 2010 wurden 135.227 registriert. Die Zahl der Ordensfrauen sank im gleichen Zeitraum von 729.371 auf 721.935. {Quelle: www.kipa-apic.ch}

 

4 Responses to “Die Konversionen zum Christentum nehmen zu”

  1. Erich Foltyn Says:

    jetzt lese ich zum ersten Mal von einer nenneswerten Zahl von Übertritten vom Islam zum Christentum. Zwar schauen 80.000 viel aus, aber bei einer Zahl von 1,5 Milliarden geistesgestörter Moslems (Fanatiker ist nämlich nicht das richtige Wort), sind 80.000 ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber wie passt das zusammen mit dem Zusperren und Verschenken von Kirchen in Österreich ? Bei uns hört man kein gutes Wort über die Kirche, nicht einmal der Teufel ist so schlecht, wie die Leute die Kirche bezeichnen und dabei ist das Meiste nur ein böswillige Unterstellung. Die Gutmenschen werfen der Kirche vor, dass sie überhaupt Kirchenbeiträge einhebt und gleichzeitig werfen sie ihr vor, dass sie nicht die gesamten Pflegekosten der Caritas zahlt usf. Das ist der völlig unbegründete Kirchenhass von Atheisten, die noch gar keine Moslems sind, aber den Islam wie die Verrückten herbeisehnen, weil sie vor lauter Übermut nicht wissen, wie sie sich selber schädigen sollen. Also das ist ja nicht mehr normal. Mein Großvater hat einmal gesagt „wer jammert, dem soll man etwas wegnehmen“, und das wäre das Einzige, was sie noch zur Besinnung bringen könnte. Weil jeder Mensch hat das Recht, von der jahrelang-ununterbrochenen und grundlosen Kirchenbeschimpfung in Ruhe gelassen zu werden. Die Leute wissen ja gar nicht, was Nationalsozialismus ist, sonst hätten sie alle gleich „hurra“ geschrieen, sowie damals. Aber dem Kardinal Innitzer werfen sie heute noch vor, dass er feig gewesen ist, als ob es etwas genützt hätte, wenn er als Märtyrer ins KZ gegangen wäre. Kein einziger Katholik wäre heute mehr, sie sagen ja alle nur eine Ausrede, weil sie nichts für die Kirche machen wollen. Dabei hat gar niemand von ihnen verlangt, dass sie etwas tun.

    • Emanuel Says:

      Werter Erich !

      Vielleicht fragen Sie sich mal ausnahmsweise, wo – w o in der Kirche, die ja eine Kirche des Herrn auf Erden sein soll, so war das jedenfalls ursprünglich geplant — also wo in den heutigen Kirchen das Wesentliche des Wortes des Herrn lebendig gepriesen wird ????ß W o ? In welcher Gemeinde?

      Sie kommen grad nicht drauf , was – w a s das Wesentliche des Wortes des Herrn ist …. ?????

      Na sehen Sie … da haben Sie doch schon die Antwort ….

      In wahrer Nächstenliebe

      Ihr Emanuel

  2. Jilla Says:

    Muslime konvertieren heimlich
    Wenn Christen zum Islam übertreten, so stehen sie meist offen zu ihrem neuen Glauben. Muslime aber, die Christen werden, verheimlichen ihren Übertritt – die Scharia sieht für Abtrünnige die Todesstrafe vor
    Während in Westeuropa jährlich Tausende vom Christentum zum Islam übertreten, gehen nur wenige den umgekehrten Weg. Für die Schweiz existieren keine Zahlen; in Deutschland, rund 1150 Menschen zum Islam konvertierten, schätzt man, dass ungefähr zwei Prozent der 3500 Erwachsenen, die sich pro Jahr taufen lassen, Muslime sind. Dieses Ungleichgewicht hat mitunter einen Grund: Der Übertritt eines Muslims zum Christentum ist gefährlich.

    Vielleicht wäre es am glaubwürdigsten, die Wahrheit aus authentischer Quelle zu hören. Aljazeera.net veröffentlichte ein Interview (auf arabisch, auf Englisch hier) mit Ahmad Al Qataani, einem wichtigen islamischen Kleriker, der sagte:

    “Jede Stunde konvertieren 667 Moslems zum Christentum. Jeden Tag konvertieren 16000 Moslems zum Christentum. Jedes Jahr konvertieren sechs Millionen Moslems zum Christentum”.
    Was Moslems untereinander sagen ist nicht das Gleiche, was sie für westliche Ohren sagen. Dies sind riesige Zahlen. Wenn der Trend sich fortsetzt, können wir davon ausgehen, dass der Islam in Afrika in einigen Jahrzehnten unbedeutend wird.

    Dies sind gute Nachrichten für diejenigen, die sich um die fortdauernde Sklaverei und die Aussichten von Krieg und Völkermord Gedanken machen. Im Grunde genommen können wir mit der Schwächung des Islams auf Frieden in vielen kriegsgeplagten Regionen der Welt, einschließlich Palästinas, hoffen. Spätestens jetzt sollte deutlich sein, dass jeglicher Friedensplan zwischen Israel und Palästina von Islamisten und Terroristen blockiert werden wird.

    Ein Frieden im Nahen Osten ist nicht möglich, solange der Islam eine Ideologie der Massen ist.
    Es ist wichtig, dass wir erkennen, dass dieser Terrorismus, der den Weltfrieden bedroht und die Kriege, die die moslemischen Nationen ausbluten, auf keinen Fall ökonomisch motiviert sind, sondern einzig auf Hass beruhen.
    Dies sind Religionskriege. Die Schwächung des Islams bedeutet Frieden für die Menschheit. Al Qataani und Al Jazeera wurden durch diese riesigen Zahlen von Moslems, die den Islam verlassen, alarmiert. Die Menschheit muss sich über diese Zahlen freuen.
    Die Schwächung des Islams bedeutet einen Sieg der Menschheit.

  3. fawkes Says:

    Ich denke mal, das Europa über kurz oder lang für die Christenheit verloren gehen wird- nicht nur wegen des sich ausbreitenden und von der Politik geförderten Islams, sondern auch wegen des materialistisch- eingestellten linken Establishments und der Medien.
    Auch unsere Kirchen haben oft nicht mehr den Mut, das Evangelium zu predigen und kaum ein Christ (ich bin gläubiger Lutheraner) hat noch wirklich den Mumm, zu sagen, dass er ernsthaft gläubig ist. Die einzigen, die einen dann noch bis zu einem gewissen Grade Verständnisvoll begegnen sind oft witzigerweise die Muslime- auch wenn man dann meist im selben Atemzug zu hören bekommt, man hänge einer Irrlehre an (Die Irrlehre ist natürlich der Islam. Weiß der Himmel, was für einer Kreatur Mohammend auf diesem Berg bei Mekka wirklich begegnet ist. Machtvoll und immens beeindruckend, sicher- aber der Bote des Herren, Gabriel, wird es nicht gewesen sein. Eher schon der Sendbote aus einer ganz anderen Ecke….) Meine Hoffnung: Lateinamerika, das zentrale und südliche Afrika und Teile Asiens, eventuell Australien. Vielleicht kann von dort aus dereinst eine reevangelisierung Europas ausgehen.


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