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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die neue islamische Großmacht der Muslimbrüder 11. März 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 21:33

Muslimbrüder regieren Marokko, Tunesien, Ägypten

und greifen nach Libyen, Syrien und Palästina

Syrien stürzt Hamas in Krise

 

Eine Analyse des OSZE-Beauftragten gegen die Diskriminierung von Christen und Soziologen Massimo Introvigne zu den Auswirkungen des syrischen Bürgerkriegs auf Hamas, den stillen, aber steilen Aufstieg der Muslimbrüder und deren im Westen weitgehend unbemerkten Aufbau einer islamischen Großmacht vom Atlasgebirge am Atlantischen Ozean bis an die Grenzen der Türkei. Aus dem Beitrag wird sichtbar, weshalb die Christen Palästinas im Hamas-regierten Gazastreifen nur mehr 0,7%, im Fatah-regierten Westjordanland noch 8% der Bevölkerung ausmachen. 1945 waren 30% der Bewohner Palästinas Christen. Damaskus: Es gibt ein geheimes Opfer der Tragödie, die sich in Syrien abspielt. Hamas, die von Ahmed Yasin (1937-2004) gegründete Bewegung. Seit Hamas 2006 die Wahlen in Palästina gewonnen hat, gelingt es ihr zwei Dinge gleichzeitig zu sein: eine Terrorgruppe, die periodisch Angriffe gegen Israel organisiert, und die faktische Regierung des Gazastreifens, während das Westjordanland, der andere Teil Palästinas sich weiterhin unter der Kontrolle der laizistischen Rivalen der Fatah-Partei von Abu Mazen, dem Vorsitzenden der PLO befindet.

 

Muslimbrüder regieren Marokko, Tunesien, Ägypten und greifen nach Libyen, Syrien und Palästina

 

Hamas ist jedoch, wie seine Statuten sagen, noch etwas Drittes: Sie ist der palästinensische Zweig der Muslimbrüder (Moslembruderschaft), der größten internationalen Organisation des islamischen Fundamentalismus, der heute – nach den Wahlsiegen, die durch den sogenannten Arabischen Frühling möglich wurden – mehrere Staaten regiert. Sie muß ihre Macht zwar in unterschiedlichen Kompromissen mit anderen Kräften teilen, ist jedoch die bestimmende Gruppe in Marokko, Tunesien und Ägypten. Die Muslimbrüder sind auch die stärkste Gruppe unter den Kräften, die sich dem Assad-Regime in Syrien widersetzen. Sollte Assad stürzen und es zu Wahlen kommen, wären sie mit größter Wahrscheinlichkeit auch dort die Sieger. Ihre Regierungsmacht würde sich dann vom Atlantischen Ozean bis an die Grenze der Türkei schieben. Im Augenblick sind die Muslimbrüder Hauptopfer der syrischen Repression und beklagen Dutzende von Toten, die von den Spezialeinheiten Assads getötet wurden. Und genau hier beginnt das Problem von Hamas. Nach der Ermordung Yasins am 22. März 2004 durch eine gezielte Rakete des israelischen Militärs beschloß die Hamas-Führung, ihren Sitz nicht länger in Palästina zu belassen, wo Israel sie, mehr oder weniger jederzeit eliminieren könnte.

 

Von Damaskus nach Katar?

 

Hamas auf der Suche nach einem neuen Hauptquartier

 

Der derzeitige Anführer von Hamas, Chalid Maschal, hat seinen Sitz in Damaskus, wo ihm Syriens Staatspräsident Assad, ein guter Freund, seit Jahren Gastrecht gewährt. Der Arabische Frühling ließ für Maschal eine unmögliche Situation entstehen. Er steht dem palästinensischen Zweig der Muslimbrüder vor, eben Hamas, ißt aber am Tisch von Assad und wird von diesem finanziert, der gleichzeitig die syrischen Muslimbrüder verfolgt. Eine schwierige Situation für Maschal, wenn man bedenkt, daß die Anführer der Muslimbrüder in der gesamten arabischen Welt Assad täglich verfluchen. Zudem befindet sich Maschal, seit Hamas die Macht im Gazastreifen übernommen hat, im Konflikt mit den dortigen Anführern der Bewegung, vor allem mit Ismail Haniyya, dem Ministerpräsidenten der dortigen Hamas-Regierung, die zwar von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt ist, aber das Gebiet kontrolliert. Die Hamas-Führer in Gaza sind es leid, sich von jemanden anführen zu lassen, der im Ausland lebt und die Alltagsprobleme mit der Armut und Überbevölkerung des Gazastreifens nicht kennt. Sicherheitshalber haben einige Mitarbeiter von Maschal begonnen, Damaskus zu verlassen. Der Militärkommandant von Hamas, Imad al-Alami ist nach Gaza zurückgekehrt, während politische Führungskräfte wie Abu Marzuk und Muhammad Nazzal nach Kairo beziehungsweise Amman übersiedelt sind. In Damaskus befinden sich jedoch nach wie Maschal und das Hauptquartier von Hamas und damit ein großer Apparat. Im Augenblick hat sich nur Katar bereiterklärt, das Hauptquartier aufzunehmen. Eine Verlegung dorthin würde jedoch das Hegemonialstreben des kleinen aber superreichen Emirats am Persischen Golf über die gesamte arabische Welt stärken, das es seit Beginn des Arabischen Frühlings betreibt. Zudem befände sich der Sitz dann etwas weit von Palästina entfernt.

 

Die Hegemonialbestrebungen Katars über die arabische Welt

 

Palästina selbst ist zu gefährlich, nicht nur wegen möglicher israelischer Angriffe, sondern auch wegen der Zusammenstöße mit den Anhängern von Abu Mazen. Am 6. Februar 2012 setzte Maschal einen noch nicht dagewesenen Schritt. In Doha in Katar in Anwesenheit des Emirs – womit dieser auf jeden Fall seine Hegemonialstellung unterstrich – unterzeichnete der Hamas-Chef ein Abkommen mit Abu Mazen für eine Regierung der nationalen Einheit, die beide Teile von Palästina, den Gazastreifen und das Westjordanland, unter der Kontrolle einer gemeinsamen Regierung vereint. Regierungschef ist Abu Mazen, während Hamas mehrere Minister stellt. Das Doha-Abkommen sieht zudem einen „Volkskampf“ gegen Israel vor. In der Sprache Palästinas bedeutet das eine feindliche Haltung, meint aber keine bewaffneten Angriffe oder Terroranschläge. Maschal akzeptierte damit in Doha, was Hamas seit 2006 abgelehnt hatte, die Auflösung einer eigenen Regierung für den Gazastreifen zugunsten einer nationalen, einheitlichen palästinensischen Regierung unter der Führung von Abu Mazen und das Ende eigenmächtiger terroristische Angriffe gegen Israel.

 

Aufstand der Basis gegen Hamas-Chef Maschal

 

Daraufhin berief die Hamas-Führung im Gazastreifen zwei Versammlungen ein, eine in der sudanesischen Hauptstadt Khartoum und eine in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, auf denen sie erklärten, daß Maschal keine Vollmacht hatte, das Abkommen im Namen der Bewegung zu unterschreiben und die Vereinbarung über eine neue palästinensische Regierung ohnehin verfassungswidrig sei. Haniyya begann eine diplomatische Tour de force durch die arabischen Hauptstädte, um zu informieren, daß die von den internationalen Medien verbreitete Nachricht, die diese vom katarischen Nachrichtensender Al-Dschasira und damit von der Regierung von Katar übernommen hatten, mit der das Abkommen als große vom Emir von Katar vermittelte Einigung von Hamas und Fatah präsentiert wurde, in Wirklichkeit lediglich eine Abmachung zwischen Maschal und kleinen Teilen von Hamas und Fatah ist. Die Mehrheit von Hamas verlangt im Gegenzug für die Anerkennung des Doha-Abkommens, weiterhin die Kontrolle über den Gazastreifen zu behalten und ein Vetorecht bei der Nominierung der Hamas-Minister für die Regierung der nationalen Einheit. Die im Abkommen vorgesehene Reise Abu Mazens in den Gazastreifen ist noch nicht erfolgt, weil die Hamas-Mehrheit die Erlaubnis nur erteilen will, wenn ihre Forderungen erfüllt werden.

 

Die verachtete Umarmung: Auch Haniyya befindet sich allerdings in Schwierigkeiten mit der internationalen Muslimbruderschaft und mit einem Teil seiner Basis. Da er Finanzmittel brauchte, reiste er in das schiitische Teheran, wo er den iranischen Staatspräsidenten Khamenei vor laufenden Kameras umarmte und küßte. Für einen nicht kleinen Teil der Muslimbrüder sind die Schiiten Häretiker, mit denen man so wenig wie möglich zu tun haben sollte. Im Sommer 2012 stehen bei Hamas Neuwahlen für die Führungsspitze an. Die Wiederwahl von Maschal ist keineswegs sicher. Sie gilt derzeit sogar als höchst unwahrscheinlich. Die verschiedenen Fraktionen scheinen zu mehreren zentralen Punkten zerstritten (welche Form von Kampf gegen Israel geführt werden soll, zu den Beziehungen mit dem Iran, den Dialog mit Fatah und die syrische Frage).

 

Ende von Hamas könnte Salafiten fördern: Das Zerwürfnis ist tief und könnte zu einer Spaltung und damit zum Ende von Hamas als einheitlicher Bewegung führen. Eine Spaltung muß jedoch weder zwangsläufig Fatah begünstigen noch eine allgemeine Entspannung im Nahen Osten. Viele militante Aktivisten könnten statt zur verhassten laizistischen Fraktion von Abu Mazen, zu einer der zahlreichen salafitischen Gruppen des islamischen Extremismus wechseln, die in den vergangenen Jahren in Palästina aufgetaucht sind und sowohl Hamas als die Muslimbrüder paradoxerweise beschuldigen, zu gemäßigt zu sein. {Quelle: www.katholisches.info – Text: BQ /Giuseppe Nardi}

 

 

 

Patriarch: Europa nimmt Assad einseitig wahr

 

Der melkitische Patriarch Gregoire III. Laham hat eine einseitige Wahrnehmung des syrischen Präsidenten Assad kritisiert

 

Berlin (kath.net/KNA): Der melkitische Patriarch Gregoire III. Laham hat eine einseitige Wahrnehmung des syrischen Präsidenten Assad kritisiert. Stets werde ausschließlich Assad von Europa als blutrünstiger Bösewicht dargestellt, erklärte der Kirchenvertreter in einem Interview des Berliner «Tagesspiegel» (Freitag). Man glaube offenbar, seine Gegner seien «mehr oder weniger brave Engel». Ihm hätten Offiziere glaubhaft versichert, es gebe keinen Schießbefehl von Assad. Er warnte davor, den Berichten und Bildern ohne weiteres zu trauen. Gregoire III. betonte, das öffentliche Leben in Syrien sei bislang nicht zusammengebrochen. Chaos gebe es «nur in bestimmten Gegenden und zu bestimmten Zeiten». Christen fühlten sich «weniger als Christ», sondern «vielmehr als Bürger bedroht». Sie fragten sich, wie sie ihren Alltag sicher gestalten könnten, wie sie zur Arbeit kommen sollten oder wie sie ihre Kinder zur Schule schicken könnten. Gregoire III. ist seit 2000 Patriarch von Antiochia und damit höchster Vertreter von etwa 1,7 Millionen griechisch-melkitischen Katholiken in Nahost.

 

 

 

 

 

 

Apostolischer Vikar:

Kofi Annan sollte ohne Vorurteile oder vorgefertigte Lösungsvorschläge in die Gespräche gehen“!

 

Aleppo – Fidesdienst:  Es gibt eine Chance für den Frieden in Syrien, wenn es einem Beobachter, wie Kofin Annan gelingt, „sich in die Psychologie des syrischen Volkes hineinzuversetzen“, so der Apostolische Vikar von Aleppo, P. Giuseppe Nazzaro (ofm) im Gespräch mit dem Fidesdienst. Der Vikar appelliert an den Beobachter der Vereinten Nationen im Hinblick auf dessen Besuch in Syrien: „Er sollte sich tatsächlich mit den offenen Fragen befassen und zwar ohne Vorurteile und ohne vorgefertigte Lösungsvorschläge. Wenn er voreingenommen ist, wird dies niemandem nützen“. „Der Besuch von Annan“, so P. Nazzaro, „wird zu möglichen Friedensinitiativen führen, wenn es dem UN-Vertreter gelingt, sich in die Psychologie des syrischen Volkes hineinzuversetzen. Der Schlüssel dazu ist, dass er sowohl der Regierung als auch der Opposition, der Gesellschaft und den Minderheiten Gehör schenkt, ohne dabei dem Druck externer Kräfte und anderer Länder nachzugeben“. „Die Lage in Syrien muss vor dem Hintergrund der Situation im ganzen Nahen Osten gesehen werden und dem jüngsten Wandel, der dort stattgefunden hat. Es ist eine Analyse des Gesamtbildes notwendig. Die Situation in Syrien ist nicht in der heutigen Zeit entstanden, sondern sie hat ihre Wurzeln in der Vergangenheit. Deshalb müssen die Geschichte, die Kultur und die Erwartungen des ganzen Volkes in Betracht gezogen werden, wenn es um eine mögliche Lösung geht“.

„Jedes Land hat Verbesserungsmöglichkeiten: der Westen sollte Syrien bei einer Korrektur und einer Verbesserung helfen, ohne dabei jedoch die eigene Ideologie aufzudrängen, denn es sollte ein eigenes Bewusstsein entstehen. Dies sollte der Westen verstehen und versuchen sich in die Denkweise der Syrier hineinzuversetzen. Man darf nicht nur an wirtschaftliche Aspekte denken, an den Handel oder an geopolitische Interessen“, so der Vikar. Die christliche Glaubensgemeinschaft, die in Syrien 8% der Bevölkerung ausmacht, „versucht durch das Gebet diese schwierige Zeit des Wartens zu überbrücken. Syrien ist ein Land, in dem es bisher für Christen Garantien gab, wo die christlichen Gemeinden erhalten geblieben sind, wo sie ihren Glauben praktizieren durften und dieser respektiert wurde. Die Christen in Syrien befürchten deshalb, dass ein künftiger Wandel für sie Leid und Verfolgung mit sich bringen könne: etwa so wie es im Irak oder in Ägypten geschah. Deshalb hoffen wir auf eine Aussöhnung und auf Frieden im Land, auf den Respekt für die Würde und die Rechte jedes Menschen“.

 

 

11 Responses to “Die neue islamische Großmacht der Muslimbrüder”

  1. carma Says:

    erst ein interessanter, fundierter report – und dann diese unsäglichen hetz-cartoons, jeglicher realität widersprechend. wird jetzt schleichwerbung für die islamisten und ultra-linke betrieben?
    wofür, wogegen stehen die macher des blogs eigentlich?

    • Emanuel Says:

      Werter Carma !

      Sie haben doch grosse Lebenserfahrung durch ihren beruflichen Werdegang .
      Sie haben viel von dieser Welt gesehen und daraus Ihre Schlussfolgerungen gezogen.

      Wofür steht dieser Blog ? Wie ich es sehe, steht dieser Blog für Wahrheit !

      Wogegen steht dieser Blog ? Wie ich es sehe steht dieser Blog gegen Lüge und Scheinheiligkeit und Doppelzüngigkeit

      Dieser Blog steht für christliche Werte ! Dieser Blog steht für christliche Nächstenliebe !

      Dieser Blog ist vor allem n i e m a n d e m verpflichtet.
      Weder den imperialistischen Kriegstreibern noch den Saudi Arabischen Teufeln und ihren direkten Verbündeten !

      Ich habe das Gefühl, das bei Ihnen Wahres und Falsches zusammengekommen ist.
      Das ist allerdings nichts besonderes, da wir alle unter dieser Krankheit leiden.
      Diese Krankheit wird leider von den uns beherrschenden Mächten mit aller Intensität verbreitet.

      Nur durch unsere wahre christliche Geschlossenheit und daraus Offenheit, können wir uns wirksam zur Wehr setzen.

      • carma Says:

        werter emanuel,
        verstehe deine kritik meiner kritik nicht so recht. meinen beruflichen werdegang habe ich übrigens auch noch nicht veröffentlicht.
        meine kritik bezog sich nur auf die cartoons, in denen obama und israel als kriegsgeile okkupanten dargestellt werden, die nur darauf brennen, syrien und iran den geraus zu machen. nach meiner lesart zieht die islamische welt v.a. die usa immer wieder in innerislamische, nationale konflikte hinein.
        es sind nebenbei haupsächlich die eu und asiatische länder, welche überproportional vom öl in nahost und afrika abhängen.
        bosnien, kosovo, libyien und auch der israel-konflikt lagen und liegen in europäischer interessen-u. lösungs-verantwortung!! aus mutlosigkeit, unfähigkeit und uneinigkeit wird der ball stets an die usa weitergereicht, um sie anschließend als kriegstreiber zu entblößen. die ach so humanistischen euroländer fahren im windschatten der usa ihren weltweiten globalisierungs-kurs, namentlich die brd; wenns brenzlig wird, müssen die staaten dafür geradestehen. dies betrifft v.a. auch die wirtschaftlichen eu-verflechtungen mit islamischen regimen- jetzt den muslim-brüdern.
        die usa sind immerhin „bekriegt“ worden (9/11 etc.). afghanistan war vom taliban-regime beherrscht und brutstätte der „gotteskrieger“, irak goss trotz verlorenen 1.golf-krieges beständig öl ins feuer und drohte wiederholt, israel zu vernichten. eventuell mit chemie-waffen, exaktes wusste man eben nicht. uno-kontrolleure bekammen trotz x-ultimaten während eines halben jahres keinen zutritt – ähnlich wie iran heute (zu) hoch pokert.
        die usa haben auch im gegensatz zu europa den arabischen frühling nur sehr verhalten begrüßt, aus angst vor einer machtübernahme seitens der muslimbrüder. in den libyenkrieg ist sie durch unfähigkeit der franzosen und briten geraten. nun macht sich die eu/arabische liga aus humanistischen gründen wieder für einen „eingriff“ in syrien stark – und wer wird es wohl letztlich durchführen?…
        die arabische liga/sunniten-clan betreiben eine durchsichtige strategie: die „gutmenschen“-eurozone wird für das gejammer vor dem uno-sicherheitsrat benötigt, die kastanien sollen die usa dann aus dem feuer holen.
        für alles, was schiefgehen kann (kolateral-schäden), steht der sünden-bock von vornerein fest: so wird gezielt ein keil zwischen usa(israel) und europa getrieben, und von links bis rechts applaudiert man…

      • Emanuel Says:

        Lieber Carma !

        Eigentlich möchte ich niemanden kritisieren, schon allein deshalb nicht, weil ich dazu viel zu wenig weiß.
        Deshalb sorry, wenn es falsch ausgedrückt war.
        „Beruflich“ dachte ich, ich hätte das aus ein paar Kommentaren von dir in Erinnerung. Da hab ich wohl was verwechselt.

        Ich bin durch die vereinheitlichte europaweite Lügen – Berichterstattung über Libyen und vor allem jetzt Syrien regelrecht schockiert. Diese Einheitslügen haben mir allerdings die Augen wieder ein Stückchen weiter aufgehen lassen.
        Die Berichterstattung ist europaweit vereinheitlicht mit dem einzigen Ziel, das Regime in Syrien zu stürzen und dort wieder Moslem-Brüder und ähnliche Terroristen einzusetzen. Der „Westen“ arbeitet bereits jetzt indirekt oder direkt mit Al Qaida zusammen.
        Aufgrund dieser für mich schockierenden neuen Erfahrung, glaube ich nun absolut gar nichts mehr, was diese Presse von sich gibt.
        Weder glaube ich daran, das der Iran die Absicht hat Israel auszulöschen (Propagandalüge) – das wäre ja der glatte Selbstmord für das gesamte iranische Volk ! noch kann ich nun den Argumenten für den letzten Irak-Krieg glauben. Damals habe ich das Vorgehen der USA vollkommen unterstützt.

        Wir werden , lieber Carma, systematisch desinformiert in einer Form, die ungeheuerliche Ausmaße angenommen. Es gibt nicht eine Zeitschrift, nicht eine Tageszeitung, nicht eine Rundfunk oder Fernsehsendeung , wo die Situation in Syrien auch nur annähernd „objektiv“ beschrieben wird. Es gibt ausschließlich Kreischerei, die zu Blutvergießen apokalyptischen Ausmaßes führen kann, wenn Guido und Co. sich durchsetzen.

        Israel und die USA sind Eins. Zusammen mit ihnen geht der „Westen“. Und neu in diesem Boot sitzen nun auch die Arabischen Länder mit Saudi-Arabien als Führungsmacht.
        Mit dieser „freundlichen Gesellschaft“ haben wir es zu tun, lieber Carma.
        Wenn man sich in dieser Gesellschaft wohl fühlt … ok.
        Wenn nicht, sollte man langsam anfangen, aus wahrer christlicher Sichtweise, gegen diese Mörderbande vorzugehen. Zumindest sollte man sich eine klare Meinung über die wirklichen Motive und Hintergründe des Geschehens machen.

        Vor kurzer Zeit habe ich genau so gedacht, wie du es unten beschrieben hast.
        Jetzt wird mir klar, das die Länder, eine Einheit bilden, ein einheitliches Ziel verfolgen und für uns ein wenig Theater spielen. Siehe USA -Israel und die angeblichen „Gegensätze“ . Die Gegensätze sind Theaterspiel fürs Volk. Der Gesamtplan der Mächtigen steht in einem Drehbuch geschrieben, das diese Staaten auch abspielen werden.

        Der baldige Krieg gegen den Iran ist dabei auch nur ein „Zwischenspiel“ …

  2. Emanuel Says:

    „Westerwelle rief in Riad Mitglieder des syrischen Regimes zum Seitenwechsel auf: Wer mit dem Gedanken spiele, sich loszusagen, aber immer noch zögere, der entscheide sich jetzt – „ich sage: jetzt“.

    Das ist FAST so ekelerregend, wie die Vorstellung, wie dieser Typ mit seiner „Frau“ verkehrt.

  3. carma Says:

    retour: >>Israel und die USA sind Eins. Zusammen mit ihnen geht der “Westen”. Und neu in diesem Boot sitzen nun auch die Arabischen Länder mit Saudi-Arabien als Führungsmacht.<<

    diese (deine) kritik bezw. verschwörungstheorie kursiert ja schon seit langem auf diversen internetforen.
    deren angebliche "gegenaufklärung" sieht seit 9/11 die usa und al-kaida als heimliches desaster-team die welt zu ihren gunsten neu mischen. darüber gibt es unzählige bücher, die immer wieder neue "fakten" präsentieren: angeblich unterschlagenes geheimdienstliches quellenmaterial, inoffizielle interviews, aussagen bis dato unbekannter journalisten, verborgene wirtschaftliche allianzen etc.,etc.
    überprüfen lässt sich das nie, nach einer gewissen zeit verschwinden die "theorien" sang-u. klanglos wieder von der bildfläche – bis zum nächsten konflikt. das muster ist fast immer das gleiche, die eigentlichen schurken (usa, israel, eu) stehen immer schon fest…
    die alltags-medien neigen dazu, sachverhalte erst nach und nach zu durchschauen, streckenweise auch "propaganda" für die eine oder andere sache zu betreiben. aber die internationale(!) medienlandschaft lässt sich auf dauer nie völlig in die irre leiten, dazu sind es zuviele, die noch dazu untereinander ständig konkurrieren und von verdeckten machenschaften geradezu besessen sind. insgesamt kann man dem querschnitt der berichterstattung durchaus trauen, wenn man selbst eben auch quer durch das internationale angebot die informationen gegeneinander abwägt.
    vielleicht mag es im moment so aussehen, als ob die usa/eu durch die palast-revolten der "sunny-boys" in deren interesse gemeinsam handeln würden – glücklich und zufrieden ist mit der verunglückten "revolution" niemand. assad zu stürzen wird als das kleinere übel betrachtet, weil die islamisten so oder so auf durchmarsch und nicht mehr aufzuhalten sind. gegen sie zu handeln, würde deren minderheiten noch mehr gefährden! pech für alle – sich komplett rauszuhalten, können sich demokratien heutzutage dank medialer "erpressung" kaum mehr leisten. wir haben einstmal der welt freiheit als höchsten wert gepredigt, nun wollen religiöse fanatiker sich ihre "freiheit" erzwingen. so wars von uns nicht gemeint, aber das ist Die Paradoxie westlichen demokratie-verständnisses, mit der wir es nun zu tun haben.
    das wunschbild v.a.des westens, ein neues "welt-babylon" zu erschaffen, wird durch die steinzeit-ideologie der moslems konterkariert. Aber trösten wir uns, der HERR will es wohl so in den "letzten tagen", die nun angebrochen sind…

    • Emanuel Says:

      Lieber Carma, das sind keine Verschwörungstheorien, wovon ich auch nicht sonderlich viel halte, sondern das ist die brutale Realität …. die wir aufgrund unseres „Kataraktes“ nicht deutlich erkennen können.
      Unser Katarakt und die geballte Kraft der Hölle verdunkeln unser derzeitiges Dasein sehr stark. Wir kriegen kaum zwei Menschen zusammen … dank der Mächte, die uns zerstreuen und befeinden.

      Schau nur mal der Hillary Clinton ins Gesicht …. diese Wesen verbinden sich naturgemäß mit j e d e m , der ihren Machtinteressen entspricht. Es verbünden sich zur Zeit vielleicht die Teufel und Satane dieser Erde …. zu einem Gesamten ….. dieses wird sich dann vermutlich … nach dem Schöpferplan, selber vernichten ….

      • carma Says:

        persönlicher tipp: du solltest dich mit der „brutalen realität“ der endzeit-gleichnisse (johannes, jesus, auch einige propheten des A.T) beschäftigen, ebenso mit der „natur“ des HEILIGEN GEISTES (ratzinger hat ein sehr lesenswertes buch hierzu geschrieben), welcher zu gegebener zeit der welt als auch und gerade einem großteil der christenheit entzogen wird. diese zeit läuft scheint nun auf ihr
        finale hin zu laufen…
        nur die prophezeiten geschehnisse der bibel, seriös gedeutet, lässt uns die vielen aktuellen dunklen kräfte differenzieren und als solche erkennen. das welten-„wirrwarr“ wird noch immens zunehmen, für wahre christen aber als einen (satanischen) ursprungs erkennenbar bleiben…
        umso mehr dürfen wir das wiederkommen des MESSIAS erhoffen! ob wir es noch erleben werden, mag ungewiss bleiben, aber ES „liegt in der luft“…


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