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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zum Frauentag: Frauenpower aus der Dose 7. März 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 19:55

"Sie überlegt, ob sie aufstehen kann oder ob sie fallen wird": Diese kauernde,...

Sie überlegt, ob sie aufstehen kann oder ob sie fallen wird„: Diese kauernde, mit einer Burka bedeckte Frau hat die Street-Art-Künstlerin Shamsia Hassani an die Wand eines ehemaligen Kulturzentrums in Kabul gesprayt.

 Australischer Staat verschärft Gesetze gegen Gesichtsschleier

 

Street-Art Künstler Banksy hat’s vorgemacht: Graffiti als politisches Statement. Die Kunst mit der Spraydose findet aber nicht nur in Londoner Hinterhöfen Verbreitung.

In Afghanistan nutzt eine junge Künstlerin Graffiti, um auf die schwierige Situation der Frauen im Land aufmerksam zu machen.

 

Kabul: Die 24-jährige Shamsia Hassani ist keine Spitzenpolitikerin und auch keine Kämpferin, trotzdem ist sie eine Revolutionärin. Als wahrscheinlich erste afghanische Street-Art-Künstlerin besprüht sie die Ruinen in Kabul mit Bildern von Frauen in Burkas. 2010 kam Hassani bei einem Workshop des britischen Künstlers Chu zum ersten Mal mit Street Art in Berührung. Hier lernte sie den Umgang mit der Spraydose, und zusammen mit den anderen Teilnehmern gestaltete sie die erste Graffiti-Wand in Afghanistan. Während der Herrschaft der Taliban wäre das undenkbar gewesen: Bildende Kunst wurde von ihnen abgelehnt, Kino, Musik und Theater waren komplett verboten. Der Workshop eröffnete Hassani, die am Kunstinstitut der Universität in Kabul arbeitet, ganz neue Ausdrucksweisen. „Wenn du eine Ausstellung machst, werden das die meisten ungebildeten Leute gar nicht mitbekommen“, sagte sie der britischen Zeitung „The Guardian“. „Aber wenn wir Graffiti in der ganzen Stadt machen, dann kann das jeder sehen.“ Und mit der Kunst werden auch die sozialpolitischen Themen sichtbar, die Hassani beschäftigen. „Ich denke ständig über die Belange von Frauen nach“, sagte sie dem Internetportal Kabulatwork.tv.

 

Hassani will mit ihren Straßenkunstwerken auf die Lage der Frauen aufmerksam...

Hassani will mit ihren Straßenkunstwerken auf die Lage der Frauen aufmerksam machen. „Kunst kann Veränderung bringen, da bin ich sicher“, sagt die 24-Jährige.

 

Obwohl die Taliban seit mehr als zehn Jahren nicht mehr an der Macht sind, leiden afghanische Frauen immer noch unter Gewalt und Ungerechtigkeit. An die halb verfallene Wand des ehemaligen Kulturzentrums in Kabul hat Hassani deshalb eine Frau gesprayt, zusammengesunken auf einer Treppe, von Kopf bis Fuß in eine Burka gehüllt. „Sie überlegt, ob sie aufstehen kann oder ob sie fallen wird,“ sagte Hassani der Nachrichtenagentur Reuters: „Frauen in Afghanistan müssen bei jedem Schritt, den sie machen, aufpassen“. Hassani hat das nicht abgehalten. Ihre Familie stammt aus Kandahar, sie selbst ist in Iran geboren und aufgewachsen. In der Schule dort wollte sie Kunst als Hauptfach wählen, aber als Afghanin sei sie dazu nicht zugelassen, hieß es. Stattdessen lernte sie Buchführung. Als ihre Familie nach Kabul zurückkehrte, konnte Hassani ihren Traum verwirklichen: Sie fing an, Kunst zu studieren. Heute zeichnet sie und malt in Öl, und sie hat ein Kollektiv für zeitgenössische Kunst mitbegründet, Rosht, zu Deutsch: Wachstum. Ihre Street Art ist ein erster Schritt in diese Richtung: „Kunst kann Veränderung bringen, da bin ich sicher. Wenn Leute ein Kunstwerk sehen, dann ändert ihr Denken vielleicht ein wenig die Richtung, und das kann weiter- und weiterführen“. {www.spiegel.de}

 

Gespraytes in den Straßen von Kabul: "Wenn wir Graffiti in der ganzen Stadt...

 Gespraytes in den Straßen von Kabul: „Wenn wir Graffiti in der ganzen Stadt machen, wird es niemanden geben, der nicht von der Kunst erfährt..

 

 

"Toxic Life"-Graffiti in Kabul: Während der restriktiven Herrschaft der Taliban...

„Toxic Life“-Graffiti in Kabul: Während der restriktiven Herrschaft der Taliban wäre das undenkbar gewesen.

 

 

 

New South Wales

Australischer Staat verschärft Gesetze gegen Gesichtsschleier

 

Der australische Staat New South Wales hat eine neue Regelung eingeführt:

Musliminnen müssen bei eidesstattlichen Erklärungen ihr Gesicht zeigen.

 

Canberra: Musliminnen in dem bevölkerungsreichsten australischen Staat New South Wales müssen künftig für offizielle Unterschriften ihre Schleier abnehmen. Der Justizminister von New South Wales erklärte am Montag, dass Friedensrichter oder Anwälte ab dem 30. April eine Strafe von 220 australischen Dollar (knapp 180 Euro) zahlen müssten, wenn sie gesetzliche Dokumente oder eidesstattliche Erklärungen ohne Identitätskontrolle beglaubigten. Hintergrund ist ein Fall im vergangenen Jahr, in dem eine Frau wegen Falschaussage verurteilt wurde. Sie hatte behauptet, ein Verkehrspolizist habe versucht, ihr den Schleier vom Gesicht zu zerren. Der Fall schlug landesweit Wellen, weil ein Berufungsrichter das Urteil später aufhob: Das mit dem Namen der Frau unterzeichnete Protokoll der Aussage sei ungültig, weil bei der Beglaubigung versäumt worden sei, unter den Schleier der Frau zu sehen und somit ihre Identität einwandfrei festzustellen, entschied der Richter. Der Präsident einer islamischen Dachorganisation in Australien, Ikebal Patel, erklärte, einige Muslime betrachteten das Gesetz als eine Kurzschlussreaktion auf den Fall im vergangenen Jahr. Die Mehrheit habe jedoch kein Problem damit. Die Gesetze müssten lediglich mit Respekt und Sorgfalt angewendet werden. Im vergangenen Jahr wurde in New South Wales bereits ein Gesetz verabschiedet, wonach jeder, der sich nach Aufforderung der Polizei weigert, seine Gesichtsbedeckung abzunehmen, 5.500 australische Dollar Strafe zahlen muss. {Quelle: www.abendblatt.de}

 

 Niqab heißt diese Verschleierungsform, die nur einen Schlitz für die Augen freilässt. Sie ist vor allem auf der Arabischen Halbinsel verbreitet. Das Foto zeigt eine muslimische Frau in Belgien.

 Niqab heißt diese Verschleierungsform, die nur einen Schlitz für die Augen freilässt. Sie ist vor allem auf der Arabischen Halbinsel verbreitet. Das Foto zeigt eine muslimische Frau in Belgien.

 

 

Hijab heißt das Hijab Kopftuch, das Haare, Ohren, Hals und Ausschnitt bedeckt. Es ist in der gesamten islamischen Welt verbreitet. Das Foto zeigt ein palästinensisches Mädchen

Hijab heißt das Kopftuch, das Haare, Ohren, Hals und Ausschnitt bedeckt. Es ist in der gesamten islamischen Welt verbreitet. Das Foto zeigt ein palästinensisches Mädchen

 

 

Parlamentswahlen Afghanistan

Die Burka ist quasi ein Mantel, der den gesamten Körper bedeckt. Vor den Augen ist ein von außen undurchsichtiger Schleier. Die Burka wird in Afghanistan getragen. Das Foto zeigt Frauen in Burka bei der Parlamentswahl. 

 

One Response to “Zum Frauentag: Frauenpower aus der Dose”

  1. Erich Foltyn Says:

    dass die Australier noch ein Interesse zeigen am Fortbestand ihrer Gesellschaft. Bei uns singt man neuerdings Wiener Lieder. Dass sie wenigstens das machen. Aber wenn sie nicht bald zur Besinnung kommen, können sie mich bald alle buckelfünferln.


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