kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„ICH GLAUBTE AN ALLAH UND TRÄUMTE VON JESUS“ – Teil 1 7. März 2012

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 16:49

 

Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit: dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Unterricht, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen

{Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948}.

 

Das Buch gibt Zeugnis, wie Suchende zu Gefundenen werden,

weil sie Jesus Christus begegnen und durch ihn und sein Wort,

ja durch die befreiende Kraft des Heiligen Geistes sich auf die Christusnachfolge eingelassen haben.

Sie erfahren dabei, dass allein Jesus Christus uns zum wahren Menschsein befreit.

 

Es verdeutlicht zugleich aber auch, wie gefährdet Menschen sind, die es wagen, den Islam zu verlassen, weil sie Jesus Christus , dem wahren Leben, begegnet sind. Das Kommen von Jesus in unsere Welt ist nicht eine Mär vergangener Zeiten, denn es gilt immer noch, dass er das große Ja Gottes ist, gekommen, uns ein wahres und erfülltes Leben zu schenken. Dass dieser Ausspruch von Jesus auch von Muslimen gehört und angenommen werden kann, wird durch diese Zeugnisse Betroffener bestätigt. Die Lebens- und Glaubenszeugnisse ehemaliger Muslime verdeutlichen uns auch, wie teuer und riskant es sein kann, Jesus Christus nachzufolgen. Denn wer will schon von seiner Familie verachtet, verfolgt und durch Religionsgesetze, die nach wie vor gelten, mit dem Tode bedroht werden. Es ist sehr billig zu behaupten, dass es keinen Zwang im Glauben gebe (Sure 2,256), wenn die Wirklichkeit der globalen islamischen Glaubensgemeinschaft und die islamische Gesetzgebung (Scharia) eine andere Sprache spricht und weiterhin alle islamischen Rechtsschulen auf Abfall vom Islam die Todesstrafe fordern, es sei denn, der Betroffene lässt seine wirkliche Gesinnung niemanden wissen oder wird als „verrückt“ erklärt, wie im Falle von Abdul Rahman im Frühjahr 2006 in Kabul/Afghanistan. Wie gefährdet das Leben von Konvertiten sein kann, wird auch durch den Umstand unterstrichen, dass es ratsam war, einige der Namen um der Betroffenen und ihrer Familien willen als Pseudonym zu führen. Gleichzeitig sind die Zeugnisse authentisch und verdeutlichen, wie problematisch  die Situation für Ex-Muslime selbst im Westen sein kann.

 

Vom Terroristen zum Evangelisten – Ahmed, Algerien

 

Tausende von jungen Algeriern schlossen sich in den 1990er-Jahren den islamistischen Terrorgruppen an – und Ahmed war einer von ihnen. In diesen Jahren waren die Islamisten äußerst aktiv. Ahmed, ein glühender islamischer Fanatiker, war damit das pure Gegenteil seines Bruders. Sein Bruder – nennen wir ihn Abdelaziz – war Christ. Weil ein Freund Abdelaziz das Evangelium erklärt hatte, traf dieser eine Entscheidung für Jesus. Und er hörte nie auf, für seinen Bruder Ahmed zu beten. Dieser freilich scherte sich keinen Deut darum. Angefangen hatte alles in der Stadt, in der Ahmed wohnte. Hier wurde er mit seinen Freunden von der Bewegung ergriffen und in der örtlichen Moschee erhielt er seine erste Ausbildung. Eigentlich sollte Ahmed in eines der Ausbildungslager geschickt werden, weil er in den Heiligen Krieg, den Jihad, ziehen wollte. Aber in letzter Minute musste er zurückbleiben, weil er sein Studium noch nicht abgeschlossen hatte. Ahmed dachte schon mal daran, seinen Bruder zu töten, weil dieser Christ war. Dadurch würde er – so war seine Überzeugung – von Allah noch mehr gesegnet. Aber sein Bruder wurde nie getötet. Bis jetzt hat Gott die meisten algerischen Christen vor dem Tod im Bürgerkrieg bewahrt.

 

Ahmeds Illusionen gerieten ins Wanken, als er sah, wie es im Land zuging. So fing er an, das Leben des Propheten Mohammed zu hinterfragen. Er wandte sich mit seinen Fragen an die Imame, die ihm jedoch keine Antwort gaben außer: Das ist das Privatleben des Propheten – das hinterfragt man nicht. Eines Tages fiel ihm ein Mädchen auf, das er vorher noch nie gesehen hatte. Obgleich sie ihm zuerst auswich, sprachen sie schließlich doch miteinander. Gleich am Anfang überraschte Fatima, wie wir sie nennen wollen, Ahmed damit, dass sie ihm erzählte, sie sei Christin geworden. Bis dahin hatte Ahmed von keinem anderen Christen außer seinem Bruder gewusst. Fatima erzählte ihm, wie sie zu Christus gefunden hatte. Auch sagte sie, dass sie keine Bibel oder christliche Bücher habe, die ihr helfen könnten. Jetzt überraschte Ahmed sie: „Ich kann dir welche besorgen“, bot er ihr an. Und das tat er auch; er verschaffte sich Bücher von seinem Bruder. Dieser half seinem Bruder Ahmed sehr gerne, auch wenn er Fatima nicht kannte. Und zum ersten Mal war Ahmed froh um seinen christlichen Bruder. Denn er mochte Fatima. Dank seines Bruders konnte er sie mit einer Bibel beglücken. Ahmed und Fatima wurden Freunde und trafen sich regelmäßig. Sie schenkte ihm ein Kreuz und er hängte es zu Hause auf. Ja, mehr noch: Ahmed begann, selbst die Bibel zu lesen.

 

Traum der Entscheidung

 

Eines Nachts hatte Ahmed einen Traum. Er stand vor vier Türen. Er öffnete die erste und sah einen dunklen Raum. Ahmed wagte nicht, dort einzutreten, und eine Kraft schloss die Tür wieder. Als er die zweite Tür öffnete, sah er einen muslimischen Geistlichen über den Islam und den Jihad zu predigen. Er wollte eintreten, doch eine große Kraft hielt ihn zurück und schloss die Tür. Hinter der dritten Tür sah Ahmed Menschen, die tanzten und tranken. Er sagte sich: „Hier möchte ich bleiben, das ist mein Leben.“ Doch wieder hielt ihn eine große Kraft zurück und schloss die Tür. Als Ahmed die letzte Tür öffnete, sah er einen Mann in leuchtend weißen Kleidern, der Fatima an der Hand hielt und ihm zurief, auch hereinzukommen. Er wusste sofort, dass es nur Jesus sein konnte. Jesus sagte: Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken“ (Matthäus 11,28). Ahmed erinnerte sich, dass er diese Worte in der Bibel gelesen hatte. Er schloss diese Tür nicht, sondern wachte verunsichert auf. Ahmed ging zu seinem Bruder und erzählte ihm seinen Traum. Sie sprachen darüber und Ahmed entschloss sich, Christus zu folgen. Anschließend ging er – seinem Herzen folgend – zu Fatima und bat sie, ihn zu heiraten. Im Jahr 2000 heirateten Ahmed und Fatima und sie ließen sich taufen.

 

 

Von Gottes Wort gepackt – Azad, Irak

 

Noch immer habe ich die schöne Stimme meines Vaters im Ohr, wenn er abends vor dem Schlafengehen laut den Koran las. Ich konnte damals noch nicht verstehen, was er las, aber ich liebte den Klang. Später dann brachte mit mein Vater das arabische Alphabet bei und unterrichtete mich im Koran und dem islamischen Gesetz. Als Oberhaupt einer kurdischen Familie im Nordirak war es ihm wichtig, mich im Islam zu erziehen. Überhaupt sorgte er stets gut für mich, denn meine Mutter starb bereits, als ich vier Jahre alt war. Mit sechs Jahren konnte ich schon selbst den Koran lesen, mit neun begann ich zu beten und während des Monats Ramadan zu fasten. Weil ich damals noch mehr über den Koran, seine Auslegung und das Leben Mohammeds und der Kalifen, der Nachfolger Mohammeds, lernen wollte, ging ich während der Sommerferien gewöhnlich zu einer nahe gelegenen Moschee. Als Jugendlicher trat ich einer Studentengruppe meines Gymnasiums bei, die zu einer gemäßigten islamischen politischen Partei gehörte. Wir trafen uns regelmäßig jede Woche und tauschten uns aus über den islamischen Lebensstil und darüber, wie man ein aktiver muslimischer Student sein könne. Daneben studierte ich die islamische Rechtswissenschaft, lernte, den Koran auf die richtige Art zu lesen, beschäftigte mich mit den islamischen Überlieferungen und dem Leben Mohammeds und machte mich mit der arabischen Grammatik vertraut. Zur Zeit meines Abiturs war ich bereits Vollmitglied dieser Partei.

 

Als ich 18 Jahre alt war, wechselte ich auf ein College, das sich in einer anderen Stadt befand. Auch dort traf ich wieder Studenten, die ebenfalls Mitglieder meiner islamischen Partei waren. Es war zu jener Zeit, dass mich mehr und mehr Fragen beschäftigten, auf die ich keine Antwort fand:  Was ist der Sinn des Lebens? Sind wir nur dazu da, Gott zu dienen und seinem Gesetz zu folgen? Natürlich kannte ich die Aussage des Koran: „Und ich habe die Dschinn und die Menschen nur dazu geschaffen, dass sie mir dienen“ (Al-Thariat, 51, 56). Doch sie befriedigte mich nicht. Ich war überzeugt, es müsse ein höheres Ziel geben, etwas Bedeutungsvolleres als der Dienst in einer Herr-Sklave-Beziehung. Außerdem beunruhigte mich die Gewalttätigkeit, die ich um mich herum erlebte und die auch im Koran und der islamischen Geschichte sichtbar wird. Selbst das Leben und der Charakter Mohammeds waren für mich Fragen auf. Es war deshalb nicht verwunderlich, dass ich während des ersten Jahres auf dem College meinen bisherigen Glauben aufgab. Stattdessen begann ich, aktiv bei anderen Gläubigen nach Antworten zu suchen. Zuerst bei irakischen Christen –  die allerdings sehr vorsichtig darin waren, ihre „Religion“ weiterzugeben -, dann bei den Jesiden, den Nachfolgern einer alten kurdischen Religion, und auch im Atheismus. Dabei blieb ich ganz gelassen, denn für mich war stets klar, dass Gott existierte; nur kannte ich nicht den Weg zu ihm. Manchmal zweifelte ich sogar daran, dass man überhaupt mit ihm in Verbindung treten sollte.

 

Überraschende Begegnung

 

Und dann begegnete ich eines Tages Walter, einem Mann in seinen Sechzigern. Wir redeten ungefähr eine Stunde lang über Politik, den Nahen Osten und die USA, über Geschichte, Religion und Gott. Von ihm hörte ich zum ersten Mal, dass ich an Jesus glauben könne, ohne die „christliche Kultur“ annehmen zu müssen. Und ich erfuhr, dass Gott den Menschen schuf, um bei ihm zu sein und eine Beziehung mit ihm zu haben – nicht als Sklave. Walter erklärte mir, dass Gott ein Vater ist, der uns liebt, selbst wenn wir rebellische Söhne sind. Besonders spannend fand ich, dass alle Geschichten der Bibel von Adam bis Jesus miteinander verbunden sind und eine Mitte haben: Jesus, den Retter. Das interessierte mich sehr, weil ich diese Geschichten aus dem Koran kannte. Es vergingen zwei Monate, in denen ich Walter nicht wieder sah. Ich hatte ihn fast vergessen, als ich plötzlich das Verlangen fühlte, wieder mit ihm zu reden. So begann ich, nach ihm zu suchen und erhielt schließlich seine E-Mail-Adresse. Ich schrieb eine E-Mail und er antwortete mir. Wir vereinbarten ein Treffen und konnten uns einige Wochen später sehen.

 

Nur die Bibel

 

Bei der Gelegenheit bat ich ihn um ein Buch zum Lesen. Ich dachte natürlich, er würde mir ein Buch geben, das speziell dafür geschrieben wurde,  Muslime oder besonders Kurden zum christlichen Glauben zu führen.  Er jedoch empfahl mir die Bibel. Das überraschte mich. Dachte er wirklich, dass mich ein antiker Text überzeugen könnte? Ich akzeptierte jedoch seinen Rat und fing an, die Bibel zu lesen. Den Anfang machte ich mit dem Johannesevangelium. Die ersten Worte waren anders als alles, was ich je gehört hatte: Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Er war am Anfang bei Gott.  Durch ihn wurde alles geschaffen, was ist. Es gibt nichts, was er, das Wort, nicht geschaffen hat. Das Leben selbst war in ihm, und dieses Leben schenkt allen Menschen Licht“ (Joh. 1,1-4). Ich las weiter.  Als ich dann über den Heiligen Geist las, war ich in nie gekannter Weise berührt. Ich befand mich in einer ganz eigenartigen, geisterfüllten, ehrfürchtigen Stimmung. Während der nächsten Wochen konnte ich fast nichts anderes mehr tun, als die Bibel zu lesen. Dabei erhielt ich Antworten auf alle meine Fragen. Zum ersten Mal in meinem Leben verstand ich die Geschichte der Menschheit von Anfang bis heute. Alles wird durch den einen zusammengehalten: Jesus, den Retter der Menschen.

 

Eines Tages erhielt ich einen Telefonanruf  von meiner Schwester, die in einer anderen Stadt lebte. Sie wollte, dass ich sie besuchte. Deshalb entschloss ich mich hinzufahren, wusste aber, dass ich die Bibel nicht mit mir nehmen konnte, weil ich mit dem Bus reisen musste und es unterwegs etliche Kontrollpunkte gab. Man könnte vielleicht die Bibel bei mir finden und ich bekäme dadurch bestimmt eine Menge Schwierigkeiten. Meine Schwester war schwanger und krank. Deshalb musste ich eine Woche lang bei ihr bleiben. Jetzt erst wurde mir deutlich, wie sehr ich meine Bibel vermisste. Ich lechzte danach, einen Bibelvers zu lesen. Es kam mir aber irgendwie nicht in den Sinn, dass die Bibel eigentlich auch über den Computer online verfügbar  ist. An einem Abend, es war Freitag, bemerkte ich jedoch, dass ich eine E-Mail von Walter erhalten hatte. Ich öffnete die Nachricht und war überrascht über den ungewöhnlichen Inhalt.

 

Dort las ich: Ein Psalm Davids – Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, ich habe alles, was ich brauche. Er lässt mich in grünen Tälern ausruhen, er führt mich zum frischen Wasser. Er gibt mir Kraft. Er zeigt mir den richtigen Weg um seines Namens willen. Auch wenn ich durch das dunkle Tal des Todes gehe, fürchte ich mich nicht, denn du bist an meiner Seite. Dein Stecken und Stab schützen und trösten mich. Du deckst mir einen Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du nimmst mich als Gast auf und salbst mein Haupt mit Öl. Du überschüttest mich mit Segen. Deine Güte und Gnade begleiten mich alle Tage meines Lebens, und ich werde für immer im Hause des Herrn wohnen„.

 

Völlig verändert: Den Rest der Nacht verbrachte ich damit, diese Verse immer wieder zu lesen. Ich heulte mich aus vor Glück über die Gewissheit, die diese Verse vermitteln. Dabei verlor ich mein Zeitgefühl und ich weiß immer noch nicht genau, wann ich einschlief. Sicher weiß ich aber, dass es Morgen war, als ich aufwachte. Er war jedoch nicht Samstag, sondern bereits Sonntag. Und immer noch klang der Psalm 23 in meinen Ohren. Weder  meine Schwester noch mein Schwager fragten mich, wie ich so lange schlafen konnte. Gleichzeitig fehlte mir der Mut, sie zu fragen, ob ich wirklich den ganzen Samstag verschlafen hatte, oder ob dieser Tag einfach  nur aus meiner Erinnerung verschwunden war. Doch wenig später erkannte ich, was tatsächlich passiert war: Ich war gestorben und neu geboren. Während der kommenden Tage erzählte ich meinen Freunden von der Veränderung, die ich erlebt hatte, und dass ich jetzt eine andere Person war. Voller Begeisterung sprach ich mit jenen, denen ich vertraute, über meinen Glauben. Allerdings schien sich niemand dafür zu interessieren, was mich etwas frustrierte. Jeder schien zu beschäftigt zu sein, um über Gott nachzudenken.  Meine Familie vertrat die Ansicht, dass es überhaupt keine Verwandlung in meinem Leben gegeben hätte. Vielleicht wollten sie auf diese Weise vermeiden, sich zwischen mir und ihrem eigenen Glauben entscheiden zu müssen. Ich war zunächst enttäuscht von der Reaktion der anderen Leute, doch später wurde mir klar, dass nicht wir die Menschen ändern können. Nur Gottes Gnade kann Herzen ändern. Deshalb ist es nötig, dass ich mehr Zeit darauf verwende, um für Menschen zu beten, anstatt zu versuchen, sie zu bekehren. Auf Ablehnung sollte ich mit Liebe und Vergebung reagieren, nicht mit Rache.

 

4 Responses to “„ICH GLAUBTE AN ALLAH UND TRÄUMTE VON JESUS“ – Teil 1”

  1. Hildegard Says:

    Vielen Dank! Mit Freude lese ich solch wunderbare Zeugnisse, wie groß Gott in seiner unendlichen Liebe ist. Er lässt sich von den wahrhaft Gott Suchenden finden. Ich freue mich sehr.
    Gottes Segen

  2. Christina Says:

    Halleluja, ich liebe Jesus genauso 🙂

    • G.*K.* Says:

      Christina Sagt:
      7. März 2012 at 21:37

      Halleluja,

      Christen verbünden sich mit der Macht
      Markus 1,21-28
      Kernaussage: Wir streben geistliche Vollmacht an, nicht politische Macht

      Wir brauchen das Christentum nicht verteidigen. Denn wir sind begeistert von dem
      Christus, aber nicht unbedingt von allen Anhängern des Christus.
      Jede Ideologie kann vereinnahmt werden, auch die friedlichste – sogar Pazifismus kann als
      Begründung für Kriege herhalten („wir wollen Frieden, aber einen gerechten Frieden, und um
      diesen zu schaffen, müssen wir zuvor noch einen Krieg führen“).
      Auch Jesus ist es passiert, dass Menschen sich auf seine Lehre beriefen, und gleichzeitig
      Gewalt anwandten.

      rasche Ausbreitung lässt dahinterstehende Macht erkennen:
      Jesus wirkte nur 3 Jahre öffentlich – andere erfolgreiche Religionsgründer wirkten etwa 3
      Jahrzehnte (Mose, Buddha, Mohammed … Martin Luther, …
      Ein derart kurzes Wirken führt normalerweise nicht zur Begründung einer großen Religion,
      die Anhänger hatten nicht ihr ganzes Leben damit verbracht, hätten nach den 3 Jahren also
      leicht wieder in ihr früheres Leben zurückkehren können
      Jesus selbst hatte in seinen Abschiedsreden angekündigt: der Hl.Geist wird kommen, wird
      Größeres tun (Joh 14,12). Der Vater wird im Namen Jesu den Geist senden (Joh 14,26), und
      unter Berufung auf Jesus (z.B. beten „im Namen Jesu“) steht uns viel Macht zur Verfügung
      (Joh 14,13).

  3. Erich Foltyn Says:

    unter Millionen gibt es ein paar hundert Ex-Muslime, die sind so selten, dass 6 von ihnen sogar vom Papst persönlich getauft wurden. Aber seitdem sind sie ihres Lebens nicht mehr sicher. Und ich mein, so gut ist der Islam wirklich nicht. Aber die Befürworter wollen sich halt auf meine Kosten ein leichtes Leben machen. Nur wird das nicht gehen, weil von mir kriegen sie nix.


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