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Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen 6. März 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 22:43

 

2011 war das Jahr mit der höchsten Anzahl der jährlichen Hinrichtungen in den letzten 11 Jahren in Iran {Quelle: Amnesty International (AI) und Iran Human Rights (IHR)} – Während Iran Human Rights am 01. März 2012 seinen Jahresbericht über die Todesstrafe in Iran 2011 veröffentlichte, setzten die iranischen Behörden die Niederschlagung von Dissidenten und die Vernichtung der Zivilgesellschaft fort. Die verstärkte Hinrichtungswelle, die nach den Protesten gegen die manipulierten Wahlen im Juni 2009 begann, wurde in 2011 mit hoher Frequenz fortgesetzt.

 

Einleitung: Die Exekutionszahlen in Iran im Jahr 2011 waren die höchsten seit Beginn der 1990er Jahre. Mehrere hundert Gefangene werden jedes Jahr von iranischen Behörden unter dem Vorwand der Bekämpfung des Drogenhandels hingerichtet. Im Jahr 2011 finden wir unter den Hingerichteten auch Mütter von unterhaltsberechtigten Kindern, die in unfairen Prozessen verurteilt und exekutiert wurden und wo oftmals die Familien sich nicht einmal leisten konnten, die Kosten für ihre Beerdigung aufzubringen. Vor allem die öffentlichen Hinrichtungen haben um Faktor 3 im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Hinrichtungsmaschinerie 2012 abnehmen könnte. Allein in den ersten beiden Januarwochen des Jahres 2012 wurden pro Tag im Durchschnitt 4,3 Menschen in Iran hingerichtet. Die bevorstehende Hinrichtung des im Jahre 2010 zum Tode verurteilten iranischen Pastors Yousef Nadarkhani wegen Apostasie muss sehr ernst genommen werden, denn das neue islamische Strafgesetzbuch IPC, das vom Wächterrat gebilligt wurde, könnte zu noch mehr Todesurteilen und deren Vollstreckung wegen Apostasie führen. Nach wie vor ist auch Sakineh Mohammadi Aschtiani, eine Mutter von zwei Kindern, in akuter Gefahr hingerichtet zu werden.

 

Mahmood Amiry-Moghaddam, der Sprecher der IGV sagte: “Es gibt wenig Zweifel daran, dass die iranischen Behörden, die Todesstrafe als politisches Mittel einsetzen. Die dramatische Zunahme der Anzahl der Hinrichtungen zeigt, dass das iranische Regime mehr denn je auf die Verbreitung von Angst setzt, um sein Überleben zu verlängern. Die Todesstrafe im Allgemeinen und öffentliche Hinrichtungen im Besonderen sind die wichtigsten Instrumente des iranischen Regimes für die Erzeugung von Angst in der iranischen Gesellschaft”, fügte er hinzu: “Wir fordern die internationale Gemeinschaft zu einer nachhaltigen Fokussierung, wegen der Verletzungen der Menschenrechte und insbesondere wegen dem Vollzug der Todesstrafe in Iran auf und fordern weitere Schritte, um die Hinrichtungsmaschinerie des iranischen Regimes zu stoppen”.

 

 

Die vorliegenden Zahlen basieren im Wesentlichen auf Informationen von iranischen Behörden und einige Zahlen stammen aus zuverlässigen inoffiziellen Quellen. 62% aller Hinrichtungen in dem vorliegenden Bericht wurden von offiziellen iranischen Stellen bestätigt. Viele Fälle wurden direkt dem IGV, d.h. von unmittelbaren Zeugen, Familienmitgliedern, Rechtsanwälten, oder durch andere Menschenrechtsorganisationen gemeldet. Der Jahresbericht enthält nur Fälle, die von mindestens zwei verschiedenen unabhängigen Quellen bestätigt wurden.

 

 

Hinrichtungszahlen in der Islamischen Republik Iran

 

 

 

Mindestens 676 Menschen wurden 2011 in Iran exekutiert

416 der 676 Hinrichtungen wurden von den iranischen Behörden offiziell bekannt gegeben

65 Hinrichtungen wurden in der Öffentlichkeit durchgeführt. Dies ist die höchste Zahl der öffentlichen Hinrichtungen seit mehr als 10 Jahren

Mindestens 4 jugendliche Straftäter waren unter den Hingerichteten in Iran im Jahr 2011

Mindestens 15 Frauen wurden im Jahr 2011 hingerichtet. Hinrichtungen von 13 dieser Frauen wurden nicht von den iranischen Behörden bekannt gegeben.

3 junge Männer wurden verurteilt und hingerichtet wegen Sodomie

Ein Mann wurde verurteilt und hingerichtet wegen “Apostasie”

Mehr als 80% der Hingerichteten wurden wegen Drogenhandels verurteilt

Nur 9% der offiziell wegen Drogendelikten hingerichteten Personen wurden vollständig identifiziert

IGV hat Berichte über geheime oder “angekündigte” Hinrichtungen in mehr als 15 verschiedenen iranischen Gefängnissen erhalten

Mehr als 70 weitere Hinrichtungen berichtet IGV, sind nicht im Jahresbericht enthalten, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Bestätigung einiger Details

 

 

Hinrichtungen in Iran von 2000 bis 2011

 

Jahr 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Exek. 165 75 316 154 108 94 177 317 350 402 546 676

 

 

 

 

Exekution wegen Drogenhandel

 

Wie in den Vorjahren auch, war Drogenhandel die am häufigsten verwendete Anklage gegen diejenigen, die im Jahr 2011 in Iran hingerichtet wurden. Die Gerichtsverhandlungen wurden hinter verschlossenen Türen geführt und es ist nicht bekannt, ob die Gefangenen Zugang zu einem Anwalt hatten oder nicht und ob die Anklage wegen Drogenhandels nicht etwa nur ein Vorwand war. Drei FrauenLeila Hayati, Hourieh Sabahi und Roghieh Khalaji – und zwei Männer-Mostafa Ahmadi und Ghanbar Shojaei – wurden im Januar 2009 wegen Besitz und Handel mit Betäubungsmitteln verhaftet. Sie hatten keinen Zugang zu einem Anwalt weder bei den Vernehmungen noch vor Gericht und wurden zum Tode verurteilt von der Abteilung 2 des Revolutionären Gerichtshofes in Hamadan, ohne Recht auf Berufung. Laila Hayati wurde am 28. September 2011 hingerichtet, während die vier anderen am 8. Oktober 2011 hingerichtet wurden. Keiner der Hinrichtungen wurde von offiziellen iranischen Quellen angekündigt. Hourieh Sabahi (35) war Mutter von fünf Kindern, Roghieh Khalaji (32) war Mutter eines 12-jährigen Sohnes und einer 10-jährigen Tochter, als sie verhaftet wurde. Houriehs Familie hatte nicht einmal das Geld, um für ihr Begräbnis nach ihrer Hinrichtung zu sorgen. Dies sind nur einige Beispiele unter mehreren hundert, die wegen “Drogenhandel” hingerichtet wurden. Während einer Demonstration der “grünen Bewegung” im Jahre 2009 wurde Zahra Bahrami verhaftet und wegen Drogenhandels zum Tode verurteilt und am 28. Januar 2011 exekutiert.

 

 

 

Exekution wegen Homosexualität

 

Sechs junge Männer wurden in Ahvaz am 5. September 2011 hingerichtet. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtete, dass drei der Hingerichteten zum Tode durch ein Gericht in Ahvaz wegen “rechtswidriger” Handlungen und Handlungen gegen die Scharia, gemäß den Artikeln 108 und 110 des iranischen Strafgesetzbuches verurteilt wurden. Artikel 108 und Artikel 110 des iranischen islamischen Strafgesetzbuches sind Teil des Kapitels über die Bestrafung von “Hadd” für “Sodomie”. In Artikel 108 heißt es: “Sodomie (oder Lavât) [لواط] ist Geschlechtsverkehr zwischen Männern”, und in Artikel 110 heißt es: “Strafe für Sodomie ist das Töten; der Scharia-Richter entscheidet darüber, wie die Tötung durchgeführt werden muss”. Die Strafe für Homosexualität ist Auspeitschen oder Tod unter dem neuen islamischen Strafgesetzbuch der Islamischen Republik Iran: Artikel 233: “die Person, die eine aktive Rolle (in Sodomie) gespielt hat wird 100-mal ausgepeitscht, wenn der Sex einvernehmlich war und er nicht verheiratet war, aber derjenige, der eine passive Rolle gespielt hat, wird zum Tode verurteilt, unabhängig von seinem Ehe-Status. Wenn der aktive Teil nicht muslimisch ist und der passive Teil muslimisch ist, werden beide zum Tode verurteilt”.

 

 

Exekution wegen Mohârebe

(Krieg gegen Allah)

 

Mohârebe [محاربه] ist ein Begriff, der gewöhnlich von den iranischen Behörden für diejenigen, die entweder in den bewaffneten Kampf gegen die iranischen Behörden beteiligt sind, verwendet wird, oder die Verbindungen zu solchen Gruppen haben. Einige wurden 2011 wegen Mohârebe verurteilt und hingerichtet: Darunter Jafar Kazemi und Mohammad Ali Haj Aghaei: Beide wegen Mohârebe durch Verbindungen mit der verbotenen Organisation Mojahedin-e-Khalgh [Mojâhedine Xalq] (MEK / MKO). Sie hatten Bilder und Berichte von den Demonstrationen 2009 an MKO Quellen außerhalb des Landes geschickt. Sie wurden im Teheraner Evin-Gefängnis am 24. Januar 2011 hingerichtet. Hussein Khezri wurde wegen Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Organisation PJAK verurteilt. Er wurde am 15. Januar 2011 im Gefängnis von Urmia hingerichtet. Farhad Tarom wurde für die Mitgliedschaft in der Kurdischen Demokratischen Partei am 26. Januar 2011 im Gefängnis von Urmia hingerichtet.

 

 

Exekution wegen Apostasie,

dem Abfall vom islamischen Glauben

 

Die Strafe für Apostasie in der Scharia ist der Tod. Der Abfall vom Glauben wurde nicht explizit in der neuen IPC erwähnt. Allerdings macht das neue Gesetz es einfacher für Richter, die Todesstrafe für Apostasie zu verhängen. Im Artikel 167 heißt es: “Der Richter ist verpflichtet, zu versuchen, auf jeden Fall zu reagieren, auf der Grundlage des neugefassten Gesetzes. Im Falle der Abwesenheit von solchen Gesetzen, muss er sein Urteil auf der Grundlage von offiziellen islamischen Quellen und authentischen Fatwas fällen”.

 

 

Exekution von minderjährigen Straftätern

 

In Iran wurden weiterhin jugendliche Straftäter im Jahr 2011 hingerichtet. Mindestens vier Jugendliche wurden hingerichtet für Straftaten, die sie angeblich begangen hatten, als sie im Alter von unter 18 Jahre alt waren. Zwei von ihnen waren unter 18 Jahre alt zu der Zeit, als sie hingerichtet wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 

 

Iran hat die UN-Konvention über die Rechte des Kindes, die die Todesstrafe für Straftaten bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren verbietet, ratifiziert. Aber nach dem islamischen Strafrecht gilt als Altersgrenze ein Alter von 9 Jahren für Mädchen und 15 Jahren für Jungen. In der neuen IPC, die kürzlich vom Wächterrat ratifiziert wurde, wurden einige Änderungen in Bezug auf die Todesstrafe für Jugendliche gemacht und nach dem Artikel 90 des neuen Gesetzes kann ein Todesurteil für Jugendliche, die “Reife” erreicht haben angewendet werden, wenn er oder sie ein Verbrechen begangen hat, das gilt insbesondere für Sodomie, Vergewaltigung, Diebstahl, Unzucht, Abfall vom Glauben und Konsum von Alkohol beim vierten Mal.

 

 

Exekution von Frauen

 

15 Frauen, wurden nach offiziellen Angaben der Islamischen Republik im Jahr 2011 hingerichtet. Weitere Hinrichtungen wurden IHR durch zuverlässige inoffizielle Quellen gemeldet. Dieser Trend könnte darauf hindeuten, dass die iranischen Behörden die Hinrichtung von gefangenen Frauen nicht bekannt geben, um internationale Aufmerksamkeit zu vermeiden, da die internationale Gemeinschaft auf die Exekution von Frauen empfindlicher reagiert. Zahra Bahrami: Exekutiert am 28. Januar 2011 im Teheraner Evin-Gefängnis. Iranisch-niederländische Staatsbürgerin, offiziell wegen Drogenhandels verurteilt. Ursprünglich wurde sie im Zusammenhang mit Anti-Regime-Protesten 2009 verhaftet und zum Tode verurteilt für Mohârebe. (Quelle: staatliche iranische Medien). Die meisten Frauen wurden 2011 wegen Drogenhandels zum Tode verurteilt und exekutiert, deren Identität nicht bekannt ist. Eine Frau deren Identität ebenfalls noch nicht geklärt ist, wurde am 3. Oktober 2011 in Rasht wegen Ehebruchs erhängt. Ursprünglich war sie zum Tode durch Steinigung verurteilt worden. (Quelle: IGV, weitere Details werden untersucht)

 

 

Öffentliche Hinrichtungen in Gegenwart von Kindern

 

 

Im Jahr 2011 erreichten die öffentlichen Hinrichtungen von mindestens 65 Menschen einen traurigen Rekord. Sechs dieser Hinrichtungen wurden nicht von den iranischen Behörden gemeldet. 30 der Personen die öffentlich gehängt wurden, waren wegen Vergewaltigung oder sexueller Übergriffe verurteilt worden, 16 wegen Mordes, 10 wegen Krieg gegen Gott oder wegen bewaffneter Raubüberfälle, 6 wegen Drogenhandels und 1 wegen Entführung.

 

 

Es ist ein besonders verwerfliches Verbrechen, wenn Kinder Hinrichtungen wie ein Volksfest wahrnehmen, damit betreibt die Islamische Republik nicht nur die physische, sondern auch die psychische Vernichtung des iranischen Volkes. Die IGV hat die internationale Gemeinschaft und die Vereinten Nationen aufgefordert, ein Verbot für öffentliche Hinrichtungen durchzusetzen. Außerdem gibt es Berichte über mehr als 70 weitere Hinrichtungen, die nicht in den vorliegenden Berichten aufgenommen wurden.

 

Einige inoffizielle Hinrichtungen werden nicht von den offiziellen Medien angekündigt, aber die Anwälte und Familienangehörigen der Gefangenen wurden vor der Hinrichtung informiert. In anderen Fällen wurden Hinrichtungen “geheim” durchgeführt, da weder die Anwälte noch Familienmitglieder informiert wurden, bevor die Hinrichtung stattgefunden hat. Insgesamt zeigt das Jahr 2011 eine traurige Bilanz in Bezug auf die Hinrichtungszahlen in Iran, die seit 2009 deutlich intensiviert wurden. Die Dunkelziffer der Hinrichtungen, die nicht in diesem Bericht erfasst sind und die nicht von mindestens zwei unabhängigen Stellen bestätigt wurden, dürfte die Statistik noch um einiges schlechter aussehen lassen. Auch für 2012 erwarten wir Hinrichtungsrekorde in Iran.

 
 
 
 
 

Unter dem Schleier sterben die Blumen

 
 

 

Während man in Deutschland vergangene Woche eine beschämende Hexenjagd auf den Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg veranstaltete, wurden zur selben Zeit, innerhalb von 3 Tagen, 20 Personen in Iran hingerichtet.

 

Im Jahre 2010 wurden im Iran insgesamt mindestens 746 Todesurteile vollstreckt. 546 Fälle wurden von offiziellen iranischen Stellen bestätigt, berichtet Iran Human Rights. Insbesondere wurde die Vollstreckung von Todesurteilen seit den wöchentlichen Demonstrationen gegen das Islamische Regime intensiviert und dienen den Allahisten als Überlebensstrategie für das islamische System. Iran erlitt im vergangenen Jahr seit Ende der 80er Jahre die schlimmste Exekutionswelle, die in den vergangenen Wochen sogar noch intensiviert wurde. Allein im Januar 2011 wurden 85 Personen hingerichtet, darunter auch Personen, die wegen der Teilnahme an Demonstrationen gegen die Islamische Diktatur im Jahre 2009 zum Tode verurteilt wurden. 2010 gab es im Iran einen dramatischen Anstieg von Massenexekutionen politischer Gefangener, den höchsten seit den Massenexekutionen im Sommer 1988. Ebenso wurden im Jahre 2010 zwei Minderjährige und acht Frauen hingerichtet. Der Sprecher von Iran Human Rights Mahmood Amiry-Moghaddam sagte: „Der dramatische Anstieg von Exekutionen im vergangenen Jahr und zahlreiche Berichte über illegitime Massenexekutionen, besonders in der Provinz Khorasan, verlangen ein schnelles Handeln der Weltgemeinschaft.“ Er fügte hinzu: „Die Zahl der Hinrichtungen wird 2011 weiter ansteigen und ist alarmierend. Verschiedene politische und nicht politische Häftlinge sind in großer Gefahr exekutiert zu werden und wir verlangen von der UN unverzüglich Beobachter in den Iran zu senden.“ Die tatsächliche Anzahl der Exekutionen jedoch dürfte weit höher liegen, denn Iran Human Rights hat nur die Fälle erfasst von denen sie erfahren und mindestens zwei verschiedene unabhängige Stellen aus dem Iran bestätigt haben.

 

Die meisten dieser Exekutionen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, ohne die Häftlinge und deren Familien zu informieren wie das iranische Gesetz es vorschreibt.

Viele von den exekutierten Häftlingen konnten nicht identifiziert werden. Nur 32 % konnten überhaupt genau identifiziert werden.

 

Die meisten Todesurteile wurden wegen Drogenhandels verhängt, doch wurden mindestens 13 % der zum Tode verurteilten wegen Moharebeh, „Krieg gegen Gott“ hingerichtet; bei 4 % der Hingerichteten ist der Hinrichtungsgrund nicht bekannt. In wie weit die Vorwürfe gegen viele dieser zum Tode Verurteilten wegen Drogenhandels überhaupt zutreffen, kann nicht nachvollzogen werden, weil diese Verfahren vor Revolutionsgerichten, die über den lokalen Gerichten stehen, hinter verschlossenen Türen und vor anonymen Richtern durchgeführt werden. So auch der Fall einer niederländisch-iranischen Staatsangehörigen, die während der Demonstrationen 2009 gegen die Allahisten festgenommen wurde und dann aber wegen Drogenhandels zum Tode verurteilt und vor kurzem exekutiert wurde. Die Statthalter des Islam herrschen nun seit 32 Jahren über Iran. Sie haben nicht einen einzigen Tag ausgelassen, um die Bevölkerung im Sinne des Islam zu unterdrücken, zu terrorisieren und zu ermorden und nur durch die stetige Ausdehnung der Unterdrückung und durch das Wegsehen im Rest der Welt konnte diese theokratische Diktatur bis heute überleben.

 

Die wahre Gesinnung des Islam und seiner Vertreter: Die wahre Gesinnung des Islam und seiner Vertreter auf Erden spiegelt sich jährlich in den Statistiken wieder, ganz gleich, ob es Exekutionsstatistiken, Folterstatistiken, wirtschaftliche Statistiken, die Arbeitslosenstatistik oder Statistiken zur Drogenabhängigkeit im Iran sind. Heute, nur 32 Jahre nach der Machtübernahme der Mullahs leben im Iran mehr als 7 Mio. Drogenabhängige als Ergebnis einer unterdrückten Gesellschaft, in der junge Menschen keinen anderen Ausweg aus der Perspektivlosigkeit und dem tristen islamischen Leben sehen, als in Drogen zu flüchten. Schon früh begann die Islamische Republik die Menschen im Allgemeinen und insbesondere die sich für Freiheit, Demokratie und wirtschaftliche Gesundung einsetzenden Kräfte zu unterdrücken und zu eliminieren und das Länder übergreifend. Das klerikale Regime unterdrückt prinzipiell jeden, seien es Frauen, politischer Gruppierungen oder einfach Menschen die nur frei leben wollen. Die islamischen Unterdrückungsformen die seit 1979 im Iran praktiziert werden beschreiben den wahren Charakter des Systems der Herrschaft der Geistlichen und des Islam im Allgemeinen. Das Verbot und die Schließung von 133 Zeitungen und Magazinen, allein unter Khatami, der im Westen als sogenannter „Moderater“ propagiert wird, spricht eine Sprache für sich.

 

Die islamische Diktatur hält den Rekord an politischen Hinrichtungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Iran ist im Bevölkerungsvergleich weltweit auf Platz Eins bei den jährlichen Hinrichtungen. Um dem ganzen einen menschlicheren Bezug zu geben, muss man durch Beispiele und mit den Statistiken im Hinterkopf dem islamischen Terror ein Gesicht und Namen geben: Tausende wurden nach einer friedlichen Demonstration am 20. Juni 1981 verhaftet und die Demonstrationen selbst verwandelten sich auf Khomeinis direkten Befehl hin in ein Blutbad. Zwei Tage später veröffentlichte die Zeitung Etela’at 12 Bilder von jungen Mädchen und gab ihre Hinrichtung bekannt und die Tatsache, dass die Mädchen vor ihrer Hinrichtung nicht ihre Identität preisgeben wollten. Die Zeitschrift appellierte an ihre Eltern, im Teheraner Evin Gefängnis die toten Körper ihrer Kinder zu identifizieren. Wer mit der Produktion pornographischen Materials in Zusammenhang gebracht wird, muss mit einer Verurteilung als „Korrupte Person auf Erden“ rechnen. Dieser Terminus entstammt der Sharia, dem islamischen Strafgesetzbuch. Die Fälle werden vor den Revolutionsgerichten verhandelt.

 

Allein bis zum Jahr 2007 wurde Iran 53 Mal fruchtlos von der Generalversammlung der Vereinten Nationen, der Menschenrechtskommission sowie von Amnesty International verurteilt.

In einem dieser Dokumente stehen die Namen von 20.000 im Iran aus politischen Gründen hingerichteten Menschen.

 

Fazit: Die Unterdrückung der Frauen ist flächendeckend. Die geschlechtsspezifische Diskriminierung ist ein Pfeiler der Repression dieser im Iran herrschenden theokratischen Diktatur. Mullah Eje’ei, der Minister des Regimes für Information hat offiziell bekannt gegeben, dass die „unpassende Bekleidung“ von Frauen den Sturz des Regimes herbeiführen wird. Im Jahre 2006 wurde Nazanin, eine 17 jährige zum Tode durch Erhängen verurteilt, weil sie sich bei einer Vergewaltigung wehrte und den Vergewaltiger mit einem Messer tödlich verletzte. Der Fall erregte internationales Aufsehen und auf Grund verschiedener weltweiter Petitionen wurde die Todesstrafe bislang noch nicht vollstreckt. Dieses Regime kann nicht auf die Bedürfnisse seiner Bevölkerung eingehen: Während in Iran tausende von Arbeiter 2006 dagegen protestierten, dass man aus außenpolitischen Gründen tausende von Tonnen Rohrzucker importiert und subventioniert und damit die eigene Zuckerindustrie vernichtet hat, wurde in Deutschland juristisch geprüft, ob man VW vor Porsche schützen kann.

 

Während im Iran dem Führer der einzigen Gewerkschaft des Landes Osanloo, mit einem Teppichmesser die Zunge herausgeschnitten wurde, um ihn endlich zum Schweigen zu bringen, fanden in Deutschland fast wöchentlich Tarifverhandlungen statt. Während in Iran hunderttausende von Menschen ihre Existenz bedroht sahen, nachdem man über Nacht entschieden hatte Benzin zu rationieren, weil man nicht in der Lage war die Kapazitäten in der Benzinproduktion zu erhöhen, wurde in Deutschland Monate lang diskutiert, ob man Steuereinnahmen in die Kinderbetreuung stecken oder das Geld gleich direkt den Eltern geben soll. Während in Iran Politiker permanent sämtliche Gesetze verletzen und immer noch weiter regieren dürfen, veranstaltete man vergangene Woche in Deutschland eine beschämende Hexenjagd auf den ehemaligen Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg. Man nenne mir einen deutschen Politiker, der seit 32 Jahren jedes Gesetz verletzt und immer noch weiter regieren darf und ich nenne dafür 10 iranische Politiker die weiter regieren dürfen. Man nenne mir zwei, und ich nenne 100. {Quelle: www.tangsir2569.wordpress.com}

Einsortiert unter: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 00:37 – 8. März 2011
 

7 Responses to “Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen”

  1. Erich Foltyn Says:

    apropos Guttenberg: Offenbar glaubt jeder in Deutschland, dass wenn sie eine bis in die achte Dezimalstelle perfekte Gesellschaft schaffen, dann wird das die islamischen Länder tief beeindrucken. Das kann ich ihnen aber jetzt schon sagen, dass das nie stattfinden wird. Man kann aber nur Eines feststellen: Dass man das nicht will, was die in den islamischen Ländern machen und danach werden sich die Methoden richten müssen, wie man das zum Ausdruck bringt.

  2. Boris N. Says:

    nicht zu fassen diese Steinzeitreligion, wann kapieren diese ignoranten Gutmenschen endlich was auf dem
    Spiel steht? Es geht hier um unsere Freiheit, unsere Zivilisation, das kostbarste das wir erschaffen haben,
    lange genug hat es gedauert und diese Leute würden uns am liebsten per Schnellzug zurück ins Mittelalter
    bringen, zum Glück gibt es solche Bloggs wie diese die aufklären, leider interessieren sich zu wenige Menschen
    dafür, obwohl alles direkt vor ihrer Nase passiert.

  3. G.*K.* Says:

    leider interessieren sich zu wenige Menschen
    dafür, obwohl alles direkt vor ihrer Nase passiert.

    sind die Menschen nicht zu sehr an sich mit sich intressiert??

    Boris!
    was gedenbken die Menschen -wann und warum aufzuhören!!
    Todesstrafe gestern und heute –

    leider

    Die Todesstrafe praktizieren die Menschen, solange es die Staaten selbst gibt und weit darüber hinaus –
    von „Todesstrafe“ spricht man, wenn die „Rache“ der Gemeinschaft als „legitimiertes“ (gesetzmäßiges) Recht auftritt. Zwar ist sie in Deutschland und in den europäischen Staaten heute abgeschafft, aber die vier bevölkerungsstärksten Länder (China, Indien, USA, Indonesien) und viele andere Staaten vor allem in Asien und Afrika wenden sie noch immer „rechtmäßig“ an. Insgesamt lebt mehr als 60 Prozent aller Menschen in Ländern, die die Todesstrafe praktizieren.

    Im antiken Griechenland wurde Sokrates 399 vor Christus als „Volksverderber“ zum Tode verurteilt – zur Vollstreckung reichte man ihm den giftigen „Schierlingsbecher“. Später galt er als „Vater“ der abendländischen Philosophie. (Quelle: Wikipedia)Geändert haben sich im Laufe der Zeit vor allem die Methoden und die Umstände von Hinrichtungen. Während es in alten Zeiten völlig normal war, dass Menschen öffentlich und vor Publikum hingerichtet wurden, geschieht dies heute oft im Versteckten und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Aber auch dies ist nicht in allen Ländern so. Diskutiert werden muss auf jeden Fall, ob es überhaupt eine Rechtmäßigkeit für das Töten durch den Staat oder eine entsprechende Einrichtung geben kann.

    Legitimierung“ der Todesstrafe bedeutet, dass eine Zentralgewalt die Tötung von Menschen als Strafe praktiziert und sich auch dazu befugt sieht. Zu diesem Zwecke muss zuvor ein „Gericht“ das entsprechende Urteil fällen, und zwar nach den Maßstäben eines „Gesetzes

    Hinrichtungen als Massenspektakel

    Im alten Rom wurden zum Tode Verurteilte im „Kolosseum“ vor Publikum hingerichtet, zum Beispiel indem man wilde Tiere auf sie hetzte. (Quelle: Wikipedia)Auch im antiken Griechenland kannte man die Todesstrafe – der berühmte Philosoph Sokrates etwa wurde zum Tode verurteilt, da man ihm vorwarf, die Jugend zu verderben und die griechischen Götter zu missachten.

    Im alten Rom machte man aus Hinrichtungen ein Schauspiel für die Menschenmenge – im berühmten „Kolosseum“, einem riesigen Freilichttheater mit Platz für mehr als 50.000 Zuschauer, wurden zum Tode Verurteilte bei Gladiatorenkämpfen getötet oder von wilden Tieren zerfleischt.

    Die wohl berühmteste Hinrichtung der Geschichte ist die Kreuzigung von Jesus Christus, den Pontius Pilatus, der römische Statthalter in Judäa, hinrichten ließ. Die Kreuzigung galt als besonders entehrend, da man dem Hingerichteten ein Begräbnis verweigerte. Der tote Körper blieb sichtbar am Kreuz hängen, bis er sich durch Witterung und Verwesung von selbst auflöste.

  4. carma Says:

    die mittelalterlichen hinrichtungs-spektakel auf öffentlichen plätzen waren der „tatort“ von heute. gäbe es soetwas heute noch, säße keiner vor der glotze mehr – die instinktive schaulust überwiegt noch allemal anerzogene moral.


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