kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Cajus Pupus verehrt die Mutter! 5. März 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 13:22

 

Jetzt haben wir schon so viel von Gott gehört, gelesen und gesehen. Von seinem Sohn und seinen Jüngern und Aposteln. Wir haben das Leben, sein Wirken, sein Handeln, seine Predigten mit gelebt, gehört und verfolgt. Wir haben mit Jesus gefastet und sind ihm in die Wüste gefolgt. Wir haben mit ihm gelitten und gebetet und sind mit ihm am Kreuz gestorben. Doch das hätten wir alles nicht tun können, wenn es nicht eine Person auf der Welt gegeben hat, die uns dieses alles ermöglichte. Jeder Mensch auf der Welt der geboren wird, hat eine. Jedes Tier was geboren wird, hat eine.

 

Mensch Cajus, nun sage doch endlich, was jeder Mensch und jedes Tier hat!

 

Jeder Mensch und jedes Tier hat eine MUTTER!! Selbst unsere Mutter hat eine Mutter.

 

Und die Mutter die ich meine: Unsere liebe Frau!

Die Rose ohne Dornen! Die Lilie ohnegleichen! Die Quelle aller Freuden! Die Trösterin aller Leiden! Die von Gott Erkorene! Das alles ist in einer Person vereinigt: Maria, Mutter Gottes!

 

Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit; unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüßt! Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas; zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin, wende deine barmherzigen Augen uns zu und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes! O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.

 

 

Doch nun mal schön der Reihe nach. Ein Hausbau beginnt man auch nicht mit dem Kamin! Wie ich eben schon sagte, hat jeder Mensch eine Mutter. Selbstverständlich auch einen Vater. Die Großmutter vom Jesus war Anna, Marias Mutter. Der Großvater von Jesus war Joachim. Joachim wollte seine Gaben im Tempel von Jerusalem darbringen. Doch man weist ihn zurück, weil er noch keine Nachkommenschaft gezeugt habe. Betrübt verschwindet Joachim in die Wüste und fastet und betet, und betet und fastet 40 Tage lang, um von Gott erhört zu werden. Sein Frau die Anna, klagt ihrerseits ihr „quasi Witwenlos“ dass alle Tiere  usw. Nachkommen bekommen, nur sie nicht mehr! Doch Gott hat die Gebete und Bitten dieser beiden Menschen erhört und schickte ihnen einen Engel, um ihnen zu sagen, dass sie zusammen ein Kind zeugen würden. 08. Dezember: An diesem Tag wurde Maria gezeugt und die Kirche feiert an diesem Tag auch die unbefleckte Empfängnis, weil Maria ohne Erbsünde gezeugt und geboren wurde. So hat es der Papst Pius IX. in seiner Päpstlichen Bulle – Ineffabilis Deus,(Der unbegreifliche Gott)  verkündet. Und da der Papst ja der Stellvertreter Gottes auf Erden ist, muss er ja wohl Recht haben. Denn man sagt ja auch, dass der Papst in Glaubensachen unfehlbar ist. Am 07. September war es dann soweit. Schon einige Tage vorher hatte Anna zum Joachim gesagt: „Joachim. Bald ist es soweit. Schicke Boten zu meiner Schwester Maraha, zu der Witwe Enue, du weist doch, das ist die Schwester von Elisabeth. Ach ja. Und meiner Nichte Maria Salome schicke einen Boten. Sie sollen alle zu mir kommen“. Gesagt getan. Joachim schickte die Boten raus. Die älteste Tochter von Anna, Maria Heli, die damals 19 Jahre alt war, versorgte das Haus. So konnte Joachim zu seinen Hirten gehen und die schönsten Lämmer, Böcklein und Rinder als Dankesopfer aussuchen und zum Tempel schicken.  

 

Mittlerweile kamen auch die Verwandten Frauen zu Anna. Sie beteten zusammen: „Lobet Gott den Herrn, er hat sich seines Volkes erbarmt und hat Israel erlöst und hat wahr gemacht die Verheißung, die er Adam im Paradiese gegeben, der Same des Weibes soll der Schlange das Haupt zertreten“. Erst nach diesem Willkommgebet ward den angekommenen Frauen eine kleine Erquickung von Broten, Früchten und Wasser mit Balsam gereicht. Sie aßen und tranken stehend und legten sich dann bis gegen Mitternacht nieder, von der Reise zu ruhen. Anna blieb auf, betete und weckte um Mitternacht die Frauen, mit ihr zu beten. Sie folgten Anna hinter einen Vorhand, wo ihr Badezimmer war. Auf einmal erfüllte ein übernatürliches Licht die Kammer und hüllte Anna vollkommen ein. Und plötzlich hielt Anna das leuchtende Kind Maria in ihren Händen und drückte es an ihr Herz. Anna verkündete dann, dass das Kind am 20 Tage Maria genannt werden solle. Am anderen Tag gab es praktisch dort viel los. Alle kamen um das Kind zu sehen. Denn viele hatten das Leuchten im Hause von Anna gesehen, und durch die lange „Unfruchtbarkeit“ von Anna, war es natürlich ein Dorfgespräch – eine Sensation, dass sie nach den langen Jahren wiederum ein Mädchen zur Welt gebracht hatte! So um den 27 September herum herrschte wieder großes Treiben im Hause von Anna und Joachim. Alles war auf Seite geräumt worden, weil ein großes Fest stattfinden sollte. Zu Mahlzeiten war aufgetischt worden. Im Raume selber, in der Mitte, war eine Art Altar aufgebaut, um den sich mehrere Frauen und Männer von Annas und Joachims Verwandtschaft versammelt hatten. Alle waren festlich gekleidet. Nur Mutter Anna befand sich in ihrer Kammer. Maria Kleopha, die Nichte von Maria, so 2 – 3 Jahre alt, spielte und liebkoste Maria. Auch Maria Kleopha war festlich gekleidet. Sie hatte ein weißes Kleidchen mit rotem Saum und roten Knöpfen an. Um ihre nackten Arme trug sie weiße Kränzchen wie Federn, Seide oder Wolle.

 

Auch 5 Priester waren anwesend. Joachim nahm Maria und legte sie dem Oberpriester in den Arm. Dieser hob es betend hoch und legte es in ein Wiegenkörbchen. Nachdem er dem Kind einige Löckchen abgeschnitten hatte, diese in einem Kohlenbecken verbrannte, nahm der Oberpriester eine Dose mit Öl und salbte dem Kind die fünf Sinne. Er bestrich mit dem Daumen die Ohren, Augen, Nase, Mund und Herzgrube mit Salbe. Dann schrieb er ein den Namen Maria auf ein Pergament und legte dieses Pergament auf die Brust des Kindes. Fortan wurde das Kind Maria gerufen! Als Maria so ungefähr 3 Jahre alt war, sollte das Kind zum Tempel nach Jerusalem gebracht werden. Anna, ihr Mutter unterrichtete bis dahin die kleine Maria und bereitete sie auf diese Fest vor. Es ging um die Prüfung zur Aufnahme in den Tempel. Beim Vorbereitungsfest waren fast alle wieder versammelt Verwandte, Bekannte, Nachbarn. Auch drei Priester waren anwesend. (Man verstand also auch damals schon feste Feste zu feiern) Die Priester hatten dafür zu sorgen, dass die Kleidung des Mädchens einen bestimmten Kirchlichen Zuschnitt haben musste. Maria, ein sehr zartes Kind mit rötlich, blonden, gelockten Haaren, konnte schon lesen. Alle Anwesenden waren erstaunt, über die Weisheit in den Antworten von Maria. Nach der Ankleidung wurde selbst während der folgenden Mahlzeit Maria gefragt und geprüft. Anna und Joachim aber konnten stolz auf ihre Tochter sein. Denn alle Prüfungen konnte sie bestehen. Die Priester waren voll von freudigem Staunen, beteten und ein Priester segnete Maria mit ausgestreckten Händen.  Die Priester führten nun das gesegnete Kind in seinem höchsten Festschmuck den gerührten Eltern zu. Anna hob Maria an ihre Brust empor und  küsste sie mit feierlicher Innigkeit. Joachim reichte ihr tief bewegt mit Ernst und Ehrfurcht die Hand. Die ältere Schwester Mariä umarmte das gesegnete geschmückte Kind viel lebhafter als Anna, welche in allem ihrem Tun besonnen und gemäßigt war. Maria Kleophä, die Nichte des heiligen Kindes, tat es wie alle Kinder mit freudiger Umhalsung. Nachdem alle Anwesenden das Kind so begrüßt hatten, wurde es seiner Feierkleider entkleidet und erschien wieder in seiner gewöhnlichen Kleidung. Gegen Abend kehrten dann mehrere, auch Priester, in ihre Heimat zurück. Zuvor wurde noch ein kleiner Imbiss, der aus Früchten und Brötchen bestand, gereicht.

 

In der folgenden Nacht wurde von Anna und Joachim die Abreise zum Tempel vorbereitet. Die Opfertiere hatte Joachim schon einen Tag vorher von seinen Knechten zum Tempel geschickt. Ein Esel wurde bepackt mit den Kleidungsstücken von Maria, mit Früchten, Vögel von der Größe der Feldhühner und natürlich auch mit Geschenken für die Priester. Ein zweiter Esel, natürlich auch voll bepackt, trug noch einen Sitz, auf den Maria gesetzt wurde. Und auf ging es nach Jerusalem. Sie zogen über Berg und Tal. An einem Springquell wurde gerastet. Das Wasser wurde aufgefüllt, von den Beeren und Früchten die dort wuchsen wurde gegessen. Nach einigen Tagen kamen sie in den Ort Bethoron. Unsere Heilige Familie kehrte schließlich bei einem befreundeten Schulleiter ein. Auch dort wunderten sich die Anwesenden über die Weisheiten, die in den Antworten der Maria lagen. Sie lernte doch auch die 15 jährige Susanna kennen, die später mit den heiligen Frauen Jesus folgten. In Jerusalem selber zogen sie zum Haus des Zacharias von Hebron. Ein sehr alter Mann, wahrscheinlich Zacharias selber, kehrte immer hier ein, wenn er Tempeldienst hatte. Obwohl er schon Feierabend hatte, wollte er noch einige Tage in Jerusalem bleiben, um der Einführung Maria in dem Tempel beizuwohnen. Mehrere Verwandte von Anna und Joachim waren vorausgeeilt, um die Einführung von Maria mit vor zu bereiten. 

 

 

Dem Kind Maria wurden so dann die Festkleider und das himmelblaue Mäntelchen angelegt. Alle ordneten sich dann in eine Prozession ein. Zacharias ging mit Anna und Joachim an der Spitze, gefolgt von Maria, die von 4 weißgekleideten Mädchen umgeben war. Da sie von der Herberge nicht gerade zum Tempel gehen konnte, mussten sie auf einem Umweg durch mehrere Straßen ziehen. Alles freute sich an dem schönen Zug und an manchen Häusern wurde der Prozession Ehre erwiesen. Denn das Kind Maria hatte etwas unbeschreiblich Heiliges und Rührendes in seiner ganzen Erscheinung. Nachdem die Tempeldiener die „goldene Pforte“, so hieß das große, ungemein schwere Tor, welches wie Gold schimmerte, auf gemacht hatten, eilte Maria in freudiger Begeisterung die 15 Stufen hoch. Maria wurde von Zacharias, Joachim ihrem Vater und einige Priester empfangen und begleiteten Maria in den Tempel. Vater Joachim kümmerte sich dann um sein Brandopfer, während Anna mit ihrer Tochter weiter zum Altar im Tempel ging. Nach dem Opferbrand kamen Zacharias und Joachim aus dem Opfer-Hof, um ebenfalls zum Altar zu gehen, wo Anna mit Maria schon im Beisein von Priestern und Leviten standen. Maria kniete sich auf die Altarstufen und Vater und Mutter legten ihre Hände auf den Kopf des Kindes. Die Eltern sprachen nur einige Gebete, die von den Leviten aufgeschrieben wurden. Während dessen die Mädchen, die auch versammelt waren, den Psalm 44: Eructavit cor meum verbum bonum und die Priester den Psalm 49: Deus, deorum Dominus, loctus est sangen. Alle Anwesenden im Tempel waren sehr still und feierlich gerührt.

 

Die Priester führten Maria nun die Stufen hinab in eine andere Halle. Dort kamen ihnen ältere Tempeljungfrauen Blumen streuend entgegen. Hinter den Tempeljungfrauen standen ihre Lehrerinnen Noemi, die Schwester von Lazarus Mutter und die Prophetin Hanna mit einer dritten Frau. Diesen Frauen wurde nun das Kind Maria von den Priestern übergeben. Die Eltern, Mutter Anna und Vater Joachim sowie den anderen nahen Verwandten traten hinzu um sich von Maria zu verabschieden. Vater Joachim war besonders tief gerührt, hob Maria empor, drückte sie an sein herz und sprach: „Gedenke meiner Seele vor Gott!“ Daraufhin ging Maria mit den Lehrerinnen und den andern Mädchen in Wohnung der Frauen im Tempel. Viele Betende Leute und Pilger waren der Prozession gefolgt, weil viele von den Anwesenden eine Ahnung von der Bestimmung der heiligen Jungfrau Maria hatten. Denn Mutter Anna hatte einzelnen Frauen gegenüber in freudiger Begeisterung schon Andeutungen gemacht, wie: „Nun zieht die Lade des Bundes, das Gefäß der Verheißung, in den Tempel ein“. Nachdem die Eltern und die Verwandten wieder abgereist waren, wurde von den Tempeljungfrauen auch ein Fest veranstaltet. Nach altem Brauch musste Maria nun die Lehrerinnen und die anderen Mädchen fragen, ob man sie in ihre Gemeinschaft aufnehmen wird. Danach wurde gespeist und getanzt. Am Abend führte die Lehrerin Noemi Maria in ihr Kämmerlein, welches in der Nähe der Kammer der Lehrerin Moemi war.

 

Maria war voll und ganz im Tempelleben eingebunden. Sie webte, wirkte, strickte schmale Zeugbahnen auf langen Stäben für den Tempeldienst. Sie wusch die Tücher und reinigte die Gefäße. Doch ihre Hauptbeschäftigung war das Gebet und innere Betrachtung. Außer den vorgeschriebenen Tempelgebeten war Marias Andacht eine ununterbrochene Sehnsucht nach der Erlösung, ein stetes inneres Gebet. Sie tat das alles still und geheim. Des Nachts, wenn alles schlief, stand sie vom Lager auf und flehte zu Gott. Dabei zerfloss sie oft in Tränen und schien im Gebet vom Glanz umgeben zu sein. Selbst den Priestern kann die Bedeutung von Maria nicht ganz unbekannt gewesen sein. Ihr ganzes Wesen, ihre Gnade, ihre Weisheit war von Kind auf an im Tempel so merkwürdig, dass sie dieselbe auch mit ihrer größten Demut nicht ganz verhüllen konnte.

 

Ende Teil 1. – Fortsetzung folgt.

 

6 Responses to “Cajus Pupus verehrt die Mutter!”

  1. Himmlisch herrlich, heiligs,t göttliche, verehrenswürdige Bilder

    nur staunen ohne Worte!

    Lieber Cajus hab dank :ein wie immer,gelungener Text!

    In vielen Jahrhunderten und in abertausend Situationen haben gläubige Menschen die Erfahrung gemacht,

    daß Maria, die Mutter Gottes in höchster Not geholfen hat –

    wo keine Hilfe durch eigene Kraft oder anderen Menschen mehr zu erwarten war –
    und haben dies bezeugt, je nach ihren Lebensverhältnissen mit einer einfachen Votivtafel oder mit der Stiftung eines neuen Kirchenbaues, bzw. mit einem Teilbetrag,
    um ein Gotteshaus zu errichten – zur Verherrlichung Gottes, seines Sohnes Jesus Christus und zum Dank an seine Mutter, die Jesus am Kreuz auch uns zur Mutter gegeben hat. – in diesem Sinne möge auch die ‚virtuelle Kapelle‘ verstanden sein, die mit den Mitteln unserer fortgeschrittenen Technologie errichtet und ausgeschmückt wurde mit Bildern, Gebeten, Liedern und Links in alle Welt.
    – Sie soll jedoch kein Ersatz dafür sein,

    in Gemeinschaft mit anderen Menschen Gott zu loben und zu preisen – und: zu danken: „wo zwei oder drei in meinen Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20)
    – Der Gottesdienst, die Eucharistie (das heißt übersetzt: Danksagung), ist die Form, in der wir – wie Maria – Dank sagen und Gott lobpreisen.
    http://www.maranatha.it der katholische Gottesdienst, die Messordnung
    http://www.evangeliumtagfuertag.org Evanglium und Lesungen zum täglichen Gottesdienst
    http://www.maria-laach.de tägliche Lesungen, Psalmen und Hymnen

    Maria, die Mutter Jesu Christi, kennt die gerade aktuellen Sorgen und Nöte der Menschen;
    die Geschichte der Hochzeit von Kanaan (Joh. Kap. 2, Vers 1-11) zeigt, wie Maria sich einerseits für die Menschen einsetzt, auf Jesus, dem Sohn Gottes vertraut und als seine Mutter IHN (und in unserer Zeit auch uns Gläubige) ermuntert, das Reich Gottes nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten zu verkünden.
    Diese Schriftstelle hat wichtige Aussagen zu Maria und Jesus:
    – der Einsatz Maria’s für die Menschen in einer aktuellen Notsituation,
    – Ihr beispielhaft aufgezeigter, bedingungsloser Glaube und Ihr Vertrauen zu Jesus, dem Verkünder des Reiches Gottes.
    – die widerspruchslose Unterordnung Maria’s unter Jesus (der barsche Ton)
    Das Wunder in Kanaan hat Jesus, der Sohn Gottes bewirkt, auf Grund des Glaubens seiner Mutter an Ihn; das Wunder einer Errettung und Heilung bewirkt auch heute noch Gott, auf Grund des vertrauenden Glaubens der Bittenden. (…vergl.: Mk 5,34, Mk 10,52, Lk 7,50, Lk 8,48)
    – Maria ist unser Vorbild, auf das Heilswirken Gottes, auf seine Unterstützung bedingungslos zu vertrauen und vor allem: Ihm zu danken, ihn zu lobpreisen! – ‚Meine Seele preist die Größe des Herrn …‘ entstammend aus der Gebetstradition des Jüdischen Volkes:
    בָּרוּךְ אַתָּה יהוה אֱלהֵינוּ מֶלֶך-הָעולָם Baruch atah Adonai Eloheinu melech ha’olam …,
    ‚Gepriesen bist Du Herr, König von allem was ist…‘ ein täglich oft verwendeter jüdischer Gebetsruf:

    http://www.heilige-maria.de/

    ruft und bittet die Hl.Jungfrau Maria um Frieden und Freiheit für alle
    unsere Schwestern und Brüder der Erde die in Not und Bedrängnis sind wegen Ihres Glaubens zu Gott Vater .

  2. Emanuel Says:

    Tut mir leid, ich kann nicht anders … der Knecht entscheidet ….

    gerade studiere ich diese Worte ….

    Solchen ist das Wort auf verschiedene Art verschlossen, einigen
    so, daß sie gar nichts anderes wissen wollen, als was ihre Lehren
    aussagen, von welcher Art diese auch sein mögen; z.B. wenn
    man sagt, daß dem Petrus nicht die Macht gegeben worden sei, den
    Himmel zu öffnen und ihn zu verschließen, sondern dem Glauben
    der Liebe, der durch die Schlüssel Petri bezeichnet wird, so erkennen
    sie das gar nicht an, weil die Selbst- und Weltliebe es hindert;
    und wenn man sagt, daß die Heiligen nicht verehrt werden sollen,
    sondern einzig der Herr, so nehmen sie das auch nicht an; wenn man
    sagt, daß unter Brot und Wein im heiligen Abendmahl verstanden
    wird die Liebe des Herrn gegen das ganze Menschengeschlecht und
    die Gegenliebe des Menschen zum Herrn, glauben sie dieses auch
    nicht; und wenn man sagt, daß der Glaube nichts macht, wenn er
    nicht das Gute des Glaubens, d.h. die Liebtätigkeit ist, so erklären
    sie dieses verkehrt, und so weiter.
    Die, welche von solcher Art sind, können gar nichts sehen und
    wollen auch keine Wahrheit im Wort sehen, sondern bleiben hartnäckig
    in ihrer Glaubensmeinung und wollen nicht einmal hören,
    daß ein innerer Sinn und in diesem die Heiligkeit und Herrlichkeit
    des Wortes ist; ja, wenn sie hören, daß es einen gibt, so empfinden sie
    schon beim Hören aus Widerwillen einen Ekel; so ist ihnen das Wort
    verschlossen, da doch das Wort so beschaffen ist, daß es bis in den
    Himmel und durch den Himmel zum Herrn offen ist und bloß verschlossen
    in Rücksicht auf den Menschen, insofern derselbe in
    Bösem der Selbst- und Weltliebe ist in betreff der Zwecke des Lebens
    und in den Grundsätzen des Falschen daher.
    Hieraus kann erhellen, was es heißt, daß ein großer Stein auf der
    Öffnung des Brunnens liege.
    3769. 1. MOSE 29/2
    – 142

    E.Swedenborg, Himmlische Geheimnisse , Band 5

  3. Cajus Pupus Says:

    Lächeln ist wie ein Fenster, durch das man sieht, ob das Herz zu Hause ist.


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