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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jerusalemer Polizei beendet muslimischen Aufstand am Tempelberg 2. März 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 22:08

Dutzende von Polizisten wurden am Freitag eingesetzt, um einen muslimischen Aufstand auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt zu beenden. Jerusalems Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte, mehr als 100 Muslime begannen nach dem Freitagsgebet damit, Steine auf Polizisten zu werfen, woraufhin die Polizei gegen die Randalierer vorging. Berichten zufolge, setzte die Polizei dabei Tränengas und Gummigeschosse ein, um die Randalierer zu zerstreuen. Die Polizei bestreitet dies jedoch und teilt mit, sie hätten nur Blendgranaten gegen die Demonstranten eingesetzt, woraufhin sich ”Dutzende von Menschen” im Inneren der Al-Aksa-Moschee verschanzt hätten. “Wir verhandeln derzeit mit den Israelis, nicht in die Moschee oder den Felsendom zu stürmen,” sagte Scheich Azzam al-Khatib, Leiter der Jerusalemer Waqf, der Nachrichtenagentur AFP.  Er beschuldigte die israelische Regierung für die Ausschreitungen verantwortlich zu sein und forderte sie auf, hierfür “die Konsequenzen zu tragen” und fügte hinzu: “Wir fordern, dass keine Siedler oder Soldaten die Moschee betreten”.

 

Die derzeitigen Spannungen sind das Resultat eines unbestätigten Berichtes, der Anfang dieser Woche vom Al-Aqsa-Center veröffentlicht wurde und behauptet: Israel plant, den Tempelberg in separate jüdische und muslimische Abschnitte zu unterteilen und zwar in der gleichen Weise, wie die Höhle der Patriarchen in Hevron geteilt wird. Der heutige Aufruhr nach dem muslimischen Freitagsgebet, ist nur der jüngste in einer Reihe von Zusammenstößen mit der Polizei in dieser Woche. Dem vorausgegangen, sind Angriffe von Muslimen auf jüdische und christliche Pilger auf dem Tempelberg und der Jerusalemer Altstadt. Der Tempelberg ist der heutige Standort der Al-Aqsa-Moschee. Doch schon lange vorher, war es der Ort des Ersten Heiligen Tempels von König Salomo (von ~ 950 v. Chr. bis 587 v. Chr.) und des Zweiten Heiligen Tempels (517 v. Chr. bis 70 n.Chr.) erbaut und ist unbestreitbar die heiligste Stätte des Judentums.

 

Die Klagemauer, an der die Juden beten, ist lediglich der Überrest einer Verbindungswand aus der Zeit des Herodes und kein Teil der Tempel. Die muslimische religiöse Autorität (Waqf), hat systematisch versucht, alle archäologischen Zeugnisse der früheren jüdischen Präsenz auf dem Berg zu zerstören. Mit illegalen Ausgrabungen, zerstörten sie unschätzbare und unersetzliche jüdische Relikte. Israelische Archäologen und freiwillige Helfer, sichten mühsam den Schutt der Ausgrabungen auf der Suche nach Artefakten, die dann an israelische Museen übertragen werden. Auf Anregung des damaligen Verteidigungsminister Moshe Dayan, wurde der muslimischen Waqf erlaubt das Giebiet zu verwalten, nachdem Israel den Tempelberg im Jahre 1967 befreit hatte. Die Waqf betreibt seither eine diskriminierende Politik und versucht, Juden am Betreten des Gebietes zu hindern. Aus Angst vor Unruhen lässt die israelische Polizei es zu, dass jüdische Gläubige diskreminiert werden und verbietes ihnen, auch nur im Flüsterton auf dem Berg zu beten. {Quelle: www.eip-news.com}

 

 

Europäische Rabbiner verurteilen Angriffe auf Christen in Israel

 

Die Rabbinerkonferenz appellierte an die israelische Regierung, die kriminellen Angriffe gründlich aufzuklären und die Verantwortlichen zu bestrafen.

Brüssel (kath.net/KNA): Die Konferenz Europäischer Rabbiner hat die jüngsten Übergriffe auf christliche Stätten in Israel scharf verurteilt. Derartiger Vandalismus sei «unjüdisch» und «schmerze uns alle», erklärte Präsident Rabbi Pinchas Goldschmidt am Mittwoch in Brüssel. Die Schmierereien widersprächen sowohl dem Geist als auch den Schriften der Thora. Die Rabbinerkonferenz appellierte an die israelische Regierung, die kriminellen Angriffe gründlich aufzuklären und die Verantwortlichen zu bestrafen. Israel habe sich in der Vergangenheit stets für den Schutz der religiösen Rechte aller Glaubensrichtungen eingesetzt. «Wir müssen sicherstellen, dass Bürger aller Glaubensrichtungen sowie Besucher des Landes mit Respekt für ihre religiösen Traditionen behandelt werden», so Goldschmidt. Israels Staatspräsident Schimon Peres kündigte unterdessen an, die Ermittlungen vorantreiben zu wollen. Man nehme die Vorfälle sehr ernst, betonte eine Sprecherin des Präsidentenbüros. Der höchste Beauftragte für die christlichen Heiligen Stätten, Franziskanerkustos Pierbattista Pizzaballa, hatte sich am Montag mit einem Schreiben an Peres gewandt und um Hilfe bei der Aufklärung gebeten. In den vergangenen Wochen waren in Jerusalem wiederholt christliche Stätten mit Hass-Graffiti beschmiert worden. Unter anderem waren Drohungen wie «Tod dem Christentum» und «Wir werden euch kreuzigen» zu lesen. Möglicherweise stehen die Taten in Zusammenhang mit Maßnahmen der israelischen Regierung gegen illegale Siedlungen im Westjordanland. Darauf deuteten Graffiti mit dem von radikalen Siedlern benutzten Ausdruck «Price Tag» (Preisschild).

 

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