kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Juden haben Recht auf versprochenes Land 1. März 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 14:25

 

Ich frage mich, warum soll Juden ein Land nicht gehören sollen oder dürfen,

welches Gott ihnen gemäß Genesis und Exodus “für immer” versprochen hat.

 

Den Zionismus hätte es nie gegeben, wären die Juden als Minderheit in allen Teilen der Welt nicht ständig mit jüdischem Antisemitismus konfrontiert gewesen. Warum dürfen Juden diese eindeutigen Stellen der Bibel nicht genauso wörtlich und ernst nehmen dürfen wie die Muslime ihren Koran. Der Zionismus ist somit wohl die einzige Möglichkeit gewesen, bis heute die Identität des Judentums zu bewahren. Dem Islam wird zugestanden, wie selbstverständlich zugestanden, islamische Staaten zu gründen in vielen Großgebieten der Erde. Nur die Juden dürfen keinen eigenen Staat haben, der ihnen von Gott im Jordangebiet für alle Zeiten gegeben wurde. Die Juden haben Jesus eben nicht als Messias anerkannt. Das ist ihr gutes Recht. Sie warten noch heute auf ihren Messias. Nicht zuletzt durch das Christentum wurde der jüdische Antisemitismus hoffähig. Wir kennen die Geschichte des Saulus – Paulus, der Christen tötete, bevor er vom Herrn angesprochen wurde. Stefanus wurde in der Bibel offensichtlich zum Urkonflikt mit den Juden hochstilisiert. Letztlich ist das alles der falsche christliche Weg gewesen, Juden als “Gottesmörder” zu brandmarken. Es war unselig und von unserem Herrrn jesus Christus nicht gewollt. Denn er – und darauf kommt es an!!!! – hat allen seinen “Feinden” am Kreuz hängend umfassend vergeben. Dieses von jesus im Kreuz überlieferte Wort, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun” hätte allen Christen und Völkern Richtschnur sein müssen, es ihm gleich zu tun. Wir alle hätten uns in die Vergebung Jesu mit hineinnehmen lassen müssen. Das wäre unsere Verpflichtung gewesen.

 

Die Juden haben jedes Recht der Welt angesichts jahrtausende langer Verfolgung und Diskriminierung einen winzigen Flecken der Erde für sich zu beanspruchen. Ja, Juden waren immer nach dem Fall des Tempels im Jahre 70 n. Chr. Spielball politischer und relgiiöser Bevormundung und Diskriminierung bis hin zum Holocaust. Sie waren immer rechtlos bzw. zumindest rechtloser als alle anderen Minderheiten. Juden durften in Europa zeitweise nicht Handwerker, Bauer sein dürfen. Was blieb ihnen anderes übrig, als sich auf den Beruf des Händlers und des Bänkers zu konzentrieren. Und das wurde ihnen dann wiederum völlig zu Unrecht vorgeworfen. Und bei all dieser miesen Behandlung wundern wir uns über den Zionismus, den es natürlich nur wieder bei den Juden, gar nicht geben darf. Ja, Juden dürfen ihren eigenen Staat gründen, wie sie es 1948 zu Recht getan haben. Es ist sogar ihr göttlich verbrieftes Recht, aus das sie 2000 Jahre verzichtet hatten und in aller Welt Diskriminierung bis hin zum Gegenstand von irren Auslöschungsphantasien herhalten mussten. Juden waren hervorragend als allgegenwärtiges Feindbild geeignet. Wenn etwas schief lief in Staaten, waren es Juden. DAs war bis 1945 noch so und diese Tradition scheint auch heute ungebrochen, wenn ich an die Äußerungen iranischer, hisbollahnischer und hamasischer und insbesondere koranischer Äußerungen denke. Der Flüchtlingsstatus der Palästinenser wird übrigens von den arabischen Staaten künstlich aufrechterhalten, um Israel als den ständigen Sündenbock bestimmen zu können.

 

Die Antwort der Muslime auf die Gründung des Staates Irael war Krieg, unverblümt.

 

Und zum ersten Mal seit Tausenden von Jahren wehrten sich Juden und schluckten nicht mehr alles. DAs war neu in der Menschheitsgeschichte. Jedem Staat wurde und wird erlaubt, sich gegen Angriffe der Nachbarn zu wehren. Nur Israel nicht. Juden dürfen ihr Staatsgebiet nicht gegen Terrorangriffe verteidigen. Die USA und die Alliierten dürfen das sogar in Afghanistan. Juden dürfen sich nicht wehren. USA und die Verbündeten dürfen das sogar völlig unberechtigt in Irak. Das war so und soll offensichtlich so bleiben, wenn es nach dem Willen der Araber geht, aber auch großen Teilen des Westens, Russlands und Chinas. Ich möchte einmal einen Staat außer Israel sehen, der sich bei Raketenangriffen auf sein Territorium von Nachbarstaaten ausgehend nicht mit Kriegshandlungen verteidigen dürfte. Nur Israel wird das nicht gestattet. Ich möchte einmal irgend einen Staat erleben, dem das Existenzrecht unverblümt abgesprochen werden sollte. Im Falle von Israel wird nicht nur von Mohammedanern von Religions wegen leider auch zunehmend vom feigen Westen mit zweierlei ungerechtem Maß gemessen.

 

Ich will hier nicht bekunden, dass es Kritik an einzelnen Handlungen Israels nicht geben dürfte.

Diese Kritik ist legitim. Es hat aber auch noch keiner Verbesserungsvorschläge machen können, wie Israel sich – außer dass es sich alles gefallen lassen soll – verhalten sollte.

 

Christen hätten 2000 Jahre die Juden immer als ältere Geschwister ansehen müssen. Jesus selbst war als Jude geboren. Die größten biblischen Heiligen wie Maria, Johannes der Täufer, die Apostel waren Juden. Ja, das Volk Israels ist von Gott auserwählt worden seit ewigen Zeiten. Gott hat es gefallen, Jesus einem jüdischen Mädchen geburtsmäßig anzuvertrauen. Christen beten einen jüdischstämmigen Menschen als Sohn Gottes an. Aber Christen mussten ja unbedingt das Glas halbleer sehen und den Juden den Gottesmord in die Schuhe zu schieben, anstatt dieses Volk mit Respekt zu behandeln. Der Gottesmord ist übrigens von den Römern durchgeführt worden, nicht von den Juden. Daran kann erkannt werden, dass dieser Vorwurf eh eine Lüge war. Das jüdische Volk hat Jesus geliebt. Nur einzelne jüdische Machthaber (aus ihrer Sicht und aus ihrer Rechtslage sogar völlig verständlich) haben nach den damaligen Gesetzen Jesus sogar zu Recht den Römern überantwortet. Wer von sich sagt, er sei Gott, wenn auch indirekt, so wie Jesus, war nach damaligem jüdischen Gesetzen des Todes. Auf Gotteslästerung stand die Todesstrafe. Selbst die Jünger haben sich, obwohl sie Jesus 3 Jahre lang begleitet hatten und ihn offensichtlich ebenfalls nicht verstanden haben, wie die Hasen entfernt, als gegen ihn der Prozess begann und er am Kreuz hing. Petrus hat ihn darüber hinaus sogar noch 3 x verleugnet. Und dann wollen wir den Juden einen Vorwurf machen, wenn die Geistlichen Jesus an die Römer überantwortet hatten?

 

Jesus hat die Lage als Einziger und selbst Betroffener wohl richtig erkannt.

 

“Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”.

 

Ja, sie wissen wahrlich nicht, was sie tun, auch heute noch nicht. Wem hat Jesus also am Kreuz vergeben? Den jüdischen Geistlichen Annas und Kaiphas, den Jüngern, die feige weggelaufen sind, Petrus, den Folterern, den Henkersknechten, Pilatus und allen, die ihn am Kreuz verspottet haben und all jenen, die nach seiner Kreuzigung auf dem Platz riefen (das waren aber nur wenige aus dem jüdischen Volk). Auf sie trifft das Wort Jesu voll zu: “Sie wissen nicht, was sie tun”. Und wir in unserer “christlichen” Selbstherrlichkeit, machten und machen ein ganzes Volk, die Juden, für seinen Tod verantwortlich, (der es ja auch selbst so wollte!), durch Luther nochmals verschärft, dass sich solche Irren wie Hitler an den Juden so versündigen konnte. Wir wähnen uns gerechter als Jesus selbst, der allen verziehen hat, öffentlich, unter schlimmsten Schmerzen, unter unermesslicher Qual leidend am Kreuz. Jesus wurde in diese Zeit hineingeboren, um einen öffentlichen Prozess zu bekommen, der sich als Justizskandal erwiesen hatte. Wäre Jesus heute in Israel geboren worden, wäre er hofiert worden und hätte sein Erlösungswerk nicht vollenden können.

 

Ja, sie wussten offensichtlich nicht, was sie taten, den Sohn Gottes zu ermorden. Stellvertretend für alle hätte das Bekenntnis des römischen Soldaten: “Wahrlich dieser war Gottes Sohn” allen Christen die Erkenntnis vermitteln sollen, dass diese Erkenntnis vorher, nämlich zu irdischen Lebzeiten Jesu, wohl niemand ernst genommen hatte. Dieser Konflikt ist ein rein religiöser Konflikt und er wird heute durch den Islam ein religiöser Konflikt bleiben. Setzen wir uns aber nicht aufs hohe Pferd. Wir Christen haben mit unserer Sichtweise erheblich zu diesem Missstand beigetragen.

 

One Response to “Juden haben Recht auf versprochenes Land”

  1. G.*K.*V.* Says:

    Christen können nicht mehr vom Land sprechen, das dem jüdischen Volk versprochen wurde.
    Es gibt kein bevorzugtes Volk, kein auserwähltes Volk mehr; alle Männer und Frauen aus allen Ländern sind zum auserwählten Volk geworden.“

    Er hat auch gesagt, dass das Versprechen des Schöpfers „durch die Gegenwart des Christus aufgehoben wurde

    Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht als einen ewigen Bund, dein Gott zu sein und der deines Samens nach dir. Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land zum ewigen Besitz geben, in dem du ein Fremdling bist, nämlich das ganze Land Kanaan, und ich will ihr Gott sein.“ (1. Mose 17:7-8).

    „Jedoch, auch wenn sie im Land der Feinde sein werden,
    so will ich sie nicht so verwerfen und sie nicht so verabscheuen, dass ich ein

    Ende mit ihnen mache oder meinen Bund mit ihnen breche;
    denn ich, der Herr, bin ihr Gott. Und ich will zu ihren Gunsten an meinen ersten Bund gedenken, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte vor den Augen der

    Heidenvölker, um ihr Gott zu sein. Ich bin der Herr.“ (3. Mose 26:44-45).
    „Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte geniessen. Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden! spricht der Herr, dein Gott.“ (Amos 9:14-15).

    Der Teufel macht Überzeit, um die öffentliche Unterstützung von den Juden wegzunehmen und auf die muslimische Welt zu richten.
    Ich fordere jeden dazu auf, eine logische Erklärung für diese sonderbare Ausrichtung zu finden, die momentan stattfindet.

    Wenn die Weltführer ein grundlegendes Verständnis der Prophetien hätten, gäbe es keine Diskussionen über das Recht von Israel am versprochenen Land.
    Weil wir den Blick auf zentrale Bibelstellen verloren haben, ist unsere Nation dazu verdammt, für diejenigen Kräfte Partei zu ergreifen, die Israel angreifen und Gottes Zorn erfahren werden.

    „Und es soll geschehen an jenem Tag, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewisslich daran wund reissen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.“ (Sacharja 12:3).


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