kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Freispruch für den koptischen Milliardär Nagib Sawiris 29. Februar 2012

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:57

Moslems dürfen das Christentum tagtäglich ganz offen herabwürdigen

und Christen wird öfters in die Schuhe geschoben, Mohamed oder den Islam beleidigt zu haben,

worauf Gefängnisstrafen sofort folgen und alle Kopten ausnahmslos gezüchtigt:

Der islamische Mob kennt keine Gnade!

 

Gestern wurde die Klage der salafistischen Partei Al-Asalaa, welche Momdouh Ismail (Mouzzin des bärtigen Parlaments) gegen Herrn Nagib Sawiris brachte, weil er Micky und Mini Bart und Nikab angeblich verpasste, abgewiesen. Die Kläger tragen sogar die Prozesskosten und auf sie kommt noch Schmerzensgeld zu. Nach diesem Urteil erholte sich die ägyptische Börse, welche seit der angeblichen Revolution vom 25. Januar 2011 jeden Tag etliche Milliarden verlor. Herr Sawiris hatte sich für die Übernahme dieser Karikatur auf seinem Twitter-Account mehrmals entschuldigt. Bekanntlich ging es nicht wirklich um die Karikaturen, wegen der sehr viele Boykott-Aufrufe der Firmen der Sawiris-Familie überall in Ägypten und auf den salafistischen TV-Kanälen verbreitet wurden. Erstens gründete Herr Nagib Sawiris die Partei „Freiheitliche Ägyptens“ und zweitens deckte er die Finanzierung der Moslembrüder und der Salafisten durch Saudiarabien und Katar. Dies tat er in Ägypten und im Ausland. Das brachte die bärtigen Möchtegern Parteien auf die höchste Palme. Drittens wollen die Molslembrüder mit ihren terroristischen Parteien (Salafisten und Gamaa Islamia) die koptischen Milliardäre wie Sawiris und Ghabour schwächen, damit sie ihren Einfluss verlieren. Das alles ist ein Teil des Planes, der am 25. Januar 2011 ins Rollen gebracht wurde. Ägypten aber ist nicht das einzige Land in der Region, die davon betroffen ist … von Marokko bis Jemen geht es so! 

 

 

 

Multimilliardär und Investor Naguib Sawiris

spricht erstmals über seine Pläne

 

„Wir wollen aufräumen“

 

Einen Milliardär stellt man sich anders vor: Naguib Sawiris, Mitglied einer der reichsten Familien Afrikas, wirkt völlig unprätentiös. Er kam vergangene Woche zum Opernball, wo er unerkannt über den Red Carpet einzog. Der Mobilfunk-Pionier weilte auf Einladung seines Partners, des Wiener Investors und Selfmade-Millionärs Ronny Pecik, in Österreich. Die beiden Unternehmer teilen Erfahrungen bei der Übernahme staatsnaher Konzerne, zeitweilige Rückschläge auf diesem Weg hinderten sie bisher nicht am letztlichen Erfolg. Als Partner besitzen sie derzeit über 20 Prozent und bald die Sperrminorität an der skandalgebeutelten Telekom Austria. Was Sawiris, der seine Kriegskasse kürzlich um 1,7 Milliarden Euro aufbesserte, in Österreich vorhat, verriet er im Gespräch mit NEWS.

 

In Österreich habe ich mich immer wohl gefühlt. Die Menschen sind sehr freundlich. Ich habe viereinhalb Jahre in Zürich gelebt. Man spürt hier viel mehr Wärme als in der Schweiz. Wien ist eine großartig künstlerische Stadt mit all ihren Galerien. In Österreich kann man neue Freunde gewinnen. Die Schweizer sind stur, kleinlich und kalt. Ich lebe in Kairo, in meiner Heimat. Meine Frau und meine Kinder wohnen derzeit in Paris, weil es in Kairo zu gefährlich für sie wäre. Für mich ist es in Kairo auch gefährlich , sehr sogar. Aber man ist tapferer, wenn die Familie in Sicherheit ist. Ich könnte es nicht verantworten, wenn meinen Kindern etwas passiert. Ich habe vier Kinder. Meine drei Töchter sind 12, 14 und 17 Jahre alt. Mein Sohn ist in Boston, er ist 19 Jahre alt. Kinder sind das Beste im Leben. Ich verstehe Ehepaare nicht, die keine Kinder haben.

 

Mit meinemem Partner Ronny Pecik habe ich gemeinsam in die Telekom Austria investiert. Ob ich mir vorstellen kann, als Investor dauerhaft in Österreich zu bleiben? Ja, ich habe hier eine gute Möglichkeit entdeckt. Hier ist alles kleiner, es gibt nicht so viel Bewegung, und man braucht nicht so große Summen. Es ist sehr stabil, und dadurch sind die Risiken überschaubar. Man muss länger hierbleiben, um die Möglichkeiten auszuloten. Mein  Telekom-Engagement auch langfristig ansehen? Ich bin nicht jemand, der rein- und gleich wieder rausgeht. Man erzielt das beste Ergebnis nur, wenn man langfristig investiert bleibt. Mir macht es mehr Spaß, wenn man selbst mehr Wertschöpfung erreicht. Das ist ein besseres Gefühl, als wenn man mit Glück schnelles Geld macht. Mir wäre es lieber, wenn das eine ganz langfristige Sache wird. Natürlich stimme ich mich mit Ronny Pecik ab. Er ist ein ausgezeichneter Partner. Auch wenn Pecik aussteigen sollte, bleibe ich investiert. Natürlich, das ist eine Möglichkeit, falls Ronny aussteigen will. Auf jeden Fall? Nun, das gilt nicht, wenn ich merke, dass wir das Unternehmen nicht ändern können. Die Firma muss wettbewerbsfähiger werden.

 

NEWS: Sprechen Sie die jüngsten Skandale, Untersuchungen und Verdachtsmomente an?
Sawiris: Ich habe viel Erfahrung mit staatlichen und staatsnahen Unternehmen. Man trifft auf drei Merkmale: Korruption, Unfähigkeit, und sie agieren zu langsam. Der Staat ist normalerweise nirgends ein guter Manager. Denn niemand wirbelt Staub auf, es passiert nichts, und alle machen weiter wie bisher. Da muss erst ein privater Investor unter den Teppich schauen und die Arbeitsprozesse analysieren. Dieser Private wiil ich gemeinsam mit meinem Partner Pecik sein, wenn die Regierung es zulässt, die Prozesse zu optimieren, aufzuräumen und für mehr Wertschöpfung zu sorgen, dann bleibe ich langfristig. Wenn sie sich zieren, wenn man das nicht will, wenn man blöd tut, dann gehen wir weg. So leicht kann man mich nicht wieder loswerden. Das würde nur meinen Kampfgeist wecken. So ist mein Charakter. Deshalb bleibe ich auch standhaft in Ägypten. Ich bin der einzige Geschäftsmann, der gegen die Moslembruderschaft aufgestanden ist. Auch wenn die jetzt in die Regierung kommen und mir schaden können. Man muss im Leben Haltung beweisen. Ich will nicht, dass mein Land in die Hände von Extremisten fällt.

 

NEWS: Sie lassen sich weder als Investor noch als Mensch vertreiben?
Sawiris: Wenn man es darauf ankommen lassen will, fahre ich eine harte Linie. Das habe ich schon in Frankreich gezeigt. Denn entweder geht man den Weg des Kapitalismus konsequent oder man fängt besser gar nicht erst an. WasKapitalismus für Sie bedeutet? Shareholder Value, also ausschließlich Maximierung für die Aktionäre, oder Stakeholder Value, also Gewinn für alle Beteiligten? Ganz eindeutig: Letztendlich müssen alle etwas vom Erfolg haben. Auch die Mitarbeiter, aber nur die fleißigen und ehrlichen. Ich meine nicht die, die um 11 Uhr kommen und um 15 Uhr gehen. Das ist der Fehler des Sozialismus: Er stellt alle Arbeiter auf eine Stufe, aber es gibt Unterschiede. Manche faulenzen und stehlen. Denn warum gibt es Korruption vor allem in staatsnahen Unternehmen? Man Kann  meine Philosophie nicht umsetzen, ohne die strategische Führung zu haben. Ob ich mirvorstellen kann, in Österreich zu leben? Ich reise sehr viel, bin weltweit unterwegs. Aber ich kann mir gut vorstellen, hier ein Haus zu haben und viel Zeit in Österreich zu verbringen. {Quelle: www.news.at}

 

 

Naguib Sawiris

 

Der Rockefeller Ägyptens

 

Sie sind Milliardäre, Politiker und Philanthropen.

 

Die Gebrüder Sawiris sind inzwischen nicht mehr nur in ihrem Heimatland Ägypten ein Begriff. Naguib Sawiris will nun die Telekom Austria kaufen. Weil er so reich ist, nennt man ihn auch „Ägyptens Rockefeller“ oder „neuer Pharao“. Stimmen seine Angaben, ist er dennoch nicht abgehoben. So sagte Naguib Sawiris vor einigen Jahren in einem Interview mit dem „Spiegel“: „Alle Kollegen wissen: Sie können immer in mein Büro kommen. Ich bin nicht der große Chef, der sich abschottet“. Und so gehe er auch nach wie vor zu Fuß und ohne Leibwächter durch die Straßen seiner Geburtsstadt Kairo. Allerdings ist diese Aussage mehrere Jahre her – womöglich würde er das jetzt anders sehen: Denn in den vergangenen Wochen sorgten die seit langem bestehenden Spannungen zwischen der islamischen Mehrheit und den koptischen Christen, zu denen auch die Familie Sawiris gehört, mehrmals zu offenen Auseinandersetzungen. Der Name Sawiris steht für die reichste Familie Ägyptens und eine der reichsten in Afrika. Vater Onsi, Gründer des Firmenkonglomerats Orascom, ließ seine drei Söhne an westlichen Universitäten ausbilden und bereitete sie so auf ihre Aufgaben in der Heimat vor. Naguib sollte den Telekommunikationsmarkt erschließen, Samih {im Foto} die Expansion der Tourismussparte vorantreiben, und Nassef die Aktivitäten des Unternehmens im Bausektor.

 

Am wirtschaftlich erfolgreichsten war dabei der 56-jährige Naguib. „Forbes“ schätzte sein Vermögen im März 2011 auf rund 3,5 Mrd. US-Dollar. Naguib ging auf die Deutsche evangelische Oberschule in Kairo und studierte anschließend Betriebswirtschaft und Maschinenbau an der ETH Zürich. Bis zum Mai stand er der Orascom Telecom Holding vor, die 1998 Ägyptens ersten Mobilfunkbetreiber ins Leben gerufen hatte und ab 2007 mit der Gründung zweier Fernsehkanäle auch in das Fernsehgeschäft vorgestoßen war. Politischer Charakter. Doch was Naguib Sawiris zu einer wirklich außergewöhnlichen Figur macht, sind seine politischen und gesellschaftlichen Aktivitäten. Als Mitglied der koptischen Minderheit, die etwa zehn Prozent der ägyptischen Bevölkerung ausmacht, respektiert er den islamischen Charakter Ägyptens, kritisierte jedoch seit jeher jegliche Form von religiösem Fanatismus. Er plädiert für einen moderaten und aufgeklärten Islam. Seine Expansion in den Zeitungs- und Fernsehmarkt hat nicht nur ökonomische, sondern auch politische Gründe: „Ich versuche, liberale und säkulare Ideen zu verbreiten.“ Sein Fernsehsender war einer der wenigen Kanäle, der unzensiert westliche Filme ausstrahlte. „Als wir ,American Pie‘ zeigten, warf uns die Presse vor, pornografische Filme zu zeigen“, erzählte er einst.

 

Diese provozierende Art brachte ihm freilich viel Kritik aus dem religiösen Lager ein. Als er im Juni einen Cartoon im Internet weiterleitete, der Micky Maus und Minnie mit langem Bart und Kopftuch zeigte, stürzten sich islamistische Kritiker auf ihn und warfen ihm Beleidigung des Islam vor. So aufgestachelt wechselten innerhalb kürzester Zeit zehntausende Mobilfunkkunden zur Konkurrenz und richteten großen wirtschaftlichen Schaden für seine Mobilfunktochter Mobinil an. Dass sich die Islamisten so auf den Telekom-Tycoon gestürzt haben, hat auch damit zu tun, dass die Moslembrüder in der im April von ihm gegründeten „Partei der freien Ägypter“ einen Konkurrenten für die kommenden Wahlen sehen. Seine Partei tritt für Menschenrechte, Rechtsstaat und Demokratie ein. Obwohl er Christ ist, hat die Partei jedoch ausdrücklich keinen christlichen Charakter – die meisten der 100.000 Mitglieder sind Muslime. Seit April zog er sich zunehmend aus dem operativen Geschäft zurück, nachdem er die Kontrollmehrheit an Orascom für 4,6 Milliarden Euro an die russische Vimpelcom verkauft hatte. Dieses Geld will er nun anderweitig investieren. Unter anderem in die Telekom Austria, die er zu kaufen beabsichtigt, wie sein Bruder Samih kürzlich bestätigt hat. Ansonsten will Naguib Sawiris sich vor allem den anstehenden politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Ägypten widmen. Neben seinen Medienaktivitäten und seiner Partei dient ihm dazu die Sawiris-Stiftung, über die er großzügig Kultur- und Entwicklungsprojekte unterstützt.

 

Doch wo viel Geld verdient wird, macht man sich häufig auch die Hände schmutzig. In einem Interview antwortete Naguib auf die Frage, ob er als Mitglied Ägyptens wichtigster Unternehmerfamilie nie Prozente an das Regime habe zahlen müssen: „Nie. Ich habe nie gezahlt.“ Doch es ist äußerst unwahrscheinlich, dass die Sawiris-Familie solche Reichtümer anhäufen konnte, ohne dass der Mubarak-Clan von diesen Geschäften profitiert hat. In einem anderen Interview sagte Naguib selbst: „Sie dürfen nicht vergessen, dass wir uns in einem nicht demokratischen Umfeld bewegen. In keinem dieser Länder können sie ohne die Zustimmung der Nummer eins investieren.“ {Quelle: diepresse.com –  von Mathias Sailer – 23.10.2011}

 

 

 

 

 

3 Responses to “Freispruch für den koptischen Milliardär Nagib Sawiris”

  1. Heidi König Says:

    Na ja Herr Sawiris, es gibt auch nette Schweizer; siehe Kanton Uri especially Andermatt.
    Meine Vorfahren sind auch aus Österreich, nun da gibt es wirklich nette Schmanckerln…
    Wohl bekomms…
    Jedem das seine
    MfG
    Heidi König

  2. @Heidi König Sagt:
    29. Februar 2012 at 18:34

    Mann muß sich wirklich nicht als Einzelner angefriffen fühlen!
    Menschen werden geprägt hinsichtler vieler Strukturen-Nächstenliebe zählt
    und
    Kulturelles fremdes zu lieben lernen sind verschiedne Aspekte!!

  3. Multimilliardär Sawiris
    „Wenn Sie das Mittelmeer umkreisen, finden Sie mich überall“
    2007
    Multimilliardär Sawiris
    „Wenn Sie das Mittelmeer umkreisen, finden Sie mich überall“

    Insgesamt würde Österreich damit in den politischen Wirrwarr im Nahen Osten unnütz hineingezogen werden. Warum will man sich zusätzlich zu Öl und Gas noch mehr von Nahost abhängig machen?

    Zugriffsmöglichkeiten auf Telekommunikation erleichtern politische und wirtschaftliche Spionage. Warum will man diesen sensiblen Bereich überhaupt exponieren?

    Unbeantwortet bleibt außerdem die Frage, wozu die Telekom Austria überhaupt einen neuen Großinvestor braucht?

    Bedenkt man den Lobbyistenfilz aus allen Parlamentsparteien rund um die Telekom Austria, könnte Parteienfinanzierung über diverse Werbefirmen eine Erklärung des Rätsels sein…


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