kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Abbas ist nicht gemäßigt! 25. Februar 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:20

Auch wenn die EU es nicht wahr haben will …

 

Zu Beginn der Woche hat der palästinensische Führer Mahmud Abbas von neuem bekräftigt, dass er einen jüdischen Staat Israel nicht anerkennt und nicht anerkennen wird. Während viel darüber berichtet wird, was genau Abbas sich anzuerkennen weigert, könnte es vorteilhaft sein, einmal die andere Seite der Münze zu betrachten. Finden wir doch einmal heraus, was er anerkennen würde. Der Ausgangspunkt hierfür, was Abbas und seine Fatah Partei akzeptieren, ist ihre Satzung. Denn diese Satzung stellt die festgesetzten Ziele und Grundsätze vor.

 

Einige Beispiele hierzu: “Wir sind Gegner jeder politischen Lösung, die an die Stelle der Vernichtung der zionistischen Besetzung Palästinas tritt” und “…dieser Kampf wird nicht aufhören, bis nicht der zionistische Staat vernichtet und Palästina vollständig befreit ist”. Gleichzeitig wird man in dieser Satzung vergeblich nach einem einzigen Hinweis auf den Wunsch nach Frieden und Koexistenz mit einem jüdischen Staat Israel suchen. Wir wissen, dass es für Abbas unannehmbar ist, dass Israel ein Recht auf Existenz hat. Wir wissen auch, dass gemäß der Verfassung seiner Partei die einzige annehmbare Sache die “bewaffnete Revolution” und die “vollständige Befreiung Palästinas” ist (oder mit anderen Worten, die Zerstörung Israels.) Trotz alledem hören wir jedoch wieder und wieder, dass Herr Abbas als “gemäßigt” bezeichnet wird. Wer erklären kann, welche der zuvor genannten Zitate der Fatah-Satzung sich als “gemäßigt” qualifizieren, der möge sich bitte erheben. Darüber hinaus bestätigt und verstärkt die palästinensische öffentliche Meinung die Ansichten von Herrn Abbas. Eine kürzlich durchgeführte Meinungsumfrage des palästinensischen Zentrums für öffentliche Meinung und des amerikanischen Meinungsforschers Stanley Greenberg zeigt, dass 61% der Palästinenser zwei Staaten für zwei Völker ablehnen. Weiterhin würden 66% der Palästinenser eine Zwei-Staaten-Lösung nur als einen ersten Schritt akzeptieren, wenn dieser dazu führt, dass Israel letztlich durch einen palästinensischen Staat ersetzt wird.

 

Werbung für den Tod: Ironischerweise stellte Abbas die Forderung, wonach als Vorbedingung für Friedensverhandlungen Israel allen Wohnungsbau in Siedlungen einfrieren müsse, nachdem er zuvor die Existenz eines jüdischen Staates Israel abgelehnt hat. Dieselbe Bedingung hat er schon in der Vergangenheit gestellt. Tatsache ist, dass Israel daraufhin den Wohnungsbau für 10 Monate völlig eingestellt hat, doch Abbas ist dennoch nicht an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. Welchen Sinn hat es also, den Wohnungsbau einzustellen, um Verhandlungen wieder aufzunehmen, wenn wir bereits zuvor wissen, dass er niemals einen jüdischen Staat Israel akzeptieren wird? Das ist, wie wenn man sich an der Abdichtung eines Lecks im Öltank eines Motors versucht, der sowieso schon auf der Schrotthalde angelangt ist. Das führt schlichtweg nirgendwo hin.

 

Obgleich dies eine offensichtliche Schlussfolgerung ist, ist nun die Zeit da, auch offiziell zu erklären, dass die Zwei-Staaten-Lösung tot ist. Aber weder Israel noch Netanjahu können dafür verantwortlich gemacht werden. Denn immer, wenn Abbas den jüdischen Staat Israel ablehnt, dann hält er im Grunde eine Grabrede auf die Zwei-Staaten-Lösung. Allein dies genügt, um zu der berechtigten Schlussfolgerung zu gelangen, dass Abbas und die Mehrheit der Palästinenser keine Unterstützer des Friedens sind. Sie sind Unterstützer des Todes – des Todes der Zwei-Staaten-Lösung und des Todes des Staates Israel. {Leo Sucharewicz bei haOlam.de – von Dan Calic, YNet – Übersetzt von Renate für unseren Partnerblog Aro1.com}

 

13 Responses to “Abbas ist nicht gemäßigt!”

  1. G.'K.*V.* Says:

    Meinung:
    Die HAMAS
    (von der Europäischen Union, den USA, und anderen, vor allem westlichen Staaten als Terrororganisation eingestuft), die einflussreichste Widerstandsbewegung zur Befreiung Palästinas (sunnitisch) und durch Wahlen ebenso als politische Vertretung des palästinensischen Volkes bestätigt (2006), hat ihre feindliche Haltung gegenüber Israel nie verändert. Ein Existenzrecht Israels in der Region wird nach wie vor verweigert.

    Gern wird argumentiert, dass HAMAS einen Staat Israel in Palästina ja anerkennen würde, wenn Israel sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen würde. Eine solche Bedingung, so sie denn überhaupt seriös ist (was bezweifelt werden muss, es sei denn die

    HAMAS-Charta wird radikal geändert), wird Israel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie erfüllen. Nebenbei angemerkt will die HAMAS bestimmt auch keine Vereinigung des Gaza-Streifens mit dem Westjordanland,
    wo derzeit die in HAMAS-Augen verräterische FATAH die Regierung stellt. Darüberhinaus ist die Israelfrage sicherlich auch ein allgemein muslimisches Problem.

    Es wird kaum einen echten Muslim geben, der aufrichtig behaupten würde, dass Israel als Staat in Palästina anerkannt werden müsse. Insofern müsste die Israelfrage an die Umma (die weltweite Gemeinschaft der Muslime) gerichtet werden.

    Auch sollten sich jene Menschen fragen (vor allem links-liberale aus westlichen Ländern), die einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen fordern und dabei Israel als brutalen Hauptaggressor bezeichnen, wen und was sie eigentlich mit ihrer Haltung unterstützen, wenn sie mitleidvoll von einer humanitären Katastrophe im Gazastreifen sprechen

    . Thematisiert wird nicht, dass die HAMAS die Zivilbevölkerung – die ja die HAMAS als Vertreter ihrer Interessen gewählt hat – benutzt um mit deren Not die eigene Aggression gegen Israel zu rechtfertigen und fortzusetzen. Allerdings ist auch Israel gefordert. Was ist eigentlich Israel ? Wie sind die Grenzen dieses Staatsgebildes festgelegt ?

    Wie lange noch sollen Palästinenser als Menschen zweiter Klasse behandelt werden ? Kann man wirklich von einem Volk, das ihres Landes beraubt wurde und seit Jahrzehnten schlimmsten Demütigungen ausgesetzt ist, verlangen, Israels Existenzrecht in Palästina anzuerkennen ?

    Dennoch:
    Die Palästinenser – und mit ihnen die muslimische Gemeinschaft – müssen Israel als Staat in der Region anerkennen. Solange dies nicht der Fall ist und Israel ständiger Bedrohung und Aggression ausgesetzt ist, muss Israel sich selbst verteidigen.
    Dabei ist völlig unerheblich welche Argumente die HAMAS und ihre islamischen Verbündeten gegen Israel vorbringen und wie der Staat Israel einst geschaffen wurde.
    Oder aber jene politisch verantwortlichen Kräfte, die einen Staat Israel in Palästina einst ermöglicht haben, erkennen, einen großen Fehler begangen zu haben und beschließen,
    dass Israel in ein weniger problematisches Gebiet umgesiedelt werden müsse – was dann wohl der größte Triumph des Dschihads wäre und der Islamisierung der Welt starken Rückenwind geben würde.
    Eine solche Entwicklung könnte durchaus auch im Sinne einiger Menschen aus dem nicht-muslimischen Kulturkreis sein.

    • Emanuel Says:

      ?????????

      Ist Hamas jetzt verbunden mit der „Arabischen Liga“ ? Ist die „Arabische Liga“ nicht verbunden mit dem Westen ??? Ist da nicht auch noch die .. …. mit verbunden ????

      Ihr seid so verwirrt .. und haltet euch auch noch für so gescheit ….

    • G.K.*.V.* Says:

      @Sg.Emanuel !

      @Liebe Carma -danke

      sorry :um zur Aufklährung zu kommen,
      der Fehler meines Berichtes bzw.Kommentares

      vom
      G.’K.*V.* Sagt:
      25. Februar 2012 at 21:33

      füge ich hinzu den dazu fehlenden Link -damit man weiß wer das schrieb.
      Und nicht von mir stammt!!!
      danke

      zum Thema :
      Willkommen in Israel und Palästina

      http://www.muz-online.de/middleeast/israel.html

  2. Erich Foltyn Says:

    Jeder will Imam werden, das ist das große Geschäft heutzutage, das ist in Deutschland eine Marktnische, ohne jegliche Berufsausbildung stoßt man hinein in eine große Nachfrage. Man hat 4 Frauen und 16 Kinder und zusätzlich kommt man noch ins Paradies, man braucht nur das machen, was niemand haben will. Frauen und Leute, die sich fürchten, wenn sie nicht mitmachen, gibt es in Fülle. Und wenn sich jemand einen Bart wachsen lasst, sind alle machtlos.

    • Emanuel Says:

      Erich … Sie haben einfach recht … aber niemand versteht Sie ….

      • carma Says:

        werter erich,
        >>Ist Hamas jetzt verbunden mit der “Arabischen Liga” ? Ist die “Arabische Liga” nicht verbunden mit dem Westen ??? Ist da nicht auch noch die .. …. mit verbunden ????<<

        diesen kommentar habe zumindest ich nicht verstanden…

      • carma Says:

        sorry, es war emanuel gemeint

  3. Johannes Says:

    Zu bedenken ist, dass Abbas einst die rechte Hand des Verbrechers und Friedensnobelpreisträgers Arafat war. Er hat sich bis heute nicht geändert, auch wenn er im Gegensatz zu seinem Vorgänger immer mit Schlips und Kragen erscheint.

    Zu erinnern ist auch, dass der Ägypter Arafat, das „palästinensische Volk“ erst 1964 erfand, um damit seinen ungerechtfertigten Anspruch auf einen Staat „Palästina“ zu erheben. Tatsächlich steht aber in der PLO-Charta nichts von einem Staat „Palästina“, auch nichts über eine Hauptstadt Jerusalem. In Art. 13 wird aber ausgeführt, was wirklich geschehen soll: die Einnahme Israels und die anschließende Vereinigung dieses Gebietes mit der „arabischen Nation“.

    Die „Palästinenser“ sind ganz normale Araber, die sich in nichts von ihren Landsleuten in den arabischen Staaten unterscheiden: nicht in der Sparache, nicht in der „Kultur“, nicht in der „Religion“. Ihre tatsächliche Heimat sind nicht Judäa und Samaria, sondern die Nachbarstaaten Israels.

    • carma Says:

      schön, dass wieder einmal zu lesen. wieso dieser umstand wie eine geheimwissenschaft quasi subversiv weitervermittelt wird, bleibt mir ein rätsel. unsere medien sind doch sonst immer so um objektive volksaufklärung bemüht, es wird höchste zeit, das eine breitere leserschaft diesen themenkomplex endlich erfährt…

  4. Emanuel Says:

    Hamas lässt sich seit kurzem von Saudi Arabien und den wahabitischen und sunnitischen Ländern finanzieren. Vor wenigen Wochen haben sie ihren Sitz aus Syrien verlegt und damit ihre Verbindung zu Syrien gekappt. DER WESTEN ist bekanntermaßen auch mit den sunnitischen Ländern verbunden (Saudi Arabien und Katar hier führend) . Also ist „der Westen“ (blödsinnige Bezeichnung eigentlich) auch mit Hamas verknüpft … ist doch logisch.. oder ? Was A . Kai… betrifft, so ist der Westen auch mit diesen verbunden, da sie gemeinsam gegen das syrische Volk kämpfen (jedenfalls gegen die edlen Teile des syrischen Volkes)
    Den Namen der schlimmsten Terrororganisation aller Zeiten darf man nicht mehr ausschreiben … da sonst „Big Brother“ sofort mitschaut …. alles klar ?????

    Immer noch nicht verstanden … ?????

    • carma Says:

      ich weiß, meine dummheit scheint grenzenlos zu sein-umsomehr dank für die erhellende erläuterung. ich tu mich bei solchen nur geheimdienstlich erkennbaren kausalverstrickungen immer etwas schwerfällig-sorry…

      • carma Says:

        im übrigen gibt es für uns keinen grund, hinter verborgener hand zu reden. es wäre mir nur recht, wenn unsere geheimdienste hier ihren wissensstand erweitern- es wäre überaus wünschenswert, wenn sie hier gesammelte informationen in regierungsnahen umfeld plazierten. das ist doch unser aller hauptanliegen, oder?

      • Emanuel Says:

        no problem .. ich habe zu danken …


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