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Ich – islamkritischer Blogger – bleibe lieber in Europa 13. Februar 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:24

Twitter-Blogger nach Saudi-Arabien ausgeliefert

Malaysische Behörden haben einen saudischen Journalisten abgeschoben, dem in seiner Heimat die Todesstrafe droht.

Der 23-Jährige Hamsa Kaschgari hatte sich bei Twitter kritisch zum „ProphetenMohammed geäußert und dafür über 30.000 Antworten und zahlreiche Todesdrohungen erhalten.

 

Daraufhin war er vergangene Woche nach Kuala Lumpur geflüchtet. Kaschgari wurde in dem mehrheitlich muslimischen Land am Flughafen festgenommen. Nun verließ er Malaysia im Gewahrsam saudiarabischer Beamter. Die saudischen Behörden erklärten Kaschgari zu einem “Abtrünnigen” des Islam. Dafür könnte er zum Tode verurteilt werden. Menschenrechtsorganisationen hatten Malaysia dazu aufgerufen, den Journalisten zu schützen. Seine Schicksal ist nun ungewiss. Malaysia liefert Mohammed-Kritiker ans Messer: Weil er an Mohammed zweifelt, liefert Malaysia einen Lokaljournalisten nach Saudi-Arabien aus. Dort erwartet ihn möglicherweise die Todesstrafe. Die Verantwortlichen verteidigen sich mit einer merkwürdigen Begründung. Malaysia hat einen wegen zweifelnder Bemerkungen über den Propheten Mohammed gesuchten saudi-arabischen Journalisten an sein Heimatland ausgeliefert. Hamsa Kaschgari habe am Sonntag im Gewahrsam saudi-arabischer Beamter das Land verlassen, sagte ein malaysischer Regierungsvertreter. Eine über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete Bemerkung Kaschgaris über den islamischen Religionsgründer hatte in Saudi-Arabien für Empörung gesorgt. „An deinem Geburtstag werde ich mich nicht vor dir verbeugen“, hatte Kaschgari geschrieben. „Ich habe Sachen an dir geliebt und ich habe Sachen an dir gehasst und es gibt viel, was ich über dich nicht verstehe.“

 

 

Hetze auf Facebook

 

Angesichts zehntausender empörter Reaktionen hatte Kaschgari sich entschuldigt. Ein hochrangiges Komitee islamischer Geistlicher erklärte ihn aber zum „Ungläubigen“ und forderte, dass er vor Gericht gestellt werde. Tausende Menschen schlossen sich daraufhin einer Facebook-Seite ein, die seine Hinrichtung fordert. In Saudi-Arabien droht bei Apostasie (Abkehr vom Islam) die Todesstrafe, in einem Video fordert ein Scheich weinend seine Hinrichtung. Kaschgari, der für eine Lokalzeitung in Dschiddah arbeitet, wurde bei seiner Ankunft am Donnerstag in Malaysia aufgrund eines von Interpol ausgestellten Haftbefehls von den malaysischen Behörden festgenommen. Ein Anwalt Kaschgaris sagte dem Guardian, er habe zwar ein gerichtliches Schreiben bekommen, das die Auslieferung hätten stoppen können. Allerdings sei er daran gehindert worden, diese vorzuzeigen.

 

„Saudi-Arabien ist ein respektables Land“: Menschenrechtsgruppen forderten die Regierung in Kuala Lumpur ebenfalls auf, ihn nicht auszuliefern. Die beiden Staaten haben kein Auslieferungsabkommen, unterhalten aber freundschaftliche Beziehungen. Trotz allem verteidigt Malaysia die Auslieferung. Malaysia sei kein sicherer Hafen für Terroristen und Personen, nach denen in ihrer Heimat gefahndet werde, sagte Heimatminister Hishammuddin Hussein. Die Abschiebung sei auf Bitten der saudischen Regierung erfolgt. Menschenrechtsorganisationen befürchten, dass ihm in Saudi-Arabien wegen Blasphemie die Todesstrafe droht. Minister Hussein sagte, dies sei lächerlich, Saudi-Arabien sei ein respektables Land.

 

 

 

Saudi-arabischem Blogger droht die Todesstrafe

 

Der Blogger Hamza Kashgari hat sich auf Twitter kritisch über den „Propheten“ Mohammed geäußert.

 

Der saudi-arabische Blogger Hamza Kashgari schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter drei kritische Beiträge über den Propheten Mohammed. Nun droht ihm in seiner Heimat die Todesstrafe, berichtet „Spiegel Online“ Samstag Früh. Der 23-Jährige Autor wurde am Donnerstag auf dem Flughafen von Kuala Lumpur in Malaysia festgenommen. Eine Freundin Kashgaris berichtet der Nachrichtenseite „The Daily Beast“, sie habe die Verhaftung beobachtet. Der saudi-arabischen Nachrichten-Website „SABQ“ zufolge laufen derzeit Verhandlungen über die Auslieferung Kashgaris an Saudi-Arabien.

 

Blasphemie„: Kashgari hatte am 4. Februar, kurz vor einem islamischen Feiertag zu Ehren des Geburtstags des Propheten Mohammed, drei Nachrichten bei Twitter abgesetzt. Darin hatte er unter anderem geschrieben: „An Deinem Geburtstag werde ich sagen, dass ich den Rebellen in Dir geliebt habe, dass Du mir immer eine Quelle der Inspiration warst und dass ich Deinen göttlichen Heiligenschein nicht mag. Ich werde nicht für Dich beten.“ Die drei Tweets lösten zunächst auf Twitter einen Sturm der Empörung aus. „The Daily Beast“ zufolge gab es allein am ersten Tag mehr als 30.000 Antworten auf Kashgaris Äußerungen. In vielen davon wurde er der Blasphemie beschuldigt, oft sein Tod gefordert. Als der Blogger, offensichtlich erschrocken von der Welle der Reaktionen, die Tweets löschte und um Vergebung bat, war es schon zu spät.

 

 

Privatadresse veröffentlicht

 

Via YouTube-Video hatte jemand seine Privatadresse öffentlich gemacht, in seiner lokalen Moschee suchten aufgebrachte Gläubige nach ihm. Seine Kolumne in einer Tageszeitung wurde vom saudi-arabischen Informationsminister verboten, die Verbreitung seiner Arbeiten landesweit untersagt. Unter Tränen forderte der Geistliche Scheich Nasser al-Omar vom saudi-arabischen König, Kashgari wegen Apostasie, also der Abkehr vom islamischen Glauben, verhaften zu lassen. Auf dieses Vergehen steht in Saudi Arabien die Todesstrafe. Also flüchtete Kashgari nach Malaysia. Anfang der Woche erließ König Abdullah Berichten zufolge einen Haftbefehl. Wie es mit dem 23-Jährigen nun tatsächlich weitergeht, ist zur Zeit allerdings unklar. Eine offizielle Stellungnahme der malaysischen Regierung, ob Kashgari an Saudi-Arabien ausgeliefert wird, steht noch aus. Ebenso ist unklar, was dort mit ihm passieren würde. Ginge es nach den Fundamentalisten im Land, müsste er nach der Scharia zum Tode verurteilt werden. Dem „Wall Street Journal“ zufolge gibt es aber mindestens einen hohen Geistlichen, der erklärt habe, dem Blogger könnte vergeben werden. {Quelle: diepresse.com}

 

 

3 Twitter-Nachrichten – schon droht die Todesstrafe

 

Der saudi-arabische Blogger Hamza Kashgari schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter drei kritische Beiträge über den „Propheten“ Mohammed.

Was dann folgte, zeigt die Menschenverachtung in dem islamischen Königreich.

 

Hamburg/Kuala Lumpur: Hamza Kaschgaris Fluchtversuch ist gescheitert. Der saudi-arabische Autor und Blogger wurde am Donnerstag auf dem Flughafen von Kuala Lumpur in Malaysia festgenommen, berichtet das „Wall Street Journal“. „Ich kann bestätigen, dass ein Autor aus Saudi-Arabien aufgegriffen wurde“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur Reuters. In seiner Heimat droht Kaschgari die Todesstrafe. Der 23-Jährige soll sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kritisch über den Propheten Mohammed geäußert haben. Eine Freundin Kaschgaris berichtet der Nachrichtenseite „The Daily Beast“, sie habe die Verhaftung beobachtet. „Als er [an der Grenzkontrolle] seinen Reisepass vorzeigte, wurde er gebeten, ein paar Minuten zur Seite zu treten. Und plötzlich waren da diese beiden Männer in Zivil und führten ihn ab“, schildert die Augenzeugin die Verhaftung in Malaysia. Der saudi-arabischen Nachrichten-Website „SABQ“ zufolge laufen derzeit Verhandlungen über die Auslieferung Kaschgaris an Saudi-Arabien.

 

Was war passiert?

 

Am Samstag, dem 4. Februar, kurz vor dem Maulid Al-Nabi, einem islamischen Feiertag zu Ehren des Geburtstags des Propheten Mohammed, hatte Kaschgari laut „The Daily Beast“ kurz nacheinander drei Nachrichten bei Twitter abgesetzt:

An Deinem Geburtstag werde ich sage, dass ich den Rebellen in Dir geliebt habe, dass Du mir immer eine Quelle der Inspiration warst und dass ich Deinen göttlichen Heiligenschein nicht mag. Ich werde nicht für Dich beten“  –  „An Deinem Geburtstag sehe ich Dich, wo auch immer ich hinschaue. Ich habe bestimmte Aspekte von Dir geliebt, andere gehasst und viele nicht verstanden“  –  „An Deinem Geburtstag werde ich mich nicht vor Dir verbeugen und nicht Deine Hand küssen. Stattdessen werde ich sie schütteln, wie Gleichgestellte es tun. Und ich werde Dich anlächeln, wie Du mich anlächelst. Ich werde zu Dir wie zu einem Freund sprechen und nicht anders„.

 

Zehntausende reagierten empört: Die drei Tweets reichten aus, um zunächst auf Twitter einen Sturm der Empörung auszulösen. „The Daily Beast“ zufolge gab es allein am ersten Tag mehr als 30.000 Antworten auf Kaschgaris Äußerungen. In vielen davon wurde er der Blasphemie beschuldigt, oft sein Tod gefordert. Als der Blogger, offensichtlich erschrocken von der Welle der Reaktionen, die Tweets löschte und um Vergebung bat, war es schon zu spät. Via YouTube-Video hatte jemand seine Privatadresse öffentlich gemacht, in seiner lokalen Moschee suchten aufgebrachte Gläubige nach ihm. Seine Kolumne in einer Tageszeitung wurde vom saudi-arabischen Informationsminister verboten, die Verbreitung seiner Arbeiten landesweit untersagt. Unter Tränen forderte der Geistliche Scheich Nasser al-Omar vom saudi-arabischen König, Kaschgari wegen Apostasie, also der Abkehr vom islamischen Glauben, verhaften zu lassen. Ein Vergehen, auf das in Saudi Arabien die Todesstrafe steht.

 

Anfang der Woche entsprach König Abdullah Berichten zufolge dieser Forderung und erließ einen Haftbefehl. Kaschgari verließ das Land verließ, um zunächst in Malaysia Zuflucht zu suchen. Dort äußerte er sich gegenüber „The Daily Beast“ desillusioniert. Er habe nur sein grundlegendes Menschenrecht auf Gedankenfreiheit und freie Meinungsäußerung ausüben wollen, sagte er der Nachrichtenseite. Einen Weg zurück in seine Heimat gebe es nicht, erklärte Kaschgari und sagte, er wisse nicht, wohin er nun gehen solle. Er wolle im Ausland um Asyl bitten. Wie es mit dem 23-Jährigen nun tatsächlich weitergeht, ist zur Zeit allerdings unklar. Eine offizielle Stellungnahme der malaysischen Regierung, ob Kaschgari an Saudi-Arabien ausgeliefert wird, steht noch aus. Ebenso ist unklar, was dort mit ihm passieren würde. Ginge es nach den Fundamentalisten im Land, müsste er nach der Scharia zum Tode verurteilt werden. Dem „Wall Street Journal“ zufolge gibt es aber mindestens einen hohen Geistlichen, der erklärt habe, dem Blogger könnte vergeben werden. {Quelle: www.spiegel.de – Von Matthias Kremp}

 

2 Responses to “Ich – islamkritischer Blogger – bleibe lieber in Europa”

  1. K.*G.*V.* Says:

    Saudi-arabischem Blogger droht die Todesstrafe

    Was war zu erwarten–etwas anderes sicher nicht von den Todesschwadronen

    Den Spassfaktor mal beiseite – mir macht es wirklich Angst! Ist das, was dieser verblendete, fanatische alte Mann da fordert doch nur die Umsetzung der SCHARIA – genau das also, was so “unbedarfte” Politikerclowns bei uns als unproblematisch und mit dem Grundgesetz vereinbar ansehen. Das ist der wirkliche Skandal, das ist der tatsächliche Irrsinn!

    Malaysia hat einen saudi-arabischen Journalisten ausgeliefert, dem in seinem Heimatland die Todesstrafe wegen Blasphemie droht. Wie malaysische Medien berichtete, wurde der 23-jährige Hamza Kashgari am Sonntag in Kuala Lumpur Vertretern der saudi-arabischen Botschaft übergeben und in sein Heimatland geflogen.

  2. Emanuel Says:

    Diejenigen, die mit diesen Typen Geschäfte machen und sich auf höchster politischer Ebene sogar noch verbrüdern, sind mitschuldig an dem Elend von uns allen…. Jedes ungerechte Urteil, jeden Mord, jeden Brandanschlag auf Geschäfte und Kirchen und Wohnhäuser haben Guido und Co. persönlich mit zu verantworten … aber wir sehen ja, wie sie sich auf die kommende Zeit vorbereiten… mit ihrer gesamten staatlichen Gewalt werden sie uns in Schach halten … in dieser Welt wird ihnen das vermutlich ewig gelingen …. In der anderen Welt herrschen entgegengesetzte Regeln ….


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