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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pakistan: Hölle der Christen auf Erden! 11. Februar 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:43

30-jährige Christin vorerst freigelassen

 

Salma Emmanuel und ihr Mann wollten ihren Glauben an Jesus nicht verleugnen

 

Eine in Pakistan des Diebstahls beschuldigte Christin wurde gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt, nachdem die Polizei keine Beweise für die gegen sie erhobene Anklage erbringen konnte. Salma Emmanuel soll ihrer Arbeitgeberin Schmuck gestohlen haben. Die 30-jährige dreifache Mutter bestreitet die Vorwürfe. Auch nach der einstweiligen Freilassung muss sie neben dem schwebenden Verfahren mit dem Stigma einer Diebin leben. Sie und ihr Ehemann finden keine Arbeit und sind von Verwandten abhängig. Das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors bittet weiterhin um Gebet für Salma Emmanuel und ihre Familie. Sie erwarten ihr viertes Kind.

 

Keine Aussicht auf Arbeit: Die bei ihrer Verhaftung im November 2011 im fünften Monat schwangere Frau wurde von Polizisten misshandelt. Nachdem Berichte über die Gewalt aber Lokalmedien erreicht hatten, ordnete der stellvertretende Generalinspekteur der Haraza-Abteilung eine Untersuchung an. Am 8. Dezember verfügte ein Richter am Gericht in Abbottabad, Provinz Khyber Pakhtunkhwa, die Freilassung der Christin auf Kaution. So konnte sie Weihnachten zuhause mit ihrem 39-jährigen Mann Emmanuel Rasheed und ihren Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren verbringen. „Dieses Jahr hatten wir kein Geld, um unseren Kindern neue Kleider zu kaufen. Wie sollten wir ihnen erklären, warum wir uns in dieser schwierigen Lage befinden? Trotz allem haben wir die Barmherzigkeit Gottes erlebt und wollen ihm auch für unsere Zukunft vertrauen“, sagte Salma Emmanuel dem Informationsdienst Compass Direct. Doch für das Ehepaar bleibt die Situation schwierig. Beide sind seit ihrer Festnahme arbeitslos, haben kein Einkommen und sind auf die Unterstützung ihrer Verwandten angewiesen. Salma erzählte: „Jeden Tag macht sich Rasheed auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, aber bisher erfolglos“.

 

Von Polizisten misshandelt: Salma Emmanuel und ihr Mann, ein Fernsehmonteur, wurden von einer Muslima angezeigt, bei der sie seit einem Jahr als Hausmädchen gearbeitet hatte. Als ins Haus ihrer Arbeitgeberin eingebrochen worden war, machte diese Salma dafür verantwortlich und zeigte sie wegen Diebstahls an. Beim Polizeiverhör wurde Rasheed unter Druck gesetzt, seinen Glauben zu verleugnen. „Ein Polizist bot mir an, die Anklage wegen Diebstahls gegen mich fallen zu lassen, wenn ich bereit sei, dem Christentum abzusagen und zum Islam überzutreten“, erzählte er. „Ich sagte ihm, dass ich – ganz gleich, was geschieht – weder meinen Glauben verleugnen noch die gegen uns erhobenen falschen Vorwürfe zugeben werde.“ Salma Emmanuel wurde über Stunden von Polizistinnen getreten und mit Schlagstöcken misshandelt. Damit sollte auch sie zu einem Geständnis gezwungen werden. {Quelle: www.opendoors-de.org}

 

 

Mehrere Übergriffe auf Christen

 

Schwangere Christin misshandelt – Versuchte Enteignung – Verfolgung durch Familie

 

Diskriminierung, Verleumdung, Schikane bis hin zu Vergewaltigung und Mord gehören seit Langem zum Alltag von Christen im muslimisch geprägten Pakistan. Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors belegt Pakistan Platz 11 in der Liste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors bittet, für die Christen in Pakistan und insbesondere für Christen muslimischer Herkunft zu beten. Nachfolgend einige Berichte zu den Übergriffen der vergangenen Wochen.

 

Todesdrohungen nach Glaubenswechsel: Ein 36-jähriger Christ muslimischer Herkunft musste nach Todesdrohungen durch seine Familie untertauchen. Mailk Pauloos aus dem Bezirk Bhakkar wandte sich vom Islam ab und wurde Christ. Doch seine Familie will ihn nun mit Gewalt zum Islam zurückbringen. Pauloos‘ Familie ist seit drei Generationen Hüter des islamischen Heiligtums Pir Syed Karamat Shah in der Stadt Kot Islam. Vor 20 Jahren zog er nach Karachi, der Hauptstadt der Provinz Sindh, und verdiente dort sein Geld als Schrotthändler. Dennoch erfüllte der heute 36-Jährige weiterhin seine Pflichten bei der Vorbereitung des Schreins für die jährliche Pilgerreise. Nachdem er jedoch vor einiger Zeit Christ wurde, wollte er dieser Tradition nicht mehr nachkommen. Im Juni dieses Jahres ließ er sich taufen. Anfangs erzählte er seiner Familie, er halte lediglich Kontakt zu Christen und Pastoren, um deren Glauben besser zu verstehen. Doch im Jahr 2010 besuchte er ein letztes Mal das islamische Heiligtum Pir Syed Karamat Shah. Islamische Geistliche in seinem Ort stellten daraufhin seine Islamtreue in Frage.

 

Enterbung per Zeitungsanzeige: Ein Verwandter zeigte sich zunächst solidarisch. Er versicherte Pauloos, zwischen ihm und seiner Familie vermitteln zu wollen. Mailk Pauloos fürchtete jedoch, dass seine Familie ihn enterben würde, wenn sie von seinem Glaubenswechsel erführe. Darüber hinaus rechnete er damit, bei der Polizei angezeigt und als Abgefallener vom Islam (Apostat) wegen Blasphemie zum Tode verurteilt zu werden. Tatsächlich versuchten einige Mitglieder seiner Familie, ihn mit Hilfe der Polizei aufzuspüren. Er war jedoch aus Angst bereits untergetaucht. Ein Cousin bedrohte ihn einmal am Telefon. Wenn Pauloos nicht innerhalb von drei Tagen zu seiner Familie heimkehre, werde er wegen Blasphemie die Polizei auf ihn hetzen, so die Drohung des Cousins, wie Mailk Pauloos dem Informationsdienst Compass Direct berichtete. Am darauffolgenden Tag inserierte sein Vater in Lokalzeitungen, dass er seinen Sohn enterbt habe.

 

Unbequemes Leben: „Ich rief meinen Cousin an und sagte ihm, dass meine Familie jetzt, nachdem sie mich enterbt hatten, wissen sollte, dass ich wirklich Christ geworden bin. Und selbst wenn sie mich umbrächten, würde ich Christus nicht verleugnen“, berichtete Pauloos. Seinen Schrotthandel musste er inzwischen aufgeben. Doch er bereue sein Vertrauen auf Christus als Heiland nicht, obwohl er nun „ein bequemes Leben“ führe und seine muslimischen Verwandten und Freunde darauf aus seien, ihn zu töten. Als seine christlichen Freunde von den Todesdrohungen hörten, hätten ihm viele vorgeschlagen, in ein anderes Land zu gehen, doch das habe er abgelehnt. „Ich will dem Herrn in meinem Land dienen, selbst wenn es bedeutet, mein Leben aufs Spiel zu setzen“, sagt er.

 

Landräuber vorerst in die Flucht geschlagen: Durch ihr beherztes Eingreifen haben mehrere Christen die Enteignung eines christlichen Landbesitzers zunächst verhindern können. Bei dem Angriff auf den Landbesitzer und seine christlichen Feldarbeiterinnen verprügelten Muslime jedoch zwei Frauen. Versuchte Enteignung: Am 25. November postierten sich Polizisten und Verbündete eines pensionierten Befehlshabers der Luftwaffe an den Feldern von Nazeer Masih in Mauza Sadiqabad (Bezirks Muzaffargarh). Angeführt wurde die Gruppe von Unterinspektor Muhammad Arif. Sie seien gekommen, um die fünf Hektar Ackerboden in Besitz zu nehmen, verkündeten sie den dort arbeitenden Christen. Seit 1976 sind die Felder im Besitz von Nazeer Masih. Doch das Revenue Department (Einnahmenverwaltung) habe das Land der pakistanischen Armee zur Verteilung unter pensionierten Offizieren zugesprochen. Das berichtete der christliche Menschenrechtsanwalt Waseem Shakir. Die Männer forderten die sechs bis sieben Feldarbeiterinnen auf, ihre Arbeit niederzulegen und fortzugehen. Unter den betroffenen Frauen war auch Masihs Frau, Martha Bibi, und seine Schwiegertochter Nasreen Bibi. Als sich die Frauen weigerten, wurden die Muslime wütend. „Sie zogen uns die Schleier vom Kopf und begannen, uns wahllos mit Stöcken und Knüppeln zu schlagen“, berichtete Martha Bibi. Auf einige Männer, die den Frauen zu Hilfe geeilten, wurde das Feuer eröffnet. Dann zogen die Täter mit der Warnung wiederzukommen ab. Anwalt Shakir zufolge ist die Regierung des Punjab auch fünf Tage nach dem Zwischenfall weder gegen die Polizisten vorgegangen, noch habe sie hinsichtlich der versuchten Inbesitznahme des Landes ermittelt.

 

Regierung untätig: Seit 50 Jahren leben etwa 800 Christen in den Gebieten Mauza Sadiqabad und Mauza Azizabad des Bezirks Muzaffargarh. Mehr als 40.000 Quadratkilometer Land wurden von ihnen kultiviert. Zwar sei die Regierung Eigentümerin des Landes, doch habe sie es den Christen zur Nutzung überlassen. Ein Bericht hierüber liege dem örtlichen Revenue Department vor, so Menschenrechtsanwalt Waseem Shakir. Muslime hätten in den vergangenen Jahren jedoch bereits mehrfach Christen enteignet. Ein Versuch aus dem vorigen Jahr Nazeer Masih zu enteignen, wird derzeit vor dem Obersten Gerichtshof in Lahore verhandelt. „Es ist ganz klar, dass der ehemalige Befehlshaber Maqbool Shah seinen Einfluss und sein Geld benutzt hat, um Nazeers Eigentum unrechtmäßig auf sei-nen Namen überschreiben zu lassen“, sagte Anwalt Shakir. „Wie sonst ist es möglich, dass irgendjemand Anspruch auf das Land erheben kann, das bereits seit vielen Jahren im Besitz eines anderen ist? Kann die Regierung des Punjabs diese methodische Ungerechtigkeit gegen die Christen rechtfertigen? Die Muslime nehmen sich jedes Stück Land, das sie in die Hände kriegen können. Sie haben nicht einmal unsere Friedhöfe verschont.“ Um ihre Geschäfte bauen zu können, haben muslimische Landräuber im November 2010 im Gebiet Kot Addu 150 christliche Gräber ausgehoben und Reliquien entweiht – mit der Unterstützung örtlicher Beamte.

 

Christliches Hausmädchen des Diebstahls bezichtigt: In Abbottabad, Provinz Khyber Pakhtunkhwa, wurde ein christliches Ehepaar von Polizisten verprügelt und drei Tage lang festgehalten. Die im fünften Monat schwangere Salma Emmanuel musste am 7. November in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert werden. Den beiden wurde Diebstahl zur Last gelegt. Das Ehepaar bestreitet die Vorwürfe. Die 30-jährige Salma Emmanuel und der 39-jährige Emmanuel Rasheed, ein Fernsehmonteur, wurden von einer Muslima angezeigt, bei der Salma seit einem Jahr als Hausmädchen arbeitet. Diese hatte der Christin gestattet, etwas von ihrem Schmuck im Haus ihrer Arbeitgeberin aufzubewahren: Als kurze Zeit später jedoch in ihrem Haus eingebrochen wurde, machte die Arbeitgeberin Salma dafür verantwortlich.

 

Von Polizisten misshandelt: Rasheed wurde beim Polizeiverhör unter Druck gesetzt, seinen Glauben zu verleugnen. „Ein Polizist bot mir an, die Anklage wegen Diebstahls gegen mich fallen zu lassen, wenn ich bereit sei, dem Christentum abzusagen und zum Islam überzutreten“ erzählte er. „Ich sagte ihm, dass ich – ganz gleich, was geschieht – weder meinen Glauben verleugnen noch die gegen uns erhobenen falschen Vorwürfe zugeben werde.“ Salma Emmanuel wurde über Stunden von Polizistinnen getreten und mit Schlagstöcken misshandelt. Damit sollte sie zu einem Geständnis gezwungen werden. Im Krankenhaus bestätigte ein Arzt, dass Salmas Körper eindeutige Zeichen schwerer Gewalteinwirkung aufweist. Der stellvertretende Polizeisuperintendent bestritt die Foltervorwürfe. Nachdem Berichte über die Gewalt aber Lokalmedien erreicht hatten, ordnete der stellvertretende Generalinspekteur der Haraza-Abteilung eine Untersuchung an.

 

Willkürlich verdächtigt: Für die Hochzeit ihres Bruders hatte Salma Emmanuel ihren eigenen Goldschmuck vom Juwelier aufpolieren lassen. Ende Oktober wollte sie ihn dort abholen und nach Haus bringen, wurde jedoch von ihrer Arbeitgeberin, Frau Riaz, gerufen. Sie bat Salma sie, den Schmuck sicherheitshalber bis zum nächsten Tag in ihrem Haus zu verwahren. Ihre Chefin Frau willigte ein und Salma ging am Abend nach Haus. Doch gegen Mitternacht rief Frau Riaz sie an: Es sei eingebrochen worden und nun fehlten umgerechnet 7.500 Euro, Goldschmuck und ein Computer. Das Ehepaar eilte sofort zum Haus von Riaz und wurde dort von der Polizei vernommen. Am nächsten Nachmittag durchsuchte die Polizei das Haus der Familie und nahm das Paar vorläufig in Gewahrsam mit der Begründung, die muslimische Familie habe den Verdacht, dass sie etwas mit dem Einbruch zu tun hätten. Bei einer Durchsuchung des Hauses der Christen wurde nichts gefunden. Bei dem Einbruch wurde auch Salma Emmanuels Goldschmuck gestohlen.

 

 

Pakistan

 

Christen sind in dem islamisch geprägten Land schon lange eine bedrängte Minderheit. Sie machen nahezu drei Prozent der Bevölkerung aus. Alle anderen sind Muslime. Morddrohungen gehören für Pastoren und Gemeindeleiter zum Alltag. Fast jeden Monat kommt es zu tätlichen Angriffen und der Beschädigung kirchlicher Immobilien. Der Druck kommt von mehreren Seiten. Seitens der Behörden besteht kaum Interesse, Übergriffe strafrechtlich zu verfolgen. Auch sind die pakistanischen Blasphemie-Gesetze berüchtigt und werden immer wieder willkürlich gegen Christen eingesetzt. Islamische militante Organisationen und eine auf den Regeln des Islams basierende Kultur machen Christen zu Bürgern zweiter Klasse. Gleichzeitig gewährt ihnen Pakistans Gesetzgebung eine gewisse Freiheit, etwa Kirchen zu betreiben. Doch andererseits ist die schwache und korrupte Zentralregierung offenbar weder willens noch fähig, religiöse Minderheiten wie die Christen zu schützen. Pakistanische Christen haben in ihrer Heimat wenige Verbündete.

 

Willkür durch Blasphemie-Gesetz: Das Blasphemie-Gesetz beruht auf Artikel 295 des pakistanischen Strafgesetzbuches, der Angriffe auf den Koran und Schändung und Beleidigung des Propheten Mohammed mit lebenslanger Haft bzw. der Todesstrafe ahndet. Doch nicht nur vor Gericht wiegt der Vorwurf der Blasphemie schwer. Immer wieder nehmen Radikale das Gesetz in die eigene Hand und greifen Kirchen oder ganze Dörfer mit mehrheitlich christlicher Bevölkerung an. Nach Ansicht von Menschenrechtlern unterstützt das Blasphemie-Gesetz indirekt willkürliche Übergriffe auf Christen.

Bürger 2. Klasse: Ihre Aussagen vor Gericht zählen nur halb so viel wie die von Muslimen. Entführungen, Vergewaltigungen, Zwangsverheiratungen und Zwangsbekehrungen christlicher Frauen durch muslimische Männer werden in der Regel von der Justiz nicht verfolgt. Zeigt etwa eine Christin eine Vergewaltigung oder Entführung an, ist nicht ausgeschlossen, dass sie selbst wegen Ehebruch angeklagt wird. Außerdem wird Christen der Zugang zu Leitungsposten in staatlichen Einrichtungen verwehrt. Selbst in den Gefängnissen werden Christen diskriminiert. So gibt es für Muslime Moscheen innerhalb der Gefängnismauern; Christen hingegen haben keine Möglichkeiten, einen Gottesdienst zu besuchen. Für Christen ist die Lage im Land insgesamt sehr unsicher. Gottesdienste in großen Kirchen werden von nur einem oder zwei Polizeibeamten bewacht. Gegen eine gewalttätige Gruppe muslimischer Extremisten können sie nichts ausrichten.

Todesstrafe für Islam-Beleidigung: Das oben erwähnte pakistanische Blasphemie-Gesetz wurde 1985 eingeführt. Viele christliche Mitarbeiter in Pakistan halten nicht das Blasphemie-Gesetz für das eigentliche Problem, sondern die allgemeine Islamisierung der Gesellschaft. Sie hat dazu geführt, dass Nicht-Muslime regelmäßig diskriminiert werden und sich schnell den Volkszorn zuziehen können. Das Strafgesetz basiert auf der Scharia und sieht unter anderem Auspeitschen und Steinigung als Strafe für Ehebruch, Glücksspiel und Alkoholkonsum vor. Das Gesetz wird häufig von Muslimen missbraucht, um Christen und andere religiöse Minderheiten unter Druck zu setzen. Es sieht unter anderem lebenslang Gefängnis oder gar die Todesstrafe für die Beleidigung des Islam vor. Bei Streitigkeiten zwischen Muslimen und Christen beispielsweise um die Rückzahlung von Darlehen oder um Grundstücksfragen, wurden Christen immer wieder grundlos beschuldigt, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Dadurch erreicht der muslimische Schuldner sehr schnell, das Geld nicht zurückzahlen zu müssen oder das Grundstück zu bekommen.

 

Im November 2010 wurde erstmals eine Frau erstinstanzlich aufgrund der Blasphemiegesetze zu Tod verurteilt. Asia Noreen soll in einem Streit mit anderen Frauen über Religion den islamischen Propheten Mohammed beleidigt haben. Die Mutter von fünf Kindern beteuert ihre Unschuld. Zwei hochrangige Politiker, der muslimische Gouverneur der Provinz Punjab Salman Taseer und der christliche Minderheitenminnister Shahbaz Bhatti wurden ermordet. Beide hatten sich für Asia Noreen eingesetzt und in diesem Zusammenhang die Blasphemiegesetze kritisiert. Doch trotz des feindlichen Klimas wächst die christliche Minderheit in Pakistan. Immer wieder treten einzelne Muslime christlichen Gemeinden bei, insgesamt in bemerkenswerter Zahl.

 

Mehr über das Blasphemiegesetz in Pakistan und Verordnungen in anderen Ländern

erfahren Sie hier.

 

2 Responses to “Pakistan: Hölle der Christen auf Erden!”

  1. Chris Lanz Says:

    Pakistan: Hölle der Christen auf Erden!

    Wenn man das sieht kann man nur mit dem Kopf schütteln, aber das auserwählte Volk ist ja das große Opfer dieser Welt, echt Demokröten wacht auf und erhebt euch gegen das Unrecht was wir schon lange tun, aber von euch als Propaganda unsrerseits hingestellt wird

    http://artikel.altermedia-deutschland-archiv.net/general/palastina-die-holle-auf-erden-14-08-10_50042.html

    Es ist ungalublich das sowas heutzutage überhaupt noch auf dieser Welt vorkommt!

    Ich frage mich was diese unglaublich brutale Christenverfolgung in diesen islamischen Ländern antreibt.

    Der Islam ist dort so fest verankiert wie es das Christentum hier schon seit Jahrhunderten nicht mehr ist und das Christentum dort stellt keine Gefahr dar und als Gruppe sind sie verschwindend gering.

    Warum fürchten sie die Christen dennoch so oder ist es reiner Sadismus an einer schwachen wehrlosen Minderheit?

  2. Bazillus Says:

    Ich glaube, werter Vorkommentator, es sind weniger die Christen, die sie fürchten, es ist mehr Jesus selbst, den sie wie die Dämonen fürchten,die Jesus ausgetrieben hat. Es ist die Lehre, die Liebe, die Konsequenz, mit der Jesus den Pharisäern den Spiegel vor Augen gehalten hatte und erkennen istinktiv, dass sie damit gemeint sind. Offensichtlich können sie die Verkündigung Jesu wie die seinerzeit die Dämonen nicht ertragen. Sie fühlen es und wissen, wem sie ihren Glauben schenken und meinen, mit Verfolgung, Mord, Tod und Zerstörung auch noch wie Jesus uns prophezeite, Gott damit einen Gefallen zu tun und darum werden seine Anhänger verfolgt. Sie sind ja auch dankbare Opfer. Die meisten Christen hier interessiert das nicht. Solidarität unter Christen ist leider Mangelware und die Radikalen haben somit leichtes Spiel, merken aber nicht, dass sie die Erfüllungsgehilfen der jesuanischen Prophezeiung sind, die sie immer mehr vom einzig wahren Gott entfernt.


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