kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Neuer Glaube, neues Glück? 11. Februar 2012

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 20:28

Drei junge Konvertitinnen im Portrait

 

Cat Stevens hat es getan, Heinrich Heine, Marilyn Monroe und viele andere: Sie haben das Bekenntnis gewechselt, sind von einer Religion zur anderen konvertiert. Wenn Konversionen bekannt werden, erregen sie oft Aufsehen. Genaue Zahlen gibt es auch kaum, nur Schätzungen.

 

Katrin sitzt in ihrer Wohnung in München Neuperlach auf der Couch und übt das Lesen aus der Thora, auf Hebräisch. Die 28-Jährige mit dem langen braunen Haar ist gerade dabei, zum Judentum zu konvertieren. Ihr jüdischer Mann unterstützt sie dabei: „Ich hab immer schon an Gott geglaubt. Allerdings, als ich dann älter wurde, kamen bei mir immer mehr Zweifel auf, an der Art und Weise, wie Heilige verehrt werden in der katholischen Kirche. Und ich hab mich auch nicht so wirklich wohlgefühlt in der Kirche und bin immer weniger hingegangen. Meistens dann zu Weihnachten, oder Ostern. Hauptsächlich, weil die ganze Familie hingegangen ist, nicht mehr aus eigener Überzeugung.“ Nasim ist schon lange konvertiert. Die 35-Jährige, mit dunklen, zusammengebundenen Haaren und hellen Augen lebt in einem kleinen Ort nahe Schweinfurt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern. Vor über zehn Jahren hat sie sich in der evangelischen Kirche taufen lassen. Auch sie hat sich in ihrer ursprünglichen Religion, in ihrem Fall dem Islam, nicht wohlgefühlt: „Ich hatte bei jeder Kleinigkeit, bei jedem kleinen Fehler, wo man heute sagen würde „Das ist ja lächerlich“ hatte ich dann Angst, ich habe gesündigt und würde dafür irgendeine Strafe bekommen“.

 

Während Nasim unter zu vielen Regeln litt, fehlten sie Lamia. Die 26-Jährige ist in einer katholischen Familie aufgewachsen. Nicht übermäßig gläubig. So wie die meisten Deutschen: Man ging an den religiösen Feiertagen zusammen in die Kirche. Lange Jahre war Tanzen Lamias große Leidenschaft. Doch mit ihren Tanzpartnern hat sie nicht nur gute Erfahrungen gemacht: „Ich hab mich da so verhalten, oder irgendwas gemacht, was ich aber selber nicht mochte. Zum Beispiel einfach mal Alkohol trinken, neh, so was zum Beispiel, oder, am nächsten Tag hab ich in den Spiegel gekuckt und gedacht: Blöd seh ich jetzt sowieso aus, ich hab einen Kater, ich bin unausgeschlafen, krieg noch Pickel. Ich weiß nicht mehr, von wem die Handynummer in meinem Handy ist und äh ja, weiß sowieso nicht, wie, sag ich jetzt mal, billig ich mich hingegeben hab gestern Abend der Gesellschaft, wie ich mich affig präsentiert hab, oder so.“ Vor einem Jahr dann konvertierte Lamia auf der Suche nach Halt und Regeln zum Islam. Sie nahm einen neuen Namen an und zog von ihrer Heimatstadt nach Düsseldorf. Sie begann ein völlig neues Leben.

 

Seit es Religion gibt, gibt es auch Menschen, die die Religion wechseln. Waren es früher, im Altertum und auch noch im Mittelalter, meist ganze Völker, die beispielsweise für einen neuen Herrscher eine neue Religion annahmen, ist die Konversion heute meist ein individueller Prozess. Die Kulturwissenschaftlerin Monika Wohlrab-Sahr von der Universität Leipzig befasst sich seit Jahren mit dem Phänomen. Konversion definiert sie zunächst als einen Wechsel der Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft: „Damit verbunden ist aber ein zweiter Vorgang, nämlich eine Veränderung, die in der Identität der Person besteht, also ein persönlicher Prozess, der mit diesem Mitgliedschaftswechsel verbunden ist, der zu einer neuen Selbstdefinition der Person führt, der zu einem Wechsel der sozialen Bezüge führt, zu einem Wechsel der Freundschaftskreise.“ Forscherin Wohlrab-Sahr hat bei ihren Untersuchungen über Konvertiten in Deutschland und den USA herausgefunden, dass Menschen häufig dann konvertieren, wenn sie einen andersgläubigen Menschen kennenlernen. Soziale Bezüge sind ein Hauptauslöser. Ein zweiter wichtiger Grund sind persönliche Krisen.

 

Davon berichtet auch Katrin, die zum Judentum konvertiert: „Also der große Auslöser für mich, warum ich tatsächlich eine Religionsgemeinschaft brauche, eine Religion mit Gebeten, das war eben der Tod meiner Freundin, als es mich so wahnsinnig getröstet hat, dass mein Mann aus dem Siddur für mich ein Gebet aufgesprochen hat. Das Kaddisch, das Totengebet hat er für meine Freundin gesagt und das hat mich wahnsinnig getröstet, denn der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt einen so machtlos“. Nicht nur die Gründe, die Menschen zur Konversion bewegen, ähneln sich, sondern auch die Art, wie Konvertiten aller Konfessionen über dieses für sie sehr prägende Ereignis berichten. „Es gibt einen Soziologen, Thomas Luckmann, der von der Konversionserzählung als einer Gattung gesprochen hat, dass es eine bestimmte Form der Darstellung der eigenen Lebensgeschichte gibt, bei der die Konversion eine ganz bestimmte Rolle bekommt, wo sozusagen das eigene Leben in einer Dreiteilung erzählt wird, also eine krisenhafte Zeit vor der Konversion, dann die Konversion, die gewissermaßen das Ganze erschüttert und alles verändert, und dann die Zeit nach der Konversion, die das Ganze in ein neues Licht rückt.“

 

Weil Konvertiten nur im Nachhinein von ihrem Übertritt in eine andere Religion berichten können, wird dieser – trotz aller biografischen Brüche – zur logisch aufeinanderfolgenden Erzählung: derzufolge deutete schon lange vor dem eigentlichen Glaubenswechsel vieles in die Richtung der neuen Religion. „Ja gut, ich hatte immer diese innerliche Nähe zu Jesus selbst. Das Christliche war mir schon immer sehr sympathisch. Dann entscheidend war eben auch im Religionsunterricht die Begegnung mit Martin Luther, wo ich mir dachte: aha“. Lange wusste Nasim nicht, dass überhaupt die Möglichkeit besteht, die Religion zu wechseln. Noch heute, wenn sie davon erzählt, lacht sie selbst darüber. Sie sitzt auf ihrer Couch im großen, sonnigen und bunt eingerichteten Wohnzimmer im Dorf nahe Schweinfurt, ihr Mann mäht draußen den Rasen und ihre Kinder spielen nebenan. Das hätte sie sich wohl nicht träumen lassen, während ihrer Kindheit im Iran und auch später, als ihre Mutter mit ihr nach Deutschland ging. Erst als sie mit 21 Jahren von zu Hause auszog – weg von der sehr gläubigen und strengen Mutter – ging sie ihrer Schwäche für Jesus und Luther nach. Sie studierte aus Interesse Religionspädagogik und lernte ihren späteren Mann kennen. Zwei Jahre später konvertierte sie vom Islam zum evangelischen Glauben. Ihr Studium war ihre Vorbereitung.

 

Ganz anders als bei Lamia, die einer spontanen Eingebung folgte: „Ich bin eines Tages eben von der Arbeit losgegangen, in die Stadt und hab mir einen Koran gekauft. Da hab ich irgendwie so einen Drang verspürt. Ich muss jetzt irgendwie im Koran lesen. Ich möchte das. Und dann hab ich mir den gekauft und auch angefangen, jeden Tag darin zu lesen und das hat mich schon sehr ergriffen. Das kam mir irgendwie so wahr vor, alles, was da steht. Also solche Gefühle hatte ich bei der Bibel früher nicht, wenn ich da mal ab und zu gelesen hab, dass das wirklich irgendwie die Worte Gottes sind und dass ich das jetzt nicht mehr leugnen kann, was ich gelesen habe.“ Bald nach ihren ersten Koranlektüren begann Lamia sich nach den islamischen Vorschriften zu bedecken. Heute hat sie eine ganze Kollektion an bunten Kopftüchern, die sie gerne mit langen, weiten Kleidern, Tuniken und Mänteln kombiniert. Auch die arabischen Gebete kann sie schon sehr flüssig sprechen. Um sicher zu gehen, dass sie ihren Gebetsteppich in ihrer kleinen Dachgeschosswohnung in der richtigen Himmelsrichtung ausrollt, hat sie sich zur Sicherheit einen kleinen Pfeil mit Bleistift aufs Parkett gemalt.

 

Katrin kam über ihren Mann zum Judentum. Das Thema Religion spielte bei den beiden anfangs gar keine Rolle. Sie lernten sich beim Karaokesingen in einem Irish-Pub kennen und verliebten sich. Doch irgendwann begann Katrin, der Religion schon immer wichtig war, sich mehr und mehr mit der Religion ihres Mannes, dem Judentum, zu beschäftigen. Sie begleitete die Familie in die Synagoge und nahm am freitäglichen Kiddusch teil. Ein typischer Fall, wie Wissenschaftlerin Wohlrab-Sahr erklärt: „Konversion und Heirat, Partnerschaft ist in vielen Fällen eng verbunden. Und egal in welche Religion Sie schauen, sind jedenfalls in Europa und den Vereinigten Staaten Frauen die aktiveren. Insofern haben Sie auch unter den Konvertiten, egal wohin Sie schauen, mehr Frauen, weil der ganze religiöse Bereich sehr viel stärker von Frauen dominiert ist. Und insofern kann man schon gesichert sagen, dass das eine Frauenangelegenheit ist in vielen Fällen, aber nicht ausschließlich“.

 

Auch wenn das Klischee in vielen Köpfen steckt:

 Junge Männer, die zum Islam konvertieren und sich dann stark radikalisieren, sind also eher eine Ausnahmeerscheinung.

 

Der Übertritt in die drei „Buchreligionen“ Christentum, Judentum und Islam verläuft ganz unterschiedlich. Das fängt schon damit an, dass Christentum und Islam missionierende Religionen sind – sie werben teilweise aktiv um neue Gläubige. Im Judentum ist das nicht der Fall. Ganz grob lassen sich die Bedingungen einer Konversion in den drei monotheistischen Religionen so beschreiben: Das Judentum macht es einem schwer. Drei Mal weist der Rabbiner den Kandidaten ab. Dann folgt der sogenannte Giur-Kurs. Dauer: mehrere Jahre, je nachdem, was der Rabbiner sagt. Veranstaltung: das Beit Din, das jüdische Gemeindegericht entscheidet. Es folgt das Ritualbad, die sogenannte Mikwe. Bei Männern gehört außerdem die Beschneidung zum Übertritt. Wer zum Christentum konvertieren will, muss mit dem Pfarrer sprechen. Verpflichtende Kurse gibt es nicht. Dauer: bis die Kirche einen Tauftermin frei hat. Veranstaltung: Gottesdienst mit Taufspruch, einer kleinen Zeremonie und Taufwasser zumindest auf den Kopf. Als Muslim gilt, wer drei Mal vor Zeugen das Glaubensbekenntnis auf Arabisch aufgesagt hat und sich damit zu Allah sowie zu seinem Gesandten Mohammed bekennt. Dauer: alles in allem etwa eine halbe Stunde. Veranstaltung: gemeinsames Gebet mit den neuen Glaubensbrüdern beziehungsweise -schwestern.

 

Haben sie die entsprechenden Rituale hinter sich gebracht, sind Konvertiten meist sehr streng bei der Einhaltung der religiösen Regeln. Das finden nicht nur areligiöse Menschen, sondern oft auch Mitglieder der neuen Religion befremdlich. Wohlrab-Sahr: „Also zum einen hat es etwas damit zu tun, dass man ja selber tatsächlich was hinter sich lassen will in seinem eigenen Leben, womit es ein Problem gab. Dass man sich etwas neu aneignen muss, dass man auch überzeugt ist von dem, was man sich da neu aneignet. Und ich glaub dass da mit einer gewissen Zwangsläufigkeit so ein Übertreiben in Anführungszeichen verbunden ist, was dann aber im Lauf der Zeit auch durchaus sich wieder ausbalanciert. Aber ich glaub schon, dass die Konvertitenreligiosität eine andere ist als die Religiosität von einem Menschen, der mit einer Religion als ein selbstverständlicher Teil des eigenen Alltags aufwächst, und eben mit den ganzen Grautönen, die es da gibt, mit den ganzen Kompromissen, die eigentlich zu allen Religionen dazugehören, mit den Abwägungen, dass es doch Unterschiede gibt, die sich dann auch nivellieren können, die man aber doch bemerken kann.“

 

In einen neuen Glauben einzutreten, hat viel mit der Hoffnung auf Gemeinschaft zu tun. Katrin hat sich dem Glauben ihres jüdischen Mannes angeschlossen – und damit einer neuen Familie: „Wir haben jeden Freitag unseren Kiddusch. Das ist schon Ritual. Das hat gleichzeitig einen religiösen Hintergrund, auf der anderen Seite ist es aber auch ein guter Grund, dass die ganze Familie einmal in der Woche zusammen kommt. Aber es verbindet uns nun mal. Das Judentum hat aber nicht nur eine religiöse Rolle in der Familie, sondern eben auch diese Identifikation, diese Identität“. Auch Lamia fand in der Gemeinschaft etwas für sie sehr Wertvolles: „Ganz viel Liebe erst mal von anderen Gläubigen. Ich meine, ich habe in der Familie zwar auch Liebe bekommen und auch viele Freunde, die mich mögen, aber da ist was Wahres dran, dass wir Moslems gegenseitig eine Verbundenheit und Liebe im Herzen haben, die man spüren kann, die sonst wirklich nicht da ist. Das ist tatsächlich so. Das ist ein ganz großer Segen, ein ganz großes Geschenk, dass man wirklich Geschwister gefunden hat. Es war mehr so ein Gefühl, und diesem Gefühl bin ich gefolgt. Es war so dieses Gefühl: Du willst Jesu Jünger sein, Du willst zu seiner Bande quasi gehören, Du willst zu der Gruppe dazugehören, weil die zu Dir gut passen. Und so mit der Zeit habe ich dann die Feinheiten reflektiert“.

 

Viele Konvertiten treten, so wie Nasim, aus einem Gefühl heraus einem anderen Glauben bei. Die Tragweite ihrer Entscheidung wird ihnen oft erst Jahre später klar, bereits beim Übertritt erfahren sie jedoch zum Teil heftige Reaktionen ihres Umfeldes. Lamias Eltern zum Beispiel verbanden den Islam sofort mit den üblichen, Angst einflößenden Klischees: Gewalt, Terrorismus und Frauenunterdrückung. Sie fürchteten vor allem, Lamia könne einen muslimischen Mann heiraten, der sie schlecht behandelt. Nasim hat vorher nicht mit ihrer Mutter über die Konversion gesprochen. Für ihre meisten deutschen Freunde war es eine Selbstverständlichkeit – nicht zuletzt, weil sie Nasim aus dem evangelischen Theologiestudium kannten. Bei Katrin war es vor allem ihre Großmutter, die Bedenken hatte, dass Katrin in eine ultra-orthodoxe jüdische Familie einheiraten und dort unterdrückt werden könnte. Mittlerweile hat die Großmutter aber längst Katrins Mann und dessen Familie kennengelernt. Jetzt kocht sie kein Schwein mehr, wenn sie weiß, dass Katrin zu Besuch kommt und versucht sich nach Möglichkeit an die Kaschrut-Regeln, also die religiösen Vorschriften zu halten.

 

Für die meisten Konvertiten ist der Religionswechsel ein einschneidendes Erlebnis, das alles verändert.

Je weniger die Religion, zu der sie wechseln, in einer Gesellschaft anerkannt ist,

umso schwerwiegender ist auch die Veränderung, die damit einhergeht.

 

Wohlrab-Sahr: „Wenn wir Judentum, Islam, Katholizismus, Protestantismus nehmen, sind es nicht gleich wahrscheinliche Schubladen, die gewählt werden, sondern diese Religionen haben eine sehr verschiedene Konnotation, eine sehr verschiedene Bedeutung in dem, wie sie wahrgenommen werden. Und wir haben ein Bild vom Islam, was also mindestens seit dem 11. September sehr stark verbunden wird mit Unterdrückung von Frauen, mit Islamismus, also mit politischem Islam, mit Fundamentalismus, mit Gewaltbereitschaft und so weiter. Diese Deutungen, die gesellschaftlich bereitliegen, prägen natürlich auch sozusagen die Konversionsentscheidung. Und deshalb hat die Konversion zum Islam eine andere Bedeutung, als etwa eine Konversion zum Buddhismus sie hätte in der Wahrnehmung der Eltern, in der Wahrnehmung der Freunde und auch in der eigenen Wahrnehmung.“

 

Lamia, die zum Islam konvertierte, kann ihre Geschichte ganz klar in ein „Vorher“ und ein „Nachher“ unterteilen. Sie begann als Muslima tatsächlich ein völlig neues Leben. Ein neues Leben, in dem sie sich auch die Heirat mit einem nicht-muslimischen Mann nicht mehr vorstellen kann: „Ich werde auf jeden Fall nur mit einem Moslem heiraten, inshala, dass ich eben einen guten, gläubigen, rechtschaffenen Bruder finde, der eben auch praktizierend ist in der Religion, meine Wertevorstellungen auch teilt, über Islam und dass wir auch dieselbe Mentalität haben.“ Selbst Katrin, die den Übertritt zum Judentum noch nicht abgeschlossen hat, hat die neue jüdische Identität längst für sich angenommen: „Inzwischen ist es für mich nur noch eine Formalität. Ich fühle mich jüdisch und wenn jetzt mein Rabbiner tatsächlich sagen würde: Nee, Du lernst nicht genug, dann wäre ich zwar traurig, aber ich würde trotzdem meinen Lebensstil nicht ändern. Ich würde weiterhin in den Gottesdienst gehen, ich würde weiterhin meine Bücher lesen, vielleicht noch mal einen neuen Anlauf starten. Allerdings hab ich ein ganz gutes Gefühl.“

 

Nasim dagegen ist überzeugt: Sie ist nicht anders geworden, sondern sie kann jetzt als Christin so sein, wie sie immer sein wollte. Ihr Christentum praktiziert sie deshalb auch nicht in der Kirche – sondern im Alltag: „Also zum Beispiel das Vergeben, ist für mich ganz wichtig und da bin ich durchs Christentum mehr sensibilisiert worden, was es für ein Geschenk ist und sich einfach auch mit Vergebung ganz viel auseinanderzusetzen. Wie Jesus sagt: Wenn einer Dich bittet, eine Meile mit ihm zu gehen, geh doch zwei mit ihm, geh doch auf dieses Bedürfnis ein“. Eines scheinen alle Konvertiten gemeinsam zu haben: Nach der Konversion ist ihr Leben besser als vorher. Aber sind sie wirklich dauerhaft glücklicher? So würde Expertin Wohlrab-Sahr es nicht ausdrücken. Sie verwendet lieber das Wort „stabiler“. Wie auch Nasim: „Es hat insofern glücklich gemacht, mit der Zeit immer mehr sich bewusst zu werden, wo man steht und in welcher Tradition man auch steht. Das gibt eine Stärke, einen Halt von innen. Das stärkt die Identität und insofern macht es auch glücklicher und es macht zumindest stabiler. Wenn Dich einer fragt: Was bist denn Du für einer? Dann sag ich: ich bin Christ, ich gehör zu Christus. Dann weißte Bescheid. Dann weißte, wo ich hingehör.“ {Quelle: www.dradio.de – Von Marlene Halser und Lea Hampel}

 

11 Responses to “Neuer Glaube, neues Glück?”

  1. Für die meisten Konvertiten ist der Religionswechsel ein einschneidendes Erlebnis, das alles verändert

    Neuer Glaube, neues Glück?

    ….wie er besagt im letzten Satz die mit unserer Kultur kaum vereinbar sind

    Vom Regen in die Traufe gewechselt! – Gerade in der christlichen Religion (Neues Testament) widerspricht sich nichts, aber auch gar nichts, wenn man es richtig lesen kann. Im Islam dagegen widerspricht sich enorm viel oder ist es kein Widerspruch Frieden zu predigen und allen Andersgläubigen nach dem Leben zu trachten (Tötet die Ungläubigen, vertreibt sie usw……)Wer im Abendland aufgewachsen ist kann nur nach einer Gerhirnwäsche zum Islam wechseln.

    • Emanuel Says:

      .. auch ein Nervenarzt (Neurologe) ist vor Geisteskrankheit nicht sicher …..

      • Emanuel Says:

        Lieber Knecht, ich lege noch eins drauf: „Solchen Ärzten sollte nach einem intensiven Prüfverfahren durch die Kassenärztlichen Vereinigungen und psychiatrischen Gutachten, die Approbation entzogen werden …..!

    • Janchen Says:

      Gehirnwäsche … sehe ich auch so. Zeugt auch von einer tiefen Unreife. Unfähig mit Freiheit umzugehen. Wahrscheinlich in der Kindheit zuviel davon gehabt. Mangel an Intellekt.

      Ich glaube die Geschichte der Dame sooo nicht. Niemand kommt wohl von allein auf die Idee, zum Islam zu wechseln. Noch dazu als Frau. Nee, nee – die ist nicht sauber. Naja Konvertiten und Takiyya – ein Paar Schuhe!

      Und man darf nicht vergessen, dass es in Deutschland eine geschönte Ausgabe des Koran gibt.

  2. schwebchen Says:

    Wie man den Koran bewusst und analytisch lesen und dann zum Islam konvertieren kann, ist mir ein Rätsel. Dieses Buch ist so voller Hass und Aggression, dass es einem in der Seele weh tut.

  3. Chris Lanz Says:

    Gott kann nur durch die göttlichen Offenbarer erkannt werden

    Die göttliche Wirklichkeit ist über das Verstehen der Geschöpfe erhaben und geheiligt, und die weisesten und
    klügsten Köpfe können sich kein Bild von ihr machen; denn sie ist frei von jeder Vorstellung. Jene Wirklichkeit des Herrn läßt
    keine Teilung zu; denn Teilung und Vermehrung sind den Geschöpfen eigen, die abhängig in ihrem Sein sind, und sind keine
    Ereignisse, von denen der Selbstbestehende mitbetroffen ist.

    Klicke, um auf Die_Dreieinigkeit.pdf zuzugreifen

    Religionsgemeinschaften müssen zusammen halten, aber nicht intolerant oder gar heilsexklusiv sein

    http://www.scilogs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/radiofenster/2011-11-26/warum-religionen-gebote-verk-nden

    http://www.welt.de/politik/article2919672/Acht-Gruende-warum-Religion-boomen-wird.html

    Wenn Sie sich also schon einmal gefragt haben, warum der Jude Jesus und seine frühen Anhänger gar keine Notwendigkeit sahen, Nichtjuden aktiv zu bekehren – mit den noachidischen Geboten haben Sie die Antwort. Die Idee, dass nur eine bestimmte Gemeinschaft gerettet und alle anderen verdammt würden (sog. Heilsexklusivismus) ist weder allgemeiner noch notwendiger Bestandteil erfolgreicher, religiöser Traditionen. Ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Religionen ist möglich – und während jede Gemeinschaft auch auf eigene Gebote und Identität angewiesen ist, gibt es gleichzeitig doch enorme Schätze an gemeinsamen, ethischen Werten zu entdecken

    Aus den vedischen Überlieferungen erfahren wir, daß die Menschen in früheren Zeitaltern physisch und intellektuell weitaus leistungsfähiger waren als heute. Wissen wurde durch mündliche Überlieferung weitergegeben, weil die Schüler in der Lage waren, alles durch einmaliges Hören dauerhaft zu behalten. Es war daher keine Schrift nötig. Erst zu Anbeginn des jetzigen Zeitalters – kali-yuga oder Zeitalter des Streites – degradierte die Menschheit mehr und mehr und verlor allmählich alle guten Eigenschaften. Die Lebensdauer und das scharfe Erinnerungsvermögen ging verloren und das überlieferte System der Wissensaneignung war nicht mehr anwendbar. Das vedische Wissen mußte in schriftlicher Form festgehalten werden, um zu verhindern, daß es verloren ging.

  4. Emanuel Says:

    Die Huren-Journalisten von Stern und Co. haben wieder zugeschlagen. Im Titelbild kommt es dem „Sehenden“ schon entgegen. Im „Zentrum“ der Religionen das wunderbare, verführerische Antlitz von „Aishe“ oder „Leyla“ …. es ist zum Herpes – kriegen ….

    Wann werden wir Christen endlich wach …. ?????

  5. Bernhardine Says:

    1.) Islam ist keine Religion, sondern eine mörderische Ideologie mit religiösen Zutaten.

    2.) Kein Mensch wird in der Kath. Kirche dazu gezwungen zu Heiligen zu beten, anzubeten schon gar nicht.

    3.) Kein Mensch wird in der Kath. Kirche dazu gezwungen in seiner Freizeit zu saufen und herumzuhuren, im Gegenteil.

    4.) Närrinnen, die eine christlich Konfession mit ihrer Liebe zur Mutter des Herrn verlassen, um zum Bauernschlächter, Antisemiten und Sexisten Luther zu wechseln, der Maria „soviel Abbruch, als nur möglich“ zu tun empfahl!

    5.) Welche Frau will ernsthaft einen Himmel ohne Frauen, ohne die Muttergottes und die vielen heiligen Frauen?

    6.) Welche Frau mit Verstand konvertiert freiwillig in eine mordgierige „Religion“ mit Frauenerniedrigung, also zum Islam?

  6. Bernhardine Says:

    Moslems und ihre westlichen Dhimmies haben heute erneut die islamkritischen Seiten des Michael Mannheimer gehackt.
    Soviel zur „toleranten Friedensreligion“ Islam!

  7. Bernhardine Says:

    ZENSUR – Hackerangriffe auf islamkritische Webseiten!
    Besonders auf jene, die nicht nur irgendwelche aktuellen Verbrechen von fanatischen Moslems bringen, sondern den ganzen Islam von Anbeginn bis heute beschreiben, als das, was er ist: eine mordlustige Ideologie.
    Dies entspringt keiner Fantasie, sondern Koran und Hadith entblößen sich selbst. Der Islam ist so offen abscheulich, daß es viele nicht glauben mögen.

  8. Chris Lanz Says:

    @dazu fällt mir etwas gutes ein_Bernhardine…

    Meines Erachtens darf in keiner Religion gelogen werden. Und wie schwer es ist nicht zu lügen zeigt es uns immer wieder.
    . Dabei gibt es, wie wir wissen, nicht eine Wahrheit, sondern die Wahrheit. Welche die Wahrheit ist, wissen viele . Wir sind Menschen auf diesem Planeten und leben alle in unserer Wahrheit, die wir Welt nennen.

    Um den Erhalt einer Schöpfung, die so wunderbar und schön ist und uns Menschen ein Leben ermöglichet. Die Natur schenkt uns alles, was wir zum Leben benötigen. Und wir sind ein Teil der Schöpfung, jeder Mensch ist in der Schöpfung gleich und kein Mensch darf sich heraus nehmen, er sei das Sprachrohr Gottes
    #

    Schieben wir also die Religion nicht mehr vor der Gewalt, sondern nehmen wir der Religion die Gewalt, indem wir anerkennen: Es gibt die Wahrheit, die wir vielleicht irgendwann sehen können. Die Wahrheit einer Erde und ihren Bewohnern, in einer Natur leben, diese wir langsam aber sicher zerstören. Lasst uns lieber aufhören zu lügen, wenn wir uns vormachen, es gebe Menschen die es zu töten bedarf, damit andere Menschen friedlich leben können…und werden,…

    Wir wissen alle, wer am meisten unter den Kriegen zu leiden hat. Dies sind alle beteiligten, nicht zuletzt die Kinder, Frauen, Männer und Soldaten.
    Es gibt Lösungen zur gewaltfreiem Leben auf der Erde.
    Die Frage bleibt, wie können wir die Konflikte lösen? Immer wieder sehen wir, dort wo die Religion im Mittelpunkt der Gläubigen steht, dort ist kein Frieden.
    Und dies alles im Namen des Herrn? Oder wie der Gott genannt wird, in jenem Land wo Kriege geführt werden?


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