kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gehört die Scharia zu Deutschland? 4. Februar 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:00

Man muss dem rheinland-pfälzischen Justizminister Jochen Hartloff regelrecht dankbar sein!

 
Seine vorauseilende Unterwerfung unter die Scharia (PI berichtete) hat die Diskussion um den Islam und sein barbarisches Rechtssystem weiter befeuert. Auf welt online ist gestern der Artikel “Die Angst vor der muslimischen Paralleljustiz” erschienen. Faszinierend ist vor allem auch der Kommentarbereich, der mittlerweile zwar deaktiviert ist, aber die bisher erschienenen 645 Beiträge weisen in der überwiegenden Mehrheit absolut PI-Level auf. Man darf sich schon fragen, wie unbedarft Hartloff in bezug auf den Islam und sein Rechtssystem ist, dass er eine Einbindung in die deutsche Justiz überhaupt auch nur ansatzweise in Erwägung zieht. Immerhin stellt er ja dann doch einschränkend fest, dass die Steinigungmenschenrechtswidrig sei. Der Mann traut sich was. Wie kultur-unsensibel! Wenn das mal nicht die Muslime hierzulande tödlich beleidigt. Der Zentralrat der Rechtgläubigen dürfte schon an einer verbalen Zurechtweisung arbeiten.
 

Über die weiteren Bestandteile der Scharia verliert Hartloff kein Wort. Also scheinen ihn Handabhacken, Auspeitschen, Halbierung der Frauenrechte, Polygamie, Zwangsverheiratung, Kinderheiraten, Schlagen bei Widerspenstigkeit, sexuelle Unterwerfung, Genitalverstümmelung, Ehrenmord, Minderwertigkeit von “Ungläubigen” etc nicht so sehr zu stören. Darüber wird man bestimmt noch mit der richtigen Dosis interkultureller Einfühlsamkeit reden können. Immerhin ist die Diskussion über die Scharia jetzt so richtig entfacht, und das ist auch gut so. Denn die meisten Mitbürger in diesem Land dürften aufgrund der bisherigen medialen Dauerbeschönigung des Islams kaum Bescheid wissen, was diese “Religion” im Allgemeinen und die Scharia im Detail wirklich bedeutet. Welt online berichtet über die Reaktionen, die Hartloffs bemerkenswerter Vorstoß verursachte:

 

{Flugs brach über Hartloff ein politischer und medialer Sturm los, in dem seine Äußerungen schnell als Forderung nach Scharia-Gerichten auf deutschem Boden interpretiert wurden. Hartloffs Sprecher teilte „Welt Online” mit: „Wir haben keinerlei Pläne, solche Gerichte in Rheinland-Pfalz einzuführen.“ Die Behauptung, Hartloff setze sich für die Einführung der Scharia ein, sei eine Entstellung, ebenso wie die Formulierung, er habe einen politischen „Vorstoß“ gemacht. Die Klarstellung kommt zu spät: In Deutschland ist eine Scharia-Debatte hochgekocht. So sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) „Welt Online“, sie warne davor, „von einer möglichen Paralleljustiz in Deutschland zu sprechen. Die Justiz liegt allein in den Händen des Staates und ist strikt an rechtsstaatlichen Vorgaben orientiert.“ Härter kritisierte Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) ihren Amtskollegen. Der „Welt am Sonntag“ sagte Merk, islamische Schiedsgerichte kämen „überhaupt nicht in Frage. Integration bedeutet Akzeptanz unseres Rechts, und zwar auch unseres Zivilrechts“. Merk betonte: „Wir sprechen hier nicht von sanfter Streitschlichtung, sondern von ,Friedensrichtern’, die Streitigkeiten autoritativ nach eigenen Grundsätzen entscheiden.“ Auch die Grünen reagierten skeptisch. Ingrid Hönlinger, Mitglied im Bundestag-Rechtsausschuss, sagte, sie bewerte Hartloffs Überlegung „zurückhaltend“: „Unsere Justiz muss gewährleisten, dass familienrechtliche Entscheidungen mit dem ordre public, bei dem es ja auch um verfassungsrechtliche Grundsätze geht, in Einklang stehen“}.

 

Die Scharia hat aber schon in deutsche Gerichte Einzug gehalten. Die deutsche Frau eines Iraners beispielsweise, in München lebend, durfte im Dezember 2010 islamgemäß nur ein Viertel erben, der Rest ging an die Teheraner rechtgläubige Verwandtschaft. Es werden immer wieder strafmildernde Urteile gesprochen, die die islamische Lebensweise und deren rechtliche Vorstellungen berücksichtigen. Deutschland islamisiert sich schleichend, und die breite Öffentlichkeit merkt es nicht. Wie es einem Frosch ergeht, den man in einem Topf langsam zum Kochen bringt. Tja, wenn es nicht besonders islamophile Politiker gäbe wie den Herrn Hartloff, dem es mit der Islamisierung anscheinend nicht schnell genug gehen kann – er hat die Betriebstemperatur schlagartig hochgetrieben. Wahrscheinlich sieht er die rasch wachsende muslimische Population in seinem Bundesland und denkt bereits an die nächsten Wahlen.

 

Der Kölner Juraprofessor Hilmar Krüger macht sich schon seine Gedanken, wie man die Scharia am Besten einbinden kann: {Wie Minister Hartloff hält Krüger die Einführung islamischer Schiedsinstanzen in Deutschland für „juristisch denkbar“. Krüger betont aber: „Die Schiedssprüche müssten vor Vollstreckung noch von einem deutschen Gericht abgesegnet werden.“ Angesichts des Widerstands aus der Politik dürfte es aber gar nicht zur Einführung solcher außergerichtlichen Instanzen kommen. Am Freitag äußerte sich nur der Zentralrat der Muslime in Deutschland positiv dazu. Die Debatte um eine mögliche muslimische „Paralleljustiz“ ist ohnehin redundant – es gibt sie nämlich längst in den Problemvierteln deutscher Städte wie Berlin, Bremen und Essen. Dort treten „Friedensrichter“ ohne jegliche Legitimation in allen möglichen Rechtsstreitigkeiten – auch strafrechtlichen – als Vermittler auf und höhlen den deutschen Rechtsstaat wissentlich aus: Ihre „Streitschlichtung” endet oft darin, dass Opfer und Täter vor Gericht plötzlich schweigen oder vorherige Aussagen widerrufen. Ein faires Urteil wird so zur Unmöglichkeit}.

 

Deutschland schafft sich bereits im Jahr 2012 Stück für Stück ab.Wenige warnen, wie der frühere stellvertretende ARD-Chefredakteur Joachim Wagner, den welt online zum Thema ebenfalls befragte: {Journalist und Autor Joachim Wagner, der mit „Richter ohne Gesetz“ ein Buch über die Schattenjustiz verfasst hat, glaubt, dass islamische Schiedsgerichte dieses illegale System weiter fördern könnten: „Es gibt in gewissen muslimischen Kreisen wenig bis gar keine Akzeptanz für unsere Rechtsordnung.“ Baute man eine neue Art von muslimischer Gerichtsbarkeit auf, „würde das den Prozess der Entfremdung, der mangelnden Akzeptanz fördern“. Besonders benachteiligt würden vor solchen Schiedsgerichten wohl Frauen. Wagner: „Im Koran gibt es ein Rollenverständnis von Frau und Mann, das uns völlig fremd ist – doch entsprechende Familien- und Clanstrukturen sind auch heute in Deutschland unglaublich intakt.“ Durch Schiedsgerichte, folgert Wagner, würde die Abhängigkeit vieler muslimischer Frauen von ihren Vätern, Ehemännern oder Brüdern noch weiter verfestigt}. Die Mehrheit der welt online-Leser denkt anders. Ein Blick in den Kommentarbereich zeigt, dass der gesunde Menschenverstand zumindest in Teilen unseres Volkes doch noch vorhanden ist.  Bayerisches Fernsehen: Scharia in München  {Quelle: www.pi-news.netVon Michael Stürzenberger}

 

 

Ein Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Zwei in ihrer Auswirkung unterschiedliche Rechtssysteme in einem Land zementieren die Parallelgesellschaften, nein besser ausgedrückt, die Gegengesellschaften. Gerade muslimisch-religiöse Parallelgesellschaften verachten die Lebensweise der einheimischen Bevölkerung und somit auch das Rechtssystem des sie beherbergenden Landes (soweit sie nicht davon profitieren) und stehen damit in ihrer Denkweise ohnehin außerhalb Verfassungsmäßigkeit des Landes. Wer hier Ausnahmen zulässt, hat schon verloren. Wer nicht bereit ist, sich dem deutschen Rechssystem zu unterwerfen, hat hier im Lande nichts verloren. Wehret den Anfängen. Wenn einmal diese Art der 2-Klassen-Justiz eingeführt ist, der wird sie wie Fußpilz nicht mehr los. Die Forderungen nach immer mehr Scharia werden dann nicht verstummen, im Gegenteil, man wird weitere und weitere rechtliche Rückschritte in Richtung Mittelalterjustiz fordern.  Wo sind denn da die Grenzen? Darf sich der Einwohner nunmehr das im Einzelfall  für ihn bessere Rechtssystem aussuchen? Kann ich dann für 2 Monate Muslim werden, damit ich im Einzelfall für mich das besseres und schnelleres Recht durchgesetzt bekomme? Wie steht es mit Rechtsfällen, in denen ein Muslim und ein Nichtmuslim involviert sind?

 

Werden dann muslimische Gerichte mit juristischer Hierarchie bis zum muslimischen Bundesgerichtshof, vielleicht ebenfalls, weil es so schön ist, in Karlsruhe (vielleicht noch baulich größer wie bei Moscheen gegenüber Kirchen)  eingeführt werden und in Konkurrenz treten und werden sich zwei verschiedene Arten der Rechtsliteratur hier etablieren und wer hat dann noch die juristische Verfassungshoheit?  Mit der Einführung von Teilen der Scharia vergrößern sich die Probleme und dieser Akt der vordergründigen politischen Feigheit trägt nicht zur Befriedung des Landes bei, sondern verschärft die Situation auf Dauer. Soll dann bei islamischem Ehrenmord Blutgeld gezahlt werden dürfen? Wo sind da die Grenzen? Wenn Muslime im Kleinen die Scharia bekommen, werden sie es mit  Recht nicht verstehen, dass sie sich in großen Rechtsfällen dem Gesetz der in ihren Augen minderwertigen Ungläubigen beugen sollen. Unsere Politiker sind nicht mehr bei Verstand. Wir werden von einer Horde von Irren regiert, weil sie ohne Not die bestmöglichen Errungenschaften des Rechts sorglos und nur um Wählerstimmen zu erhalten, aufzugeben bereit sind. Von Charakterstärke zeugt ein solches Verhalten nicht. Politiker der satten Nachkriegsjahre führen die Bevölkerung in ein Fass der schwächlichen juristischen Verwässerung, welches dann nur noch in einem Unrechtsstaat münden kann, den wir schon einmal hatten. Wie im Islam wird dann Unrecht zu Recht erklärt, Hauptsache der Zweck heiligt die Mittel.

 

Kein Mensch würde hier faschistisches Rechtsgut eingeführt bekommen wollen, selbst wenn es im Einzelfall dem jetzigen Recht entsprechen sollte. Da würde man schreien, dass dies das rechtsradikale Gedankengut fördere. Da die Scharia Teil einer für Nichtmuslime und sogar für muslimische Frauen umfassenden Unrechtslehre darstellt, dürfte auch die Einführung auch nur kleiner Teile dieses Rechtssystems mit gleicher Argumentation unangebracht sein, wenn die Politiker und Rechtswissenschaftlicher das ganze Unrechtssystem nicht aus den Augen verlieren wollen. Rechtssysteme, die andere ausgrenzen, dürfen und sollen, nein, müssen hierzulande unter Volltabu stehen, schon im Kleinen. Würde hier von vornherein bestimmt werden, dass derjenige, der die Scharia, auch in ihren Anfängen, angewandt bekommen will, hier als Einwohner nichts verloren hat, würden diese Fragestellungen erst nicht entstehen. Konsequenz wäre hier die gebotene politische Vorgehensweise und nicht das Herumeiern einzelner Politiker, die ihr Verantwortungsbewusstsein für die hiesige Bevölkerung am Eingang des Regierungssitzes abgegeben haben. Sie sollten einmal Schaden vom deutschen Volk abwenden, aber das ist nur noch zu einer bedeutungslosen Floskel verkommen. 

 

 

 

Deutsche Anti-Nazi-Broschüre ärgert Geert Wilders

 

Berlin/Den Haag. AF/NOS/VK/no-nazi.net/twitter: Eine kurze Broschüre der deutschen Amadeu Antonio-Stiftung sorgt derzeit für Aufregung bei der niederländischen Partei PVV und ihrem Anführer Geert Wilders. In der Publikation, die junge Internetbenutzer über Neonazi-Strategien in sozialen Netzwerken informieren will, taucht Wilders‘ Name zweimal im Zusammenhang mit islamfeindlichen Facebook-Auftritten auf. Wilders zufolge, wird damit unterstellt, dass seine Ideen den Nährboden für deutsche Neonazis bilden. Er fordert deshalb nun, dass die niederländische Regierung den deutschen Botschafter vorlädt, damit dieser zu den „skandalösen Behauptungen“ bezüglich der PVV in der Broschüre Stellung nimmt.

 

„Niederländische Regierung muss deutschen Botschafter vorladen und ihm gehörig den Kopf waschen wegen der skandalösen Unterstellungen gegenüber des PVV-Gedankenguts“, so Geert Wilders heute Morgen auf dem sozialen Netzwerk Twitter. Die PVV hat zu diesem Thema sogar eine so genannte „Kammerfrage“ gestellt, das heißt die niederländische Regierung muss sich nun mit dem Thema beschäftigen. Die Partei möchte, dass Außenminister Uri Rosenthal (VVD) sich von den Behauptungen in der deutschen Broschüre distanziert und den deutschen Botschafter vorlädt „um mit Nachdruck dagegen zu protestieren, dass Broschüren, die eine wichtige niederländische Partei und ihren Fraktionsvorsitzenden diffamieren, mit deutschen Steuergeldern bezahlt werden“.

 

Anlass der Empörung ist die deutsche Broschüre mit dem Titel „Zwischen Propaganda und Mimikry – Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken“. Sie wurde bereits Ende Januar online gestellt und ist auf der Website no-nazi.net auch als Printausgabe bestellbar. Die Broschüre, deren Erstellung auch vom Bundesministerium für Justiz unterstützt wurde, soll als Leitfaden dienen, der dabei hilft, „demokratiefeindliche Strategien früh [zu] durchschauen und Gegenargumente [zu] entwickeln, um die rechten Umtriebe zu kontern“, wie Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) es im Vorwort formuliert.

 

Geert Wilders‘ Name wird in diesem Leitfaden zweimal genannt. Das eine Mal im Zusammenhang mit der Facebook-Ankündigung eines so genannten Internationalen Islamisierungskongress in Berlin: „Auch rechtspopulistische Parteien versuchen die Sozialen Netzwerke zu nutzen, um für ihre Veranstaltungen zu werben. »Die Freiheit« bewarb eine Veranstaltung mit Geert Wilders.“ Zur Illustration wurde die Veranstaltungsankündigung, die mit einem Portraitbild des niederländischen Politikers warb, eingefügt. Das zweite Mal wird Wilders‘ Name im Kontext des weit verbreiteten Usus, dem eigenen Profilbild einen Button anzuheften, genannt: „Islamfeind/innen nutzen in den Sozialen Netzwerke gerne Buttons auf ihren Profilbildern, um ihre Überzeugungen auf den ersten Blick mit aller Welt zu teilen. So sind Buttons mit dem – unter anderem von Geert Wilders verwendeten – Logo einer durchgestrichenen Moschee verbreitet.“

 

Alles in allem also ein Sturm im Wasserglas? Während sich die niederländischen Tageszeitungen hauptsächlich auf eine nüchterne Berichterstattung beschränkten, machte die niederländische Twitter-Gemeinde sehr deutlich, was sie von Wilders‘ jüngster Aktion hält: „Austeilen kann er, aber einstecken nicht.“ „Da steht, dass Du als Sprecher aufgetreten bist vor Neonazis, die Dein Gedankengut teilen. Stimmt doch?!“ „Hey, was glaubst Du, was all die Kammerfragen kosten? Meinungsfreiheit gilt auch in anderen Ländern.“ Bei der Amadeu Antonio Stiftung reagierte man unterdessen gelassen auf Geert Wilders Äußerungen. Die Vorsitzende des Vorstandes der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, erläuterte heute Nachmittag gegenüber NiederlandeNet, dass es sich bei den Inhalten der benannten Broschüre nicht um skandalöse Unterstellungen gegenüber des PVV-Gedankenguts handele. Jedoch sei festzustellen, dass rechtsextremistische Gruppen sich immer häufiger in einschlägigen Internetforen auf die islamfeindlichen Bestandteile der Politik Wilders‘ bezögen. Diese Entwicklung könne laut Kahane als besorgniserregend bezeichnet werden.

 

UPDATE, 03.02.2012, TM: Laut einer Meldung auf der Website der niederländischen Tageszeitung de Volkskrant von gestern Abend hat es unterdessen zwischen Deutschland und den Niederlanden auf höchster Ministerialebene „direkte Kontakte“ gegeben. Der niederländische Außenminister Uri Rosenthal ließ in einem Statement wissen, dass man diese Frage mit Vertretern des deutschen Justizministeriums thematisiert habe. Zwar habe Rosenthal nicht – wie von Wilders gefordert – den deutschen Botschafter herbeizitiert, der VVD-Politiker „distanziert“ sich jedoch „nachdrücklich“ von der Deutung, welche laut ihm durch die deutsche Broschüre geweckt wird; nämlich dass sein Koalitionspartner Geert Wilders außerhalb der Grenzen von Rechtstaat und parlamentarischer Demokratie agiere. „Eine derartige Interpretation ist nicht richtig und unpassend“, so der Minister gestern Abend in einer Reaktion auf die schriftliche Anfrage von Geert Wilders. {Quelle: www.uni-muenster.de

 

 

Wilders protestiert gegen deutsche Anti-Rechts-Broschüre
 

 

BERLIN. Der niederländische Islamkritiker Geert Wilders hat mit Empörung auf eine Anti-Rechts-Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung reagiert und die Einbestellung des deutschen Botschafters in Den Haag gefordert. Die vom Bundesjustizministerium geförderte Broschüre „Zwischen Propaganda und Mimikry“ beschäftigt sich mit „Neonazi-Strategien in sozialen Netzwerken“. In einem Vorwort schreibt Bundesjustizministerien Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), rechtspopulistische bis rechtsradikale Einstellung seien Teil des Nährbodens, „auf dem sich die Zwickauer Zelle bilden und wahllos töten konnte“ und zieht so indirekt eine Verbindung zwischen als Rechtspopulisten titulierten Politikern wie Wilders und der Mordserie an neun ausländischen Kleinunternehmern und einer Polizistin.

 

Wilders will deutschem Botschafter „die Ohren waschen“:  Das Kapitel „Islamhasser/innen“ widmet sich zudem der Partei des Wilders-Freund René Stadtkewitz „Die Freiheit“, der Pro-Bewegung, sowie der Internetseite Politically Incorrect. Als Einleitung dient das Massaker des Norwegers Anders Behring Breivik, bei dem im vergangenen Sommer 77 Menschen ermordet wurden. „Sein Tatmotiv“, so die Broschüre, sei „der Haß auf eine multikulturelle Gesellschaft und den Islam“ gewesen. Bebildert ist das Kapitel unter anderem mit dem Facebook-Account der „Freiheit“, auf dem das Porträt Wilders’ zu sehen ist. Dieser kündigte laut einem Bericht von Welt Online nun an, dem deutschen Botschafter wegen der Broschüre gehörig „die Ohren waschen“ zu wollen. Der Vorsitzende der Partei für die Freiheit (PVV) kann die Einbestellung des Diplomaten fordern, da er die liberal-konservative Minderheitsregierung Hollands duldet. Leutheusser-Schnarrenberger hatte sich bereits in der Vergangenheit negativ über Wilders geäußert und ihn als „zwielichte Figur“ bezeichnet, deren Ratschläge die Integration von Muslimen behinderten. {Quelle: www.jungefreiheit.de}

 

5 Responses to “Gehört die Scharia zu Deutschland?”

  1. Steinzeit werden wir nicht tolerieren“niemals -nie

    Steinzeit werden wir nicht tolerieren“—-niemals

    Steinzeit werden wir nicht tolerieren“—-niemals

    Meine Meinung:
    Alle Muslime,
    die bereit sind, sich zu integrieren und das Grundgesetz
    sowie unser Rechtssystems anerkennen,
    sind herzlich???
    willkommen.
    Alle anderen sollen bitte dort bleiben wo sie sind oder dorthin zurückgehen.

    Und vor allem erwarte ich von der deutschen Justiz, daß sie nicht mit zweierlei

    Maß mißt und den Migranten immer wieder einen Migrantenbonus zugesteht.

    Dies erzeugt in der deutschen Bevölkerung nur Wut auf die Richer und auf die Migranten.

  2. Emanuel Says:

    Wir haben auch unsere Kultur …

  3. Helmut Zott Says:

    Allah ist angeblich nicht nur der Schöpfer aller Menschen, er hat sie auch wissen lassen wie sie leben sollen.

    Diese Willensoffenbarung, wie sie unter anderem im Koran vorliegt, ist die Grundlage eines Regel- und Gesetzeswerkes, das jedem Moslem, nach deren Meinung sogar jedem Menschen, verbindlich vorschreibt wie er sich verhalten soll.

    So jedenfalls wird es uns dargestellt: „Der Muslim ist in seinem gesamten Leben und Handeln dazu aufgerufen, sich an den Quran und die Sunna des Gesandten (saw) zu halten. Diese beiden Rechtsquellen des Islam haben oberste Priorität in den Handlungen und den Denkweisen der Muslime“ (Muslim§Recht).

    Diese Vorschriften und Verhaltensregeln haben sich bis ins 11. Jahrhundert hinein zu einem Verbund aus Religions-, Sozial-, Vertrags- und Staatsrecht verdichtet, den man Scharia nennt.

    Dazu schreibt Ayyub Axel Köhler in seinem Buch “Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung” folgendes:
    1.) Der Islam ist schließlich die Unterwerfung des Menschen unter den Willen Allahs und das Gesetz Allahs ….Das islamische Recht – Schari`a – ist ein integraler Bestandteil des Islam und ein konstituierendes Element der Gemeinschaft der Muslime (S. 17 f).
    2.) Die wesentlichen Rechtsquellen sind der Koran und die authentische Überlieferung dessen, was der Prophet Mohammed gesagt, getan und gebilligt hat…
    Der Rechtscharakter der Sunna bzw. des Hadith wird mit dem Koran erklärt, wo es u. a. heißt: „Ihr Gläubigen! Gehorcht Allah und seinem Gesandten“ (Sure 8:20). Und: „Wenn einer dem Gesandten gehorcht, gehorcht er (damit) Allah“ (Sure 4:80).
    Die Glaubensgrundsätze und das islamische Recht (Schari`a) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft (S. 25).

    Zwischen dem islamischen Recht, das sich als offenbartes Gesetz Allahs versteht, und dem deutschen Grundgesetz sowie den allgemeinen Menschenrechten, die beide säkulare Errungenschaften menschlichen Geistes darstellen, bestehen allerdings unüberbrückbare Gegensätze, da das islamische Rechtssystem auf dem Grundsatz der Verschiedenheit von Mann und Frau und von Muslimen und Nicht-Muslimen basiert. Der bekannte Altertumswissenschaftler Egon Flaig sagt dazu in einem Aufsatz kurz und bündig: „Die Scharia beinhaltet die Dhimmitude. Egal wie abgemildert die Scharia hier und dort ist: sie ist auf radikalste Weise anti-demokratisch und anti-menschenrechtlich“.

  4. Johannes Says:

    Auch das wichtigste Führungsmitglied im „Zentralrat der Rechtgläubigen“ in Deutschland (ZMD), der ehemalige deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, der promiovierte Jurist(!), Dr. Wilfried „Murad“ Hofmann, tritt für die Einführung der Scharia in Deutschland ein. Er plädiert dafür schwarz auf Weiß in seinen Büchern „Islam“, „Islam als Alternative“ und „Koran“ (erschienen bei Diederichs, München). Diese Werke könnten für den Verfassungsschutz eine wahre Fundgrube für die Absichten der Mohammedaner in Deutschland sein, aber sie werden (noch immer) nicht zur Kenntnis genommen. Hätte das vermeintlich NSU-Netzwerk derartige Schriften publiziert, wären endlich die „Beweise“ erbracht, die zu lebenslangem Freiheitsentzug führen würden.

    Als die SPD 1992 (Däubler-Gmelin) die Abberufung des Botschafters wegen der obigen von Hofmann befürworteten drastischen Strafen forderte, lehnte das sein Dienstherr Genscher ab: Auch ein Beamter könne seine Meinung frei äußern!

    Derselbe Genscher hat übrigens in Teheran schweigend dabei gesessen, als die iranischen Machthaber schon damals die Vernichtung Israels forderten!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s