kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aus Mary wurde Aischa 31. Januar 2012

Filed under: Entführung minderjähriger Koptinnen — Knecht Christi @ 21:18

Mary ist eine der Hunderten von jungen Koptinnen, die jeden Tag von den islamischen Banden im Auftrag des ägyptischen Sicherheitsdienstes und des Innenministeriums entführt werden.

Ihre Geschichte bricht jedem das Herz, egal wie hart und gefühllos er sei. Denn die Einzelheiten bekam ich von der Mutter geschildert, und sicherlich mit allen Dokumenten.

 

 

Vor fast fünf Jahren war sie 17 Jahre alt und fing an, Pharmazie zu studieren. Sie besuchte keine staatliche Schulen, sondern eine katholische Schule, wo die Schülerinnen von Nonnen betreut werden und wo es nur Englisch gesprochen wird. Am 14. Juni 2007 schrieb sie die letzte Prüfung des erstens Studienjahres (die ersten zwei Semester). Als sie die Fakultät von Ain Schams verließ, wurde sie in eine Hölle gestoßen, in der sie bis jetzt schmort. Mary wurde wie viele junge Koptinnen von Moslems entführt, damit sie aus dem Schoß Christi gerissen und zum Islam gezwungen wurde. Ihre wohlhabenden Eltern wussten, dass etwas nicht stimmte, als sich ihre Tochter verspätete, was für ihre disziplinierte Tochter total ungewöhnlich war. Sie rannten zur Polizei, die erstens wie bei allen entführten Mädchen es ablehnte, eine Entführungsanzeige erstatten zu lassen, und zweitens die Eltern in die Irre führte. Während Mary gefangengenommen war, wurden alle ihre Dokumente und Urkunden umgeändert. Sie bekam den muslimischen Namen Aischa und ohne ihr Wissen bekam sie einen neuen Personalausweis und eine Übertrittsurkunde, die von Alazhar ausgestellt wird.

 

Um ihren vermögenden Vater zu demütigen und die Christen in dieser Gegend zu erniedrigen, wurde die schöne und gebildete Mary mit einem muslimischen „Straßenverkäufer“ verheiratet, der nicht nur keine Schulbildung hat, sondern sogar ein Analphabet ist. Als ihr Vater seine Beziehung spielen lassen wollte, um seine Tochter von den Teufels Kralen zu befreien, bekam er mit dem Sicherheitsdienst zu tun. Da wurde dann mit offenen Karten gespielt. Es stellte sich heraus, dass der Ex-Innenminister Habib Eladly persönlich dahinter steckte. Keinen hat es damals interessiert, dass Mary nicht volljährig (21 Jahre gemäß dem ägyptischen Gesetz) war, dass sie nicht ohne Anwesenheit ihres Vormundes mit einem Mann verheiratet werden darf, der einen anderen Glauben hat, und dass ihr verboten wurde, ihre Eltern zu sehen, damit sie erfahren können, wie es ihr geht. Das alles zählt keineswegs, wenn eine minderjährige Koptin entführt wird. Wie alle Eltern fanden weder der Vater noch die Mutter Ruhe. Niemand wagte es, ihnen beizustehen, weil man sich mit dem Innenministerium und dem Sicherheitsdienst anlegen würde, die keine Gnade kennen. Der Vater verlor nicht nur das Interesse, sein Autohaus zu betreiben, sondern auch seine Gesundheit. Diejenige, die an die Rückkehr der armseligen Mary glaubt, ist ihre Mutter. Öfters versuchte sie, ihre Tochter in der Fakultät zu sehen, aber sie wurde von den Wachmännern zurechtgewiesen und schroff behandelt, wo sie strenge Anweisungen bekamen, jeden Kontakt zu Mary zu verbieten. Auf der anderen Seite lauerte ihr bärtiger Ehemann mit seinen bärtigen Kumpels vor der Fakultät.

 

Die Mutter wurde von dem Sicherheitsdienst zitiert, wo sie angeschrien und bedroht wurde, dass sie ins Gefängnis geworfen werde, falls sie nicht aufhört zu versuchen, ihre Tochter zu sehen, obwohl sie als Mutter nur ihr Kind sehen will, und wissen, ob es ihr etwas fehle. Die bärtige Bande bedrohte sie auch, sie mit Chemikalien zu entstellen und ihren Sohn umzubringen, damit sie jede Hoffnung aufgibt, Mary aus dieser Schlangengrube zu erretten. Zum Glück gelang es eine Koptin, Mary in der Fakultät zu treffen, und zwar auf der Toilette, damit niemand etwas mitbekommt, wo sie sogar in den Vorlesungsräumen beschattet wurde. Dadurch erfuhren die Eltern, dass Mary körperlich gut ging. Aber die Jahre sind vergangen und Mary schloss im Sommer 2011 ihr Pharmaziestudium ab, was aber bedeutet, dass diese Koptin sie nicht mehr sehen kann. Von Mary weiß man nur, dass sie jeden zweiten Tag eine neue Handynummer bekommt und ihr Handy sie nicht bei sich behalten darf. Denn sie wissen, dass Mary sich niemals an diesem Zustand gewöhnen oder den Islam akzeptieren würde. Sie will ja fliehen und irgendwo untertauchen. Aber sie denkt an ihre Eltern und ihren Bruder. Denn es wird ihr wie allen entführten Koptinnen gesagt, dass sie das Leben ihrer Familie aufs Spiel setze, wenn sie wegrennen werde. Daher gibt das entführte Opfer auf und nimmt das bittere Schicksal an, weil es ihm nichts anderes übrig bleibt. Jetzt, wo die Moslembrüder mit den anderen radikal-islamischen Parteien an der Macht gekommen sind, wird die Lage erschwert und die Hoffnung geringer, Mary zu ihrer Familie zu bringen, damit sie erstens diesen Moslem loswird, der ihr als rechtmäßiger Ehemann auferlegt wurde, und zweitens ihr Leben als junge Apothekerin zu genießen. Das wäre das Medikament für ihren geknickten Vater, der seit ihrer Entführung an chronische Depression leidet. Für ihre Mutter wäre das der Himmel auf Erden, mit ihrer Tochter auszugehen und einzukaufen, und ihre Enkelkinder großzuziehen. Viel verlangt ist das keineswegs, aber das wird vielen Eltern nicht gegönnt.

 

 

 

Alle Appelle an den Generalstaatsanwalt und Menschenrechtsorganisationen schlugen fehl. Die koptische Kirche selbst kann sich da nicht einmischen, nachdem seit Juni 2010 die Moslems Ägyptens von Innenministerium auf die Straßen geschickt wurden, um gegen die koptische Kirche in Person seiner Heiligkeit zu demonstrieren. Auslöser war der angebliche Übertritt der Koptin Kamilia Schehata (Gattin eines koptischen Priesters), was das Drama um Frau Wafaa Konstantin (auch eine Gattin eines koptischen Priesters – Dezember 2004) ins Rollen gebracht hat. Das alles wird von dem Sicherheitsdienst angefädelt, damit die Entführung der Koptinnen legalisiert wird, ohne dass die Kirche es wagt, sich einzumischen. Im Juni 2011 setzte der Sicherheitsdienst das Gerücht in die Welt, dass eine Koptin namens Abir in der Kirche des Heiligen Mina (Imbaba – Kairo) gegen ihren Willen festgehalten sei, weil sie daran gehindert werde, zum Islam überzutreten. Tausende Moslems belagerten die Kirche und gegen 19 Uhr wurde sie gestürmt und zerstört. Dasselbe geschah mit der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria in der Nähe dieser Kirche gemacht. Die Wohnungen der Kopten in der Gegend wurden verwüstet. Daher hält sich die Kirche zurück, so gut es ihr gelingt.

 

10 Responses to “Aus Mary wurde Aischa”

  1. Emanuel Says:

    Wer kann mir weiterhelfen ?

    Aus Abram wurde im 1. Buch Moses Abraham und aus seiner Gattin Sarai wurde Sarah .. Beide bekamen das Göttliche “ H “ . In der Tora lese ich gerade Gen. 18 ff ständig Sara !!! ohne das Göttliche „H“…. ?
    Weiß jemand mehr darüber … ???? Tora , von Mendelssohn, 2001 , Jüdische Verlagsanstalt …
    Hat Sara in der jüdischen Tora nicht das göttliche „H“ erhalten … ???? Bitte um Mitteilung ….

  2. Aus Mary wurde Aischa

    Der Leidlose leidet und rächt sich nicht,
    Mary wird trotz Ihrer Entführung sich nicht rächen an Gedanken ,denn Sie weiß zu gewiss,daß auch egal was Muslime mit Ihr machen werden Sie immer Gott im Herzen und Geiste tragen wird.Den Geist kann Ihr keiner rauben denn Geist Gottes.Und ihr wird Gott das reich öffnen zu Ihm.

    Die Natur erschauderte und sprach erstaunt:
    Was ist dies für ein neues Mysterium?

    Der Richter wird gerichtet und verhält sich ruhig,
    Der Unsichtbare wird geschaut und scheut sich nicht,
    Der Unfassbare wird erfasst und entrüstet sich nicht,
    Der Unmessbare wird gemessen und widerstrebt nicht,
    Der Leidlose leidet und rächt sich nicht,
    Der Unsterbliche stirbt und weigert es nicht.

    Gebet um Schutz und Einheit der Herde

    beten wir es für Mary!! bitte.

    „Meine Kinder, wann immer ihr dieses Gebet verrichtet, bewirkt ihr, dass die Stunde meines Reiches/meiner Königsherrschaft (über die Herzen der Menschen) auf Erden schneller kommt. Durch dieses Gebet wird mein Vater es bald hernieder kommen lassen: die Stunde des zweiten Pfingsten, in der mein Gebet in Erfüllung gehen wird, dass alle eins sein werden. Alle, die diese Hingabe vollziehen, werden sich sehr freuen, wenn mein Königsherrschaft anerkannt wird. Ich werde sie immer beschützen.“

    Gebet:
    Ewiger Vater, ich opfere Dir auf all‘ die Wunden, die Leiden und das kostbare Blut der heiligen Füße Deines Sohnes, unseres Herrn und Meisters, für alle deine Kinder, die in diesem furchtbaren Dickicht umherirren wie Schafe ohne Hirten. Beschütze sie vor raubgierigen Menschen, vor Wölfen in Schafspelzen und schenke ihnen Frieden, damit sie eins seien und vereint sein mögen, so, wie der Nagel die Füße meines Herrn und Erlösers Jesus Christus fest zusammenhielt. Amen.
    Kostbares Blut Jesu Christi – herrsche für immer. Amen.

    Was ist dies für ein neues Mysterium?

    Nun ist aber gerade der Kreuzestod Jesu eines der zentralen Elemente des christlichen Glaubens, ohne den auch die Perspektive der Heilung, des wiederhergestellten Lebens in der Auferstehung undenkbar wäre. Der Bischof Melito von Sardes – er lebte im 2. Jahrhundert, als auch die heidnischen Mysterien noch verbreitet waren – beschreibt dieses „neue Mysterium

    Wenn Gott sich nach Ansicht der Christen in Gestalt eines in dieser Welt absolut ohnmächtigen Menschen offenbart hat, so kann der Glaube nicht mit Gewalt verbreitet werden, sondern nur auf freier Entscheidung jedes einzelnen basieren. Der Mensch wird durch die Glaubensentscheidung zum Kind Gottes, statt nur ein ausführender Sklave des Gotteswillens zu sein: Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind (Röm 8,14-15).

    Das ist der Grund, warum gerade die Freiheit
    ein wichtiges Fundament des christlichen Glaubens ist.

    Im Gegensatz zum Christentum kennt der Islam keine universale, für alle Menschen gültige Goldene Regel. Im Koran kommt eine Goldene Regel überhaupt nicht vor. Im Gegenteil ist die Aufteilung der Menschen in Höherwertige (Muslime) und Minderwertige (Dhimmis, Ungläubige) ein klarer Verstoss gegen die Goldene Regel, die sich durch den ganzen Koran und natürlich die Scharia zieht, die sich als Recht der Ungleichbehandlung erweist.

    Auch die Hadithstelle 1,2,13 lässt sich nicht als Gegenbeweis heranziehen, denn die (saudische) Übersetzung lässt keinen Zweifel, dass diese Regel auf die eigene Glaubensgemeinschaft beschränkt ist, womit ihr gerade das wesentliche Kriterium der universellen Anwendbarkeit fehlt,
    das die Goldene Regel ausmacht.

    Die Goldene Regel würde dem Koran und der islamischen Wirklichkeit widersprechen.

  3. fartaabpaarse Says:

    Seid gegrüßt meine Brüder, wir haben auch bezüglich der Sorgen der Kopten etwas veröffentlicht:

    http://parseundparse.wordpress.com/2012/02/01/seid-ihr-muslim-geht-ihr-ins-paradies-wenn-ihr-christ-seid-dann-nach-kanada/

    Ich werde euren Beitrag auch bei uns verlinken. Mögen die Kopten die Frieden finden.

  4. […] bei Kopten: Aus Mary wurde Aischa Share this:TwitterFacebookGefällt mir:LikeEinem Blogger gefällt das post. Dieser Eintrag wurde […]

  5. Bernhardine Says:

    Warum werden viele Moslems zu faschistischen Straßenräubern und Mördern? (Ausnahmen bestätigen die Regel)

    Weil sie sich den verkommenen Räuberhauptmann Mohammed zum Vorbild nehmen, befohlen durch Koran, Hadith, Scharia, letztendlich durch den blutdürstigen Moloch Allah.

    Wenn es die Umstände erlauben und es gesetzlich oder verbal begünstigt und gefördert wird, dann werden Menschen schnell zu Monstern, siehe „3. Reich“ in Deutschland.

    Deshalb brauchen Menschen eine moralische Kontrolle, die sie sich nicht selbst geben können, sondern durch Gott, also die Heiligste Dreifaltigkeit.

    • O.I. Says:

      Bernhardine Sagt:
      1. Februar 2012 at 03:14

      Deshalb brauchen Menschen eine moralische Kontrolle, die sie sich nicht selbst geben können, sondern durch Gott, also die Heiligste Dreifaltigkeit.

      Sehr gute Frage der Feststellung :und wie werden sie die erlangen?noch bessere Frage?Bitte um Vorschlag.

    • O.I. Says:

      Die Essenz ist:
      Wenn wir anderen helfen können, dann müssen wir das tun; wenn wir anderen nicht helfen können, dann müssen wir es zumindest unterlassen, anderen Lebewesen Schaden zuzufügen. Das ist die Essenz dessen, wie man ein ethisches Leben führt.

      Wir müssen andere Menschenals Brüder und Schwestern betrachten und uns bemühen, ein Gefühl der Nähe zu empfinden. Das hat nichts mit Religion zu tun. Eine solche Sichtweise ist wirklich vonnöten. Das ganze Konzept von „wir und die anderen“ – das kann man in gewisser Hinsicht natürlich verwenden– aber die ganzen Welt muss sich als ein Teil des „Wir“ begreifen. Die Angelegenheiten unserer Nachbarn sind unsere eigenen Angelegenheiten.

      Zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten haben sich unterschiedliche Lehren entwickelt.
      Das ist ein notwendiger Prozess. Diese verschiedenen Zeiten und Orte und unterschiedlichen Lebensweisen haben sich aufgrund von unterschiedlichen Umweltbedingungen entwickelt; und weil das so war, haben sich unterschiedliche Religionen entwickelt. Für jede dieser Zeiten waren bestimmte religiöse Ideen geeignet [und wurden daher angenommen]. Weil das so ist, haben die tausend Jahre alten Religionen alle ihre eigenen Traditionen. Wir brauchen diese Bandbreite reichhaltiger Traditionen: Jede Tradition dient unterschiedlichen Menschen. EineReligion allein kann sich nicht für alle Menschen gleichermaßen eignen und allen Menschen nützlich sein.

  6. Ardašir Pârse Says:

    „Mary wird trotz Ihrer Entführung sich nicht rächen an Gedanken ,denn Sie weiß zu gewiss,daß auch egal was Muslime mit Ihr machen werden Sie immer Gott im Herzen und Geiste tragen wird.“

    Sorry, ich wuenschte sie wuerde lieber ein paar Waffen tragen.

    • AnnaMaria Says:

      Ardašir Pârse Sagt:
      1. Februar 2012 at 06:26
      „Mary wird trotz Ihrer Entführung sich nicht rächen an Gedanken ,denn Sie weiß zu gewiss,daß auch egal was Muslime mit Ihr machen werden Sie immer Gott im Herzen und Geiste tragen wird.“

      Sorry, ich wuenschte sie wuerde lieber ein paar Waffen tragen.

      ja doch,steht in der Bibel schon so,oder Ardasir..
      Waffe gegen Waffe
      Hass gegen Hass
      Sünde gegen Sünde
      Mord gegen Mord
      Rache gegen rache
      …usw,….danke

  7. Hildegard Says:

    Und ich wünschte, sie könnte trotz aller Hindernisse fliehen und mit ihrer Familie vereint leben! Wenn möglich, sogar im Ausland!!!


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