kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ohne Gott verliert sich der Mensch im Elend! 28. Januar 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:15

Richtig. Aber welcher Gott? Wir wissen, welchen Gott Herr Bischof Laun meint:

Den Dreifaltigen.

 

Ist das aber ein Grund, sich einer Religion anzubiedern, die zz. so stark zu sein scheint und zu werden scheint wie nie, um in Europa den Atheismus, den beliebigen Agnostizismu und den Kapitalismus zu bekämpfen, um dann selbst bekämpft zu werdenm um dann in einem Klima islamischer „Schutzbestimmungen“ leben zu müssen? Ist das ein Grund für die Kirchen, für das Christentum, sich in den Windschatten des Islam zu stellen, um mit ihm gemeinsam dieses Gefängnis „Menschenstadt“ niederzureißen, nur weil sie an einen Gott glaubt, von dem der Islam sagt, dass er eine abrahamitische Religion sei? Ist das der Grund, warum die bindfadendünnen und fragilen Gemeinsamkeit mit dem Islam (Gott spricht zu uns) heroisch und völlig überdemensioniert hervorgehoben werden, um krampfhaft eine künstliche, weil unechte, Gemeinschaft in einem Gott vortäuschen zu müssen, die wahrheitlich nicht im Entferntesten existiert und sich mit einigen gemeinsamen Formalien zufrieden gibt?

Ist das ein Grund auch nur zu meinen,

in dem Islam in seiner ausgrenzenden Religionslehre und Ideologie einen Verbündeten gefunden zu haben?

 

Die Ursachen des Aufbaus dieser „Menschenstatt“ ist der gewollte, beförderte und instrumentalisierte links-atheistische geprägte Abbau des Christentums seit Jahrzehnten. War das Christentum nach dem Krieg der alles verbindende Kitt der Gesellschaft, eine vereinigende Kraft, so wurde dieser Kitt durch „Menschenlehren“ linken Art ausgetrocknet, durchlöchert und ideologisch in den Schmutz gezogen. Die Meinungshoheit, die nichts anderes ist, als eine Zensur durch die Hintertür, gab den Menschen vor, was sie zu denken hatten und was nicht. Wer konservativ dachte, dachte nationalsozialistisch. Wer die christlichen Werte verteidigte, war Spießer und rückständig und letztlich nicht mehr up to date. So wurde der Mutterbegriff einseitig negativ besetzt. Welche Mutter wollte nur noch „Mutter“ sein. Hier arbeiteten Wirtschaft und Linksdenken zusammen. Die Wirtschaft brauchte Arbeitskräfte, billige Arbeitskräfte, nämlich Frauen. Und die Linken hatten nichts Besseres zu tun, als auf diesen Zug aufzuspringen. Frauen verdienen noch heute weniger als Männer. Da wird die Emma-Emanzipation wohl um ihre Früchte gebracht.

Kommt uns das nicht bekannt vor?

 

Die Wirtschaftspolitik ist eine lobbyistische Arbeitgeberpolitik, die permanent versucht ist und zulässt, dass die durch Arbeit erbrachten Leistungen bei immer niedrigerem Gehalt immer weniger wert sind. Auf diese Weise ließen sich dann auch Abtreibungen begründen mit der sozialen Indikation, da Kinder in diesem morbiden Spiel ja nur störten. Die Politik zog nach und lockerte die möderischen Abtreibungsgesetze, die das Bewusstsein der Menschen unheilvoll veränderte. Embryotötung war nicht mehr Mord, weil nach linkslastiger atheistischer Meinungsdiktatur ja nur eine Anhäufung von Zellklumpen aus dem Mutterleib entfernt wurde, nicht ein individuelles Kind, schon gar nicht ein Kind als Geschenk Gottes. Die Verlockungen des vom Menschen geschaffenen Lichts des irdischen Glücks wurden immer stärker, bis sich das Volk in eine „Spaß- und Fungesellschaft“ ohne Gott verwandelte, die alle christlichen Gebote freiwillig über Bord warf und somit die einzig wahre innere Stärke, innere Identität und innere Leuchtkraft in Christus und mit ihm die Vernunft und den gesunden Menschenverstand mit allen intuitiven Abwehrmechanismen, welcher der menschliche Geist zu bieten hat, über Bord warf. Bestenfalls flüchteten sich die Menschen in esoterische oder andere Ersatzreligionen, die nicht annähernd die Wirkung eines funktionierenden Christentums haben. Es gab nur noch Gutes und Edles. Freigabe der Pornografie, einhergehend mit Frühstaufklärung in der Schule, möglichst noch im Kindergarten, Abtreibung, Ideale der Frauengleichberechtigung, die für die Frau letztlich eine permanente Doppelbelastung und damit seelische und körperliche Auslaugungskrankheiten wie burn-out-Syndrom zur Folge hatte, sowie die Genderpolitik schwächten die natürlichen Abwehrkräfte des Geistes und der Seele. Diese ganze Entwicklung musste ausgeglichen werden durch begleitende „Heilmaßnahmen“.

 

So entwickelte sich die Sozialindustrie!

 

Die Doppelbelastung und beruflichen Stressanforderungen, aber auch die Arbeitslosigkeit forderten ihren Preis. Psychologen, Psychiater, Therapeuten mussten das erbringen, was früher die christliche Religion erbracht hatte. Je leerer der Beichtstuhl, umso voller die Therapiepraxen. Die Kirche in dieser Zeit war nicht mehr der Fels in der Brandung mit Ausnahme der Abtreibungs- und Genderfrage. Ihre Verkündigung veränderte sich und passte sich dem Zeitgeist an. Sie verkündete den verkündeten nicht historischen Jesus ohne Wunderkraft und verkündete allen das himmlische Heil, egal wie sie sich hier auf Erden benehmen. Die Hölle war nicht mehr existent, das Fegefeuer ohnehin nicht. Wir kommen, egal ob wir wie Mutter Teresa oder wie Hiler gelebt haben zum himmlischen Vater, die ernsten Worte Jesu über die Hölle wurden neu interpretiert, Besessenheiten wurden als Krankheiten entlarvt und die Heilwunder Jesu als plötzlich einsetzende Selbstheilungskräfte entlarvt. Da störte dann nur noch die Auferstehung Jesu, die dann aber auch Gegenstand religiöser Interpretation geworden ist. Der Begriff „Sünde“ wurde tunlichst vermieden. Buße passte dann auch nicht mehr ins Programm, weil die Hölle ja nicht mehr existent war und die Menschen ruhig nach links-atheistischem Mainstreamdenken leben konnten. Somit wurden Andachten nicht nur wegen des demografischen Wandels, sondern auch wegen der veränderten verkündeten Einstellung der Glaubensinhalte einfach wegrationalisiert. Der Begriff „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ wurde zwar verkündet, wurde aber nicht in die Praxis umgesetzt. Sobald nämlich eine Werktagsmesse weniger als 20 Leute zusammenbrachte, wurde sie gecancelt. Mit dieser geänderten Glaubensverkündigung schwand auch das Glaubenswissen. In der Schule wurden die Abtreibung, die Sozialfrage sowie akute Gesellschaftsfragen Inhalt des Religionsunterrichts. Glaubensinhalte wurden kaum noch vermittelt. Der Wert einer hl. Messe war nicht mehr Mittelpunkt des Lehrplans des Religionsunterrichts, noch nicht einmal seine formellen Inhalte.

 

Das alles hatte aber auch zur Folge, dass die Warner und Kritiker dieses Lebensstils in die klerikale nicht ernst zu nehmende Spießerecke gestellt wurden und neuerdings die Botschafter, die Islamkritiker das gleiche Schicksal ereilen wird, ja von linker Politik, selbst von den Kirchen allein gelassen, ihr Bloggerdasein fristen müssen, unter Pseudonymen schreiben müssen, um nicht eines nicht fernen Tages von der Polizei abgeführt zu werden, weil Islamkritik gesetzlich in nicht allzuferner Zeit verboten sein wird. Ganz links-atheistische Zensurpolitik, die noch heute wirkt. Aber vielleicht auch nicht mehr lange. Denn der Islam ist auf dem Vormarsch und wird atheistisch denkende Menschen noch schlechter behandeln als jüdische und christliche Menschen, wenn sie Rückgrat zeigen.

Da aber weder christliche Menschen und atheistisch-denkende Menschen viel Rückgrat haben,

weil sie ja kein inneres Glaubensgerüst mehr haben (weil sie es ja noch nicht einmal gelernt haben),

was dem Islam standhalten könnte,

werden sie dann massenweise zum Islam übertreten, um keine persönlichen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen

und werden dann mit den Wölfen wie schon jetzt unser Bundespräsident Wulff heulen:

Der Islam gehört zu Deutschland“.

 

Der moderne Turmbau zu Babel: Die gottlose Welt

 

4 Responses to “Ohne Gott verliert sich der Mensch im Elend!”

  1. Chris Lanz Says:

    Gott zwingt den Willen nicht, er setzt ihn in Freiheit: so daß er nichts will, als was Gott und die Freiheit selber ist. Da vermag nun der Geist nichts anderes zu wollen, als was Gott will. Das ist keine Unfreiheit an ihm, das ist seine eigenste Freiheit.“

    Nehmt die Gottheit auf in euren Willen, Und sie steigt von ihrem Weltenthron“?

    Kampf um Europas religiöse Identität

    wäre gut würden wir uns neu orientieren und zurück finden zu den Wurzeln
    Europas zurückfinden zu Gott .

    Die neuen Streitgespräche über die Problematik der Einwanderung und der mehrrassischen, mehr- und mischkulturellen Gesellschaft, über den Verlust von kulturellem Erbe und der Tradition eines Volkes sowie über die technische Entwicklung werfen bezeichnenderweise stets als eine entscheidende Frage die nach der Identität auf.

    Auch die Bedrohungen auf militärischem und wirtschaftlichem Gebiet stehen im Mittelpunkt der Identitätsdiskussion. Im Kampf gegen die universale Mischkultur muß man die nationalen europäischen Identitäten vereinigen, sie als einander ergänzend betrachten und sie nicht gegenüberstellen. Es gilt, die nationale Identität von oben (Europa) zu ergänzen und von unten (die Region) zu verankern. Mut zur Identität verficht das Modell einer heterogenen Welt homogener Völker, und nicht umgekehrt!

    Zerstörung und Erneuerung
    „Jedes Seiende ist nicht nur in seinem eigenen Sein ganz es selbst — Es begehrt nichts anderes zu sein, als was es ist, und will kein anderes sein — In jedem anderen aber kann es sich nur eigentlich repräsentieren.“

    Wenn Ihr aber diese Sache mit so großer Strenge aufnehmen wollt, dann haben wir Bauern den Entschluß gefaßt, uns von dir zu trennen und einen anderen Führer zu wählen, der uns derart führt, daß wir in Freiheit unseren Glauben zu behalten vermögen, den wir wollen.“

    Europa empört sich gegen die „Beschmutzung“ der Seele
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    Es gibt nämlich in unserer Seele eine Art natürliche — wenn ich so sagen darf Heiligkeit“

    In jedem Menschen liegen die Kräfte, sich über die Gebundenheit der Instinkte und über die Zwänge der Natur zu erheben und der freiwillige Vollstrecker des göttlichen Willens zu sein. Dieses Vorrecht ist unsere göttlichste Mitgift: den eigenen Willen frei dem seinen zu verbinden.
    „Ich gehorche nicht, sondern ich stimme ihm zu. Ich folge ihm aus eigener Überzeugung, nicht weil ich muß.“

    Europa behauptet das „Heil“ gegen den orientalischen Dualismus
    In diesem Handeln handelt nicht der Mensch; sondern Gott selbst in seinem ursprünglichen inneren Sein und Wesen ist es, der in ihm handelt und durch den der Mensch sein Werk wirket.“
    Europa wahrt die Einheit des Seins vor ihrer dualistischen Zerreißung

    Alle wenigstens, welche Religion haben“, rechtfertigt Schleiermacher die scharfe Ablehnung des allgemein als fremd empfundenen Dualismus, der das gesamte Sein zerreißt, „glauben nur an eine“. Diese Kette nämlich, beginnend mit Anaximander und Heraklit, den ionischen Denkern des vorsokratischen, vorplatonischen, vordualistischen Hellenentums, reicht bis in die Gegenwart über Eriugena und Eckhart, Nikolaus Cusanus und Giordano Bruno, Kant und Fichte, Schelling und Hegel, Goethe und Hölderlin, Teilhard de Chardin und Jaspers und unzählige andere, bei vollständiger Einhelligkeit ihres Glaubens. Für sie alle bilden das Unendliche und das Endliche eine unlösliche

    Einheit dergestalt, daß das Göttliche eine andere, tiefere Dimension bildet als das grenzenlose Universum und die Unermeßlichkeit der sinnlich-konkreten Natur, eine der sinnlichen Wahrnehmung nicht zugängliche, gleichwohl die gesamte Wahrnehmungswelt umfassende und durchdringende Wirklichkeit, das zugleich unendlich über sie Hinausliegende und dennoch in allem Wesende, der ewige und doch in allem gegenwärtige Tiefen- und Seinsgrund, der alles Seiende sein macht, in allem lebt und wirkt.

    Im Menschen erst kommt Gott zum Bewußtsein seiner selbst. In des Menschen geistigen, schöpferischen Kräften wirkt er und erzeugt er sich in immer neuen Wirklichkeiten, so daß der mit göttlichen Kräften schaffende Mensch zum Mitschöpfer Gottes wird.
    Die Gottdurchdrungenheit der Natur im Werden und Vergehen und aller ihrer Wesen von den kleinsten bis zu den Gestirnen, der blühenden Pflanzen, der Vögel und allen Getiers, ihrer lebenfördernden und zerstörenden Elemente — sie alle sind Selbstoffenbarungen Gottes, nicht ein täuschender, fahler Schein. Indem Gott sich in allem schafft, vermindert sich nicht — wie bei Platon — seine Realität, noch schwindet: — wie auch für den Neuplatonismus — ins Nichtseiende, im Gegenteil! Gott bringt sich in der Natur zu reicher, gesteigerter Wirklichkeit.

  2. Chris Lanz Says:

    Ist das ein Grund auch nur zu meinen,
    in dem Islam in seiner ausgrenzenden Religionslehre und Ideologie einen Verbündeten gefunden zu haben?

    So ist der Islam nicht durch das Christentum,

    sondern durch die es bekämpfende Aufklärung
    zum zweiten Mal nach Europa gekommen, von wo ihn der Fanatismus grausam vertrieben hatte.
    Daher sind die engsten Verbündeten des Islam [in Europa] die Linksparteien (trotz deren zionistischer Unterwanderung), und zwar insbesondere die linksextremistischen Parteien, die Grünen, Menschenrechtsbewegungen und Anti-Globalisierungs- sowie Anti-Kriegs-Gruppierungen.

    Mit rechten Bewegungen besteht dagegen aufgrund ihres kolonialistischen und faschistischen Erbes keine Gemeinsamkeit. […]

    Der Zionismus strebt stets danach, den Islam in Europa zu isolieren,

    ihn zu entstellen, seine qualitative wie quantitative Entwicklung zu verhindern

    und ihn zu

    vertreiben.

    vertreiben
    vertreiben und verbieten,..

    • Emanuel Says:

      ..lieber „no comment“ … nur Eins: Hört sich nach Zwei Chris L. an . Der „Obere“ gefällt mir besser als der „Untere“


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