kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Muslimische Erpresser erschossen zwei Kopten in Bahgoura 26. Januar 2012

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 23:45

Vereiste Blume und ihre Tränen

 

Seit der angeblichen Revolution vom 25. Januar 2011, und nachdem die Polizei untertauchte und 17,000 Häftlinge freigelassen wurden, kam es überaus häufig zu Entführungen gegen Lösegeld. Seltsamerweise sind die Entführer immer Moslems und die Opfer Christen. Komischerweise werden nur die Kopten im Süden, wo sie stark vertreten sind, erpresst und bedroht. Im vergangenen Jahr gab es einen muslimischen Ganoven namens Holako, der die Kopten in einem Dorf namens Albadraman monatelang terrorisiert, ohne dass die Polizei oder der Militärrat etwas bemerkt haben sollten, obwohl wir im Ausland sehr viele Petetionen schrieben. Das Bundesland Minya wurde auch nicht verschont, wo sehr viele Kinder und junge Koptinnen entführt wurden. Seit September wird Naag Hamadyvon den muslimischen Banden heimgesucht, welche sich freibewegen, weil sie weder von der Armee noch von der Polizei dabei gestört werden. Sie erpressen die wohlhabenden Kopten in Bahgoura, Abu Tischt und in Rahmanya, wo letzte Woche die Salafisten erst den Kopten Hausarrest verhängten, damit sie nicht zu Wahllokalen gehen konnten, und dann ihre Häuser und Läden wie üblich niedergebrannt haben.  Heute und genau gegen 17 Uhr wurden zwei Kopten von den muslimischen Erpressern erschossen, weil sie sich weigerten, Schutzgeld als Tribut bzw. Kopfsteuer für Ungläubige zu zahlen. Anscheinend hörten sie auf Bischof Kyrillos, der mehrmals auf CTV an die Kopten in Naag Hamady appellierte, den Erpressern und Entführern keinen Cent zu geben, damit sie von allein aufhören.

 

Bei den zwei erschossenen Kopten handelt es sich um Meawaad Assaad und seinen Sohn Assaad. Der muslimische Erpresser ist den Behörden wohl bekannt als Profikiller. Er heißt Ahmad Saber und diesen Namen haben wir oft bei mehreren Entführungen und Erpressungen erwähnt. Dieser muslimische Ganove schickte vier seiner Männer in einem PKW zu diesem koptischen Händler und Geschäftsmann, der sich weigerte Schutzgeld zu zahlen. Wie seine Frau und Mutter des getöteten Sohn erzählt, sagten die muslimischen Ganoven: „Komm mit, weil der Pascha (ihr Anführer) dich sprechen will, und sei nicht stur, damit du nicht alles verlierst“! Als der koptische Familienvater sie verschmähte, eröffneten sie das Feuer, wo sie ihn und seinen Sohn mit ihren Maschinengewehren durchsiebten. Das war am helllichten Tag und vor allen Passanten. Trotzdem wurde bis zu diesem Moment keinen gefasst, was die Empörung aller Kopten im Dorf auslöste, die sich vor der Polizeistation aus Protest ganz friedlich niederließen, bis die Polizei die Mörder festnimmt, was auch die Polizei aggrisiv macht.

 

Bei einem Telefonat mit einem koptischen Aktivisten vor Ort erfuhren wir, dass die Polizei gegen die Kopten mit Schlagstöcken und Tränengas vorging, weil die Familie der zwei getöteten Kopten sich weigert, die beiden rasch zu beerdigen. Denn die hochrangigen Offiziere und Armeegeneräle haben eine Heidenangst vor Morgen. Morgen ist doch Freitag! Ja, wie Sie wissen, gehen die Moslems am Freitag scharenweise zur Moschee und nach dem unseligen Freitagsgebet verlassen sie die Moscheen wie verrückte Stiere bzw. wie dürstige Vampire. Polizei und Armee befürchten die Wut der Kopten und den muslimischen Dschihad. Wenn die beiden aufeinander treffen, wäre der prall ungeheuerlich. Die Kopten lassen sich aber nicht einschüchtern und bestehen darauf, die beiden Getöteten nicht beizusetzen, bevor die Mörder inhaftiert werden, egal wozu das führen werde.  

 

 

 

 

 

 

 

Diese Informationen teilte auch seine Exzellenz Bischof Kyrillos gegenüber „Free Christian Voice“ und dem koptischen Sender CTV. Dabei sagte er, „dass dieser Ahmad Saber die koptischen Geschäftsmänner seit dem vergangenen November erpresste. Vor vier Tagen versuchte er die Familie Assaads zu erpressen, die ihn nicht beachtet hat. Heute schickte er vier seiner Bande zu dieser Familie, welche mit Maschinengewehren den Familienvater und seinen Sohn vor ihrem Geschäft erschossen. Die Behörden kennen die Bande und alle diese Verbrecher sind im Innenministerium registriert. Wir haben uns sehr oft durch Anzeigen, Hilferufe und Gespräche mit den Scheichs versucht diesen Terror gegen die Kopten zu stoppen, aber wie Sie sehen, unternimmt das Innenministerium rein gar nichts. Dasselbe tun der Militärrat und die Übergangsregierung. Nur Christus steht uns bei und auf ihn verlassen wir uns. Nur Christus kann den Getöteten und Entführten Gerechtigkeit verschaffen und ihre Familien trösten“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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