kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wann geht die Welt unter? 23. Januar 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 23:04

Wird die Welt am 21. Dezember dieses Jahres untergehen?

Das prophezeien esoterische Kreise unter Berufung auf den Maya-Kalender, der angeblich an diesem Tag enden soll. Unzählige Internetseiten, Bücher, CDs und DVDs verbreiten Untergangsstimmung.

 

Die Bibel nennt „weder Tag noch Stunde“: In der Bibel spricht Jesus Christus wiederholt vom Ende der Welt. Als Zeichen der Endzeit nennt er Kriege und Kriegsgerüchte, Hungersnöte und Erdbeben, Christenverfolgung und das Auftreten von falschen Propheten (Matthäus 5, 24,5-11). Jesus ruft seine Nachfolger daher zur Wachsamkeit auf. Zugleich warnt er davor, sich auf ein Datum festzulegen: „Von dem Tag aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“ (Mat. 24,36.42).

 

Die Maya-Indianer leben in Mittelamerika. In Tapachula, an der mexikanischen Grenze zu Guatemala, zählt seit dem 21. Dezember 2011 eine rund 2,50 Meter hohe Digitaluhr die Stunden bis zum vermeintlichen Ende der Welt. Entwarnung gibt der Ethnologe Lars Frühsorge (Hamburg) im Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (Berlin). Der Maya-Kalender prophezeie keinen Weltuntergang. Zwar sei in Europa und Nordamerika in den letzten Jahren eine Flut von esoterischen und apokalyptischen Werken entstanden, die sich direkt oder indirekt auf die Maya beriefen. Doch diene diese Kultur als „reine Projektionsfläche für westliche Theorien, die bis in die Anfänge der New-Age-Bewegung und darüber hinaus zurückreichen“. Zum Hintergrund: Die Kultur der Maya entwickelte sich in einem Gebiet, das von der Halbinsel Yukatán im heutigen Mexiko über Guatemala und Belize bis nach El Salvador und Honduras reichte. Heute leben in diesen Regionen etwa sechs Millionen Maya. Als Blütezeit ihrer Kultur, zu der auch Mathematik und Astronomie gehörten, gilt die Zeit von um 250 bis 900 nach Christus.

 

Was die Maya glaubten: In dieser Zeit entwickelten die Maya eine Reihe von Kalendern. Jeden Tag verbanden sie mit einer Gottheit, die etwa für Krieg, Handel und Reisen zuständig war. In der sogenannten „Langen Zählung“ eines der Maya-Kalender entspricht der 21. Dezember 2012 dem Beginn einer neuen Periode (in der Zählung der Maya: 13.0.0.0.0 – in etwa vergleichbar mit dem Jahrtausendwechsel in unserem Kalender). Dieses Datum bezeichne zugleich den Tag 13.0.0.0.0 aus einer früheren Zeitrechnung, an dem die Welt erschaffen worden sein soll. Frühsorge zufolge glaubten die Maya, dass die Götter dabei mehrere Versuche machten. Weil die früheren Schöpfungen unvollkommen gewesen seien, seien sie durch Naturkatastrophen vernichtet worden. Mit dem Datum 13.0.0.0.0 sei der Kalender der Maya jedoch keinesfalls zu Ende, so Frühsorge. Vielmehr seien auch Maya-Inschriften gefunden worden, die beispielsweise auf das Jahr 4772 nach Christus hinweisen. Viele der heutigen Bücher, Filme und Fernsehserien mischten Maya-Vorstellungen mit Bibelpassagen, fernöstlichen Lehren, Nostradamus und Verschwörungstheorien. Bei nicht wenigen dieser Werke handle es sich um „reine Profitgier“, so Frühsorge. Ein Grund für den großen Einfluss dieser neuen Weltuntergangstheorie könnten auch die enttäuschten Hoffnungen bezüglich eines Weltendes zur letzten Jahrtausendwende gewesen sein. Inzwischen hätten auch die Maya selbst das „Phänomen 2012“ als lukrative Einnahmequelle entdeckt, etwa durch Tourismus, Vorträge und Horoskope.

 

NASA: 2012 geschieht nichts Schlimmes: Unterdessen hat auch die US-Raumfahrtbehörde NASA einem Weltuntergang am 21. Dezember eine Absage erteilt. „Der Erde wird 2012 nichts Schlimmes passieren“, heißt es in einer Stellungnahme. Am 21. Dezember sei weder ein verheerender Meteoriteneinschlag, noch ein gigantischer Sonnensturm oder eine Umkehr der Erdrotation zu erwarten. „Genau wie unser Kalender am 31. Dezember nicht aufhört zu bestehen, tut der Maya-Kalender dies nicht am 21. Dezember 2012. Dieser Tag beendet nur eine lange Zählung des Maya-Kalenders. Anschließend beginnt – genau wie unser Kalender am 1. Januar neu startet – einfach eine weitere lange Zählung.“

 

Auch der Papst und Luther irrten: In der Geschichte der Kirche hatten sich Christen wiederholt auf ein Datum für das Weltende festgelegt. So kündigte Papst Sylvester II. (um 950-1003) den Weltuntergang für Mitternacht des 31. Dezember 999 an. Auch der Reformator Martin Luther (1483-1546) irrte: Er hatte dreimal den Untergang der Welt vorausgesagt: zunächst für das Jahr 1532, dann für 1538, schließlich für 1541. Die Zeugen Jehovas legten sich ebenfalls mehrfach auf den bevorstehenden Weltuntergang fest: Zunächst sollte er 1874, dann 1914 stattfinden. Zuletzt sorgte der US-Radioevangelist Harold Camping für Aufsehen. Nachdem er das Ende der Welt bereits für 1994 prophezeit hatte, legte er 2011 nach: Zuerst sagte er den Weltuntergang für den 21. Mai an, dann nannte er den 21. Oktober. {Quelle: www.idea.de}

 

 

 

 

Mahnung zur Wachsamkeit

 

 

An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns. Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben. Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint„.

 (Matthäus 24:32-44)

 

 

 

Zeugen Jehovas haben wiederholt versucht, dass genaue Datum des Weltunterganges vorauszusagen, doch wir wissen weder, an welchem Tag der Herr kommt geschweige denn noch zu welcher Stunde. Das ist auch gut so: Sonst würden wir uns – wie der Häscher – im letzten Augenblick bekehren oder es zumindest versuchen. Aber ist eine solche Bekehrung noch ehrlich, wenn wir – wohlwissend, wann der Herr kommt – oder geschieht sie nicht vielmehr aus Berechnung, um der Hölle zu entgehen? Damit wir uns richtig verstehen: Der Häscher am Kreuz ist gerettet: Er meinte es ja auch ehrlich. Häschergnade gibt es auch für jeden, der ehrlichen Herzens auf dem Sterbebett noch eine klare Entscheidung für Jesus als seinen ganz persönlichen Retter trifft. Aber diese Ehrlichkeit ist es, die gleichsam dazu führt, dass wir, sobald wir erkennen, dass nur Jesus zum Heil führt, diese Gnade auch annehmen. Und wenn wir dieses Heil angenommen haben, dann müssen wir wachen, weil wir der Gefahr der Sünde ausgesetzt sind und wir niemals wissen, wann unser Herr wieder kommt. Wir tun gut daran, dass Er uns im treuen Dienst antrifft.

 

Wir können jederzeit damit rechnen, denn es ist ja bei uns wie in den Zeiten Noahs: Die Menschen essen und trinken, heiraten und lassen sich heiraten. Auch unsere Moral ist dahin wie einst zu Noahs Zeiten: Ehebruch und Homosexualität gehören doch längst schon bedauerlicherweise zum guten Ton. Staatsanwälte ermitteln nicht mehr bei Bagatelldelikten. Die Gewalt auf Schulhöfen nimmt zu, und wie ich auf einer Internetseite las, hat ein Achtjähriger sich an einer Sechsjährigen sexuell vergriffen (!). Die Gewalt auf Schulhöfen hat Ausmaße erreicht wie sie früher nicht einmal in Problemgebieten unserer Großstädte zu sehen waren. An Drogen kommt man selbst schon auf Dörfern. Die Scheidungsrate ist hoch. Es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit mit Noah: Noah wurde ausgelacht von den Menschen seiner Zeit, weil er vor der Flut warnte und sich durch den Bau der Arche darauf vorbereitete: Niemand glaubte, dass eine große Flut kommen würde bis sie dann dahingerafft worden und ertranken. Auch heute wehren sich die Menschen dagegen, dass Jesus eines Tages zurückkehren wird; an die Wiederkunft des Herrn glauben die wenigsten sich christlich nennenden Theologen. Es gibt sogar Menschen, die vom Christentum zum Buddhismus oder zu anderen Religionen konvertieren, weil sie sagen, Jesus sei ja nicht wie versprochen wiedergekommen. Doch für Gott sind tausend Jahre wie ein Tag: So gesehen sind doch erst zwei Tage vergangen. Genauso überraschend wie für die Meisten die Flut kam, so wird Jesus kommen mit Macht und Herrlichkeit.

 

Wie die Männer auf dem Felde oder wie die Frauen am Webstuhl wird ein Mensch angenommen, der andere Mensch verworfen. Das ist die Scheidung derer, die an Jesus glauben von denen, die nicht an Jesus glauben.

 

An den Blättern des Feigenbaums konnten wir die Jahreszeiten erkennen:

Als sie welk worden, kam der Herbst.

Die Blätter am Baum unserer Moral verwelken auch: Wir leben im Herbst der Menschheitsgeschichte.

Jesus kommt bald und wird uns richten. Bist Du bereit?

{Quelle: www.neues-zeitalter.de – Markus Kenn}

 

7 Responses to “Wann geht die Welt unter?”

  1. saphiri Says:

    Wann geht die Welt unter?

    K…. ..Gott läßt alle in das Licht oder Fegefeuer oder Hölle-sorry seid Ihr schon verrückt nun…
    Glaubt an Euch und inneren Stimme was Gott Euch sagt!

    Angst schüren – Kohle machen
    Am Weltuntergang 2012 kräftig verdienen

    Nachwort
    Zur Beruhigung aufgebrachter Gemüter. 2012 geht die Welt nicht unter. Es wird ein Jahr wie jedes andere auch. Die Erde dreht sich weiter. Völker führen Kriege und schließen Frieden miteinander.

    Es wird gelebt, geliebt, gelacht, geheiratet und geschieden.

    Es gibt Glück und Unglück.

    Menschen werden geboren.

    Menschen sterben.

    Menschen sehnen sich nach Frieden.

    Apokalyptiker erfinden neue Themen, um die Welt zu schocken, um erneut Kasse mit der Masse zu machen.

    Doch jeder von uns spürt es immer wieder aufs Neue:

    Leben ist die einzige Quelle von Glück.

  2. In Erwartung Says:

    Ein besonders großes Problem der Zeitpunktvorhersager sehe ich darin, dass deren Anhänger Jesus nicht imminent erwarten. Angenommen, da prophezeit ein Lupos-Prophet, dass Jesus am 31. des Monats in jenem Jahr kommen wird. Dann denken die verführten Anhänger, dass eben bis dahin Jesus nicht kommen kann. Eines Tages werden viele Anhänger eines solchen Propheten erstaunt sein, dass er vorher da ist.

    • saphiri Says:

      @Emanuel Sie wären der gebore Kirchen diener um dort emsig zu helfen.,..und verkünden….Die Kirche sucht ständig…nach solchen Menschen wie Sie….bitte beitreten….

      • Emanuel Says:

        Sehr gerne liebe Saphiri ! Wenn ich nur wüsste in welche der unzähligen christlichen „Kirchen“ ich eintreten könnte, wäre ich sofort bereit. Voraussetzung ist allerdings, das die Gemeinde, die zwei Gesetze des Wortes strikt beachten und aus ihrem Inneren heraus auch lieben.
        1. Liebe Gott über alles und
        2. Liebe den Nächsten, wie aus dieser , deiner Liebe zum Herrn, wir dich selbst ….. OK? Wie heisst die Kirche, wo es das gibt ????

  3. Emanuel Says:

    … sorry .. wie dich selbst …. nicht wir dich selbst …

    PS: Babylon hat gründlich sämtliche Verständigungsmöglichkeiten der Menschen untereinander zerstört. Beispiel : Selbstliebe ! Wer versteht diesen Begriff so, wie er im biblischen Sinne gemeint ist ????

  4. Emsal May Says:

    das sollte man mit Männern machen

  5. robert spiegl Says:

    lest mal die autobiographie von rev moon – und einige auszüge aus den prinzipien der schöpfung – vielleicht gibts dann eine erleuchtung

    mit schmerzlichen grüßen

    robert von innen


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