kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Und noch ein Anschlag auf eine Kirche in Nigeria 23. Januar 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:20

Noch mehr Killer-Muslime als Täter

 

Wenn die Christen dort in Nigeria den Kreuzzug starten, dann kommen die Muslime scheinheilig wieder, und werfen jedem Christen, jedem Nichtmuslim und jedem Atheisten diesen Kreuzzug als Unrecht gegen die armen, armen muslimischen Opfer vor. Und ihre alternden weiblichen Gutmenschengeliebten heult in ihrem Rudel mit. {Die Explosionen haben zwei Kirchen in der Stadt Bauchi am Sonntag erwischt, sagten die Zeugen. Eine Kirche wurde komplett zerstört, obwohl man noch keine Berichte von Toten hat. Es heißt, dass es inzwischen 11 Tote gibt.  Trust}. Die Täter gehören nach einem 10-minütigen, gerechten Justizverfahren erschlagen! {Quelle: www.kybeline.com}

 

 

Attentatsreihe in Kano

 

Auch die katholische Kirche ist Zielscheibe
 

Abuja – Fidesdienst: „Ich versuche Bischof John Mamanza Niyiring von Kano telefonisch zu erreichen, doch die Verbindung ist unterbrochen“, so Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama von Jos in Nigeria zum Fidesdienst. Am gestrigen 20. Januar wurden in Kano im Norden Nigerias einer Reihe von Sprengstoffattentaten und bewaffneten Überfällen auf verschiedene Einrichtungen, darunter auch Polizeistationen, verübt. „Gestern Abend konnte ich mit einem Gemeindepfarrer sprechen, der ein Mobiltelefon hat. Er erklärte, dass er sich an einem versteckten Ort aufhalten müsse, da seine Pfarrei Ziel der Übergriffe sei. Doch die Informationen, die uns zur Verfügung stehen, sind nur bruchstückhaft und wurden bisher nicht offiziell bestätigt. Die Telefonleitungen sind unterbrochen und ich weiß nicht, ob ein technisches Problem dafür verantwortlich ist, oder ob es andere Gründe gibt. Die Situation ist konfus. Wir werden abwarten, wie die Regierung auf diese weitere Attentatsreihe reagiert“, so der Erzbischof von Jos.

 

Erzbischof Kaigama bekräftigt, dass viele Christen, die aus dem Staat Yobe (im Norden des Landes) fliehen, nach den jüngsten Übergriffen der Boko-Haram-Sekte in Jos Zuflucht suchen. „Da Jos eine Region ist, in der Christen in der Mehrheit leben, kommen diese Flüchtlinge oft bei Freunden und Verwandten unter“, so der Erzbischof. Erzbischof Kaigama betont in diesem Zusammenhang noch einmal: „Wir müssen über den religiösen Aspekt dieser Krise hinausblicken. Jedes Mal, wenn Christen und Muslime ermordet werden, müssen wir daran erinnern, dass es Kräfte gibt, die die Religion in ihrem eigenen Interesse manipulieren“. „Wir müssen herausfinden, wer diese Kräfte sind. Es gibt vielfältige Interessen, die sich hinter den Spannungen und der Gewalt in Nigeria verbergen. Es ist unglaublich, wie es der Boko-Haram-Sekte gelingt, die eigenen Übergriffe zunehmend besser zu koordinieren und dabei nicht nur Zivilisten sondern auch staatliche Beamte anzugreifen. Es sind sehr effizient und genau geplante Aktionen“. „Aus diesem Grund müssen wir über den ersten Eindruck hinausblicken: es gibt ein ausgeklügeltes Netzwerk, das Personen rekrutiert, diese ausbildet und mit Waffen ausrüstet, damit sie diese Art von Anschlägen verüben können“, so der Erzbischof abschließend.  {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

Ägyptische Salafiten brennen Häuser der Christen nieder

 

Kopten sollen an Wahlteilnahme gehindert werden

 

Kairo: Die Salafiten, eine gewalttätige Richtung des Islam setzen ihre antichristliche Gewalt in Ägypten fort. Sie greifen die christliche Minderheit an, um sie an der Wahlteilnahme zu hindern. In Rahmaniya-Kebly wurde ein christlicher Junge von einer Kugel getroffen, ein anderer Mann wurde im Gesicht verletzt. Die Moslemextremisten zündeten die Häuser von Christen an und zerstörten die Kirchen. Polizei und Feuerwehr griffen absichtlich verspätet ein, um den Salafiten die Möglichkeit zur Vollendung ihres Zerstörungswerks zu lassen. Am 19. Januar wurde die christliche Gemeinschaft von Rahmaniya-Kebly nahe von Nag Hammadi im Bezirk Qena in Oberägypten Ziel eines Salafitenangriffs. Die Angreifer stürmten mit dem Schlachtruf „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) die Häuser der Christen, ihre Geschäfte und die Kirche und zündeten sie an. Zwei Christen wurden schwer verletzt: ein Junge von 16 und ein Mann von 40 Jahren. Augenzeugen berichten laut Assyrian International News Agency (AINA), daß Polizei vor Ort gewesen sei, aber erst spät eingegriffen habe, um die Christen vor den Angreifern zu schützen. Auch die anrückende Feuerwehr habe ihren Einsatz außerhalb des Ortes um anderthalb Stunden verzögert. Das Haus eines Christen wurde niedergebrannt, weil die Moslems dort eine Moschee errichten wollen, obwohl es in der Gegend bereits über 300 moslemische Gebetsstätten gibt, aber nur eine einzige Kirche, obwohl 50 Prozent der Bevölkerung Christen sind.

 

Die Kopten sehen in den Angriffen eine gezielte Einschüchterungsstrategie, um die Christen von der Teilnahme an den Parlaments- und Präsidentenwahlen abzuhalten. Die koptischen Christen suchen die Zusammenarbeit mit den moderaten Teilen des Islams, die sich ebenfalls der Machtübernahme durch islamistische Kräfte widersetzen. Kein Christ in der Gegend von Rahmaniya-Kebly konnte, laut Asianews, bisher seine Stimme abgeben. „Die Salafiten wollen und werden auf diese Weise die Wahlen gewinnen“, zitiert Asianews einen Christen des Ortes. Bei einem anderen Angriff, der ebenfalls am 19. Januar stattfand, stürmten Salafiten und Moslembrüder gemeinsam die soeben fertiggestellte Kirche von Abu Makka in Bahteem in der Provinz Qaliubia. Sie teilten den Christen mit, daß ihre Kirche „illegal“ sei. „Die Kirche sei perfekt, um daraus eine Moschee oder ein Krankenhaus zu machen“, sagte ein Moslemextremist. Der Ortsbischof wollte die Kirche weihen und das erste Meßopfer zelebrieren. Aus Sicherheitsgründen wurden alle Feierlichkeiten abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Asianews /Giuseppe Nardi – Bild: Sheik Yer’Mami}

 

 

Sudan: Christenverfolgungen beginnen

 

Nachdem sich im vergangenen Jahr der vorwiegend von Christen und Anhängern der Naturreligionen bewohnte Süden des Landes nach einer Volksabstimmung vom mehrheitlich muslimischen Norden losgesagt hatte, war von Beobachtern befürchtet worden, dass es dort zu religiösen Verfolgungen und „Säuberungen“ kommen würde.

 

Die nord-sudanesische Regierung unter dem wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen mit internationalem Haftbefehl gesuchten Präsidenten Al-Bashir hatte unmittelbar nach der Separation der Südprovinzen angekündigt, in Zukunft noch stärker auf die Scharia als Quelle der alltäglichen Rechtsprechung und der gesellschaftlichen Normen zu setzen. Was dies für die im „Norden“ verbliebenen, religiösen Minderheiten bedeutet, wird in den letzten Tagen klarer. Da kamen Nachrichten aus dem Nord-Sudan über eine stärkere Kontrolle der verbliebenen Kirchen und ihrer Leiter. Nachrichten über „Listen“ von Kirchenmitgliedern, die erstellt werden sollten, „plötzlich“ auftretende Konflikte um Kirchenimmobilien und ähnliches. Als Beispiel dafür sei ein Schreiben des „Ministeriums für Leitung und religiöse Sinnstiftung“ vom 03. Januar 2012 genannt, dass die Kirchen der  Sudan Presbyterian Evangelical Church (SPEC) erhalten haben. In diesem werden den Kirchen „evangelistische Aktivitäten“ verboten und außerdem von ihnen verlangt, von allen Leitern die genauen Kontaktinformationen aufzulisten und auszuhändigen.

 

Dazu schrieb der verantwortliche Unterstaatssekretär des o. g. Ministeriums, Hamid Yousif Adam, die aufschlussreichen Worte: Wir werden Verfahren gegen Pastoren einleiten, die predigen (sic !) oder evangelistische Aktivitäten entfalten. Wir haben alles Recht, sie vor Gericht zu bringen. Rev. Yousif Matar, Generalsekretär der SPEC, sagte dazu: Dies ist eine kritische Situation vor die sich unsere Kirche im Sudan derzeit gestellt sieht. Beobachter gehen davon aus, dass durch die weitgehende Kontrolle aller kirchlichen Aktivitäten im Sudan vor allem die evangelistische Tätigkeit süd-sudanesischer Prediger unterbunden werden soll. Seit dem 09. Juli 2011, der Staatsgründung des Südsudan sollen mehr als 350.000 Menschen, vor allem Christen, vom Norden in den Süden ausgewandert sein. Die noch verbliebenen Christen im Nord-Sudan sollen, so berichten es kirchliche Leiter vor Ort, auch noch so weit unter Druck gesetzt werden, dass sie „freiwillig“ das Land verlassen. Im Vorfeld der Weihnachtsfeiern 2011 hatte es bereits massive Drohungen gegen Christen gegeben und am 23. Dezember 2011 wurden Yasir Musa von der  „Sudanese Church of Christ“ (SCOC) und zwei weitere Christen in Khartoum „aus Sicherheitsgründen“  inhaftiert. Obwohl sie nach kurzer Zeit wieder entlassen wurden, schwebt die Drohung weiterer Inhaftierungen, die ihnen gegenüber ausgesprochen wurde, weiter über den Kirchen des Sudan.

 

Ein weiterer Fall ist der des Evangelisten James Kat von der Evangelical Church of Sudan, der am 17. Januar 2012 in Khartoum verhaftet und im Polizeigewahrsam verprügelt wurde. Auf Kaution wurde er inzwischen wieder freigelassen, aber der Fall stellt natürlich eine massive Gewaltandrohung gegen die Christen im Sudan dar. Ein weiteres Blitzlicht auf die Lage im Sudan wirft der Fall Gabro Haile Selassie, der sich bislang weigert, seinen Wohnsitz auf einem illegal durch den Staat enteigneten Kirchengrundstück aufzugeben und deshalb am 16. Januar 2012 verhaftet wurde. Er wohnt auf dem Grundstück einer der zur SPEC gehörenden Kirchen und sollte bereits am 15. Januar 2012 durch die Polizei vom Gelände entfernt werden. Er weigerte sich jedoch, ohne ein offizielles Dokument über die Enteignung gesehen zu haben, diesem Drängen nachzugeben. So ist die Lage im Sudan. Einer massiven Islamisierung folgen jetzt die „legalen“ Maßnahmen gegen die verbliebenen Christen und bald, dessen dürfen wir sicher sein, werden handgreiflichere Aktionen bekannt werden. Schließlich soll der Sudan ja „christenrein“ gemacht werden. {Quellen: „assist news service“ vom 20. Januar 2012 und „compass direct news“ 18. Januar 2012}

 

 

Hacker-Krieg im Nahen Osten

 

Islamischer TV-Prediger ruft zum „Cyber-Dschihad“ auf

 

Tel Aviv/Riad/Abu Dhabi (kath.net/idea): Der Nahost-Konflikt wird nicht nur mit Waffen ausgetragen. Israelis und Araber bekämpfen sich seit einigen Wochen verstärkt über das Internet. Seit Neujahr liefern sich Hacker einen regelrechten Datenkrieg. Ein im Netz als „0xOmar“ auftretender saudischer Student hatte Anfang Januar begonnen, Kreditkarten- und Bankdaten von Israelis im Internet zu veröffentlichen. Er teilte mit, dass er über die Daten von 400.000 israelischen Bürgern verfüge. Am 16. Januar legten pro-palästinensische Netzaktivisten zeitweise die Webseiten der israelischen Fluglinie El Al, der Börse in Tel Aviv und einer israelischen Bank lahm. Einen Tag später schlug eine israelische Hackergruppe namens „Israel Defence Forces“ (IDF) zurück. Zuerst veröffentlichten sie im Internet die geheimen Kennwörter Dutzender Saudis. Nachdem die israelischen Hacker am 17. Januar die Internetseiten der Börsen von Abu Dhabi und Saudi-Arabien attackierten, rief ein einflussreicher islamischer Fernsehprediger und Geschäftsmann die Muslime zum „Cyber-Dschihad“ auf. Der Kuwaiter Imam Tarek al-Sowaidan, der den islamischen Unterhaltungssender Al-Risala leitet, schrieb in der Nacht zum 18. Januar im Kurznachrichtendienst Twitter: „Ich denke, es ist notwendig, die Kräfte der Hacker für das Projekt eines elektronischen Heiligen Krieges gegen den zionistischen Feind zu bündeln, dies ist ein aktiver und wichtiger Dschihad, für den es mit Gottes Segen reiche Belohnung geben wird.“ Die Twitter-Nachrichten des Kuwaiters werden von mehr als 240.000 Menschen gelesen. Israelische Regierung nimmt Aktionen sehr ernst: Die israelische Regierung nimmt die arabischen Attacken sehr ernst. Der stellvertretende Außenminister Danny Ayalon verglich sie mit einem „Terrorangriff“, auf den Israel entsprechend reagieren müsse. „Israel hat die Fähigkeit, gegen alle vorzugehen, die es zu schädigen versuchen“, sagte er gegenüber Pressevertretern.

 

 

Zwei Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe entführt

Entführer „sprachen Paschtun und waren gut organisiert“
 

Multan – Fidesdienst: Die Entführer der beiden Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe, die gestern in Pakistan entführt wurden, „sprachen Paschtun und kommen aus dem Norden des Landes aus der Provinz Khyber Pakhtunkhwa“, der ehemaligen North Western Province, in der viele radikalislamische Gruppen ihre Basislager haben. Der Italiener Giovanni Lo Porto und der Deutsche Bernd Johannes „wurden aus ihrem Büro verschleppt, nachdem sie mit Chloroform wehrlos gemacht worden waren. Es handelte sich um eine schnelle und gut organisierte Aktion“, so der katholische Leiter der pakistanischen „Organization for Development and Peace (ODP)“ mit Sitz in Multan, Ayub Sajid, zum Fidesdiesnt. Die Organisation für Entwicklungszusammenarbeit führt Hilfsprogramme in der Region Punjab durch und arbeitet dabei im Rahmen einer Partnerschaft auch mit der Deutschen Welthungerhilfe zusammen, insbesondere im Rahmen von Hilfsprogrammen für Flutopfer in Punjab. Die Mitarbeiter der Welthungerhilfe, so Sajid, hätten bereits in der Vergangenheit Drohungen erhalten, ihre Arbeit in der Region aber trotzdem fortgesetzt.

 

Ajub Sajid erklärt im Gespräch mit dem Fidesdienst: „Die Entführung beunruhigt uns sehr. Wir wissen, dass humanitäre Helfer, insbesondere wenn es sich um Ausländer handelt oft Opfer von Entführungen und Morden werden: denn sie werden als Stellvertreter der westlichen Kultur betrachtet. Die Region Qasim Bela ist bekannt für die turbulenten und gefährlichen Zustände. Es gibt hier verschiedene Niederlassungen des Militärs, mit denen wir als Hilfswerke zusammenarbeiten. Bei den Entführern scheint es sich um eine gut organisierte Gruppe zu handeln, wahrscheinlich Terroristen, die ihre Basis im Norden des Landes haben. Die Geiseln wurden voraussichtlich schon weit weg gebracht. Entweder wird es eine Lösegeldforderung geben oder es handelt sich um eine demonstrative Handlung, die der Regierung zeigen soll, wie stark diese Gruppen sind.“ Die beiden Nichtregierungsorganisationen halfen vor allem den Opfern der Flut der Jahre 2010 und 2011, für die bisher, wie Caritas Internationalis in einer Verlautbarung mitteilt, die dem Fidesdienst vorliegt, „nur wenige internationale Spendengelder zur Verfügung stehen“. Im September 2011 hatten die Vereinten Nationen im Rahmen eines Spendenaufrufs um Hilfen in Höhe von 357 Millionen Dollar für humanitäre Unterstützung gebeten. Trotz der verheerenden Ausmaße der Katastrophe konnten bisher nur 20% der notwendigen Hilfen gesammelt werden. 

 

 

Caritas warnt vor „höchster Gefahr für Nichtregierungsorganisationen“

 

Appell des Bischofs an die Entführer
 

Multan – Fidesdienst: „Wir stehen in engem Kontakt zur Regierung und zur Polizei und haben auch alle Kontakte der Justitia et Pax Kommission in unserer Diözese aktiviert: wir hoffen, dass wir innerhalb von zwei bis drei Tagen erste gute Nachrichten von den entführten humanitären Helfern haben werden. Unterdessen appellieren wir als Ortskirche an die Entführer mit der Bitte um Freilassung, denn es handelt sich um Personen, die armen Menschen helfen. Gleichsam beten wir für die Unversehrtheit der Entführten und vertrauen sie der göttlichen Vorsehung an“, so Bischof Andrew Francis von Multan zum Fidesdienst in einem Kommentar zur Entführung der beiden Mitarbeitern der Deutschen Welthungerhilfe (der Deutsche Bernd Johannes und der Italiener Giovanni Lo Porto), die gestern aus dem Verwaltungsdistrikt Multan verschleppt wurden.

 

Samuel Clement, geschäftsführender Sekretär der Caritasstelle in Multan, betont im Gespräch mit dem Fidesdienst: „Für uns ist diese Nachricht schockierend. Wir machen uns große Sorgen um unsere freiwilligen Helfer und die 25 Mitarbeiter der Caritas, die derzeit im Rahmen von Hilfsprogrammen für Flutopfer tätig sind. Für ausländische Nichtregierungsorganisationen besteht höchste Gefahr. Bisher waren Entführerbanden vor allem in Gegenden wie Beluchistan und der North Western Province aktiv und kaum in Punjab. Wenn humanitärer Helfer hier nicht beschützt werden, dann werden ausländische Nichtregierungsorganisationen künftig in Punjab keine Hilfsprogramme mehr durchführen. Doch da es hier immer wieder zu humanitären Katastrophen kommt, wie zum Beispiel nach den letzten Überschwemmungen, sind wir auf diese Hilfe dringend angewiesen“. 

 
 

Entführer der beiden katholischen Priester fordern Lösegeld
 

Khartum – Fidesdienst: „Die beiden katholischen Priester werden in der Nähe der Stadt Wdakona an der Grenze zwischen dem Sudan und dem Südsudan festgehalten. Wir haben die Behörden in Juaba (Südsudan) um Nichteingreifen gebeten, damit das Leben der beiden Geiseln nich gefährdet wird“, so Beobachter aus Kreisen der Erzdiözese Khartum zum Fidesdienst zum Stand der Dinge im Fall der Entführung der beiden katholischen Geistlichen, P. Joseph Makewy und P. Sylvester Mogga, die am 15. Januar aus der Fprarrei „St. Josephine Bhakhita“ in Rabak verschleppt wurden (vgl. Fidesdienst vom 18/01/2012 und 19/01/2012). „Die Entführer haben für die Freilassung der beiden Priester ein Lösegeld in Höhe von 500.000 sudanesischen Sterling gefordert. Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen“, so der Beobachter weiter. „Gestern fand eine Krisensitzung mit dem Erzbischof von Khartum, Kardinal Gabriel Zubeir Wako, statt, bei der die vorhandenen Informationen zu den Fakten geprüft wurden. Man möchte eine Lösung finden, die verhindert, dass ein Präzedenzfall geschaffen wird, der zu weiteren Entführungen von Priestern ermutigt“, so der Beobachter abschließend. In der Region fanden bereits in der Vergangenheit immer wieder Entführungen mit dem Ziel der Erpressung von Lösegeld statt.

 

9 Responses to “Und noch ein Anschlag auf eine Kirche in Nigeria”

  1. Emanuel Says:

    Hallo ! Nato ! Wo bist du ???
    Ach so, du musst die Sunniten in Syrien retten … ? Alles klar !

  2. Hamas, die den Widerstand gegen die israelische Besatzung im Internet begrüßte[…]“
    Diese Formulierung lässt darauf schließen, dass die Autorin die Meinung der Hamas teilt, dass dies 1. Widerstand gegen 2. die Besatzung sei.
    Sonst hätte sie es ja anders formuliert, oder?
    Nein, Nachhilfe im Formulieren wäre nicht angebracht, da sie sich sicher klar darüber ist, was sie so nebenbei schreibt

  3. Emanuel Says:

    Hallo ! Nato !

    Zusammenstöße in Libyen
    Gaddafi-Getreue nehmen Bani Walid ein

    In Bani Walid haben sich Milizen der neuen Regierung und Anhänger des getöteten libyschen Machthabers Gaddafi heftige Gefechte mit schweren Panzerabwehrwaffen geliefert. Mehrere Menschen starben. Der Übergangsrat hat die Kontrolle über die Wüstenstadt offenbar verloren.

    Tripolis – Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern des getöteten Machthabers Muammar al-Gaddafi und einer Miliz der neuen libyschen Regierung sind einem Anwohner zufolge in der Stadt Bani Walid mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Weitere 20 seien verletzt worden, berichtete der Mann. In anderen Berichten war von 30 Verletzten die Rede. Bei den Kämpfen seien auch schwere Panzerabwehrwaffen eingesetzt worden.

    Zu dem Zwischenfall sei es gekommen, als Anhänger des Nationalen Übergangsrates Gaddafi-Anhänger festgenommen hätten. Daraufhin hätten andere Unterstützer des früheren Machthabers Waffen eingesetzt. Dutzende Soldaten reisen nun aus Tripolis an, um die Revolutionsstreitkräfte in Bani Walid zu unterstützen.
    Nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Nachrichtenagenturen haben die Gaddafi-Getreuen die Stadt in ihre Gewalt gebracht. Einer der Informanten, ein örtlicher Beamter, befindet sich den Angaben zufolge in einem von Gaddafi-Getreuen umzingelten Militärstützpunkt der Stadt. Unter den Getöteten sei auch der Kommandeur der Regierungsbrigade. Die Gaddafi-Anhänger hatten demnach zunächst den Armeestützpunkt der früheren Rebellen angegriffen. Anschließend gelang es ihnen, die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen. Wie der Sprecher des Stadtrats von Bani Walid, Mahmud al-Werfelli, erklärte, hissten die Gaddafi-Kämpfer anschließend die grüne Flagge aus Gaddafis Regierungszeit.

    Das südwestlich von Tripolis gelegene Bani Walid galt lange als Gaddafi-Hochburg und war während des monatelangen Volksaufstandes gegen Gaddafi eine der letzten Bastionen seiner Anhänger. Wenige Tage vor dem Tod des früheren Machthabers Mitte Oktober nahmen Kämpfer des libyschen Übergangsrats die Stadt ein. Die Kämpfe vom Montag waren die schwersten in Bani Walid seit der „Befreiung“ des Landes nach acht Monaten Bürgerkrieg.

    ffr/Reuters/dapd/AFP

  4. Emanuel Says:

    seit der „Befreiung“ des Landes .. Wahnsinn .. die Wahrheit kommt als „zartes Kraut“ … ???

  5. Emanuel Says:

    DES ERSTEN BUCHES MOSE
    1. KAPITEL

    11. Und Gott sprach, es lasse die Erde hervorsprossen zartes
    Kraut; Kraut, das Samen besamt; den Fruchtbaum, der Frucht bringt,
    nach seiner Art, in der sein Same auf der Erde; und es ward so.

  6. Emanuel Says:

    9. Der dritte Zustand ist der der Buße. In diesem spricht er aus
    dem inneren Menschen fromm und demütig und bringt Gutes hervor,
    wie die Werke der Liebtätigkeit, die jedoch noch unbeseelt sind, weil
    er meint, (er tue sie) aus sich, und sie werden genannt zartes Kraut,
    dann Samenkraut, hernach Fruchtbaum.

  7. Emanuel Says:

    29. Vers 11, 12: Und Gott sprach, es lasse die Erde hervorsprossen
    zartes Kraut, Kraut, das Samen besamt, den Fruchtbaum,
    der Frucht bringt nach seiner Art, in der sein Same auf der
    Erde; und es ward so. Und die Erde brachte hervor zartes Kraut,
    Kraut, das Samen besamt nach seiner Art, und den Baum, der
    Frucht bringt, in der sein Same nach seiner Art; und Gott sah,
    daß es gut.
    29. 1. MOSE 1/11-12

    Das , liebe Brüder , ist das , was ihr „Altes Testament“ nennt und kaum wahrnehmen wollt …

  8. saphiri Says:

    Wenn Muslime in Deutschland
    betroffen wären, hätte es dann auch nichts mit Religion zu tun? Natürlich hat es in beiden Fällen mit Religion zu tun. Die Opfer solcher Taten sind nicht zufällig Christen oder zufällig Muslime.

  9. saphiri Says:

    Die Terroristen tragen ihre Botschaft im Namen. „Boko Haram“ bedeutet übersetzt in etwa „Die westliche Lehre ist Sünde“.

    Unter diesem Motto macht die radikalislamische Sekte seit Jahren Jagd auf Christen,

    Um Angriffe abzuwehren, sollten sich Muslime als „menschliche Schutzschilde“ in Kirchen aufhalten. Bisher hat diese Taktik aber nicht gefruchtet. Die Weltöffentlichkeit kann nur hoffen, dass sich die Christen Nigerias nicht dazu hinreißen lassen,

    „Böses mit Bösem zu vergelten“. Gebete der weltweiten Christenheit um Schutz und Frieden sind dringlicher denn je.


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