kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein ganz besonderer Fußballverein 23. Januar 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:58

Vom ersten Tag an: Die Bärtigen fangen gut an, Ägypten zu entwickeln!

 

Gekickt wird grundsätzlich nur in knielangen Hosen, neben Buffern und Ball gehört das Beten unbedingt zum Spiel dazu. Und das Bierchen nach Abpfiff in der Kabine ist ersatzlos gestrichen: Der SV Muslime ist ein ganz besonderer Hamburger Fußball-Verein, denn seine Spieler richten sich nach den Gesetzen des Korans. Alle sind willkommen – auch Atheisten! Aber man muss kein bekennender Moslem sein, um mit der Ummah, der Gemeinschaft, auf Torejagd zu gehen: Auch Andersgläubige und sogar Atheisten sind gern gesehen. Hauptsache, sie bringen den SV Muslime sportlich nach vorn. Denn Allahs Mannschaft steht in der Hamburger Kreisliga 4 am Tabellenende. Wir haben den SV Muslime einen Spieltag lang begleitet. Ein Amateurverein, der anfangs von den Deutschen misstrauisch beäugt wurde, den die üblichen Vorurteile trafen, er sei ein Club voll bärtiger Terroristen, Bombenleger und Umstürzler der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Fakt ist aber: Schon dreimal hat der SV Muslime in seiner Spielklasse den Fairplay-Pokal des Hamburger Fußball-Verbandes gewonnen. Ein Spieltag beim SV Muslime: Wie Allahs Kicker sich auf dem Platz und als Gastgeber präsentieren, bringt ihnen regelmäßig allerhöchstes Lob vom Gegner und dessen Fans ein. Viele sehen den SV Muslime inzwischen als leuchtendes Vorbild gegen die Auswüchse im Amateursport-Bereich. Vom gemeinsamen Gebet in einer Moschee über die Taktikbesprechung in der Kabine bis hin zum Spiel auf dem Rasen: Für das Abendjournal Spezial waren Birgit Hasselbusch und Stefan Grothoff einen Spieltag lang ganz dicht dran am SV Muslime. {Quelle: www.ndr.de}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trainerin für den Dialog der Religionen

                                                                                  

Die junge Mazedonierin Lejla Demiri bildet die ersten muslimischen Theologen in Deutschland aus.

Noch forscht die Expertin für interreligiösen Dialog in Berlin. Porträt einer Pionierin.

 

Die 36-jährige Lejla Demiri hat bereits in Großbritannien Imame unterrichtet. Foto: Thilo RückeisIm Gewimmel der Studenten vor der Mensa in der Silberlaube der FU fällt sie nicht auf. Klein und zierlich, scheint sie zu den Jüngeren unter den Studenten zu gehören. Doch die aus dem heutigen Mazedonien stammende Lejla Demiri hat ihr Doppel-Studium der muslimischen und der christlichen Theologie längst abgeschlossen. Künftig wird sie am Zentrum für Islamische Theologie in Tübingen deutsche Imame und Religionslehrer ausbilden, die Professur für Islamische Glaubenslehre hat die 36-Jährige erst kürzlich angenommen. In dieser Woche ist mit dem Tübinger Zentrum die bundesweit erste Institution dieser Art von Bundesbildungsministerin Annette Schavan eröffnet worden.

 

Zwar studieren schon seit dem Sommer die ersten 36 Studenten dort, aber die Ausbildungsstätte ist noch im Aufbau begriffen. Bisher unterrichten nur ein Professor samt Assistenten; der Gebetsraum wird erst gebaut. Insgesamt vier Zentren für Islamische Theologie sollen in Deutschland für die Ausbildung muslimischer Prediger und Religionslehrer eingerichtet werden – Lejla Demiri ist eine Pionierin. „Ich bin sehr gespannt und weiß nicht genau, was mich erwartet“, meint Demiri, die ihren Job im Sommer antreten wird. Das ist weit untertrieben, denn sie hat durchaus bereits Erfahrung mit der Ausbildung von Imamen in Westeuropa: Nach ihrer Doktorarbeit an der Universität Cambridge unterrichtete sie am Muslim College der britischen Universitätsstadt in England Imame in der Kunst des interreligiösen Dialogs. Demiri weiß, dass die Politik sich von den neuen Studienzentren wichtige Impulse für die Integration der etwa vier Millionen Muslime in Deutschland erhofft. Bisher kommen die Imame meist aus der Türkei, sprechen kein Deutsch und kennen die westeuropäische Kultur nicht gut. Aber Demiri betont, dass sie Wissenschaftlerin ist, keine Politikerin. Auf die Frage nach dem Unterschied im Umgang mit dem Islam und Muslimen zwischen Großbritannien und Deutschland, antwortet sie diplomatisch: Großbritannien habe aufgrund des Commonwealth und des langen Kontakts mit muslimischen Migranten „vielleicht mehr Erfahrung“.

 

Demiri ist in Jugoslawien aufgewachsen, wo die christlichen Religionsgemeinschaften die Mehrheit stellten. „Aber man durfte damals nicht sehr religiös sein“, stellt sie klar. Religion war Privatsache. Sie war sechs Jahre alt, als sie bei einem Privatlehrer den Koran auf Arabisch zu lesen begann. Später ging sie auf eine religiöse Schule und nahm zeitweise Koran-Unterricht bei Mustafa Ceric, dem heutigen Großmufti von Bosnien. Aber ihr Entschluss, muslimische Theologie zu studieren, hat auch mit dem Zusammenbruch Jugoslawiens zu tun. „Es war eine Übergangszeit. Wir haben alle versucht zu verstehen, wie es zu dem Krieg kommen konnte, welche Identität wir haben, wer wir sind.“ Also studierte Demiri in Istanbul Islamische Theologie. Ihre Themen suchte sie schon immer zwischen den Religionen: Die Magisterarbeit schrieb sie über die heiligen Schriften von Judentum und Christentum im Lichte des Qu’an. Danach wollte die neugierige Wissenschaftlerin und gläubige Muslimin das Christentum aus erster Hand kennenlernen und ging mit einem Stipendium des Vatikan nach Rom – wo sie drei Jahre blieb. An der Päpstlichen Gregorianischen Universität waren sie nur drei Muslime, was von den zumeist ebenfalls ausländischen christlichen Kommilitonen kaum einer bemerkte. „Ich wurde mit meinem Kopftuch oft für eine Nonne gehalten“, erinnert sich Demiri lachend. Die ersten sechs Monate hat sie tatsächlich in einem Nonnenkloster gelebt, anschließend in einem Zentrum für katholische Studenten: „Ich wollte ja nicht nur Texte studieren, sondern verstehen, wie Christen ihren Glauben leben.“

 

Kein Wunder, dass Demiri Spezialistin für den interreligiösen Dialog wurde. Ihre Doktorarbeit widmete sie einem mittelalterlichen Bibelkommentar des muslimischen Theologen Najm al-Din al-Tufi. Dass es die theologische Auseinandersetzung zwischen den Religionen bereits damals gab, „vielleicht in polemischerer Form als heute, aber sehr ernsthaft“, fasziniert sie. Die Regensburger Rede von Papst Benedict XVI., der den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam zitierte – was in der islamischen Welt für Proteste sorgte – hat sie elektrisiert. Einen Kommentar will die Wissenschaftlerin dazu dennoch nicht abgeben. Schließlich befindet sie sich mit ihrer Arbeit auf einem heiklen politischen Minenfeld. Gleichwohl gab sie den offenen Brief islamischer Gelehrter an ihre christlichen Kollegen von 2007 heraus, eine Reaktion auf die Kontroverse. Wegen ihrer jugoslawischen Herkunft und ihrem Werdegang, der sie durch mehrere westeuropäische Gesellschaften und die muslimisch geprägte Türkei führte, gehört Demiri zu den potentiellen Protagonisten eines Euro-Islams. Nach Deutschland kam die Nachwuchswissenschaftlerin auf Einladung des Berliner Wissenschaftskollegs. Zunächst für das Programm EUME (Europa im Nahen Osten & Der Nahe Osten in Europa), das in das Forum „Transregionale Studien“ integriert wurde und sich als Talentschmiede erweist. Denn auch wenn nun 20 Millionen Euro für Professoren- und Mitarbeiterstellen für die Theologie-Studiengänge zur Verfügung stehen, geeignete Kandidaten müssen erst gefunden werden.

 

Georges Khalil, der Koordinator des EUME-Programms, begrüßt die Berufung Demiris. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere langjährigen Bemühungen, die eigene Forschungsperspektive zu internationalisieren, jetzt auch auf einem so wichtigen Feld wie der Islamischen Theologie Früchte tragen“, sagt er. Im Rahmen des Forum-Programms „Zukunftsphilologie“ forscht Demiri derzeit noch über die Sicht auf andere Religionen im Osmanischen Reich. Ab dem Sommer lehrt Demiri nun in Tübingen, zunächst auf Englisch. Die polyglotte Theologin, die außerdem Türkisch, Osmanisch, Bosnisch, Mazedonisch, Arabisch und Italienisch spricht und schreibt, muss die deutsche Sprache noch lernen. Zur Rolle des Islam in Deutschland wird sie sich bald expliziter äußern können. {Quelle: www.tagesspiegel.de}

 

 Die Tänzer in Aktion: Ihr Filzhut symbolisiert den Grabstein, der schwarze Kaftan das Grab. Die weiße Bekleidung steht für das Leichentuch.

 

Islamische Mystik in Bewegung

 

Derwische tanzen bei interreligösem Gespräch

im Pfarrzentrum Unsere Liebe Frau 

 

                                                                                                         

 

FÜRTH – Tanzende Derwische werden von Nicht-Muslimen oft nicht mit einem religiösen Hintergrund in Verbindung gebracht. Dass die Derwische, auch bekannt als Sufis, aber tatsächlich große Bedeutung für die islamische Mystik besitzen, machte jetzt die Reihe „Religionen im Gespräch“ deutlich. Im Pfarrsaal von Unserer Lieben Frau am Karlsteg erlebten zahlreiche Gäste eine nahöstliche Einsicht ins Leben. Mystische Elemente gibt es nicht nur im Islam. Zum Auftakt der Veranstaltung ging es deshalb, quasi als Hinführung zum Thema, um eine ganz andere Religion: das Judentum. Larry Zweig skizzierte einige Grundgedanken zur jüdischen Mystik am Beispiel der Kabbalah. Diese seit dem 13. Jahrhundert bekannte „Überlieferung“ resümiert in der Auffassung, dass Menschen Gott mit ihren Worten nicht fassen und erklären können.

 

Suleyman Wolff-Bahn vom Mevlevi-Verein Nürnberg beschrieb dann die muslimische Mystik am Beispiel eines Flusses: Menschen haben ihm einen Namen gegeben, der in jedem durchflossenen Land wechselt, aber die Einheit nicht verliert: „Mystik ist nie Besitz, ist immer Bewegung.“ Im Laufe des Vortrags erfuhren die Zuhörer, dass der Name „Derwisch“ den Angehörigen einer religiösen Ordensgemeinschaft bezeichnet, die für ihre Bescheidenheit und Disziplin bekannt ist. Der ekstatisch anmutende Tanz, für den Derwische bekannt sind, ist eine Methode, um in der äußerlichen Bewegung innere Ruhe zu finden. Die Fläche, auf der dieser Trancetanz stattfindet, heißt Seman. Im Pfarrsaal war sie durch ein großes Vieleck markiert, an dessen Grenze sich die acht schwarzgekleideten Derwische — darunter auch Frauen — versammelten. Begleitet vom eigentümlichen Flötenspiel einer Musikergruppe legten die Teilnehmer ihren schwarzen Kaftan ab und begannen den Meditationstanz. Im Raum breitete sich eine Atmosphäre aus, wie sie einem religiösen Akt zu eigen ist. Nahezu eine Stunde waren Aktive und Zuschauer vom Geschehen gefesselt, bei dem es darauf ankommt, die „senkrechte Achse“ nicht zu verlassen. Nach dem Tanz kam auch der Fürther Imam Hikmet Ataf zu Wort mit dem Gebet „Allah ist groß…“. Durch das fremdsprachliche Geschehen — alle Gebete wurden in Arabisch gesprochen — führte Aydin Kaval. Im Schlusswort erinnerte der Hausherr, Pfarrer Andreas Eckler, an die Mystik des Christentums: „Sie ist teilweise verloren gegangen, aber wir sollten sie wieder beleben.“ {Quelle: www.nordbayern.de}

 

 

5 Responses to “Ein ganz besonderer Fußballverein”

  1. saphiri Says:

    Der Ausdruck Derwisch bezeichnet vor allem in den europäischen Sprachen einen Sufi, einen Angehörigen einer muslimischen asketisch-religiösen Ordensgemeinschaft (tariqa), die im Allgemeinen für ihre Bescheidenheit und Disziplin bekannt ist.

    Derwische praktizieren den Sufismus und gelten als Quelle der Klugheit, der Heilkunst, der Poesie, der Erleuchtung und der Weisheit. Zum Beispiel wurde Nasreddin (Mulla Nasrudin, Hodscha Nasreddin) zu einer Legende im Orient und Indien (nicht nur für Muslime).

    Die Bezeichnung kommt aus dem persischen Wort Darvish

    (‏درویش‎ darwīsch), das normalerweise einen asketischen Mönch bezeichnet. Dieses letzte Wort wird auch verwendet, um eine unerschütterliche oder asketische Wendung darwaishanathabiyath auszudrücken (wie in Urdu ein asketischer Charakterzug); das heißt, eine Haltung, die materiellem Besitz und dergleichen gegenüber gleichgültig ist

    Religiöse Praxis
    Tanzender Derwisch im Sudan, Februar 2005
    Drehende Derwische des Mevlevi-Ordens in Istanbul, April 2006Zahlreiche Derwische legen das Armutsgelübde ab und leben in mönchisch zurückgezogener Askese. Einige wählen die Existenz als Bettler, andere sind berufstätig; ägyptische Qadiriten – in der Türkei Kadiri genannt – sind z. B. Fischer.

    Die Sanussiya in Nordafrika wiederum sind

    in ihrem Glauben vergleichsweise orthodox.
    Andere Orden und Untergruppen singen Koranverse, trommeln oder tanzen intensiv, gemäß ihren jeweiligen Traditionen. Einige praktizieren die stille Meditation (z. B. Naqschbandi), wie die meisten Sufiorden in Südasien, manche sind vom Chishti-Orden beeinflusst. Jede Vereinigung hat ein eigenes Ordensgewand und besondere Methoden der Aufnahme und der Initiation, einige von ihnen mit strenger Observanz.

    Die drehenden Derwische sind besonders in der Türkei zu einer touristischen Attraktion geworden, der Heimat des Mevlevi-Ordens aus Konya. Heute werden ihre Sema-Zeremonien allein zu diesem Zweck veranstaltet, seit Mustafa Kemâl Pascha (genannt Atatürk), der Gründer der Türkischen Republik, die Rituale der Mevlevi-Derwische mit dem Gesetz Nr. 677 verbieten ließ. Seit 1954 darf der Sema anlässlich des Jahrestages von Rumis Tod am 17. Dezember wieder vollzogen werden, allerdings nicht im Mutterhaus der Tariqa, sondern in einer Sporthalle

    http://de.wikipedia.org/wiki/Derwisch

  2. Emanuel Says:

    Die Verwirrung nimmt zu unter den Bewohnern dieser Erde … und sie wird noch weiter zunehmen.
    Die Verwirrung wird jeden erfassen
    und der Schöpfer wird diese Erde dann so gestalten,
    wie ER es in Seinem Plan vorgesehen hat ….

  3. saphiri Says:

    @Emanuel

    Die Verwirrung nimmt zu unter den Bewohnern dieser Erde

    Sie stellen fest, daß auf den ersten Blick kein Konzept hinter den Kriegen ersichtlich ist, da die einen wegen ihres Glaubens kämpfen, die anderen wegen ihrer Hautfarbe. Es gibt welche, die mit der Größe ihres Landes nicht zufrieden sind, andere kämpfen ums Überleben, da sie nichts zu essen haben. Manche haben nur das Geld im Sinn, aber insgesamt geht es jedem zuerst einmal um sieh selbst. Sie merken, daß dieser Planet noch gar nicht reif für die Informationen und die Technologie ist, die Sie anzubieten haben. Egal in welchem Land Sie niedergehen würden, man würde Ihre Geschenke ganz bestimmt nicht zum Wohle der gesamten Erdenbewohner benutzen, sondern wieder nur für die eigensüchtigen Interessen der entsprechenden Führer des Landes.

    Womöglich werden Sie an ihren Heimatplaneten zurückdenken und an die Zeit, als Ihr Planet auch noch Kriege hatte. Da das jedoch seit ein paar tausend Jahren überstanden ist und Sie dieses Szenario nicht noch einmal miterleben möchten und dazu noch feststellen müssen, daß ein paar »Missiles« in Richtung Ihres Raumschiffes abgefeuert wurden, kommen Sie sehr schnell zu der Entscheidung, doch lieber einen anderen Planeten zu besuchen.

    Haben auch Sie sieh schon einmal die Frage gestellt, warum die Menschen immer wieder Kriege gegeneinander führen? –

    Der Schweizer Gelehrte Jean-Jacques Babel stellte fest, daß die Menschheit in den letzten 5,600 Jahren rund 14.500 Kriege mit dreieinhalb Milliarden Toten aufzuweisen bat. Das ist die Hälfte der jetzigen Weltbevölkerung. Man registrierte beispielsweise allein im Jahre 1991 52 Kriege bzw. kriegsähnliche Krisenherde auf unserer Erde. Das bedeutet, daß sich in eben diesem Jahr, nach inzwischen unzählbaren kriegerischen Auseinandersetzungen auf diesem Planeten, darunter zwei Weltkriege in nur einem Jahrhundert, 104 gegnerische Ideologien gegenüberstehen, deren Anliegen offensichtlich schwerwiegend genug sind, das Morden von weiteren Millionen Menschen zu rechtfertigen.

    Welchem Zweck könnte denn der Krieg unter den Menschen dienen? Über das Thema des Krieges haben sieh neben Friedensorganisationen auch Philosophen schon jahrhundertelang die Köpfe zerbrochen und herausgefunden, daß sich fast alle Geschöpfe der Erde zwecks Nahrung und Territorium von Zeit zu Zeit gegenseitig bekämpfen. Man kann jedoch das aggressive Verhalten der Tiere untereinander nicht direkt auf den Menschen übertragen, da beim Menschen zumindest Intelligenz, Bewußtsein und Ethik hinzukommen. Man bedenke den Unterschied, ob zwei Raubtiere um ein Beutetier kämpfen oder die Waffenmultis vom Waffenverkauf und damit vom permanenten Krieg leben.

    In Ex-Jugoslawien haben beispielsweise mehrere Völker jahrzehntelang friedlich zusammengelebt, um sieh jetzt gegenseitig abzuschlachten. Was bringt diese Menschen dazu, daß ihre Brüder, die im gleichen Dorf gelebt haben, die gleiche Sprache sprechen, gleich aussehen, die gleiche Kleidung tragen, sich genauso lieben und freuen, genauso lachen und weinen wie die anderen, plötzlich zu den erbittertsten Feinden werden, daß sie deren Kinder schlachten, deren Frauen und Mütter vergewaltigen, die Männer in Konzentrationslager stecken…

    Kennen wir das denn nicht schon irgendwo her ?

    Sind es denn wirklich ideologische Gründe der einzelnen Gruppierungen, die zu diesem Krieg geführt haben oder steht möglicherweise auch hier noch jemand ganz anderes hinter den Kulissen?

    Wer könnte denn die dritte Partei sein?

    Woher kommen denn die Feindbilder, die wir durch die Religionen, die Schulbücher und Massenmedien eingepflanzt bekommen?

    Welche Ziele haben die Menschen, die Feindbilder erzeugen und uns diese ständig suggerieren?

    Wer könnte denn von aufkommendem Haß und der Degeneration der Menschheit am meisten profitieren?

    Möglicherweise sind es Satan, Lucifer, Ariman, Baphomet oder andere, nicht »greifbare« Wesenheiten, denen man gerne die Schuld übertragen würde? Vielleicht

    http://www.vho.org/D/Geheim1/vorwort.htm

    • Emanuel Says:

      „Sie sprechen mir aus der Seele“, wie wir früher zu sagen pflegten. Liebe Saphiri, vielleicht noch eins dazu:
      (falls der werte Knecht es gestattet)

      In den letzten Jahren habe ich die Stufen der Schöpfung gelernt: 1. Unbelebt = Stein, 2. belebt, unterteilt in Pflanze und Tier ! Also drei Stufen. Innerhalb der Stufe „Tier“ befinden wir Menschen uns auf der obersten Stufe .. und bringen durch unser unangepasstes Verhalten, diese Stufe „Tier“ aus dem ansonsten gut funktionierendem Gleichgewicht. Die Stufe Tier ist der Schöpfung angepasst ! Aber ohne uns! Wir sind als die 4. Stufe vom Schöpfer erschaffen, die Stufe „Mensch“ heißt ! Diese Stufe, liebe Saphiri, müssen wir erreichen. Das ist der Plan des Schöpfers. Wir befinden uns aber noch nicht in dieser Stufe. Er schuf uns nach Seinem Bilde … Dort müssen wir hin .. aber ich bin wie ein unwissendes Kind …


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