kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bischöfe in Ketten und europäische Bischöfe 21. Januar 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 14:42

 

Es soll kein Beistand für den verehrten Herrn Cajus Pupus sein, der felsenfest an Christus glaubt und seine berechtigten Schwierigkeiten mit dem Bodenpersonal unseres Erlösers hat. Bevor ich zum Punkt komme, muss ich vorher daran erinnern, dass Päpste, Kardinäle, Bischöfe, Priester und geweihte Diakone keine unfehlbaren Menschen sind. Sie sind auch Sünder wie jeder von uns. Jeder von ihnen begeht Fehler und wird vom Bösen versucht. Daher muss jeder Christ vor den Augen halten, dass er Jesus Christus nachfolgt und an ihn als Heiland glaubt. Die Kirche ist nicht der Papst, Kardinal, Bischof oder Priester. Sie besteht aus der Gemeinschaft der Gläubigen, welche der Körper unseres Herrn und Gott darstellen. Kein Christ soll Anstoß an dem Verhalten oder den Aussagen eines von den Männern nehmen, die ein Priesteramt bekleiden. Sie haben wie jeder Ziele, Träume, Ehrgeiz und Wünsche, welche manchmal aus den Fugen geraten. Erinnern wir uns an die Häretiker? Manche von ihnen waren Patriarchen und Bischöfe. Den Biographien der koptischen Heiligen entnimmt man, wie der Böse alles versuchte, sie zum Fall zu bringen. Manche hielten nicht stand. Manche brachten andere durch ihren Fall vom christlichen Glauben, die Anstoß nahmen und Gott die Schuld gaben. Vergessen wir etwa, dass der Fürst dieser Welt der Böse ist? Lasst uns nur Christus nachfolgen und uns an seine Gebote halten. Neigen wir ihm die Ohren? Lesen wir sein lebenspendendes Wort?

 

Wir sagten manchmal:Selbst wenn seine Heiligkeit Papst Schenuda höchstpersönlich zum Islam übertreten würde, ist das für mich weder Anstoß noch Anlass, an Christus zu zweifeln“! Denn als die Araber zu uns im 7. Jahrhundert kamen, war Ägypten ein koptisches Land. Die Moslems peinigten die Kopten mit Kopfstuer und allerlei Arten der Demütigungen. Sie sammelten 24 Millionen Goldmünzen von den männlichen Kopten über 18 Jahren. Das heißt ja, dass die Kopten – ohne Greise, Frauen und Kinder – satte 12 Millionen waren. Das sind nicht meine Erfindung, sondern die Fakten der islamischen Historiker. Wie wurde dann Ägypten zu einem islamischen Land geworden? Die Kopten sind eben auch Menschen! Viele konnten das islamische Ultimatum nicht aushalten: Islam, Kopfsteuer oder Krieg! Viele konnten die Demütigungen durch den unseligen Pakt des Kalifen Omar Ibn Alkhattab nicht ertragen. Wenn man kein Geld hat und sein Glaube nicht stark genug ist, damit er sein Leben für seinen christlichen Glauben lässt, tretet man zum Islam über. Daher sagen wir heute: „Ich bin der Sohn bzw. die Tochter meiner reichen koptischen Vorfahren, die Kopfsteuer zahlten. Die jetzigen muslimischen Ägypter sind die Kinder der armen und glaubensschwachen Kopten“!

 

Viele Kopten nehmen manchmal Anstoß an den Aussagen unseres Oberhaupts oder unserer Metropoliten und Bischöfe. Dasselbe geschieht aber auch in allen islamischen Ländern. Man hört, liest und sieht, wie unsere Hirten den Islam loben und ihn als friedlich beschreiben. Sie trauen sich keinesfalls, die überaus hässliche Seite dieser anarchistischen Ideologie mit einem Satz zu erwähnen. Nicht nur in Ägypten ist das der Fall, sondern in allen islamischen Ländern oder wo der Islam die 30%-Quotte überschritt. Und damit habe ich als verfolgter Christ ehrlich gesagt kein Problem. Denn diese Hirten sitzen – wie wir Kopten sagen – mit den Löwen in der tiefen Grube. Wenn irgend ein Hirte sich traut, den Islam zu kritisieren oder auf die Herabwürdigung des Christentums durch die renommiertesten Scheichs und Gelehrten der islamischen Welt zu antworten, steht Ägypten und die restlichen islamischen Länder von Marokko bis Pakistan und Tschetschenien Kopf. Jeder Hirte beißt die Zähne zusammen und denkt an seine Schäfchen, die dadurch abgeschlachtet werden könnten, wo sie sowieso jeden Tag abgeschlachtet werden. Sie wollen den islamischen Mob von den Kirchen fernhalten, der sowieso irgendein Gerücht erfindet, um eine Kirche zu belagern und um ihre Errichtung oder Restaurierung zu verhindern. Und in der tiefen Löwengrube werden verfolgte Christen allein gelassen! Von den europäischen Kardinälen und Bischöfe bekommen sie nur „WORTE“!

 

Auf diese Worte der Verurteilung können die verfolgten Christen in 52 islamischen Ländern getrost verzichten.

 

Jedoch muss man sagen, dass die verfolgten Christen in Ägypten, dem Sudan, dem Irak, Syrien, Pakistan, Nigeria, Kosovo und Bosnien unheimlich viel stärker und lebendiger als die gemütlichen Christen Europas, Amerikas, Kanadas und Australien. Den Christen geht es blendend. Es fehlt ihnen an nichts. Der Kirche geht es finanziell super und die Hirten gleichen den Beamten mit Sprechstunden. Diese Gemütlichkeit und dieser Wohlstand ließ die Kirche ermatten, sodass die Hirten anstatt von Tür zu Tür zu gehen, wie zum Beispiel in Ägypten und dem Irak, in den Urlaub fahren und Papierkram erledigen. Sie hasten von einem Termin zum anderen und der Christ kommt dann zu kurz, und somit vernachlässigt jeder, Hirte und Volk, die geistige Nahrung. Jeder denkt: „Warum soll ich zu Gott schreien? Ich habe doch alles! Mir fehlt nichts“! Und das war die beste Waffe für den Feind des Guten (Satan), die Christen Stück für Stück in die Ungläubigkeit zu stürzten.

 

Womit ich keineswegs einverstanden bin, ist das Verhalten der meisten Hirten der in Freiheit lebenden Kirche. Warum loben sie den Islam? Warum führen sie einen sinnlosen Dialog mit den Moslems, die Christus für einen Propheten halten, seinen Kreuzigung und Auferstehung vehement ablehnen und die Heilige Schrift für verfälscht halten? Was will ein Christ mit solchen Menschen diskutieren? Mit ihnen werden wir ungläubige Christen, die anhand der unzähligen Koranverse getötet werden müssen, niemals auf einem grünen Zweig kommen! Und dann fragt man: „Warum tun diese Hirten so was? Die Hirten in den islamischen Ländern sind durch den islamischen Terror entschuldigt. Aber wovor haben diese Hirten im Westen Angst“? Die Antwort kennt jeder, der kein Gutmensch ist. Ohne die berechtigte Kritik zu vertiefen, appelliere ich an jeden Christen – Katholiken und Protestanten – und bitte sie vom Herzen: „Treten Sie aus der Kirche aus … Gehen Sie in die Kirchen und sorgen Sie dafür, dass nicht nur ältere Menschen die Heilige Messe besuchen, sondern wie sowohl in Ägypten als auch in Polen junge Menschen den Weg zu Kirche finden und Christus aus Überzeugung ihr Leben widmen. Nehmen Sie keinen Anstoß an einem Kardinal oder Bischof, der sich daneben benehme. Er ist nicht unser Vorbild. Nur Christus ist unser Vorbild, der sein Kostbares Blut für uns am Heiligen Kreuz vergoss, um uns zu erlösen und den Preis unserer Sünde zu zahlen. Nur ihm folgen wir nach. Dafür üben wir Kritik an alles, was Unkraut ist.

 

7 Responses to “Bischöfe in Ketten und europäische Bischöfe”

  1. Saphiri Says:

    Jedoch muss man sagen, dass die verfolgten Christen in Ägypten, dem Sudan, dem Irak, Syrien, Pakistan, Nigeria, Kosovo und Bosnien unheimlich viel stärker und lebendiger als die gemütlichen Christen Europas, Amerikas, Kanadas und Australien.

    Gott tut Wunder, auch heute. Lassen wir uns nicht von Angst lähmen. Setzen wir „an die Stelle der Angst vor dem verschleierten Fatum den Gedanken an die alles irdische Geschehen zu ihren Zielen hinlenkende göttliche Vorsehung“. Hören wir, was Jesus uns zuruft: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.“ (Lk 12,32)

    Christen leben also unter der Herrschaft Satans, das heißt, sie sind immer unter Druck. Wenn der Innendruck des Guten nachlässt, strömt das Böse ein, ins Herz des Einzelnen und in die Kirche. Immer müssen Christen ackern, damit der Feind nicht kommt und so viel Unkraut streut, dass nichts mehr wachsen kann. Dabei hat es eine besondere Bewandtnis mit dem Ackern: Der Acker ist das eigene Herz, und nur, wenn dort die Perle vergraben ist, kann der Christ das ihn umgebende Land fruchtbar machen.

    Das taten die frühen Christen. Sie waren entzündet von der Frohen Botschaft, dass sie Kinder Gottes und Erben des Reiches geworden waren durch die Taufe und den Glauben an Jesus Christus, den einzigen Sohn Gottes. Lieber opferten sie ihr irdisches Leben, als das ewige Leben aufs Spiel zu setzen. Mit dieser Haltung wurden sie, was sie nie angestrebt hatten, Erben des Römischen Reiches

    fünf Ursachen für den Siegeszug des Christentums an: Die frühen Christen glaubten an das ewige Leben, sie waren unbeugsam und eifrig, sie wirkten Wunder, sie bewahrten Einheit und sie besaßen eine reine und strenge Moral

    +++++++++
    Heute
    sind wir
    im umgekehrten Prozess:
    Das Kreuz wird bekämpft und von ungerechten Richtern (zunächst) aus Schulzimmern verbannt, der Glaube an das ewige Leben ertrinkt im Materialismus; die Kirche beugt sich vor dem Geist der Welt; Wunder gelten als Märchen; die Spaltungen reichen bis in die Zellen, und eine reine und strenge Moral gilt als „diskriminierend“ und „menschenfeindlich“.

    Für Glaube, Unbeugsamkeit, Eifer, Einigkeit und Reinheit kämpfen die Päpste und mit ihnen Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien, welche die Perle gefunden haben. Die meisten, die das tun, sind in der Kirche in der Minderheit, werden ausgegrenzt, nicht selten gemobbt, verleumdet und in ihren menschlichen Wirkungsmöglichkeiten beschnitten.

    Alle, die der Bibel und dem Papst treu sind, in welchem Stand auch immer, haben Leidensgeschichten zu erzählen. Konvertiten, wie ich eine bin, haben Opfer gebracht, um katholisch zu werden, und erleben nun mit Schmerz, dass sich die Kirche in einem Prozess der „Selbstsäkularisation“ (Benedikt XVI.) befindet, in dem die Konturen des Heiligen verwischt werden. Ist es nicht die Kernaufgabe der Kirche, dem Heiligen in der Welt einen Ort zu geben und den Gläubigen den Weg zum ewigen Heil zu weisen

    • Saphir Says:

      Interessiert Ihr Euch überhaupt für das, was Christen tagtäglich in islamischen Staaten durchleiden müssen? Ihr predigt Religionsfreiheit, spricht aber mit keinem Wort von dem mit Abstand größten Verbrechen in der Welt, nämlich der Christenverfolgung in islamischen Staaten?!

      Und ihr redet von einem zweiten Holocoust in Deutschland gegen die Moslems?
      Lügner und Heuchler haben vor dem jüngsten Gericht schlechte Karten!

  2. Hildegard Says:

    An Saphiri, ich stimme Ihnen voll zu. Wir dürfen bei all den Situationen und Problemen nicht übersehen, dass ein großer globaler Reinigungsprozess stattfindet; eine sehr tiefgreifende Glaubensprüfung. Gott lässt dies gerade deshalb zu – so meine ich – um den Weizen vom Spreu zu trennen. Übergeben wir Gott ganz unsere Herzen und unser Leben. Ich bin sicher, er wird daraus guten Weizen machen. Vergessen wir nicht, dass Jesus Christus bereits am Kreuz den Bösen besiegt hat. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und jeder Einzelne, ob Papst, Bischof, Priester, oder Laie oder sonst welche gläubigen Christen, sind gerufen Christus nachzufolgen, wenn sie SEIN Reich, SEINE Gemeinschaft in aller Ewigkeit haben wollen. Also, nicht wir gehen Jesus voraus, sondern ER uns. Wir sollen hinter ihm hergehen und so auf dem sicheren Weg zum Licht und zur Seligkeit bleiben. Beten wir um Standhaftigkeit und Treue, dass wir bei dem Sieger Jesus bleiben. Halten wir täglich innige Gemeinschaft mit IHM durch Gebet, Schriftlesung und guter Werke. Gott ist treu. SEIN Name bedeutet auch TREU und WAHR. Er wird uns zu allem die Kraft geben. Niemals wird er uns verlassen. Wenn Gott auch in eine Prüfung hineinführt, ER führt auch wieder ins Freie hinaus.
    Ich kenne genügend tiefgläubige Christen, gerade auch in der katholischen Kirche, die diese Nachfolge sehr ernst nehmen. Die Zeiten, dass man in die Kirche geht, um vielleicht vom Nachbarn gesehen zu werden, die sind schon längst vorbei.

    So sehe ich in jeder Krise und Herausforderung auch eine bedeutende Chance zunächst einmal sich selbst kritisch zu hinterfragen, ob man dieser Nachfolge entspricht, ob man sich mit halben Herzen Gott zuwendet oder sich ganz mit beiden Händen Gott übereignet. Das verlangt Zeiten der Stille, der inneren Einkehr, des Nachdenkens und der Entscheidung. Entrümpeln wir auch unseren Alltag von allem Unnötigen (Fernsehsendungen, die es nicht wert sind die kostbare Zeit zu verlieren; oder stundenlanges Sitzen vor dem PC für Spiele usw.) Gönnen wir uns wieder Disziplin und Askese von allem unnötigen Balast, unter dem wir nur ersticken. Setzen wir wertvolle Schwerpunkte in unserer Freizeitgestaltung. Gehen wir ruhig einmal hinaus in die Natur und freuen wir uns an Gottes Schöpfung; gehen wir hier auf so manch ruhig gestaltete Entdeckungsreise – aber ohne Mobil! Wir gewinnen wieder innere Freiheit und Luft zum Atmen. Wir bekommen wieder einen Blick für Notwendiges und Unnötiges! Wir lernen wieder besser mit der kostbaren Lebenszeit umzugehen und Gott aus tiefem Herzen DANKE zu sagen.

    Jesus spricht von einer oder vom Salz der Erde oder vom Licht, oder einer Flamme, die in unserem Herzen brennt, wenn wir mit IHM in inniger Gemeinschaft sind – trotz unserer vielen Fehler und Schwächen und Sünden (Er ist schließlich gekommen Sünder zu berufen!!!), um sie in Lämmer, Salz, Licht, wärmende Flammen zu verwandeln. Jesus versprach auch, dass Er bis zum Ende der Zeiten bei uns ist und bleibt; dass die von Ihm geoffenbarte Wahrheit und die Hl. Kirche von den Mächten der Hölle nicht überwunden werden können.

    So jeder Einzelne der wohl es wieder ernster nimmt,- auch mit Gebet und Fasten-, entsteht daraus eine große Kraft im Hl. Geist, um wieder eine Umpolarisierung der Menschenherzen zu Gott hin zu erreichen. Jeder Christ ist hier gefordert und steht in der Verantwortung, die 8 Seligpreisungen im Alltag zu leben. Das ist eine große Gegenkraft gegen all das Böse, weil Gott dann alles erneuert im Hl. Geist.
    Bitte, betet oft: „Vater, sende aus Deinen Geist und alles wird neu!“

    Also, stellen wir uns ganz auf SEINE Seite, auf die Seite des Siegers über Tod und Hölle und fürchten wir uns nicht. ER ist und bleibt bei uns in allen Lebenslagen. Nach jeder Nacht kommt auch wieder der Tag. Bereiten wir unsere Lampen und gehen wir ihm entgegen. Maranatha. Amen.

    • Saphiri Says:

      Interessiert Ihr Euch überhaupt für das, was Christen tagtäglich in islamischen Staaten durchleiden müssen? Ihr predigt Religionsfreiheit, spricht aber mit keinem Wort von dem mit Abstand größten Verbrechen in der Welt, nämlich der Christenverfolgung in islamischen Staaten?!

      Und ihr redet von einem zweiten Holocoust in Deutschland gegen die Moslems?
      Lügner und Heuchler haben vor dem jüngsten Gericht schlechte Karten!

  3. Mit dem Lebenswandel nicht der Predigt widersprechen
    Zwar spricht man auch im Protestantismus von „Geistlichen“, obwohl die Amtsträger ebenso „weltlich“ sind wie andere Kirchenmitglieder. Und Pfarrerinnen und Pfarrer müssen streng genommen auch keine besseren Menschen sein. Um ihren Auftrag zu erfüllen, nämlich das Evangelium zu verkündigen und die Sakramente zu verwalten, ist dies jedenfalls nicht notwendig.

    Doch so einfach ist das im alltäglichen Gemeindeleben nicht. Eine radikale Trennung von Person und Amt ist in der Praxis schwierig. Denn zwangsläufig werden Pfarrerinnen und Pfarrer an den Prinzipien gemessen, die sie verkündigen. Wenn ein Pfarrer predigt, die Gemeinde solle sich im Umgang mit den Armen ein Vorbild an Jesus nehmen, selbst jedoch unmäßigem Luxus frönt, ist das der Glaubwürdigkeit der christlichen Botschaft abträglich.

    Und wenn er Treue predigt, aber seine Ehefrau betrügt, dann rückt er seine Kirche in ein schiefes Licht. Es ist nötig, dass Pfarrer mit ihrem Lebenswandel nicht eine „Gegenpredigt“ zur Botschaft ihrer Kirche halten. Zumindest eine „mittlere Anständigkeit“ sollten Pfarrer im Amt wahren, so drückte es einmal der frühere hannoversche Landesbischof Horst Hirschler aus. Auch wenn über die Grenzen des Anstands immer wieder zu reden ist, denn sie unterliegen dem Wandel der Zeiten wie viele andere Normen und Bräuche.

  4. EnnaEnna Says:

    – In muslimischen Ländern werden Christen in die Luft gejagt – und wir sollen auch noch Geld in diese Regionen schicken? «Stopp!», rufen einige Politiker.

  5. EnnaEnna Says:

    Wir achten unsere eigenen Traditionen nichtAn vielen Orten der Welt werden Christen mit dem Tode bedroht. Es ist beschämend, wie wenig das unsere Öffentlichkeit beunruhigt.

    Der Westen steht weltweit im Wort

    Nicht nur im Irak, sondern an vielen Orten der Welt werden Christen verfolgt, mal staatlich, mal von religiösen Eiferern. Die Christenheit macht keinen guten Endruck in der Welt, wenn sie nicht jeden einzelnen dieser Fälle als ureigene Angelegenheit sieht.

    Hier wird es nun ganz absurd, und es wird eine Herzenskälte sichtbar, die so gar nicht zur Versöhnungsidee passen will: Um Muslime – die hier in Deutschland ziemlich ungestört ihrem Glauben nachgehen können – nicht in Verlegenheit zu bringen oder gar zu brüskieren, verzichtet man darauf, den Angehörigen des eigenen Glaubens beizustehen. Es gibt eine Art von interkultureller Versöhnungsarbeit, die aus Respekt oder Angst vor dem Anderen das Eigene missachtet. Das ist nicht mutig, sondern feige

    Das Christentum ist eine universalistische Religion, und diese hat lange gebraucht, bis es ihr gelungen ist, den ihr inne wohnenden Universalismus der Menschenrechte und ihre Grundachtung vor dem Individuum über den geschriebenen Buchstaben hinaus zu verwirklichen. Mit diesem Universalismus steht der Westen weltweit im Wort. Verzichtet er auf ihn, wird er nicht Achtung, sondern Hohn und Spott ernte


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