kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Auf welchem Planeten leben solche Journalisten? 21. Januar 2012

Filed under: Islamische Schandtaten,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 22:18

 

Bis du langweilig ... gleich schlafe ich ein!

Zeichen der Hoffnung in Ägypten

Ergebnis der ersten „freien“ Wahlen – Koptisches Weihnachtsfest zusammen mit den muslimischen Führen des Landes in Kairo gefeiert

Derweil hetzt der koptischer Bischof in Deutschland weiter gegen Muslime

und wird von deutschen Rechtspopulisten hofiert

 

Ein Zeichen der Hoffnung im angespannten Verhältnis zwischen den Religionen in Ägypten: Zum zentralen Weihnachtsgottesdienst der koptischen Christen in Kairo kamen erstmals auch Vertreter der Muslimbruderschaft. Als der koptische Papst sie beim feierlichen Weihnachtsgottesdienst in der Markus-Kathedrale begrüßte, brandete Applaus auf. In der ersten Reihe saßen Mitglieder des Obersten Militärrats. Gleich neben ihnen Vertreter der Muslimbruderschaft, die vom Oberhaupt der koptischen Christen, Papst Schenuda III. folgend bedacht wurden: „Ich danke euch sehr, denn wir dürfen heute bei uns auch die islamischen politischen Führer in Ägypten begrüßen – und das zum ersten Mal in der Geschichte der Kathedrale.“ Die etwa 3000 Gläubigen applaudieren. Nein, sagt Bischof Mussa, der in der Kirchenzentrale für die Arbeit mit Jugendlichen zuständig ist, mit der Muslimbruderschaft gebe es keine Probleme, man pflege gute Beziehungen. „Die meisten Muslime bei uns sind moderat, und wir haben sehr solide und gute Beziehungen zu ihnen und das durch die ganze Geschichte des Landes hindurch.“

 

Grosse Gewinne für Partei „Freiheit und Gerechtigkeit

 

Derweil zeichnet sich bei den ersten freien Wahlen in Ägypten überhaupt ein haushoher Sieg der muslimischen Parteien ab. Die mittlerweile auch im Westen als moderat-islamisch eingestufte Partei der Muslimbrüder „Freiheit und Gerechtigkeit“ erreichte nach Angaben des ägyptischen Staatsfernsehens in sieben von neun Provinzen die meisten Stimmen. Dahinter folgt die „Nur“-Partei, die Gruppe der Salafisten. Erst an dritter Stelle dürfte die säkulare liberale Ägyptische Allianz folgen. Die Muslimbrüder hatten schon vor der Messe eine Teilnahme an der christlichen Feier angekündigt. Der Islam verpflichte alle Muslime zur Toleranz der Christen und ihres Glaubens, hieß es in einer Erklärung. Gemeinsam zu feiern sei eine Chance, die gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. So überbrachte Parteichef Mohammed Morsi persönlich den Kopten die Grüße und Glückwünsche.

 

 
Koptischer Bischof in Deutschland hetzt weiter gegen Muslime

 

Die gute Beziehung zwischen der koptischen Kirche und den Muslimen scheint noch nicht bei dem Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Bischof Damian, angekommen zu sein. Damian, immerhin höchster deutscher Repräsentant des Koptisch-Orthodoxen Patriarchen, warnt ganz nach Sarrazin-Manier und wie Rechtspopulisten in einem Video vor der Überfremdung im “eigenen Land“ und vor dem Islam: „[…] Denken Sie an die Wachstumskurve. Die Wachstumskurve allein ist ein Indiz dafür, dass, wenn wir so weitermachen, wir eines Tages eine Minderheit in unserem eigenen Land sind. Wir sehen, wie der Islam reagiert, wenn er in der Macht und in der Mehrheit ist“. (zu sehen auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=fE-vxYABL_s). Indes, Anfang letzten Jahres kondolierte der Zentralrat der Muslime als erste islamische Religionsgemeinschaften nach den Anschlägen auf eine koptische Kirche in Alexandria (siehe Links unten) und nahm prominent mitsamt Vorstand an deren Weihnachtsgottesdiensten so wie am zentralen Trauergottesdienst in Frankfurt teil.

 

Damian deutet zudem in o.g. dem Youtube-Video allen Ernstes an, dass bald Christen in Deutschland von den Muslimen verfolgt würden. Seitdem erfreut sich der Bischof einer wachsenden Anhängerschaft unter den Rechtsextremisten und Rechtspopulisten in Deutschland, wie man anhand der Eintragungen und Berichte in den einschlägig bekannten Seiten nachlesen kann. Als wäre dies alles nicht genug erneuerte Bischof Damian seine diffusen und leider auch unchristlichen Brandreden vor ein paar Tagen in einer hessischen Regionalzeitung. Wenn man aber den Worten des koptischen Papstes und Oberhauptes aus der Weihnachtsansprache in diesem Jahr in Kairo Glauben schenkt, bleibt die Position von Bischof Damian eine Minderheitsmeinung innerhalb der koptischen Kirche, alles andere wäre Ausdruck einer fatalen Doppelzüngigkeit. {Quelle: http://islam.de/19519}

 

 

Ein Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Ja, auch der koptische Bischof Damian ist nun in die Schusslinie einer Organisation geraten, die hier vorgibt, kein Wässerchen trüben zu können, die hier doppelzüngig von Muslimen spricht, die sich hier hervorragend integrieren und wenn Integrationsschwierigkeiten bestehen, doch bitte der deutsche Staat schuld ist, so dass Forderung nach mehr und mehr bereits ein Markenzeichen dieses Zentralrats für Muslime gilt. Diese Organisation wird nach Kräften von den höfischen Medien unterstützt. In dem Artikel ist ohnehin ein wohl so nicht gemeinter sprachlicher Fehler zu entdecken, der den Aussagesinn des Satzes verfälscht, aber letztlich ehrlich verfälscht: „Der Islam verpflichte alle Muslime zur Toleranz der Christen und ihres Glaubens, hieß es in einer Erklärung“.  Muslime und Islam fordern also Toleranz der Christen und ihres Glaubens gegenüber dem Islam. Der Islam braucht keine Toleranz gegenüber Christen zu üben. Denn der Zentralrat fordert dies ja nur von Christen, nicht von sich selbst.

 

Ich weiß, dass  der Satz hätte heißen müssen: „Der Islam verpflichte alle Muslime zur Toleranz gegenüber Christen und ihres Glaubens“, aber er ist halt so in dem Artikel niedergelegt. So ausgesprochen, kommt er auch der gelebten Wahrheit in islamischen Ländern sehr viel näher. Denn Christen müssen so tolerant sein, dass sie tagtäglich die Schutzbestimmungen der islamischen Scharia zu spüren bekommen und trotzdem den Mund halten müssen, obwohl die Gerechtigkeit nur eine minderwertige islamische und somit eine ungerechte ist. Toleranzschalmeien des Islamrates sind nur dazu da, dem hier noch im Minderheitenstatus befindlichen Islam hier in die Puschen bzw. Startlöcher zu helfen.  Nun bestimmt der Zentralrat der Muslime auch noch, was christlich und unchristlich ist.

 

Lieber Zentralrat: Was christlich und unchristlich ist, bestimmen immer noch Christen, nicht Muslime, denn die wollen von Jesu Lehre der Feindesliebe nichts wissen, denn sonst würden sie sich anders verhalten gegenüber Juden und Christen. Unchristlich, lieber Zentralrat, ist das raubmörderische Verhalten von Muslimen an Christen. Unchristlich ist die Gesetzeslage des Islam gegenüber Frauen und Nichtmuslimen in islamischen Ländern, unchristlich ist die Doppelzüngigkeit von Islamvertretern hier in Deutschland, die die Statements ihrer islamisch-radikalen Vertretern nicht einmal annähernd zu kritisieren wagen, weil sie diese Äußerungen mit Wohlwollen hören. Das, was Bischof Damian sagte, sagen nicht nur Islamkritiker, sondern ägyptische und andere islamische Scharfmacher und Gelehrte, die die Bedenken der Islamkritiker, nämlich, dass die Islamisierung in Europa vorangetrieben wird und werden soll, bestätigen, was den Zentralrat für Muslime ja nur freuen kann.

 

Beispiele der letzten Zeit

 

1. In der vergangenen Woche hasspredigte der „geistliche“ Führer der „palästinensischen“ Autonomie, Mufti Muhammad Hussein, dass „das Töten von Juden ein religiöses Ziel des Islam“ sei und„Unser Krieg gegen die Nachkommen der Affen und Schweine“, damit meinte er die Juden, „ist ein Krieg der Religion und des Glaubens„.

 

2.Dr. Muhammad Badi, Oberster Führer der Moslembruderschaft, sagte: „Die Bruderschaft kommt dem Erreichen ihres größten Ziels, das sich ihr Gründer, Imam Hassan al – Banna vorstellte, näher. Es wird, durch die Etablierung eines gerecht und fair regierenden Systems [basierend auf der islamischen Scharia], mit all seinen Institutionen und Vereinigungen, einschließlich einer Regierung die sich zu einem rechtgeleiteten Kalifat entwickelt und der Herrschaft über die Welt“.

 

3. Auf die Frage, was die Ziele seiner Organisation seien, antwortet Akef (der Chef des Muslimbruderschaft aus Ägypten) im Film unmissverständlich: „Die Muslimbruderschaft träumt davon, den rein islamischen Staat zu gründen.” Und mit Blick auf Europa stellt Akef fest: „Das Projekt, dass die Muslimbruderschaft für Europa hat, ist diese Religion dort einzuführen.”

 

4. Im Film verdeutlicht der Tunesier Lafif Lakhdar, eine Schlüsselfigur der arabischen Linken, die bedrohlichen Worte von Scheich Yusuf alQaradawi: „Die Muslimbruderschaft hegt eine Vision. Sie glauben, dass sie in 50 oder vielleicht schon in 40 Jahren Europa beherrschen werden. Denn die Nichtmuslime haben nicht so viele Kinder wie sie. Sie werden also eine Mehrheit sein und Europa beherrschen. Und Europa wird ein muslimischer Kontinent.“ Davon seien sie überzeugt.

 

So, lieber Herr Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates des Muslime: Sind diese Äußerungen dieser Muslime ganz in ihrem Sinne? Offensichtlich, denn sie suchen, diese Äußerungen vor der Öffentlichkeit zu verbergen, anstatt ihnen öffentlich zu widersprechen, denn, wenn Sie das täten, wären Sie den Vorsitzposten in Ihrer Organisation los. Und sie zeigen nunmehr offen Sympathien für die Thesen der Muslimbrüder, die ja offensichtlich in ihrem Sinne tätig werden wollen. Wer, lieber Zentralrat, solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

 

Nur unsere Eliten und Pressehofhunde haben das noch immer nicht gefressen und kapiert.

 

6 Responses to “Auf welchem Planeten leben solche Journalisten?”

  1. Johannes Says:

    Das, was die Muslimbruderschaft in Ägypten und anderswo plant, nämlich den von der Scharia beherrschten islamischen Staat, in dem Christen und Juden gemäß Koran zu Dhimmis erniedrigt sind, genau das plant auch das wohl einflussreichste Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), der ehemalige deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, der promovierte Jurist Dr. Wilfried „Murad“ Hofmann, Träger des Bundesverdienstkreuzes und der „hohen“ Auszeichnung Dubais „Islamic Personality of the Year 2009“. Hofmanns Ideen und Pläne für Deutschland sind nachzulesen in seinen Büchern „Koran“, „Islam“ und „Islam als Alternative“, erschienen bei Diederichs in München.

    • saphiri Says:

      Seit dem Sturz Mubaraks hat sich die Christenverfolgung in Ägypten nicht verbessert, sondern im Gegenteil dramatisch verschlimmert. Wurden unter Mubarak einige Dutzend Kirchen pro Jahr zerstört und angegriffen, fanden seit seinem Ende nagezu tägliche Angriffe auf Kirchen statt mit dem Ziel, diese zu verwüsten und niederzubrennen. Westliche Medien haben diese Umstände – wenn überhaupt – nur am Rande erwähnt.

  2. Bernhardine Says:

    1.)Mir platzt gleich der Kragen!

    Koptenbischof Anba Damian hetzt überhaupt nicht gegen Muslime, sondern er führt ein gastfreundschaftliches Haus, Kloster, in Brenkhausen, wo moslemische Familien/Nachbarn willkommen sind und auch davon Gebrauch machen.

    ++++++++++++++++++++++++

    2.)Eine aktuelle Meldung, bringe ich mal hier unter:

    >>Salafisten droht nun doch Anklage
    VON GABI PETERS UND JAN SCHNETTLER – zuletzt aktualisiert: 21.01.2012

    Mönchengladbach (RP). Möglicherweise wird der Salafist Sven Lau jetzt doch wegen Brandstiftung angeklagt. In Gladbach waren die Ermittlungen eingestellt worden. Aber jetzt prüft der Generalstaatsanwalt in Düsseldorf diese und weitere Akten…<<

    http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/salafisten-droht-nun-doch-anklage-1.2680398

  3. Bernhardine Says:

    Taqiyya!

    Aygül Özkan hätte nie und nimmer auf Allah schwören dürfen, das war von Anfang an meine Meinung!

    Mir wird speiübel!!!

    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/der-islam-ein-junger-glaube-1.2641620


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