kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Misere einer koptischen Familie 20. Januar 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:17

  

In einem Dorf namens Ezbet Alabjaad (Provinz Abu Zaabaal – Bundesland Kaliobya) ereignet sich eine Misere, welche einem abartigen Märchen gleicht. Das Haus, welches Sie zu Beginn dieses Videos sehen, und auf dem zwei Kreuze zu sehen sind, bleibt geschlossen und vielleicht für immer dichtgemacht wird, wie der Korrespondent der Sendung „Neu-Kairo“ (TV-Sender Alhayat) sagt. In diesem kleinen Dorf gibt es keine Abflussgraben, sondern Senkgruben. Darum kommt es ständig dazu, dass diese Senkgruben verstopft werden und die Inhalte die Straßen bedecken. Das Gestank ist sicherlich unerträglich und die armen Ägypter dieses Dorfes werden mit diesem Problem seit langen Jahren allein gelassen. Ein Kopte namens Ezz Zarif Hannes hatte wie viele Dorfbewohner die Schnauze gestrichen voll von diesen unerträglichen Gerüchen und dachte dabei an eine Schuttladung, mit der er sein Grundstück bedecken könnte. Zu seinem Pech kam ein LKW mit einer unfassbaren Ladung. 

 

Der 32-jährige Kopte bat den LKW-Fahrer seine Ladung vor seinem Haus gegen etwas Geld zu entladen, was dieser Fahrer auch machte. Dann mietete er einen Bulldozer, damit er den Schutt verteilt und den Boden begradigt. Die Misere fing erst an, sobald dieser graue Schutt mit dem Abflusswasser in Berührung kam. Während der muslimische Bulldozer-Fahrer Amr Darwisch dabei war, den Boden zu glätten anfing, starb er sofort. Ezz eilte ihm zur Hilfe, aber er auch fiel sofort neben ihm tot. Seine 30-jährige Frau Samah eilte ihrem Mann zur Hilfe und fiel neben den zwei Männern tot. Sein 18-jähriger Bruder Heitham fiel auch tot, als er versuchte ihnen zu helfen. Ihre betagte Mutter liegt auf der Intensivstation und ringt mit dem Tod. Was da wirklich passierte, erfuhr niemand anlässlich der ewigen Knebelung der Presse. Nur die Dorfbewohner haben etwas Licht in diesen dunklen Tunnel gebracht. Der graue Schutt stammt von einer der Stahlfabriken, die das Dorf umzingeln. Wie einige Männer und Frauen vor der Kamera sagen, handelt es sich um hochgiftige Substanz, welche jeden zur Strecke bringt, der sie nur einmal einatmet. Ein Mann sagte: „Wir mussten Omnibusse mieten, um die Leute ins Krankenhäuser einzuliefern. Viele Menschen, die diese Substanz eingeatmet haben, verloren sofort die Bewusstlosigkeit. Das kam mir so vor, als ob ich tote Hühner bergen würde. Dutzende liegen auf der Intensivstation“! Dasselbe bestätigten viele andere Dorfbewohner, die stocksauer auf die Regierung, weil niemand ihnen beistand.  

 

Die wahre Misere dieser koptischen Familie endete leider nicht mit dem Tod der drei Kopten (zwei Männer und eine Frau). Denn Herr Hannes und seine Frau Samah hinterließen 5 Kinder, für die niemand sorgen wird. Der älteste Sohn besucht die Realschule und der Jüngste ist noch ein Säugling. Sogar die Großmutter ringt wie gesagt mit dem Tod, wie Mohamed Hakim von Alhayat sagt. Wir beten zu Christus, dass gutherzige Menschen diese Vollwaisen aufnehmen oder ihnen jeden Monat etwas Geld zukommen lassen. Wie immer wird dieser jemand die koptische Kirche sein, welche immer entschädigt und die Opfer beherbergt. Die Frage lautet dann: „Was geht in solchen Stahlfabriken vor? Welche Substanzen werden bei der Herstellung verwendet? Oder geht es um Herstellung anderer Sachen? Wer soll sie beobachten? Ägypten ähnelt einem Niemandsland, wo jeder tut, was er will, solange er zahlt, was die korrupten Politiker und Parlamentarier verlangen. Der kleine Bürger muss büßen!

 

 

 

One Response to “Misere einer koptischen Familie”

  1. saphiri Says:

    Behauptungen und Tatsachen
    Die Menschenrechte in den arabischen Ländern

    nur Behauptungen?
    http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/German/Die_Menschenrechte_in_den_arabischen_Landern.html


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