kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aktuelles von Christenverfolgung 20. Januar 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 22:52

Erzbischof von Abuja beklagt Drohungen gegen Christen und fordert staatlichen Schutz
 

 

Abuja – Fidesdienst: Erzbischof John Olorunfemi Onaiyekan von Abjua berichtet von der Entsendung von Kurznachrichten (sms) auf Mobiltelefone, „die besagen, dass muslimische Gruppen Massaker an Christen im Norden des Landes planen. Viele Menschen sind davon zutiefst verängstigt. Auf der Grundlage der Erfahrung der Vergangenheit ist verständlich, dass man solche Drohungen ernst nehmen muss. Wir dürfen im Hinblick auf Fragen über Leben und Tod kein Risiko eingehen“. Dies betont der Erzbischof von Abuja in einem Hirtenbrief, der dem Fidesdienst vorliegt, in dem er die Gläubigen jedoch auch aufruft, auf Gott zu vertrauen, „was nicht bedeutet, dass wir untätig bleiben sollen“. In diesem Zusammenhang fordert Erzbischof Onaiyekan die Gläubigen auf, sich um die eigene Sicherheit zu bemühen: „Wir müssen wachsam sein, was unsere Sicherheit anbelangt: in unseren Wohnungen, am Arbeitsplatz und insbesondere auch in unseren Kultstätten“. Dabei bittet er Gemeindemitglieder, die in diesem Bereich Erfahrung besitzen, sich für die Gewährleistung der Sicherheit in den Einrichtungen der Kirche zur Verfügung zu stellen, „Gleichsam“, so der Erzbischof weiter, „begrüßen wir die Sicherheitsdienste der Regierung. Wir erwarten, dass diese auch in der Zukunft wirksam sein werden und mit unseren Sicherheitsvorkehrungen koordiniert werden. Die Tatsache, dass wir auf staatliche Unterstützung bei der Gewährleistung unserer Sicherheit, insbesondere an den Kultstätten, zählen können, ist unser Recht als Bürger, die das Gesetz respektieren, und es ist die Pflicht des Staates“.

 

Erzbischof Onaiyekan beklagt, dass man versucht „Christen gegen Muslime aufzuhetzen und damit einen Konflikt zwischen den beiden Glaubensgemeinschaften heraufzubeschwören“. „Vielmehr müssen wir in diesem Moment die guten Beziehungen zu unseren muslimischen Mitbürgern besonders pflegen“, so der Erzbischof weiter. Abschließend bittet Erzbischof Onaiyekan die nigerianischen Gläubigen um ihr Gebet für das Land. Am Ende jedes Gottesdienstes sollen solche Gebete vor dem Schlusssegen stattfinden, mit denen die Gläubigen um die Fürsprache der Gottesmutter und um den Schutz für die Gemeinden und um die Umkehr der Herzen derjenigen bitten sollen, „die im Land Tod und Schrecken verbreiten.“ 

 

 

Erzdiözese zieht Verhandlungen über die Freilassung der beiden katholischen Geistlichen in Erwägung
 

Khartum – Fidesdienst: „Wir wissen, dass es den beiden Priestern gut geht und dass sie wahrscheinlich an einem Ort in der Nähe der Grenze zwischen dem Nord- und dem Südsudan festgehalten werden“, so Beobachter aus Kreisen der Erzdiözese Khartum zum Fidesdienst. Der 40jähriger Pfarrer Joseph Makwey und der 35jährige Pfarrer Sylvester Mogga wurden am vergangenen Sonntagabend aus der Pfarrei „St. Josephine Bakhita“ in Rabak, rund 60 Kilometer südlich von Khartum verschleppt (vgl. Fidesdienst vom 18/01/2012). „Heute Nachmittag wird im Rahmen einer Krisensitzung beschlossen, ob eine Delegation zu Verhandlungen mit den Entführern entsandt werden wird“, so der Beobachter zum Fidesdienst. Der Beobachter bestätigt, dass die Entführer einer Miliz angehören, die die Regierung des neuen Staates Südsudan ablehnt. Der Südsudan wirft unterdessen der Regierung in Khartum vor, sie unterstütze solche Milizen, während der Nordsudan der Regierung in Juba vorwirft, dass sie bewaffnete Gruppen, die an der Grenze zwischen dem Nord und Südsudan kämpfen mit Hilfsmitteln unterstützt.

 

 

Entführer der beiden katholischen Priester fordern Lösegeld

 

Khartum – Fidesdienst: „Die beiden katholischen Priester werden in der Nähe der Stadt Wdakona an der Grenze zwischen dem Sudan und dem Südsudan festgehalten. Wir haben die Behörden in Juaba (Südsudan) um Nichteingreifen gebeten, damit das Leben der beiden Geiseln nich gefährdet wird“, so Beobachter aus Kreisen der Erzdiözese Khartum zum Fidesdienst zum Stand der Dinge im Fall der Entführung der beiden katholischen Geistlichen, P. Joseph Makewy und P. Sylvester Mogga, die am 15. Januar aus der Fprarrei „St. Josephine Bhakhita“ in Rabak verschleppt wurden (vgl. Fidesdienst vom 18/01/2012 und 19/01/2012). „Die Entführer haben für die Freilassung der beiden Priester ein Lösegeld in Höhe von 500.000 sudanesischen Sterling gefordert. Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen“, so der Beobachter weiter. „Gestern fand eine Krisensitzung mit dem Erzbischof von Khartum, Kardinal Gabriel Zubeir Wako, statt, bei der die vorhandenen Informationen zu den Fakten geprüft wurden. Man möchte eine Lösung finden, die verhindert, dass ein Präzedenzfall geschaffen wird, der zu weiteren Entführungen von Priestern ermutigt“, so der Beobachter abschließend. In der Region fanden bereits in der Vergangenheit immer wieder Entführungen mit dem Ziel der Erpressung von Lösegeld statt. 

 

 

 Zwei Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe entführt

Entführer „sprachen Paschtun und waren gut organisiert“
 

Multan – Fidesdienst: Die Entführer der beiden Mitarbeiter der Deutschen Welthungerhilfe, die gestern in Pakistan entführt wurden, „sprachen Paschtun und kommen aus dem Norden des Landes aus der Provinz Khyber Pakhtunkhwa“, der ehemaligen North Western Province, in der viele radikalislamische Gruppen ihre Basislager haben. Der Italiener Giovanni Lo Porto und der Deutsche Bernd Johannes „wurden aus ihrem Büro verschleppt, nachdem sie mit Chloroform wehrlos gemacht worden waren. Es handelte sich um eine schnelle und gut organisierte Aktion“, so der katholische Leiter der pakistanischen „Organization for Development and Peace (ODP)“ mit Sitz in Multan, Ayub Sajid, zum Fidesdiesnt. Die Organisation für Entwicklungszusammenarbeit führt Hilfsprogramme in der Region Punjab durch und arbeitet dabei im Rahmen einer Partnerschaft auch mit der Deutschen Welthungerhilfe zusammen, insbesondere im Rahmen von Hilfsprogrammen für Flutopfer in Punjab. Die Mitarbeiter der Welthungerhilfe, so Sajid, hätten bereits in der Vergangenheit Drohungen erhalten, ihre Arbeit in der Region aber trotzdem fortgesetzt.

 

Ajub Sajid erklärt im Gespräch mit dem Fidesdienst: „Die Entführung beunruhigt uns sehr. Wir wissen, dass humanitäre Helfer, insbesondere wenn es sich um Ausländer handelt oft Opfer von Entführungen und Morden werden: denn sie werden als Stellvertreter der westlichen Kultur betrachtet. Die Region Qasim Bela ist bekannt für die turbulenten und gefährlichen Zustände. Es gibt hier verschiedene Niederlassungen des Militärs, mit denen wir als Hilfswerke zusammenarbeiten. Bei den Entführern scheint es sich um eine gut organisierte Gruppe zu handeln, wahrscheinlich Terroristen, die ihre Basis im Norden des Landes haben. Die Geiseln wurden voraussichtlich schon weit weg gebracht. Entweder wird es eine Lösegeldforderung geben oder es handelt sich um eine demonstrative Handlung, die der Regierung zeigen soll, wie stark diese Gruppen sind.“ Die beiden Nichtregierungsorganisationen halfen vor allem den Opfern der Flut der Jahre 2010 und 2011, für die bisher, wie Caritas Internationalis in einer Verlautbarung mitteilt, die dem Fidesdienst vorliegt, „nur wenige internationale Spendengelder zur Verfügung stehen“. Im September 2011 hatten die Vereinten Nationen im Rahmen eines Spendenaufrufs um Hilfen in Höhe von 357 Millionen Dollar für humanitäre Unterstützung gebeten. Trotz der verheerenden Ausmaße der Katastrophe konnten bisher nur 20% der notwendigen Hilfen gesammelt werden. 

 

 

Gemeinsamer Appell: Zivilgesellschaft und christliche Kirchen fordern die Abschaffung der Todesstrafe
 

 

New Delhi – Fidesdienst: In einem gemeinsamen Appell fordern die indische Zivilgesellschaft und die christlichen Kirchen in Indien von der Regierung des Landes die Abschaffung der Todesstrafe. In dem Dokument, das dem Fidesdienst vorliegt, wird die indische Regierung gebeten, im Rahmen einer Anhörung bei der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen im Mai 2012 eine entsprechende Absichtserklärung beim Rat der Vereinten Nationen vorzulegen. In Indien wurden allein 2010 insgesamt 137 Menschen zum Tode verurteilt und Gerichte erlassen weiterhin entpsrechende Urteile „obschon dies als Strafe in keiner zivilen Gesellschaft mehr akzeptierbar ist“. Das indische Außenministerium will im Frühjahr 2012 einen Bericht zur Menschenrechtslage vorlegen. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Organismen der Zivilgesellschaft um eine Stellungnahme gebeten: so kam es zu dem gemeinsamen Appell im Hinblick auf die Bitte um Abschaffung der Todesstrafe, dem sich auch die katholische Kirche anschließt.

 

Der Sekretär der Justitia et Pax-Kommission der indischen Bischöfe, P. Charles Irudayam, erklärt im Gespräch mit dem Fidesdienst: „Als katholische Kirche unterstützen wir den Appell im Hinblick auf die Abschaffung der Todesstrafe und leisten unseren Beitrag zum Bericht zur Menschenrechtslage in Indien. Wir erinnern dabei insbesondere an den Schutz der Heiligkeit des Menschenlebens: Gott ist Schöpfer und Schenker des Lebens und die Menschen dürfen sich dessen nicht bemächtigen“. „Wir haben unsere Stimme erhoben“, so P. Irudayam weiter, „und glauben, dass dies eine wichtige Gelegenheit ist. Wir tragen damit zu einer öffentlichen Debatte bei, die die indische Gesellschaft aufklären soll, damit schließlich ein Gesetzentwurf zur Abschaffung der Todesstrafe im Parlament vorgelegt wird. Die Todesstrafe existiert seit 60 Jahren in der indischen Verfassung und eine Gesetzesänderung wird nicht einfach sein. Doch wir stellen fest, dass auch immer mehr Politiker eine Abschaffung befürworten und damit könnte es konkrete Möglichkeiten geben“. Die Todesstrafe ist seit 1950 in der indischen Verfassung vorgesehen, doch seit 2004 wurden Todesurteile nicht mehr vollzogen. Insgesamt gibt es in indischen Vollzugsanstalten 400 Gefangene, die zum Tode verurteilt wurden. 

 

 

 Das Fehlen der Einheit unter den Christen beeinträchtigt eine wirksamere Verkündigung des Evangeliums
 

Vatikanstadt – Fidesdienst: „Seit vor über einem Jahrhundert die moderne ökumenische Bewegung entstand war man sich immer Bewusst, dass das Fehlen der Einheit unter den Christen eine wirksamere Verkündigung des Evangeliums beeinträchtigt, da dies unsere Glaubwürdigkeit gefährdet“, so Papst Benedikt XVI. in seiner Katechese bei der Generalaudienz am Mittwoch, den 18. Januar, die er der Gebetswoche für die Einheit der Christen widmete, deren Thema dieses Jahr lautet: „Wir werden alle verwandelt werden durch den Sieg Jesu Christi, unseres Herrn“ (vgl. 1 Kor 15,51-58). In seiner Katechese erinnerte der Papst daran, dass die Gebetswoche uns zu Bewusstsein bringen will, „dass die Einheit, nach der wir streben, nicht von uns selber erwirkt werden kann, das ein Geschenk ist, das wir empfangen und um das wir immer wieder bitten müssen“. „Glaube verwandelt und Verwandlung allein kann Einheit wirken“, so Papst Benedikt weiter, „Christus zeigt seinen Weg des Sieges, der anders ist, als der Sieg der Welt. Er ist nicht durch Macht und Gewalt errungen, es ist ein Sieg, der unter dem Zeichen steht „Wer der Erste sein will, soll der Letzte sein und der Diener von allen“. Für uns ist Christus selbst, mit seinem demütigen Dienen, seiner Hingabe und seinem Leiden und Auferstehen der wirkliche Ausdruck des Sieges. Am Ostermorgen leuchtet der Sieg der Liebe über den Tod auf. Und wir erhalten daran Anteil, wenn wir uns von ihm in dieser Richtung umwandeln lassen. Einheit erfordert demnach Umwandlung, das heißt von uns her gesehen Umkehr, Bekehrung, eine immerwährende Bekehrung, sowohl persönlich, wie gemeinschaftlich.“

 

„Und es ist nicht einfach Nettigkeit, Zusammenarbeit“, betonte der Papst, „sondern benötigt den tiefen Glauben an Gott, der uns aus uns selbst herausreißt und ihm ähnlich macht. Glauben an Jesus Christus, der einer von uns geworden ist, bedeutet, dass wir Ihm ähnlich werden können und dann eins werden. In das neue Leben in Christus eintreten, das ist der Sieg Christi, das ist unsere Verwandlung und das schafft Einheit.“ In seiner Ansprache in italienischer Sprache erinnerte der Papst auch daran, dass „das Zweite Vatikanische Konzil das ökumenische Bemühen in den Mittelpunkt des Lebens und des Handelns der Kirche gestellt hat“ und betonte: „Für die Aufgabe der Ökumene tragen die ganze Kirche und alle Getauften Verantwortung, die sich für das Wachstum der bereits teilweise existierenden Gemeinschaft unter den Christen bis hin zur vollen Gemeinschaft in der Wahrheit und in der Liebe einsetzen müssen. Deshalb ist das Gebet für die Einheit der Christen nicht begrenzt sondern es muss wesentlicher Bestandteil unseres ganzen Betens, des Betens aller Christen an jedem Ort und zu jeder Zeit sein“.  

 

 

Bosnien: Kardinal beklagt Diskriminierung

 

Der offenen Christenverfolgung geht mehr als nur gelegentlich die Diskriminierung von Christen in der Gesellschaft voran. Wenn Christen erstmal einen „Stempel“ tragen und sozial ausgegrenzt sind, fällt es auch leichter, aktive Maßnahmen gegen sie zu rechtfertigen.

 

Dieses Muster scheint jetzt auch in Bosnien-Herzegowina Anwendung zu finden, wenn man den Beobachtungen des katholischen Erzbischofs von Sarajewo,  Vinko Kardinal Puljic, folgen will. Dieser hatte unlängst gegenüber der katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not“ seine Besorgnis über die Lage der katholischen Kirche in Bosnien geäußert. Auf dem Arbeitsmarkt, in den öffentlichen Schulen und in anderen Bereichen des sozialen Lebens im Lande werden laut dem Kardinal Katholiken systematisch benachteiligt.  (Anm. d. Übers.: Es ist zu bezweifeln, dass diese Benachteiligungen nur katholische Christen treffen. Vermutlich werden alle Nachfolger Christi dort diskriminiert.) Kardinal Puljic sieht darin einen Versuch, die Katholiken Bosniens zur, wie er es sagte „Ausreise“ zu bringen. Wer etwas weniger nachsichtig formuliert, könnte darin eine Vorstufe zu neuerlicher Vertreibung sehen. Diesmal keine ethnische, sondern religiös motiviert Vertreibung. Mitten in Europa.

 

Kirchlicher Grund und Boden sowie sonstige Immobilien, die einstmals während der kommunistischen Herrschaft konfisziert worden waren, werden nicht zurückgegeben.  Bauanträge seitens der katholischen Kirche werden „auf unabsehbare Zeit“ verschleppt. Gleiches gilt natürlich nicht für Moscheegemeinden und Islamzentren. Der 66-jährige Kardinal Puljic beobachtet mit Besorgnis über die durch arabische Petrodollars angefeuerte, systematische Islamisierung des Landes und belegt dies mit der Zahl der Moscheen, die allein in der Stadt Sarajewo in den vergangenen Jahren errichtet wurden: siebzig. Er schätzt die Zahl der aktiven Wahhabisten im Land auf bis zu 5000. Der Wahhabismus ist eine radikale Koranauslegung, wie sie auch in Saudi-Arabien Staatsdoktrin ist. Eng verwandt mit dem in jüngster Zeit aus Ägypten bekannten, sog. „Salafismus“. Der wahhabistischen Propaganda und den damit einhergehenden Versuchen, diesen radikalen Islam in der bosnischen Gesellschaft zu implementieren, werden in Bosnien wenige, bis gar keine Grenzen gesetzt. Vinko Kardinal Puljic sagt dazu: Niemand in der Regierung hat den Mut, sich dieser Entwicklung zu widersetzen.

 

Die katholische Kirche wäre, so der Erzbischof von Sarajewo, mittlerweile die einzige, gesellschaftliche Kraft, die sich noch für ein friedliches und gedeihliches Zusammenleben der verschiedenen, gesellschaftlichen und religiösen Gruppen in Bosnien einsetze. Wir sind eine Minderheit, aber wir sind eine konstruktive Kraft, die einen Beitrag zum Erfolg der Gesellschaft leisten will. Ca. 40 % der Bosnier sind Muslime, 31 % serbisch-orthodoxe Christen und nur ungefähr 10 % Katholiken. Durch Emigration seien jedoch die Zahlen der katholischen Christen weiter am Sinken. {Quelle: „where god weeps“ vom 19. Januar 2012}

 

 

Afghanistan/Indien: christlicher Witwe wird Flüchtlingsstatus vorenthalten

 

Was in den letzten Jahren immer mehr zu beobachten war, wird auch an dem folgenden Fall wieder deutlich: christliche Vertriebene, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden, wird oftmals der Flüchtlingsstatus in verschiedenen Ländern und von verschiedenen Organisationen nicht zuerkannt.

 

Der Fall der indonesischen, christlichen Familien, die aus den USA ausgewiesen werden sollten, ist noch in unangenehmer Erinnerung, da kommt aus Indien die folgende Nachricht: einer afghanischen, christlichen Witwe, die derzeit nach Indien geflohen ist, wird schon zum zweiten Male der Flüchtlingsstatus der UN verweigert. Eine Erfahrung, die auch viele, christliche Flüchtlinge aus dem Irak gemacht hatten, die nach Syrien oder in die Türkei geflohen waren. Fragen Sie dazu nur einmal die in diesen Fragen extrem umtriebige, syrisch-orthodoxe Nonne Schwester Hatune. „International Christian Concern“ (ICC) berichtet über den Fall. Eine afghanische, christliche Witwe, die in Begleitung dreier ihrer Töchter ist, hat im Indischen Neu-Delhi versucht, den Flüchtlingsstatus der UN zu erhalten. Sie befürchtet (erfahrungsgemäß sicher nicht zu Unrecht) bei der Rückkehr in ihre Heimat Diskriminierung, Verfolgung und ein Verfahren wegen „Apostasie“, also „Abkehr vom Islam“, das nach Scharia-Recht möglich ist. Der Flüchtlingsstatus wurde ihr im Laufe des Dezember 2011 jedoch zum zweiten Mal verweigert. Die Namen der Beteiligten werden aus Sicherheitsgründen von ICC nicht veröffentlicht, da der lange Arm familärer und anderer Gewalt auch nach Indien hineinreicht. Die Geschichte ist jedoch im Kontext betrachtet realistisch genug, um glaubhaft zu sein.

 

Die Frau hatte bereits im Oktober 2009 erstmalig versucht, Asyl in Indien zu erhalten und dies mit dem Flüchtlingsstatus nach den Richtlinien des UN-Flüchtlingshochkomissariats (UNHCR) zu begründen. Beides wurde ihr verweigert. Als sie im Oktober 2011 ein weiteres Mal um Asyl nachsuchte, wurde nur ihre vierte, ebenfalls verwitwete Tochter anerkannt, sie selbst und ihre anderen drei Töchter jedoch nicht. Derzeit leben sie als illegale Migranten in Indien und werden von der Rückführung nach Afghanistan bedroht. Außerdem wird ihnen von den indischen Behörden die Kontaktaufnahme mit dem UNHCR-Büro verboten. Obaid S. Christ, ein Sprecher der afghanischen, christlichen Gemeinde in Neu-Delhi, wird von ICC folgendermaßen zitiert: Alle Mitglieder dieser Familie verließen Afghanistan aus demselben Grund: sie alle sind Christen und haben die selben Probleme. Wenn nun zwei Mitgliedern dieser Familie der Flüchtlingsstatus zuerkannt wird und vier anderen nicht, dann ist definitiv etwas nicht in Ordnung mit dem Beurteilungssystem des UNHCR. Wir glauben, dass das UNHCR-Büro willkürlich die Akten geschlossen hat, ohne eine Untersuchung anzustellen, nachzufragen oder die Fakten betreffend der Familie in Betracht zu ziehen, nämlich die Gefahren, die diesen Frauen in ihrem Heimatland drohen.

 

Das UNHCR-Büro in Neu-Delhi hat bereits einen „Ruf“ als schwieriges Pflaster für Christen wegbekommen, nachdem im Juni 2011 bereits acht weiteren Familien der Flüchtlingsstatus nach Artikel 68 des UNHCR-Status (…“wohlbegründete Angst vor Verfolgung aus rassischen, religiösen, nationalen Gründen oder politischer Meinung“…) verweigert wurde. Vier dieser Fälle werden weiterhin verschleppt, zwei Fälle sind inzwischen akzeptiert worden und zwei weitere wurden auch in der Revision abgelehnt. Ein weiteres Signal dafür, dass es für afghanische Christen scheinbar eine völlig willkürliche Behandlung seitens dieser UN-Mitarbeiter gibt. Aidan Clay, der Nahostexperte von ICC, gibt folgende Einschätzung bekannt: Es gibt keinen Beweis dafür, dass sich die Situation für Christen in Afghanistan verbessert, aber viele Hinweise dafür, dass sie sich verschlimmert. Die Deportation der Witwe und ihrer drei Töchter zurück nach Afghanistan wird unvermeidlich zu Not, wahrscheinlich sogar Inhaftierung oder sogar Tod. Wer gerne dem indischen UNHCR-Büro seine Meinung (Englisch) schreiben möchte, dem empfehle ich ein paar freundliche, aber auch geharnischte Zeilen an diese Adresse: Ms. Montserrat Feixas Vihe –  Chief of Mission UNHCR – 14 Jor Bagh, New Delhi – 110 003 – Die Aktennummern der Beteiligten sind HCR/513-09C00741 und HCR/513-09C00743. Könnte man im Schreiben erwähnen. {Quelle: „persecution.org“ vom 19. Januar 2012}

 

 

Deutschland/Iran: Pate für Pastor Behrouz gefunden

 

Das „Patenschaftsprogramm“ der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (Frankfurt/Main) für inhaftierte Menschenrechtler und christliche Aktivisten hat einen neuen Teilnehmer gefunden.

 

Prominente Teilnehmer sind dabei u. a. die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer,  der CDU-Generalsekretär Herman Gröhe oder der Grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell. Jeder von ihnen hat sich freiwillig dazu verpflichtet, im privaten oder auch politischen Umfeld auf das Schicksal der von ihnen „adoptierten“ Opfer von Intoleranz und als „Justiz“ getarnter, diskriminierender Staatsgewalt hinzuweisen. So hat z. Bsp. der Generalsekretär der Rheinland-Pfalz-CDU, Patrick Schnieder, die Patenschaft für den auch hier im Blog bereits wohlbekannten, iranischen Pastor Behnam Irani übernommen, der momentan eine Haftstrafe absitzt. Natürlich wegen unklarer und schwammiger Vorwürfe, die vor iranischen Gerichten auch nicht an Hand von Fakten bewiesen werden müssen. Nun hat sich ein weiterer Pate für einen inhaftierten Christen gefunden. Für Pastor Behrouz Sadegh-Khanjani tritt nun der  CDU-Bundestagsabgeordnete Rudolf  Henke ein. Er sagt dazu gegenüber der IGfM: Gläubige wegen ihres Bekenntnisses zu einer Religion zu verfolgen oder zu bedrängen, ist ein schwerer Verstoß gegen die Menschenrechte.

 

Über den Inhaftierten, veröffentlicht die IGfM folgende kurze Zusammenfassung seines Schicksals: Pastor Behrouz Sadegh Khanjani (geb.1978) wurde als Kind christlicher Eltern in Teheran geboren und gehört der evangelischen Hauskirche „Church of Iran“ an. Er ist Pastor eines Netzes von Hauskirchen in Shiraz. Aufgrund seines Glaubens geriet Khanjani immer wieder in den Blick der Behörden und wurde verhaftet und verhört. Am 16. Juni 2010 wurde er ein weiteres Mal verhaftet und im berüchtigten Artesh Square Military Prison für einige Monate in Einzelhaft festgehalten. Aufgrund der schlechten Haftbedingungen war er gesundheitlich sehr stark angeschlagen. Die Festnahme im Juni wurde mit ihm zugerechneten kritischen Äußerungen gegen das Regime in seiner Gemeinde und seiner Unterstützung von Pastor Youcef Nadarkhani – einem zum Tode verurteilten iranischen Konvertitenpastoren – begründet. Am 16. November 2010 wurde er vom Revolutionsgericht in Shiraz zunächst wegen „Apostasie“ zum Tode verurteilt – dieses Urteil wurde am 11. April 2011 von einem Berufungsgericht auf 1 Jahr wegen „regimefeindlicher Propaganda“ reduziert. Rudolf Henke dazu: Als religiöse Minderheit müssen Christen wie Pastor Khanjani zahllose Repressionen seitens des Regimes ertragen. Iran benötigt deshalb einen politischen Prozess, an dessen Ende Freiheit, Menschenrechte, Pluralismus, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit herrschen. {Quelle: „IGfM“ vom 17. Januar 2012}

 

 

Myanmar: Delegation asiatischer Bischöfe besucht die „Unsichtbaren“

 

Wir haben an der ein oder anderen Stelle bereits über das Schicksal des Volkes der Karen von Myanmar berichtet, die in einen Konflikt mit der ehemals regierenden Militärjunta geraten waren.

 

Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, als der Buddhismus zur Staatsreligion in „Burma“ erklärt wurde, stehen alle anderen Religionsgruppen unter verstärktem Druck. Religionsfreiheit existiert dort nur noch für buddhistische Mönche und auch nur, wenn diese sich nicht politisch äußern. Die Militärmachthaber, die das Land wirtschaftlich ausbeuteten, haben auch immer wieder Konflikte mit ethnischen Minderheiten wie den Karen und den Kachin geführt. Diese Minderheiten setzen sich u. a. auch aus großen Anteilen von Christen zusammen. All dies waren Konflikte, die hierzulande weitgehend unbeachtet geblieben sind, während immerhin der jahrelange Hausarrest der Friedensnobelpreisträgerin von 1991,  Aung San Suu Kyi, noch medial wahrgenommen wurde. In letzter Zeit kamen widersprüchliche Signale aus dem südostasiatischen Land. Einerseits hatten die Militärs offiziell ihre Macht bereits im März 2011 an eine Zivilregierung unter Thein Sein abgegeben. Ebenfalls wurde anscheinend der Konflikt mit der Minderheit der Karen, die in ihrer Mehrheit Christen sind, im Januar 2012 vorläufig beigelegt. Auch die Freilassung Aung San Suu Kyis bereits 2010 schien ein Schritt zu einer Lockerung der innenpolitischen Verhältnisse zu sein. Andererseits hört man, dass der Konflikt mit den Kachin im gleichnamigen Bundesstaat verschärft wurde. Es bleibt abzuwarten, wohin die „Reise“ in Myanmar geht.

 

Wie dem auch immer sein mag, unbestreitbar ist es, dass unzählige Karen während der Jahre des Konflikts zwischen Militär und der „Karen National Union“ fliehen mussten, um zu überleben. Zumeist befinden sie sich in notdürftigen Hüttendörfern, die sie hinter der Grenze Thailands errichtet haben. Sie leben von Hilfsgütern, die sie erreichen und von Spenden mitleidiger Thais. Dort wurden sie nun von einer Delegation asiatischer, katholischer Würdenträger besucht, die sich ein Bild über die Situation der Opfer des „vergessenen Konflikts“ machen wollten. Der Besuch fand im Rahmen einer Initiative statt, die das „Büro für menschliche Entwicklung der Föderation der asiatischen Bischofskonferenzen“ (FABC) auf den Weg brachte. Ein Mitglied der Delegation war der japanische Bischof von Naha auf Okinawa, Bischof Berard Toshio Oshikawa. Er wird so zitiert: Dies ist für uns ein sehr wichtiger Moment: wir leben unter Armen, Opfern großer Ungerechtigkeit und dies erinnert uns daran, dass die Kirche in Asien, wie Papst Paul VI. sagte, die Kirche der Armen sein muss. Diese Initiative ist sehr wertvoll und wir hoffen, dass sie zu konkreten Ergebnissen führen wird.

 

Der Sekretär des Büros für menschliche Entwicklung der FABC, P. Nithiya Sagayam, war ebenfalls Mitglied der Delegation und wird so zitiert: Wir freuen uns über diese Erfahrung und den direkten Kontakt mit der Armut. Wir befinden uns hier in einem Aufnahmelager für birmanische Flüchtlinge aus dem Volk der Karen. Sie leben in diesem Grenzgebiet seit über 10 Jahren. Es gibt keine Bildung, keine Schulen, keine medizinische Versorgung und keine Sicherheit. Sie sind vollkommen sich selbst überlassen. Die thailändische Regierung hat ihre humanitären Hilfsprogramme eingestellt, so dass hier nur noch die Caritas und andere Nichtregierungsorganisationen Hilfe leisten. Diese Menschen haben keine Identität und man bezeichnet sie auch als ‚Unsichtbare’. Kinder, die hier geboren werden, existieren nicht vor dem Gesetz. Wir wollen an die thailändische Regierung appellieren und die Vereinten Nationen informieren. Angesichts des jüngsten Wandels in Myanmar hoffen einige dieser Flüchtlinge nun auf eine Rückkehr in die Heimat, doch wir wissen nicht, ob dies möglich sein wird. Die Opfer der Konflikte dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Bitte lesen Sie dazu auch noch einmal unseren Artikel vom letzten Jahr, in den ein Video der Hilfsorganisation „vision beyond borders“ eingebettet ist. {Quelle: „fidesdienst“ vom 19. Januar 2012}

 

 

Wie Christen trotz Verfolgungsdruck ihren Glauben leben und weitergeben

 

Trotz des unverminderten Verfolgungsdrucks auf Christen muslimischer Herkunft im Iran bilden sie den größten Teil der christlichen Minderheit in der islamischen Republik. Drei Viertel der etwa 460.000 Christen sind ehemalige Muslime, schätzt das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors. Ihnen gilt primär die Schärfe der Verfolgung. Der Iran belegt auf dem aktuellen Weltverfolgungsindex Platz 5 in der Liste der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt und benachteiligt werden. Doch trotz des harten Kurses der Regierung und islamischer Geistlicher gründen Konvertiten weiter Hausgemeinden. Die meisten von ihnen sind durch TV- und Internetangebote zum christlichen Glauben gekommen. Viele von ihnen geben ihren neuen Glauben mutig an ihre Verwandten und Freude weiter, wie das Beispiel von Laleh zeigt.

 

Bei Tee und Gebäck: Seit einigen Jahren ist sie Christin. Über einen Glaubenskurs von Open Doors für Christen muslimischer Herkunft lernte die Perserin Laleh mehr über die Lehren der Bibel. Bei dieser Schulung erzählte sie: „Es gab mehrere Ereignisse, die mich über die Jahre näher zu Jesus gebracht haben: So schenkte mir meine Schwägerin eines Tages eine Bibel. Dann begann ich, christliche Sendungen im Fernsehen anzuschauen, und ich schloss mich einer kleinen Hausgemeinde an. Ich erlebte Gottes Frieden und seine Nähe, nach der ich mich jahrelang gesehnt hatte. Aber meine Verwandten waren über meinen Glaubenswechsel überhaupt nicht erfreut. Jeder von uns hatte die selbstverständliche Pflicht, ein guter Muslim zu sein. Meine Schwestern und ihre Ehemänner, meine Neffen und Nichten gehen regelmäßig zum Gebet in die Moschee und fasten während des Ramadans. Regelmäßig betete ich für sie und bat Gott, mir einen Weg zu zeigen, wie ich ihnen vom Evangelium erzählen kann. Eines Tages kam mir eine Idee: Ich lud meine Familie zum Tee in meine Wohnung ein. In unserer Kultur ist das üblich und wird gern angenommen. Bei Tee, Süßigkeiten und Früchten redet man über dies und das und auch über Verwandte und Freunde und ihre Sorgen und Nöte. (Symbolfoto Open Doors: Persische Studentiinnen beim Essen)

 

Reden mit Gott neu entdeckt: „Gegen Ende der Teegesellschaft bedankte ich mich höflich bei meinen Verwandten für ihr Kommen“, erzählt Laleh weiter. „Ich nahm all meinen Mut zusammen und schlug vor, zum Schluss gemeinsam für unsere Angehörigen und Freunde zu beten. Für einen Moment herrschte betretenes Schwiegen. In der Moschee werden die Gebete ja für gewöhnlich in Arabisch gesprochen. Sie stellen mir viele Fragen und ich antwortete, so gut ich konnte. Dann schlug ich vor, dass wir uns hinsetzen und Gott mit eigenen Worten zu sagen, was uns auf dem Herzen liegt. Und tatsächlich folgten sie meinem Vorschlag. Zaghaft beteten sie für die Menschen, über die wir während der vergangenen Stunden gesprochen hatten. Es war ein bewegender Moment. Ich möchte sie nun regelmäßig zum Tee einladen, denn mein größter Wunsch ist es, ihnen Schritt für Schritt mehr von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, zu erzählen. Bitte, betet für mich um Weisheit.“ {Quelle: www.opendoors-de.org}

 

3 Responses to “Aktuelles von Christenverfolgung”

  1. saphiri Says:

    Wir haben in Europa den Islamisten, die in den eigenen islamischen Ländern unerwünscht waren, Asyl gewährt, um hier mit unserer Versorgung ihren arabischen Frühling vorzubereiten, und den Moslembrüdern zum Machtdurchbruch zu verhelfen, mit unserer Unterstützung.

    Es wird nun Zeit, dass wir allen arabischen, afrikanischen und asiatischen Christen bei uns Asyl gewähren und diese verfolgten Menschen, immerhin verfolgt durch unser Gutmenschen-Zutun, dieselbe Versorgung gewähren, wie wir es ihren Verfolgern gewährt haben. Ihnen, den Christen, droht tatsächlich der Tod in ihren Heimatländern, dagegen hat den Islamisten nie der Tod gedroht, weil Glaubensbrüder keinen Moslem töten dürfen, das wäre dann laut Koran nämlich Sünde.

    Aber wie kann man Gutmenschen die Pfingsterleuchtung in ihre Köpfe und Seelen reinbringen, wenn die Voraussetzungen dazu bei diesen Unbelehrbaren und Lernresistenten fehlen.

    Woher kommt dieses Gutmenschentum? Wer hat es unverrückbar in die Köpfe der Leser geschrieben?
    http://www.zeit.de/2006/09/A-EKrger

    • saphiri Says:

      saphiri Sagt:
      21. Januar 2012 at 10:06

      Aber wie kann man Gutmenschen die Pfingsterleuchtung in ihre Köpfe und Seelen reinbringen, wenn die Voraussetzungen dazu bei diesen Unbelehrbaren und Lernresistenten fehlen.

      dass ist aber nun eine Fehlinterpretation! Sg.Saphiri
      glauben Sue nun tatsächlich,dass die Menschheit noch so Unbelehrbar ist,Terror kommt vom Islam hat die Welt geschockt,und da denken Sie, Sie waeren unbelehrbar,,,voller Wiederspruch …die Menschen wissen Haar genau um was es geht,dann wäre diese Seite fehl am Platze ,was nicht der Fall ist.

      .

      Aber wie kann man Gutmenschen
      Gutmenschen sind Instrumente: Das Böse hat seine Arme ausgestreckt,wie das Böse sich sebst zu Strecke bringt.

      Zitat:Fakt
      Es wird nun Zeit, dass wir allen arabischen, afrikanischen und asiatischen Christen bei uns Asyl gewähren und diese verfolgten Menschen, immerhin verfolgt durch unser Gutmenschen-Zutun, dieselbe Versorgung gewähren,

      Es wird Zeit
      was wird die Zeit tun??
      was wird der Mensch tun in den Ländern wo man Sie aufnehmen darf??
      Gute Frage in der korrupten Zeit und der Ungrechtheiten!

  2. saphiri Says:

    Zitat: „Bei dieser Schulung erzählte sie: „Es gab mehrere Ereignisse, die mich über die Jahre näher zu Jesus gebracht haben:“

    Was der Gebrauch der eigenen Vernunft doch ausmacht. Meinen Glückwunsch an Laleh.


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