kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Seit wann ist der Islam säkulär? 19. Januar 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:51

Ein Kommentar von Herrn Kemmer zu „Gute ChristenBöse Moslems

 

Kunterbunte und auch teilweise auch irreführende Argumentation des Autors. Die Aussagen und Thesen des Autors sind berechtigt im Hinblick auf die Veranstaltung mit Abt Henckel Donnersmarck. Vollkommene Zustimmung.

 

Aber: Seit wann ist der Islam säkulär? Er ist auch säkulär, aber nur in Teilen, weil er die Durchsetzung religiöser Regeln mit Hilfe der politischen Gesellschaftsführung durch Vollstreckungsorgane durchsetzen will. Ja, dieser letzte Teil ist säkulär. Dieser Teil dient jedoch der Oberhoheit religiösen Denkens und Handelns. Der Islam ist sowohl Religion als auch politische Gesellschaftsform mit eigenen rechtlichen Regeln, Scharia genannt, die bestebt ist, islamische Gottesregeln so gut und gottgewollt wie möglich in die Praxis umzusetzen. Und das macht ihn für christenfeindliche Kräfte so interessant. Ferner kann ich nicht hingehen und die getrennte Mädchen- und Knabenschule, die sittsame Kleidung und die Trennung innnerhalb der Kirchengebäuden zwischen rechts Frauen, links Männer oder umgekehrt, den getrennten Schwimmunterricht der 70er oder davor, die der allgemeinen Sittlichkeit förderlich waren, vergleichen mit mit der strikten und rigiden Form der mohammedanischen Trennung von Männern und Frauen ab der Pubertät.

 

Während Frauen und Männer – möglicherweise – getrennt in Kirchen, jedoch letztlich zusammen beteten und auch zusammen Eucharistie feierten, kam hier zum Ausdruck, dass christliche Männer und Frauen vor Gott gleichwertig waren. Sie waren durch die Eucharistie mit Christus und somit auch miteinander aufs Innigste verbunden. Das wird so leicht vergessen. Die islamische Lehre sieht dies ganz anders. Mohammed bekundete, dass er in der Mehrheit der Höllenbewohner Frauen erkannt haben will und liefert entsprechende Begründungen (mangelnde Intelligenz und nicht genug gebetet, weil Frauen in der Regelzeit nicht rituelle Handlungen verrichten dürfen). Frauen dürfen nicht zusammen mit Männern beten, weil die Kreuzung der Gebetsrichtung des betenden Muslim Richtung Mekka durch eine Frau ungültig wird, wie wenn ein Hund oder Pferd oder Esel dasgleiche tun. Hier wird die Frau in einem Atemzug mit Hunden (die im Islam unrein sind) und Eseln (Lasttier) verglichen, somit in die Stellung des gekauften Eigentums des Mannes gebracht. In Moscheen beten Frauen in Nebenräumen, während Männer der Hauptraum in der Regel zusteht. In der Kirche predigen heute auch Frauen vor dem gemischten Publikum, während es die Ausnahme bleibt, dass eine Frau vor muslimischen Männern den Koran vorträgt.

 

Die Kleidung der Frau im Christentum war nicht einmal im Mittelalter so gestaltet wie die Burka mit Sehschlitz. Während das Christentum – da nicht Jesus, sondern lediglich Paulus – von Unterordnung der Frauen spricht (welche selbstverständlich von Männern auch selbstherrlich ausgenutzt wurde), die aber im selben Satz durch gegenseitige Liebe letztlich aufgehoben oder abgeschwächt worden ist, spricht der Islam von der Bestrafung, ja vom Schlagen der Frau bei religiösen Verfehlungen. Der Islam legalisiert die Vergewaltigung in der Ehe, da der Ehemann berechtigt ist, die Frau zu „betreten“ wie einen Acker, wann immer er will. Hat der Autor dies vergessen. Darf dies nicht Gegenstand von Islamkritik sein, ohne dass der Schlachtruf: „Islamophobie“ ertönt? Karneval war ein urkatholisches Fest, in dem Frauen und Männer seit jeher öffentlich gefeiert haben, um die Fastenzeit einzuläuten. Kirmes war ein Volksfest um die Kirche herum, deren Höhepunkt die hl. Messe war. Hat das der Autor alles vergessen und vergleicht diese Dinge mit dem gesellschaftsschädigenden islamischen Ausgrenzungsdenken gegenüber Frauen?

 

Die Frau hatte im Christentum von jeher eine andere Stellung als die Frau im islam. Die Ehe war im Christentum ein von Gott gewolltes Zeichen Gottes, ein Sakrament, im Islam lediglich ein Geschäftsabschluss. Liebe sollte die Ehe im Christentum bestimmen, im Islam war und ist die Ehe von vornherein, also von der geistlichen Initiierung her ein Versorgungsabkommen mit Option auf Nachwuchsschmiede, wenn vorher die Morgengabe entrichtet wurde. Vergewaltigung wurde religiös legitimiert, wenn es sich um „Beutefrauen“ handelte. Die Polygamie hat der Autor als frauenverachtendes Instrument islamischer Willkür ebenfalls vergessen zu erwähnen. Selbst im Mittelalter durften Frauen in einzelnen Berufen tätig sein, wenn auch nicht in allen Berufen wie heute. Einzelne Frauen hatten sogar großen Einfluss auf den Papst und die Bischöfe. Denken wir an die hl. Hildegard von Bingen.

 

Wer also die Verschleierung der Frau im Christentum mit der im Islam vergleicht, hat wohl offensichtlich kaum Ahnung von der unterschiedlichen geistlichen Grundierung zwischen der Frauensicht im Christentum und im Islam. Selbstveständlich haben unchristliche Männer und auch der Gesetzgeber die Aufruf des Paulus auf Unterordnung der Frau schamlos ausgenutzt. Aber trotzdem gab es auch damals Unterschiede. Auch die immer wieder stereotype Gleichsetzung der „christlichen“ Konflikte in Nordirland und Spanien sind völlig irreführend. Sie sind zu vergleichen mit dem Konflikt Türkei – Kurden, wo es nur um profane politische Unabhängigkeitsbestrebungen ging und geht. In Irland wollten die Katholiken, die Briten aus Irland vertrieben wissen, die Evangelischen wollten, weil kronenhörig, dass Nordirland weiter von der britischen Krone regiert werden sollte, nicht zuletzt wegen des Geldes, welches dann wohl großzügiger floss. Wenn das Glaubenskriege der neuen Zeit sein sollen, bitteschön. Ähnliches im Baskenland: Der baskische Terror diente der Unabhängigkeitsbewegung des Baskenlandes, mehr nicht und auch nicht weniger.

 

Ich werde mich selbstverständlich nicht dem herrischen Aufruf des Autors unterwerfen, mich gefälligst in der christlichen Demut des Schweigens zu üben. Recht hat der Autor, wenn er kritisiert, dass einige Islamkritiker gegen Muslime selbst vorgehen und hetzen. Diese Islamkritiker sind gefährlich und eine Schande für die „Zunft“. Aber Islamkritik an der Ideologie des Islam und deren Auswirkungen auf das Leben von Muslimen, insbesonder der Frauen, im Alltag und insbesondere deren Auswirkungen auf die muslimische Behandlung von Christen, Juden und Ungläubigen sind zu kritisieren, und zwar scharf zu kritisieren. Der Autor kann nicht die Ideologie des Islams getrennt von der Christen- und Minderheitsdiskriminierung und -verfolgung sehen. Nein, sie sind leider eine Einheit. Und genau das ist öffentlich und wahrheitsgemäß scharf zu kritisieren. Gesellschaftliche Armut, Bildungslosigkeit befördern selbstverstänlich den islamischen Terror. Aber wenn Christen in und vor Kirchen und letztere selbst eliminiert werden, so ist dies kein Auswuchs von Armut, wohl von Bildungslosigkeit, sondernn ist der Hetzpredigt islamischer Geistlicher geschuldet, die noch immer im Islam agieren dürfen und nicht von ihrem Amt suspendiert wurden, was mir zeigt, dass der islam auch hier eine Einheit bildet. In anderen Ländern ist Armut und Bildungslosigkeit ebenfalls vorhanden. Sie werden jedoch nicht garniert von islamisch geprägten Terrorakten und ausgrenzenden islamischen Gesetzen. Wenn es dort zu Gewalt kommt, ist diese Gewalt dem Hunger und der schlechten Versorgungslage geschuldet und kommt nicht aus dem Herzen einer Religion wie der gesetzliche und blutige Terror aus dem Herzen des Islam.

 

 

This is straight forward country thinking… 

Jeff Foxworthy on Muslims:

 
1.  You refine heroin for a living, but you have a moral objection to liquor.
   You may be a Muslim
 
2. You own a $3,000 machine gun and $5,000 rocket launcher, but you can’t afford shoes. 
   You may be a Muslim
 
3. You have more wives than teeth. 
   You may be a Muslim
 
4. You wipe your butt with your bare hand, but consider bacon unclean. 
    You may be a Muslim
 
5. You think vests come in two styles: bullet-proof and suicide.  
    You may be a Muslim
 
6. You can’t think of anyone you haven’t declared Jihad against.
    You may be a Muslim
 
7. You consider television dangerous, but routinely carry explosives in your clothing.  
    You may be a Muslim
 
8. You were amazed to discover that cell phones have uses other than setting off roadside bombs.
    You may be a Muslim
 
9. You have nothing against women and think every man should own at least four.  
    You may be a Muslim
 
10. Your cousin is president of the United States . 
      You may be a Muslim
 
11. You find this offensive or racist and don’t forward it.
     You may be a Muslim

 

4 Responses to “Seit wann ist der Islam säkulär?”

  1. sirius Says:

    Das Säkulare beruht auf der Lehre der Zwei Schwerter(Katholisch) und der Doktrin der Zwei Reiche(protestantisch). Darauf baut auch die gesamte Aufklärung auf. Aufklärungsphilosophien basieren auf einer Ausandersetzung mit der Scholatik und Trinitätslehre,Universalienstreit.Endzeiterwartung).Z.B. Hegel „Die geoffenbarte Religion.“.

    Es muss uns nicht stören,das eine Muselei ohne Scharia nonsens ist.

  2. sirius Says:

    Solche Äbte nehmen ihre Ordensgründer und auch nicht ihre eigene Tradition ernst. Der Mohammedanismus kennt nur das Lesen seiner Schriften. Jede andere Regung hat er immer unterdrückt(das ist dann eben Christentum oder Judentum). Also man nimmt seine Tradition, wie die des Gegenüber ernst, dann sagt man dem Musel: Jetzt ist Schluss mit der Muselei, oder ab nach Mekka und Medina!

    • Chris Lanz Says:

      Die Religion kommt nicht erst sekundär zum Menschsein des Menschen hinzu, sondern sie gehört von Anfang an zu ihm.
      Die Geschichte der Menschheit ist genau umgekehrt verlaufen, wie Feuerbach, Marx und Freud behaupten. Der Mensch hat nicht ein Stück seiner selbst, seiner profanen Selbst- und Welterfahrung, abgespalten und dieses dann als ein fremdes göttliches Wesen ausgegeben. Vielmehr haben die Menschen aller alten Kulturen, soweit die prähistorische Forschung erkennen lässt, sich selbst und die Welt zuerst im Licht der von ihnen wahrgenommenen göttlichen Wirklichkeit verstanden.

      Das Selbstverständnis des Menschen ist also erst eine Folge und Wirkung seiner religiösen Erfassung der Wirklichkeit und nicht umgekehrt. Dem religiösen Erleben gebührt mithin die geschichtliche Priorität vor jeder Vorstellung des Menschen von sich selbst:

      Religion
      kommt nicht sekundär zum Menschsein des Menschen hinzu. Vielmehr scheint Religion von Anfang an für den Menschen ebenso charakteristisch gewesen zu sein wie der Gebrauch von Feuer und Werkzeugen und die Fähigkeit zur Sprache. Ihr kommt derselbe fundamentale, die Sonderstellung des Menschen unter den höheren Tieren begründende Rang zu wie jenen anderen Merkmalen menschlichen Verhaltens.

      um Beispiel:
      Dem Marxismus geht es um die Freiheit des Menschen. Ohne Freiheitsbewusstsein aber könnte der Marxismus gar keine Freiheit fordern. Die Entstehung und Entwicklung des menschlichen Freiheitsbewusstseins ist jedoch religionsgeschichtlich bedingt. Es bildet eine Gabe bestimmter Religionen, insbesondere des Christentums, an die Menschheit.
      Erst von der jeweiligen Erfahrung göttlicher Wirklichkeit her ist Freiheit gegenüber dem Vorhandensein und die entsprechende Stufe der Verwirklichung menschlicher Personalität gewonnen worden. Aus dieser geschichtlichen Feststellung ergibt sich von selbst die Konsequenz, dass göttliche Wirklichkeit und menschliche Freiheit sich nicht so gegensätzlich zueinander verhalten, wie der moderne Atheismus behauptet.

      • Chris Lanz Says:

        Bis jetzt wenigstens hat die Abschaffung Gottes die Menschen noch nicht menschlicher gemacht, und dies war doch das übereinstimmende Ziel und die einhellige Hoffnung aller modernen Religionskritik – der neuzeitliche Atheismus versteht sich bewusst als Humanismus. Auch hat die Aufhebung der „verkehrten Welt“ dort, wo sie mit Macht versucht worden ist, wie in der Sowjetunion und in anderen Ostblockstaaten, nicht, wie Marx prophezeit hatte, zum Absterben der Religion geführt. Diese unerwartete Tatsache ist es, was die Gottlosenpropaganda in den sozialistischen Ländern so sehr irritiert und sie ständig ihre Methoden revidieren lässt. Die Verfolgungen begannen mit brutalen Ausrottungsversuchen, sodass die Zahl der christlichen Märtyrer im 20. Jahrhundert höher liegt als die aller früheren Jahrhunderte zusammengenommen. Sie setzten sich dann fort mit groben und feinen Schikanen, mit handfesten Beeinflussungen und heimlichen Benachteiligungen – bis auf diesen Tag. Aber die Religion ist trotzdem nicht abgestorben!

        Umgekehrt herrscht in den kapitalistischen Ländern – dort also, wo nach Marx immer noch eine „verkehrte Welt“ besteht – heute in praxi kaum ein geringerer Atheismus als in den Ländern mit einer sozialistischen Gesellschaftsordnung. Hinzu kommt, dass überall, im Osten wie im Westen – trotz fortgeschrittener Aufklärung – ein Götzendienst blüht wie kaum je zuvor.
        Und auch ein Götze ist ein Gott!
        Dies alles zeigt insgesamt, dass die Religion, und zwar ihre Entstehung wie ihre Auflösung, nicht einfach nur eine Folge der gesellschaftlichen Verhältnisse ist.


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