kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Muslimischer Mob schlägt wieder in Rahmanya zu 19. Januar 2012

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 22:24

Die Schandtaten der von Militärrat und Übergangsregierung (undirekt: Moslembrüder, die neuen Herren Ägyptens) angeheuerten Moslems nahm in den letzten drei Wochen dramatisch zu. Nehmen wir als Beispiel die Tyrannisierung der Kopten in Naag Hamady, wo die Kopten keine kleine Minderheit bilden. Heute wurden die Kopten in einem Dorf namens Rahmanya erst terrorisiert und dann angegriffen. Vor drei Wochen berichtete Herr Kamal Nasched, Vater des Märtyrers Abaanub (Beim Massaker vom Heiligabend 2010), gegenüber dem koptischen TV-Sender CTV, dass muslimische Ganoven einige Grundstücke koptischer Familien besetzt und nicht verlassen wollen. Sie sind nicht mehr mit Schwertern und Macheten bewaffnet, sondern mit Revolvern und Maschinengewehren. Alle Hilferufe und Anzeigen brachten gar nichts. Weder Polizei noch Armee wollen etwas dagegen unternehmen, weil diese Ganoven angeblich viel zu gefährlich seien. Herr Kamal Nasched berichtet über das, was in Rahmanya heute geschah: „Dieselben Ganoven und Schwerverbrecher, die bis jetzt trotz 4 Anzeigen und etlichen Faxen an Premier Ganzoury und Marschall Tantawy unsere Grundstücke besetzen und eingezäunt haben, verboten heute den Christen, zu den Wahllokalen zu gehen, damit sie nicht wählen dürfen. Wer von den Christen ihnen nicht gehorchen wollte, wurde brutal niedergeschlagen. Am Ende des Wahltages und nach Ausliefern der Urnen, ergriffen sie ein Grundstück einer koptischen Familie, die hinter dem Postamt liegt, welches sie auch besetzen. Kurz danach ging ein islamischer Mob durch das Dorf, der wie jedes Mal die Häuser der Kopten niederbrannte und zerstörte. Diese Moslems wollen die Kopten aus dem Dorf verbannen und schlagen jeden Christen, den sie ergreifen. Darum verbarrikadieren die Kopten ihre Häuser und keiner traut sich, auf Straße zu gehen. Weil keiner seine Wohnung verlässt, weiß man nicht, wie viele Häuser niedergebrannt wurden, und ob jemand dabei verstarb.

 

 

 

Augenzeuge bestätigten diese Gräueltaten gegenüber dem koptisch-amerikanischen TV-Sender The Way. Die Bilder sind nicht ganz deutlich und man sieht die verbrannten Häuser. Ein Kopte namens Gamil beklagt die Passivität der Polizisten, die gegen die Kopten vorgehen. Er erwähnt ein Problem, welches wir hier in Europa auch haben, und zwar wie die Moslems auf „Guten Tag“ reagieren: „Wa alaikum Alsalam wa rahamat Allah we Barakato“! Das nervet mich unheimlich, wenn ich einen muslimischen Ägypter grüße. Wenn einer Moslem mich islamisch begrüßt, was sich nicht gehört, antworte ich neutral, wie wir in Ägypten vor diesem islamischen Wahnsinn hatten: Salam – Friede! Herr gamil meinte: „Auf unserem Grundstück wollen sie eine Moschee bauen, als ob sie noch welche bräuchten. Man kann die Moscheen in so einem kleinen Dorf nicht mehr zählen. Jede Sippe hat zwei davon errichtet. Über 300 Moscheen und eine einzige Kirche für zirka 20,000 Kopten! Wer bringt uns unsere Rechte und Eigentümer, die uns jeden Tag stückweise weggenommen werden“!

 

 

 

Bischof Kyrillos bestätigte die Angriffe auf die Kopten in drei Dörfern gegenüber der ägyptischen Tageszeitung Alahram. Dabei ging es um Rahmanya, Abu Tischt und Bahgura. Die Anhänger der islamischen Parteien (Moslembrüder, Salafisten und Gamaa Islamia) haben die Kopten daran gehindert, zu den Wahllokalen zu gehen, damit sie die liberalen Moslems wählen, wo es kein Kopte es wagte, für das Parlament zu kandidieren. Wie gedruckt log die Zeitung der ägyptischen Partei Alwafd und verbreitete, was man in Europa liest: „Streiterei zwischen Moslems und Christen um ein Grundstück“! Von den Zerstörungen der koptischen Häusern und Läden wurde kein Wort erwähnt. Auch nicht von dem koptischen Grundstück, die mit Waffengewalt besetzt wurde, um eine Moschee darauf zu errichten! Kein Wort!

 

2 Responses to “Muslimischer Mob schlägt wieder in Rahmanya zu”

  1. Emanuel Says:

    Man stelle sich vor: In Deutschland bekommt die NPD 40 % der Wählerstimmen. Die zweitstärkste Fraktion wird die NSU. Und das „demokratisch“ gewählt. Die NPD ist die Partei des „gemäßigten“ Faschismus. Sie überlegen noch, ob sie mit der CDU ein Bündnis schließen, um den Einfluss der NSU zu mindern.
    Wie würden sich die NSU-Sympathisanten gegenüber den „Linken“ verhalten ? Ich meine im „täglichen Leben“ .. nicht in den Berichten der Medien … und wie würden die NPD-Leute reagieren ?? In Polizei, Justiz, Verwaltung, Kirche , Schulen, Kindergärten ………. ????????

    So stelle ich mir zur Zeit „Ägypten“ vor …


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s