kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zeitreise: Als Beobachter im Kosovo 17. Januar 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:07

Einladung zur Enquete

Der Kosovo im Spannungsfeld von Geschichte, Krieg und Religion.

 

Montag, 23. Januar 2012, Beginn: 19.30 Uhr

Palais Palffy, Saal Beethoven –  Josefsplatz 6, 1010 Wien

 

Begrüßung und Moderation:

Ø Konstantin DOBRILOVIC – Präsident der Christlich-freiheitlichen Plattform (CFP)

 

Es diskutieren:

 Ø KO NAbg. Heinz-Christian STRACHE:

Bundesparteiobmann der FPÖ, Obmann des freiheitlichen Parlamentsklubs

 

Ø Kristian KAHRS:

norwegischer Journalist, als EX-Nato-Offizier im Kosovo stationiert

 

Ø Oberst MMag Dr. Andreas STUPKA:

Institutsleiter an der Landesverteidigungsakademie des Österreichischen Bundesheeres, Institut für Human-und Sozialwissenschaften

 

 Nach der Diskussion laden wir Sie ein,  sich mit einem kleinen Imbiss zu stärken.

Henning Hensch aus Lütjenburg hat viel nachgedacht in den letzten zwölf Jahren. Er ist im Kosovo Teil einer Geschichte geworden, die ganz Deutschland bewegt hat. Eine Geschichte, mit der ganz Deutschland belogen worden ist – sagt er. Henning Hensch war Polizist. Er hatte schon viel gesehen vor diesem 29. Januar 1999 in der kosovarischen Ortschaft Rugovo, doch so etwas noch nicht. Vor allem hätte Henning Hensch es nicht für möglich gehalten, wie dieses Ereignis Monate später gedeutet wird. Rudolf Scharping, der damalige Verteidigungsminister, hat die Bilder aus Rugovo benutzt. Als Beweise für ein Massaker von Serben an unschuldigen Kosovo-Albanern. Doch für Henning Hensch beweisen die Bilder nicht ein Massaker, sondern sie sind Aufnahmen bei einem Gefecht. Nur habe das damals der Bundesregierung nicht gepasst.

 

Einige Bilder wurden nicht gezeigt

 

Am 29. Januar 1999 wurde Hensch auf einen Hof in Rugovo gerufen. Er war als Beobachter der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) im Kosovo. Dort gab es Positionskämpfe zwischen den Rebellen der UCK und serbischen Einheiten. Rudolf Scharping allerdings führte die Bilder aus Rugovo drei Monate nach dem Ereignis vor, und zwar vor allem als Beweis für ein Massaker an der Zivilbevölkerung. Die Bilder aus Rugovo schienen zu zeigen, was die deutsche Öffentlichkeit dringend brauchte: Sie erbrachten den Beweis dafür, dass die Nato-Luftschläge gegen die Serben unbedingt sein müssten. Es soll auch Bilder gegeben haben, die Rudolf Scharping nicht zeigte – zum Beispiel Fotos, auf denen die Waffen der Albaner zu erkennen waren. Ebenfalls nicht zu sehen: die Abzeichen der UCK, die Mitgliedsausweise dieser Organisation, die Munition. Der Verteidigungsminister machte mit den Bildern nicht deutlich, dass es hier offenbar ein Gefecht gegeben hatte.

 

Missbrauchte Scharping die Aufnahmen?

Die Bilder, die Rudolf Scharping zeigte, waren entstanden, nachdem die Ermittlungen auf dem Hof abgeschlossen waren und serbische Polizisten die Leichen zusammengetragen hatten. Obwohl ein Kamerateam und auch Pressefotografen auf dem Hof waren, sagte Rudolf Scharping drei Monate später, ein deutscher Oberleutnant habe diese Fotos heimlich gemacht und nach Deutschland gebracht. Doch für die Anwesenheit eines deutschen Soldaten in Rugovo gibt es bislang keine Bestätigung. Beobachtern drängte sich der Eindruck auf, dass die Bundesregierung Material brauchte, um die deutsche Bevölkerung von dem Kosovo-Krieg zu überzeugen. Das Manöver gelang: Die deutsche Presse glaubte Scharping die Geschichte vom Massaker in Rugovo. Deshalb führen wir Krieg, das war die Botschaft. Doch der Lütjenburger Henning Hensch meint, dass diese schrecklichen Bilder missbraucht worden sind – missbraucht, um einen Krieg zu begründen. Davon ist er bis heute überzeugt. Das macht ihn misstrauisch – und bitter. {Quelle: www.ndr.de}

 

7 Responses to “Zeitreise: Als Beobachter im Kosovo”

  1. G.*K.*V.* Says:

    Da werden sich hoffe recht viele tummeln zu dem Vortrag bitte !!

  2. Bernhardine Says:

    Wenn ich die beiden schwarzen gesichtslosen weiblichen „Vogelscheuchen“ im Kosovo sehe, werde ich sehr traurig.

  3. G.*K.*V.* Says:

    Bernhardine Sagt:
    17. Januar 2012 at 21:26
    Wenn ich die beiden schwarzen gesichtslosen weiblichen „Vogelscheuchen“ im Kosovo sehe, werde ich sehr traurig.

    Bitte bleiben Wir christlich neutral :keine Vogelscheichen,denn auch Sie sind Wesen Gottes und sollten sie als Mensch betrachten nicht als Tiere Vögel..usw…

    irrgeletete Wesen brauchen eine Führung Gottes ,
    darum sollten wir Christen beten,dass eine Frau gedemütigt wird durch eine solche verhüllung ist anmassend und feige.Es haben Frauen sich immer schon gekleidet mit langen Kleidern und SchalKopftücher :Zeit Christus –aber zu Ehre Christus Gottes.Und der Ehre des Körpers .

  4. G.*K.*V.* Says:

    sorrey Fehler ;korregiere

    irrgeletete Wesen brauchen eine Führung Gottes ,
    darum sollten wir für Sie

    Christen beten,dass eine Frau nicht gedemütigt wird

  5. Bert Engel Says:

    Wenn mir solche „gesichtslose Vogelscheuchen“ über den Weg laufen, fühle ich mich mindestens von dieser Religion so beleidigt, wie sich diese „Damen?“ von einem Kreuz an der Wand eines Schulzimmers beleidigt fühlen. Ich fühle mich sehr beleidigt und solches gehört verboten!


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