kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Betet Ihr Hund vorm Fressen? 14. Januar 2012

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 17:40

Möge Christus jede gefangengenommene Seele vom Maul des Teufels befreien

 

Dogs Saying grace Before Meals

http://www.dogwork.com/prybrme8/

 

 

 

Schneeschlacht in Alexandria: 13. Januar 2012

 

 

 

Schnee in Alexandria – Agypten: 13. Januar 2012

 

 

 

Wie die Araber ihre Herrscher anbeten:  Marokkanischer Thronnachfolger Prinz Al-Hassan

 

 

 

9-Jähriges Mädchen bringt einen Löwen in Neuseeland auf die Palme

 

 

 

 

Meeting: Bitte nicht stören!

 

 

 

 

Besofene Tiere

 

 

 

 

Allah kann warten! Der Zug doch nicht!

 

8 Responses to “Betet Ihr Hund vorm Fressen?”

  1. Emanuel Says:

    Selbstmordattentat: Mindestens 61 Pilger getötet
    Die Gewalt im Irak nimmt kein Ende. Am Samstag mischten sich die Attentäter trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen unter schiitische Pilger und töteten Dutzende von ihnen. (Heute in Google-News)

    Wir müssen erkennen, wer die Hunde sind ……
    Who let the dog out?!

  2. L:Ch Says:

    Europa verwirklicht den

    Geist Satans

    Der Hinduist Mahatma Gandhi,

    ein Anhänger der Bergpredigt des
    Jesus von Nazareth, erklärt am 8.9.1920: „Es ist meine feste Überzeugung, dass das heutige Europa nicht den Geist Gottes und des Christentums verwirklicht,

    sondern den Geist Satans. Und Satan hat den größten Erfolg,

    wo er mit den Namen Gottes auf den Lippen erscheint ..

    . Ich meine, dass das europäische Christentum eine Verleumdung des Christentums Jesu bedeutet“ (zit. nach W. Gabriel: Gandhi, Christus und die Christen,

    Halle 1931; auch in: Indische Geisteswelt, Band I, Glaube und Weisheit der Hindus, Hrsg.: Helmuth von Glasenapp, Holle-Verlag, Darmstadt 1958, S. 280 f.). Die Verhöhnung von Christus durch die großen Kirchen, so wie sie Mahatma Gandhi beschreibt, bedeutet auch für die Tiere unermessliches Leid und Grauen bis in die Gegenwart. Zwar ist z. B. in Deutschland seit dem Jahr 2002 der Tierschutz auch im Grundgesetz verankert, doch hat sich dadurch praktisch für die Tiere nichts verbessert (vgl. dazu ein Plakat aus dem Jahr 2000). Mit der Einrichtung der industrialisierten Massentierhaltung und ihrer Auswüchse nach dem 2. Weltkrieg, den immer bestialischeren Tierversuchen und der gnadenlosen Jagd haben die Folgen der kirchlichen Lehre von der Sonderstellung des Menschen einen in der Geschichte bisher beispiellosen Höhepunkt erreicht. Dieser Höhepunkt ist aber gleichzeitig der Kipppunkt bzw. der Wendepunkt. Denn die Natur und ihre Elemente gehorchen der selbsternannten

    „Krone der Schöpfung“ immer weniger und die durch die bestialische Behandlung bedingten Krankheiten und Seuchen der Tiere greifen immer mehr auf den Menschen über.
    Der Mensch verliert also jegliche Kontrolle über die Natur.

    Und das Leid, das er den Tieren zufügt, fällt immer schneller auf ihn selbst zurück

    • saphiri Says:

      Schnee in Alexandria – Agypten: 13. Januar 2012

      zieht euch warm an, es hat geschneit!

      ich wusste es doch das ich irgendwann nen schneemann bauen kann, in den letzten jahren ist der winter hier immer kälter geworden.

      etwas anderes wäre uns lieber:weg mit der Kälte des Islam-verbündet Euch in Frieden mit den Kopten-dass will die christl.Welt

  3. Bazillus Says:

    Werter Vorkommentator,
    ich weiß jetzt nicht, warum nun gerade das Christentum für Kritik im Umgang mit Tieren herhalten muss. Schauen Sie doch bitte einmal in fernöstlichen Länder, wie da die einzelnen Menschen mit zusammengebundenen Hühnern, Hunden, Katzen und anderm Getier umgehen. Warum wieder nur das Christentum. Selbstverständlich haben Judentum und das Christentum, indem der Mensch zur Krone der Schöpfung deklariert worden ist, viel Unheil gegenüber Tieren hervorgebracht. Aber meinen Sie, dass nur in monotheistischen Religionen das Tier Opfer von Menschen geworden ist? Weder im Buddhismus als auch im HInduismus wurden Tiere besonders gut behandelt außerhalb der Klöster. Und, werter Vorkommentator, die Tiere selbsst behandeln sich gegenseitig auch nicht zum Besten. Sie sind in einer widerlichen Fresskette eingebunden. In islamischen Ländern werden Tiere nun auch nicht gerade üppig gut behandelt. Wenn ich Esel sehe, wie diese Tiere hochbepackt sich für die Menschen durch die Gegend schleppen müssen, ist das auch kein guter Anblick. Hier in Europa hat sich wohl auch nicht zuletzt durch das Christentum (hl. Franziskus) ein Tierschutzwille entwickelt, der seinesgleichen in der Welt sucht.

    Sie haben selbstverständlich vollkommen Recht, wenn sie die Krone der Schöpfung, den Menschen, als Hauptverantwortlichen für das Leid nicht nur der Menschen, sondern auch der Tiere verantwortlich machen. Aber ich glaube, dass sich da keine Ideologie als besonders tierfreundlich erwiesen hat. Möglicherweise hat der Wiedergeburtsgedanke in hinduistischen und buddhistischen Lehren eine gewisse Achtung vor dem Tier gebracht, da aber auch nur vor bestimmten Tieren wie die hl. Kuh. Auch das Christentum hat sich wie das Judentum auch durch die Menschenzeit entwickeln müssen.

    Das Leid der Tiere ist letztlich darin begründet, dass der Mensch nicht Vegetarier geblieben ist. Der erste Schöpfungsbericht des AT spricht noch davon, dass sich Mensch und Tier von Pflanzen zu ernähren hatten. Wäre das so geblieben, wären Tiere besser behandelt worden. Da der Mensch jedoch offenischtlich als Allesfresser konstruiert worden ist, musste er es auch lernen, leider zu langsam lernen, die Tiere als Mitgeschöpfe anzusehen. Aber auch mir fällt es schwer, einer Zecke Sympathien entgegen zu bringen.

    Ein Artikel der Tierschutzorganisation Peta mag das verdeutlichen und hier ist nur von einem Tier die Rede, welches als heilig gilt. Wie es anderen Tieren dort ergehen mag, sollte jeder selbst entscheiden.
    Leder aus Indien – von wegen „heilige Kühe“!

    Missbrauch und Mord

    Sieben Jahre lang haben PETA Indien und seine Tochterorganisationen verdeckte Ermittlungen zum Transport und den Schlachtbedingungen von Kühen, Büffeln, Schafen und Ziegen durchgeführt, die im indischen Lederhandel benutzt werden. Das Leder aus den Häuten dieser Tiere wird in die ganze Welt exportiert. Europa und die USA zählen zu den größten Abnehmern.

    Die Ermittler konnten Bildmaterial des weit verbreiteten und illegalen Missbrauchs dieser Tiere sammeln, sowie Beweise über die unhygienischen und gefährlichen Bedingungen, die in den Schlachtbetrieben vorherrschen. Man setzt die Tiere extremen Grausamkeiten aus; sie werden in so großen Mengen auf Lastwägen verladen, dass sie schlimmste Verletzungen davon tragen können, wenn sie von den Hörnern der anderen Tiere gequetscht oder gestochen werden. Viele von ihnen sterben noch auf der Fahrt. Die Beweise belegen außerdem, dass die Tiere bevor sie – häufig mit dreckigen stumpfen Messern und in Sichtweite ihrer Artgenossen – aufgeschnitten werden, in Schlachthäuser gezerrt werden, deren Böden mit Ausscheidungen, Blut, Eingeweiden und Urin bedeckt sind. Einige Tiere werden sogar bei vollem Bewusstsein gehäutet und zerlegt.

    Leere Versprechungen

    Die Ermittlungen brachten außerdem ans Licht, dass so gut wie keine Verbesserungen in der Behandlung der Tiere stattgefunden haben – trotz der Direktiven, die verantwortliche indische Regierungsmitarbeiter der Landesregierungen vor sechs Jahren versprachen und trotz der an die Öffentlichkeit gerichteten Ankündigungen, man würde Tierschutzstandards verbessern. Die Schlachthäuser sind noch immer unhygienisch und verschmutzen die Umwelt; sie haben keine Lizenzen; illegale Schlachthäuser operieren weiterhin; Transportbestimmungen für Tiere sind erbärmlich und trotz der rechtlichen Anforderungen, hat die Regierung nicht genügend Einheiten der Tierschutzvereinigung gebildet, um das Tierschutzgesetz von 1960 und seine Regulierungen zu Transport und Schlachtung durchzusetzen.

    Illegale Handlungen

    Indiens eigene minimale Tierschutzgesetze was Transport und Schlachtung angeht, werden unverfroren ignoriert und obwohl das Indian Council for Leather Exports (CLE) angibt, ein Tierschutzreformprogramm zu haben, weigert es sich, etwas zu unternehmen, um Lederhändler davon abzuhalten, ihre Häute von unlizenzierten, illegalen Schlachthäusern zu beziehen. Tiere aller Altersstufen, auch kleine Kälber, werden illegaler Weise getötet und im Lederhandel benutzt.

    Der oberste Gerichtshof

    PETA Indien führt derzeit ein Gerichtsverfahren am Indischen Obersten Gerichtshof gegen die Union of India, jede innerstaatliche Regierung und das Animal Welfare Board of India (AWBI) wegen der fehlenden Durchsetzung von Tierschutzgesetzen und der Zulassung unnötigen und extremen Tierleids innerhalb der Leder- und Fleischindustrie. Das Gericht hat öffentlich bekannt gegeben, schockiert über die Beweise der Grausamkeiten, die PETA eingereicht hat, zu sein.
    Vor über einem Jahr wies der Oberste Gerichtshof das AWBI an, ihn innerhalb eines Monats über seine Schritte zur Verhinderung von Tierquälerei zu informieren.
    Das AWBI sollte daraufhin einen Inspektionsplan für Schlachthöfe des ganzen Landes aufstellen. Bis zum heutigen Tag gibt es jedoch noch kein brauchbares Inspektionssystem für Schlachthäuser in Indien. Der Oberste Gerichtshof hat außerdem die Regierung von Tamil Nadu aufgefordert, sich dem illegalen Missbrauch von Tieren in der Fleisch- und Lederindustrie anzunehmen und diese zu bereinigen – dies ist jedoch nie geschehen.

    Die Händler

    Das CLE gab an, dem Tierschutzreformprogramm fehle es an Elan und Engagement, um konkrete und langfristige Verbesserungen in dem Leben der Tiere durchzusetzen. Vor fast einem Jahr, baten PETA Indien und seine Tochterorganisationen das CLE Verhandlungen aufzunehmen und baten ihm eine angesetzte Absichtserklärung (MoU) an.

    Die MoU befasst sich mit für den Tierschutz ausschlaggebenden Themen. Sie fordert, dass die indische Lederindustrie ihre Unterstützung von Schlachthöfen, die illegal in Betrieb sind sowie staatlicher Einrichtungen, die aufgrund von Verletzungen des Tierschutzes auffielen beendet, sich einem mindestens 3-jährigen Reformprojekt unterzieht, um die Handhabung der Tiere vom Markt bis hin zu Transport und Schlachtung zu verbessern und nach und nach nur noch Häute und Felle von Märkten, Transporteuren und Schlachthäusern zu beziehen, die sich an indische Tierschutzgesetze halten.

    Nachdem die MoU neun Monate lang bearbeitet wurde, hat sich das CLE schlussendlich geweigert, überhaupt mit PETA zu verhandeln.

    Hilfe für die missbrauchten Tiere im indischen Lederhandel

    Als PETAs Kampagne zur Leidminderung der Tiere im Lederhandel 2000 begann, entschlossen sich ca. 40 größere Konzerne, kein Leder mehr von indischen Kühen zu beziehen. Die indische Lederindustrie hatte einen geschätzten Verlust von US$68 Millionen aufgrund der Entscheidungen dieser Firmen zu verzeichnen, die illegale Grausamkeiten nicht unterstützen möchten. Die Kampagne konnte außerdem die Unterstützung von Prominenten weltweit gewinnen, wie Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, Sir Paul McCartney, Pamela Anderson, Jackie Chan und vielen mehr.
    So können Sie helfen

    • Das beste, was Sie tun können, um den Tieren zu helfen ist, sie nicht zu essen und ihre Haut nicht zu tragen. Informieren Sie andere über die Grausamkeiten, die diese Tiere erleiden müssen und bitten Sie sie, dem Fleisch und dem Leder abzuschwören.

    • Schreiben Sie an die indische Botschaft und fordern Sie so die indische Regierung auf, nicht länger den grausamen und illegalen Umgang mit Tieren auf Transporten und in Schlachthäusern zu dulden.

    Indische Botschaft
    Tiergartenstraße 17
    10785 Berlin
    E-Mail: commercial@indianembassy.de

  4. Bazillus Says:

    Ist das nichts? Ein katholischer Ordensgründer auf dem geistigen Weg der Einheit in Gottes Schöpfung. Einen besseren geistigen Wegbereiter im Christentum für den Tierschutz kann wohl kaum gefunden werden.
    Kleiner Nachtrag:
    Deutscher Tierschutzbund:
    Welttierschutztag
    Statue des Heiligen Franziskus von Assisi im Brunnen der Akademie für Tierschutz.

    Der 4. Oktober, der Tag des Heiligen Franziskus von Assisi, wird international von Tierschützern als „Welttierschutztag“ für Informationsveranstaltungen genutzt.

    Franz von Assisi – Begründer des Ordens der Franziskaner und Schutzpatron der Tiere – sah das Tier als lebendiges Geschöpf Gottes und als Bruder des Menschen an. Doch wichtiger ist, dass Franz von Assisi den Einheitsgedanken der Schöpfung im Sinne der Gleichheit aller vor Gott und untereinander vorlebte und unermüdlich predigte. Auch den kleinsten Wurm betrachtete er als gottgewollt und daher als schützenswert. Am 4. Oktober 1228, zwei Jahre nach seinem Tode am 3. Oktober 1226, wurde er heilig gesprochen.

    Es war der Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann, der 1924 vor Berliner Tierschützern für die Einführung des Welttierschutztages plädierte. Die erste Veranstaltung fand bereits am 4. Oktober 1925 im Berliner Sportpalast statt. Sein Antrag wurde jedoch trotz großer Zustimmung erst am 8. Mai 1931 auf dem Internationalen Tierschutzkongress in Florenz angenommen. Seither wird der Welttierschutztag international begangen und trägt erheblich zur Verbreitung des Tierschutzgedankens bei. Nach 1945 wurde der Welttierschutztag, mit Zustimmung der ausländischen Gremien, 1950 auch wieder in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt.

    Kleine Biografie des hl. Franziskus:
    Franz von Assisi (1181-3.10.1226) – Heiliger Franziskus
    Namenstag am 4.10.

    Tu erst das Notwendige,
    dann das Mögliche,
    und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

    Der Sohn eines reichen Kaufmanns wurde als Giovanni Bernardone in Assisi geboren. Nach seinem Militärdienst wurde er Offizier und führte ein freies, lockeres Leben. 1202 in Gefangenschaft geraten, beschloß er, sein Leben radikal zu ändern und lebte von nun an in selbstgewählter Armut und tätiger Nächstenliebe.
    Er fand viele Anhänger und gründete einen Orden, den 1210 Papst Innozenz III. anerkannte. Schon 2 Jahre nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen. Bald brachte man seinen Leichnam in die prächtige Doppelbasilika „San Francesco“, die man zu seiner Ehre am westlichen Stadtrand von Assisi errichtet hatte. Giotto [di Bondone, ca. 1267-1337) malte das Leben des Franz von Assisi – diese Gemälde befinden sich in der Oberkirche der Basilika – u. a. das Bild „Franziskus predigt den Vögel“.

    Franz von Assisi hatte eine besonderes Verhältnis zu den Pflanzen und predigte immer wieder, Gott habe uns die Erde anvertraut, deshalb sei es unsere Aufgabe, sie zu hüten und zu pflegen. Wenn seine Klosterbrüder Bäume fällten, verbot er ihnen,den Baum ganz unten abzuhauen, damit er die Chance habe, daß er wieder zu sprossen anfange. Auch wollte er nicht, daß der Gärtner zuviel umgruben, damit auch Unkraut und Feldblumen ihren Platz fänden. Die Ansichten des ersten „Umweltschützers“, wie man ihn nennen könnte und die er in seinem „Sonnengesang“ (Cantico delle creature“oder“Cantico di frate solo“) darlegt, sind heute immer noch – oder wieder – aktuell! Der Sonnengesang gehört zu den allerersten dichterischen Gestaltungen der italienischen Sprache.
    Franz von Assisi gilt auf grund seines Wirkens auch als erster Tierschützer. Deshalb wird am 4. Oktober, dem Namenstag des Heiligen Franziskus, weltweit von Tierschützern der Welttierschutztag begangen; deshalb nennen sich viele Tierschutzvereine oder Tierheime nach ihm. (siehe unten). Darüberhinaus ist Franz unter anderem Patron des Umweltschutzes und der Ökologie (seit 1980 von Papst Johannes Paul II. hierzu ernannt – in dieser Tradition steht auch die 1995 gegründete Franz von Assisi Akademie zum Schutz der Erde.

    Es wird erzählt, daß er sich in stacheliges Gestrüpp warf, um den Versuchungen der Welt zu entsagen; es waren Rosenbüsche und diese verloren ihre Stacheln – in der Portiunculakirche zu Assisi wird der „dornenlose Rosenstrauch des heiligen Franz“ gezeigt.

    Eine andere Legende erzählt von seiner spirituellen Liebe zur heiligen Klara, die 1212 den Frauenorden der „Clarissinnen“ (Klarissen, mit franziskanischen Regeln) gründete. Böse Zungen bezweifelten die Reinheit dieser Liebe, deshalb soll Franz an einem Wintertag Klara vorgeschlagen haben, sich eine Weile nicht mehr zu treffen. Auf Klaras Frage, wann sie sich denn wiedersehen würden, antwortete er: „Wenn die Rosen wieder blühen“. Und als sie sich umsahen, blühten an den Dornensträuchern ringsum plötzlich mitten im Winter die Rosen. Klara pflückte einige Blüten und legte sie Franz in die Hand. Und von daher waren sie keinen Tag mehr getrennt.

    Franz von Assisi ist der Patron Italiens, der Stadt Assisi, des Bistums Basel, der Franziskaner, der Armen, der Sozialarbeit, des Umweltschutzes, der Kaufleute, Schneider, Tuchhändler, Flachs- und Tapetenhändler, Weber, gegen Kopfweh und die Pest.

    Der Sonnengesang

    Höchster, allmächtiger, guter Herr,
    dein sind der Lobpreis, die Herrlichkeit und Ehre
    und jeglicher Segen.
    Dir allein, Höchster, gebühren sie,
    und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.

    Gelobt seist du, mein Herr,
    mit allen deinen Geschöpfen,
    zumal dem Herrn Bruder Sonne;
    er ist der Tag, und du spendest uns das Licht durch ihn.
    Und schön ist er und strahlend in großem Glanz,
    dein Sinnbild, o Höchster.

    Gelobt seist du, mein Herr,
    durch Schwester Mond und die Sterne;
    am Himmel hast du sie gebildet,
    hell leuchtend und kostbar und schön.

    Gelobt seist du, mein Herr,
    durch Bruder Wind und durch Luft und Wolken
    und heiteren Himmel und jegliches Wetter,
    durch das du deinen Geschöpfen den Unterhalt gibst.

    Gelobt seist du, mein Herr,
    durch Schwester Wasser,
    gar nützlich ist es und demütig und kostbar und keusch.

    Gelobt seist du, mein Herr,
    durch Bruder Feuer,
    durch das du die Nacht erleuchtest;
    und schön ist es und liebenswürdig und kraftvoll und stark.

    Gelobt seist du, mein Herr,
    durch unsere Schwester, Mutter Erde,
    die uns ernährt und lenkt
    und vielfältige Früchte hervorbringt
    und bunte Blumen und Kräuter.

    Gelobt seist du, mein Herr,
    durch jene, die verzeihen um deiner Liebe willen
    und Krankheit ertragen und Drangsal.
    Selig jene, die solches ertragen in Frieden,
    denn von dir, Höchster, werden sie gekrönt werden.

    Gelobt seist du, mein Herr,
    durch unsere Schwester, den leiblichen Tod;
    ihm kann kein Mensch lebend entrinnen.
    Wehe jenen, die in schwerer Sünde sterben.
    Selig jene, die sich in deinem heiligsten Willen finden,
    denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.

    Lobt und preist meinen Herrn
    und sagt ihm Dank und dient ihm mit großer Demut.

    Er nennt die Elemente Bruder und Schwester, mehr Respekt vor der Natur und der Schöpfung des allliebenden Gottes kann nicht mehr gedacht werden.

  5. Bazillus Says:

    Noch ein kleiner Nachtrag: Erst das Christentum beendete die lange Tradition des religiösen Tieropfers, werter Vorkommentator. Während das Judentum sich dadurch auszeichnete, dass Gott in den10 Geboten und in der Episode der vorgesehenen Schlachtung Isaaks endgültig mit dem religiös motivierten Menschenopfer ein für allemal brach, brach das Christentum mit der Tradition des Tieropfers. Ich denke, auch das waren grundlegende Änderungen, die dem Tier wenigstens im kirchlichen Raum ein Schicksal erspart hat, was andere noch heute in religiöser Denkweise erleben müssen, und zwar ziemlich grausam erleben müssen wie bei der Schächtung von Tieren und Großtieren.

    Aber ich weiß, das Christentum ist an allen Verbrechen dieser Welt seit Anbeginn schuld, während de Hinduismus mit seinem Kastensystem ja recht menschenfreundlich daherkommt.

    Im Übrigen, zeigen Sie mir bitte Menschen, die ihr Leben nach der höchsten moralisch-ethisch-religiösen Messlatte, nämlich der Bergpredigt unseres Herrn Jesus Christus ganz ihr Leben einrichten können. Da gibt es leider denkbar wenige, nicht ohne Grund.

  6. Emanuel Says:

    Vielen Dank , lieber Bazillus !

    Diese Beiträge sind wirklich sehr erhellend und fundiert und in sich völlig stimmig.
    Interessant wäre es zur Weiterführung, die Bedeutung der Opfertiere im AT näher zu beleuchten.


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