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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Neuer Anschlag in Nigeria fordert 16 Menschenleben 12. Januar 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:33

Allah hetzt gegen Ungläubige

16 Christen in Nigeria sind bei erneuten Anschlägen getötet worden.

Gleichzeitig streikten im westafrikanischen Land auch am Mittwoch Millionen gegen die Verdoppelung des Benzinpreises.

 

Bei einem Anschlag auf eine Bar in der Stadt Potiskum im nordöstlichen Bundesstaat Yobe wurden am Dienstagabend acht Personen getötet, darunter auch ein Polizist. Zu der Attacke bekannte sich die radikalislamische Sekte Boko Haram. Mitglieder der Boko Haram seien am Abend in das Lokal gestürmt und hätten das Feuer auf die Gäste eröffnet, sagte eine Augenzeugin. Drei wie nomadische Tuareg gekleidete Männer seien ins Lokal gekommen und wenig später seien Schüsse zu hören gewesen. Wenige Stunden zuvor waren bei einem Anschlag auf Muslime in Benin City im christlichen Süden Nigerias fünf Menschen ums Leben gekommen. Eine Moschee und die angrenzende Koranschule seien in Brand gesetzt worden, wie der britische Sender BBC berichtete.

 

Soyinka warnt vor Bürgerkrieg: Nach Angaben von Sicherheitskräften handelte es sich dabei um einen Vergeltungsakt für den Terror der Boko Haram. Aus Angst vor weiteren Anschlägen verliessen mehr als 8000 Bewohner von Benin City ihre Häuser, teilte das nigerianische Rote Kreuz mit. Die überwiegend muslimischen Flüchtlinge versuchten sich in Polizeistationen und Militärbaracken in Sicherheit zu bringen. Bei einem Angriff auf ein christliches Dorf im nördlichen Bundesstaat Bauchi wurden ebenfalls am Dienstag drei Menschen getötet. Der nigerianische Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka warnte in einem Interview, die multikulturelle Nation bewege sich geradewegs auf einen Bürgerkrieg zu. Die Boko Haram terrorisiert seit Monaten die Christen im islamisch geprägten Norden. Sie hatte dort auch am vergangenen Wochenende Anschläge verübt, bei denen Dutzende starben. Die Sekte lehnt jeden westlichen Lebensstil ab. Ihre Mitglieder bezeichnen sich selbst auch als „nigerianische Taliban“.

 

Generalstreik geht weiter: Nigeria war auch am Mittwoch von einem Generalstreik betroffen. Erneut streikten Millionen Nigerianer. Sie versuchen seit Montag die Entscheidung von Präsident Goodluck Jonathan, die Treibstoffsubventionen abzuschaffen, rückgängig zu machen. Der Regierungsentscheid verdoppelt die Benzinpreise. Eine der zwei grossen Gewerkschaften des Landes drohte am Mittwoch mit dem Unterbruch der Ölförderung, sollten Gespräche mit der Regierung nicht zum gewünschten Resultat führen. An dem Ausstand beteiligen sich nicht nur Angestellte der Ölindustrie, sondern auch Mitarbeiter zahlreicher anderer Branchen. Die meisten Geschäfte und Fabriken sind seit drei Tagen geschlossen. Die Behörden, die den Streik als illegal betrachten, drohten nun, den Streikenden die Gehälter zu entziehen, wenn sie ihre Verträge nicht einhalten. Obwohl Nigeria der grösste Ölproduzent des Kontinents ist, leben die meisten Menschen in dem mit 160 Millionen Menschen bevölkerungsreichsten Staat Afrikas in bitterer Armut. {Quelle: www.swissinfo.ch}

 

 

Attentat auf den chaldäischen Patriarchen Louis Sako in Kirkuk

Kirkuk: Kurz nach 13 Uhr eröffneten zwei Attentäter das Feuer auf die Sicherheitskräfte der Residenz des chaldäisch-katholischen Erzbischofs von Kirkuk, Msgr. Louis Sako. Das Wachpersonal schoß zurück, wie Asianews berichtet. Etwa 100 Meter entfernt befand sich eine Polizeistreife, die ebenfalls das Feuer auf die Attentäter eröffnete. Zwei der Attentäter wurden dabei getötet, ein dritter verhaftet. Die Attentäter verletzten bei dem Feuergefecht fünf Polizisten. Der Erzbischof und seine Mitarbeiter blieben bei dem Attentat unverletzt. Msgr. Louis Sako war gerade mit einem anderen Priester von einem Besuch in der Stadtpfarrkirche zurückgekehrt. Die Polizei schließt nicht aus, daß das Attentat nicht dem Erzbischof, sondern einer turkmenischen Abgeordneten galt, die in einem Nachbarhaus wohnt. Auf deren Haus wurde bereits drei Tage zuvor ein Attentat verübt. Die Dynamik des Angriffs deutet jedoch deutlich daraufhin, daß Msgr. Sako das Ziel des Angriffs war, den sie nur um wenige Sekunden verpaßten. Die Attentäter griffen zielsicher die Residenz des chaldäischen Würdenträgers an. Erste Erhebungen lassen annehmen, daß die Attentäter nicht aus Kirkuk stammten. Die Personalausweise, die bei den getöteten Attentätern sichergestellt wurden, waren in Bagdad ausgestellt worden. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Asianews/Giuseppe Nardi}

 

 

Christen weltweit in Bedrängnis

 

Besonders in islamischen Ländern haben Andersgläubige ein schweres Leben.

Unter den neuen Regierungen im Nahen Osten könnte sich dieser Trend noch verstärken.

 

Wien: Am Neujahrstag wurden die Bewohner der nordnigerianischen Stadt Maiduguri vom Lärm rollender Panzer geweckt. Durch die Straßen patrouillierten schwer bewaffnete Soldaten. Präsident Goodluck Jonathan hatte sich angesichts der immer häufigeren tödlichen Angriffe auf Christen vor allem im Norden des Landes nicht mehr anders zu helfen gewusst, als in Maiduguri, dem Zentrum der islamistischen Sekte Boko Haram, militärisch Präsenz zu zeigen. Erst zu Weihnachten hatten die Extremisten bei Anschlägen gegen Kirchen mehr als 40 Menschen getötet. Aus Angst vor weiteren Attentaten hatten zahlreiche Kirchen daraufhin die Neujahrsgottesdienste abgesagt. Bei mindestens 300 nigerianischen Christen hat die international tätige NGO Open Doors gesicherte Informationen, dass sie zwischen November 2010 und Oktober 2011 Opfer religiös motivierter Gewalt wurden. Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer, die auf etwa das Fünffache geschätzt wird.

 

Dass Nigeria beim aktuellen Weltverfolgungsindex von Open Doors trotzdem nur Rang 13 belegt, liegt schlicht an den im Vergleich günstigeren rechtlichen Rahmenbedingungen, wie Markus Rode, Leiter des deutschen Zweigs der Organisation, im Gespräch mit der „Presse“ erklärt: „In Nigeria gibt es keine Staatsreligion, Christen können ihre Religion im Prinzip frei ausüben, im muslimisch dominierten Norden allerdings nur mehr sehr eingeschränkt.“ In anderen Ländern ist die Verfolgung von Christen – beziehungsweise in islamischen Ländern überhaupt von „Ungläubigen“ – institutionell verankert, etwa im Iran oder auf den Malediven. Open Doors bewertet die Situation in solchen Ländern deshalb negativer. {Die Presse – Von HELMAR DUMBS}

 

 

Somalia: Neu-Christin ausgepeitscht

 

Wer glaubte, das Bekenntnis zu Christus wäre überall gefahrlos, ist ja durch das Verfolgen dieses Blogs sicher schon zu der Erkenntnis gekommen, dass dem nicht so ist. Jetzt wird bekannt, dass ur-gemeindliche Gefahren wieder auf Gläubige lauern.

 

Am 22. Dezember 2011 wurde die Konvertitin Sofia Osman, 28, im somalischen Janale öffentlich mit 40 Hieben ausgepeitscht, weil sie eine „fremde Religion“ in ihr soziales Umfeld gebracht habe. Umstehende sollen dazu fröhliche gejubelt haben. DAS ist die Realität der Religionsfreiheit in allen Gebieten, in denen die Steinzeit-Muslime der „Al-Shabaab“ Terrorgruppe Einfluss haben. Ein aus Sicherheitsgründen ungenannter Augenzeuge berichtet gegenüber „compass directnews“ folgendes: Osman bekam 40 Hiebe um 15.00 Uhr, aber sie erzählte nicht, was ihr sonst noch von den Militanten angetan wurde. Ich sah sie bewusstlos werden und dachte, sie wäre gestorben. Aber sie kam wieder zu sich und ihre Familie brachte sie dann weg.

 

Die Auspeitschung fand statt vor hunderten von Zuschauern, nachdem Frau Osman monatelang in Lagern der Al-Shabaab gefangen gewesen war.  Janale liegt ca. 200 km von Mogadischu entfernt. Frau Osman wurde in den nächsten Tagen von ihrer Familie versorgt, soll aber anfänglich noch sehr schwach und apathisch gewesen sein. Sie war vor vier Jahren zum Glauben an den Auferstandenen gekommen und gehörte zum Untergrundnetzwerk der Christen in Somalia. Die Al-Shabaab kontrolliert weite Teile des ländlichen Somalia. Bis vor wenigen Monaten auch Teile von Mogadischu. Sie hat beste Kontakte zum Al-Kaida-Netzwerk und somit auch zur ehemals „Boko Haram“ genannten, sunnitischen Terrorgruppe in Nigeria.  Derzeit wird sie von somalischen und verbündeten kenianischen Einheiten im Grenzgebiet Kenias mit Somalia bekämpft. Dafür hat sich sich mit Attacken auf Kirchen in Kenia bereits „bedankt“. {Quelle:  „compass direct news“ vom 10. Januar 2012}

 

 

Pakistan: „Wir machen euch das Leben zur Hölle“!

 

Der Herausgeber der pakistanischen „Pakistan Christian Post“, ein auch im Internet vertretenes Medium, das auch von diesem Blog gerne als seriöse Quelle für Nachrichten aus diesem Land genutzt wird, hat unlängst eine der vielen, vielen Hassmails veröffentlicht, die er jeden Tag so erhält.

 

Dr. Nasir S. Bhatti, Herausgeber der „Pakistan Christian Post“, einer englischsprachigen Zeitung, die sich mit Ereignissen in Pakistan befasst, veröffentlichte am Donnerstag, den 05. Januar 2012, auf seiner Facebook – Seite eine e-mail, die exemplarisch für die Unmengen an Drohungen und Hassmails steht, die er täglich erhält. Wer etwas über die Stimmung, insbesondere die christliche Minderheit im Land betreffend, erfahren will, sollte diese Auszüge genau lesen. Sie sind erhellend und können in ihrer Deutlichkeit kaum überboten werden. So schreibt der Verfasser an Dr. Bhatti u. a. folgendes: Ich möchte Sie an eine sehr wichtige Tatsache erinnern: Pakistan ist eine islamische Nation. Es ist eine Nation für Muslime, von Muslimen, bestehend aus Muslimen. Und noch weiter ausführend: Ihr Leute seid keine Muslime und keine Pakistanis, ihr seid nur Gäste, die zufällig in Pakistan leben. Dr. Bhatti machte in seinem Beitrag darauf aufmerksam, dass Christen auf dem indischen Subkontinent, zu dem Pakistan einst gehörte, „Kinder des Bodens“ seien, anders als die Nachkommen islamischer Invasoren. Die Behauptungen des anonymen Hassmail-Autoren entbehren für ihn also, trotz der 1947 auf religiöser Grundlage vorgenommenen Teilung Indiens in Indien und Pakistan, also der sachlichen Grundlage.

 

Aber weiter: Ehrlich gesagt, mögen wir euch nicht. Wir würden es gerne sehen, wenn ihr unser schönes Land verlasst. Ihr könnt in Europa oder Amerika leben, aber wir wollen nicht, dass ihr in Pakistan lebt, dem Land, dass rein ist. Hier manifestiert sich der Hass auf alles „Andersartige“, der dann als Grundlage kommender Massenvertreibungen herhalten kann, wenn diese Ansichten mehrheitsfähig seien sollten. Wir dürfen auf die Zukunft gespannt sein. Ganz Pakistan steht hinter …  Mumtaz Hussain Qadri (der Attentäter des ehemaligen Gouverneurs von Pundschab Salman Taseer, der sich gegen die Blasphemiegesetze ausgesprochen hatte, Anm. d. Übers.) … wir werden euch das Leben zur Hölle machen, das schwöre ich bei Allah, also vergesst es nicht. Sollten diese Aussagen repräsentativ seien oder repräsentativ werden für die Stimmung in Pakistan, sähe die Zukunft für alle Minderheiten: Christen, Hindus oder für die von Sunniten als „Ketzer“ verfemten, islamischen „Sekten“ düster aus. {Quelle: „examiner“ vom 06. Januar 2012}

 

 

Syrien: Nonne sorgt für Aufklärung

 

Die Gemengelage in Syrien ist scheinbar kompliziert. Durch die Einmischung der Beobachter der Arabischen Liga wird sie nicht einfacher. Zusätzlich desinformieren, laut einer Karmeliterinnen- Schwester, die Medien durch unpräzise und entstellende Berichterstattung außerdem die Weltöffentlichkeit.
Mutter Agnes-Mariam de la Croix von den Karmeliterinnen in Qara, 90 km von Damaskus gelegen, sagt wörtlich: Wenn die Dinge so weiterlaufen, fürchte ich das Schlimmste !

 

Christen in Syrien stehen zwischen allen Fronten. Den zumeist mit arabischem Geld und arabischer Propagande aufgerüsteten sunnitischen Rebellen sind die Nichtmuslime ohnehin eine willkommene Zielscheibe, dem Regime waren sie eine Stütze, aber eine ungeliebte und nicht wirklich geförderte. Das alles weiss die gute Gottesfrau sehr wohl und deshalb hat sie es sich auf die Fahnen geschrieben, aufzuklären an „zwei Fronten“: zunächst einmal will sie die Desinformation der Massenmedien aufdecken und zum anderen die Wahrheit über die Schandtaten des Assad-Regimes nicht verschweigen. Mal ganz abgesehen davon, dass ein solches, „weltliches“ Engagement der Gottesbraut respektabel und mutig ist, ist ihre Arbeit auch erfolgreich. So hat sie bereits die bekannte US-Journalistin Barbara Walters vom ABC-network begleitet und ihr einen realistischen Einblick in die Geschehnisse des Aufstandes in Syrien gegeben. Ebenso hat Mutter Agnes-Mariam de la Croix auch mitgeholfen, (bewusste oder unbewusste ?) Medienmanipulationen aufzudecken. Das in London ansässige „Syrian Obervatory for Human Rights“ (SOHR) z. Bsp. publiziere regelmässig Zahlen von Opfern, die keinerlei Überprüfung standhielten.  Mutter Agnes-Mariam sagt dazu: Obwohl die Zahlen der Opfer schwer auszumachen sind, müssen wir feststellen, dass die Zahlen, die as Obervatory herausgibt, möglicherweise manipuliert sind. Selbst nachdem ich darüber informiert hatte, veröffentlichte das SOHR Zahlen von 30 Opfern eines Anschlages, obwohl zuverlässige Quellen aus den Krankenhäusern nur drei Namen verifizierten.

 

Ein weiteres Beispiel für Desinformation erwähnt Mutter Agnes-Mariam ebenfalls. Die arabische TV-Station „Al-Jasira“ in Doha, Quatar, habe einen Bericht gesendet, in dem ein Kind kaltblütig erschossen wurde. Während einer friedlichen Demonstration sollten syrische Sicherheitskräfte ein Kind erschossen haben. Die Bilder zeigen die Mutter des Kindes weinend, wie sie angeblich aussagt: „Die Sicherheitskräfte haben dieses Verbrechen begangen.“ Dazu die Nonne: Wir kennen die Frau. Sie ist die Nichte eines Steinmetzen, der für das Kloster arbeitet. Was die Frau in Wahrheit gesagt hat war: „Wenn die Sicherheitskräfte dagewesen wären, wäre dies nicht passiert.“ Neben ihrem tatkräftigen und mutigen Engagement für die Wahrheit ist auch der karitative Einsatz der Christen oftmals beiden Seiten des Konflikts eine Dorn im Auge, weil es unparteiisch ist. Die Oberin des Qara – Konvents schrieb erst am 05. Januar 2012 einen Brief an Präsident Baschar al-Assad, in dem sie zur Gründung einer spontanen Arbeitsgruppe aufruft, die die Situation in den Krankenhäusern erfassen und sich um die auf unabsehbare Zeit Inhaftierten in den Gefängnissen kümmern soll.

 

Mutter Agnes-Mariam sagt dazu: Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz stellte eine Anfrage an die Krankenhäuser. Das große Problem ist, dass diese Organisation keine Berichte herausgibt. Es ist aber notwendig, keine Verbrechen zu vertuschen und deshalb ist es notwendig, eine komplette Liste der Opfer und Gefangenen auf Seiten des Staates und der Opposition zu haben. Und weiter: Seit die bewaffneten Truppen der Opposition international wahrgenommen werden, ist es wichtig geworden, dass auch diese für mögliche Menschenrechtsverletzungen verantwortliche gemacht werden ebenso wie das syrische Regime, gegen das sie kämpfen. Besser hätte man die Schieflage in der internationalen Wahrnehmung kaum auf den Punkt bringen können. Das „böse“ Assad-Regime kämpft gegen „gute“ Rebellen, die nur Demokratie und Freiheit wollen. Nichts gegen eine schematische und notfalls auch etwas undifferenzierte Berichterstattung. Im richtigen Moment muss man nicht immer alle Details erwähnen, sondern sich eben auf die „roten Fäden“ konzentrieren. Einer dieser roten Fäden führt allerdings von den Rebellen an den arabischen Golf und hier greift das „Gut – Böse“ – Schema unserer Medien nicht mehr so ohne weiteres.

 

Soll ich mal ein paar Hintergründe zum Konflikt anreißen? Der schiitische Iran ist der beste Verbündete des alevitisch-materialistischen Syrien. Angesichts der Aufstände in Nordafrika sieht die Bevölkerungsmehrheit der Sunniten in Syrien seine Zeit gekommen, um die Macht zu übernehmen und das Land weiter islamisch-religiös aufzuladen. Und damit auch gegen den Iran in Stellung zu bringen. Was all das für die Christen in Syrien bedeutet, ist unklar, aber die einleitende Aussage von Mutter Agnes-Mariam, die mitten im Sturm steht, lässt nichts Gutes hoffen.  Ein Stimmungsbild gibt sie mit folgenden Aussagen: Am Weihnachtsabend haben Rebellen – Gruppen in Homs Christen gesagt, sie könnten ihre Symbole der Freude nicht zeigen. Die Zivilbevölkerung steht alleine da, weil die Polizei ihnen nicht mehr helfen kann. Persönliche Racheakte werden unter dem Deckmantel der Revolution begangen. Leute, die keine Position beziehen wollen, werden des „Verrats“ beschuldigt. Ihre Namen kommen auf schwarze Listen und werden auf facebook veröffentlicht. Diese Listen gefährden diejenigen, die darauf stehen und machen sie zu Zielscheiben für den sog. „bewaffneten Arm“ der Revolution. Die Opposition wird glorifiziert, aber lassen Sie uns nicht naiv sein.  … Es ist nicht länger eine Revolution, sondern ein Rückschritt! Hören wir hin, wenn Mutter Agnes-Mariam de la Croix spricht. Den Massenmedien und ihren unsicheren Quellen zu trauen wäre ebenso fahrlässig wie die Roten Fäden der „Arabellion“ aus den Augen zu verlieren ! {Quelle: „asia news“ vom 09. Januar 2012}

 

 

Kuwait: Irritationen um mögliche Konversion

 

Ein angebliches Mitglied der Herrscherfamilie von Kuwait, der als „Abdullah al-Sabah“ bezeichnet wird, soll zu einem Nachfolger Christi geworden sein. Die Berichte darüber sind noch widersprüchlich.

 

Auf dem christlichen T.V. Sender „Al-Haqiqa“ tauchte eine Tonbandaufnahme auf, in der eine Stimme Stellung bezieht. Sie soll einem Mitglied der in Kuwait herrschenden „al-Sabah“ – Familie, Prinz Abdullah al-Sabah, gehören. Er trifft darin Aussagen wie: Wenn sie mich wegen dieser Audiobotschaft töten, dann gehe ich in die Gegenwart von Jesus Christus über und werde auf ewig bei ihm sein. Ich bin zufrieden mit allem, was man mir antun wird, denn die Wahrheit der Bibel hat mir den richtigen Weg gezeigt. Der TV Sender berichtet, Abdullah al-Sabah habe gerade erst den christlichen Glauben angenommen und sich mit dieser Audiobotschaft dazu bekannt. Ebenfalls gibt diese Stimme auch ihre Meinung über die Lage der arabischen Welt der „Arabellion“ kund. Islamische Gemeinschaften wollten immer attackieren in verschiedenen Teilen der Welt, aber Gott schützte die Welt und tut es noch immer. Deshalb sehen wir Spannungen zwischen verschiedenen islamischen Gruppen, die sich gegenseitig bekämpfen. Die werden sich auch noch weiter zersplittern.

 

Diese Audiobotschaft wurde bereits in den arabischen Ländern und ihrer Nachbarschaft zur Kenntnis genommen. Ihre Echtheit jedoch stark angezweifelt. Laut einem anderen Mitglied der al-Sabah – Familie, Azbi,  gebe es überhaupt keinen „Adullah“, der solche Aussagen hätte treffen können. Ob dies jedoch erst nach der Verstossung eines vermeintlichen „Apostaten“ gilt, liess er hingegen offen. Diese Version wird vor allem von iranischen Medien verbreitet. Kuwait ist zu über 96 % islamisch. Nur etwas weniger als 4 % der Bevölkerung sind Christen und ein verschwindender Teil der Einwohner haben andere Bekenntnisse. Die Verfassung Kuwaits enthält deshalb auch die folgenden Bestimmungen: „Der Islam ist die offizielle Staatsreligion und die Scharia die Quelle sämtlicher Rechtsprechung.“ Was auch immer von den Aussagen des vermeintlichen „Abdullah al-Sabah“ zu halten ist, allein die vehemente Reaktion bis hin zum Iran auf diesen audiofile lassen die wachsende Nervosität in der islamischen Welt erkennen, was eine mögliche, christliche Erweckung angeht. Auch der ganze Fall „Youcef Nadarkhani“ muss in diesem Zusammenhang gesehen werden. Christus will große Seelenernte in aller Welt halten und die Wahrheit des Evangeliums schmerzt alle, die sie verleugnen. Also: auch wenn sich der audiofile als Fälschung oder Jux herausstellen sollte, weist sein Auftauchen auf ein wichtiges Detail hin: Erweckung kennt keine Grenzen, selbst wenn Geistliche und Kirchen hierzulande dies nicht wahrhaben wollen und den „Status Quo“ bereits akzeptiert haben. {Quelle: „Mohabat News“ vom 10. Januar 2012}

 

3 Responses to “Neuer Anschlag in Nigeria fordert 16 Menschenleben”

  1. Emanuel Says:

    „Christen in Syrien stehen zwischen allen Fronten. Den zumeist mit arabischem Geld und arabischer Propagande aufgerüsteten sunnitischen Rebellen sind die Nichtmuslime ohnehin eine willkommene Zielscheibe, dem Regime waren sie eine Stütze, aber eine ungeliebte und nicht wirklich geförderte.

    „dem Regime waren sie eine Stütze, aber eine ungeliebte und nicht wirklich geförderte.“

    So eine Aussage ist eine Aussage des Satans !!!! Völliger Blödsinn ! Völlige Entstellung der Wahrheit ! Bewusste Desinformation !!!!

    Wer sind die „Oppositionellen“ ? Ist das dem Verfasser nicht bekannt ??? Weiß er nicht, das es sich um Sunniten handelt ? Weiß er nicht , das es sich bei Assad und einem Teil des syrischen Volkes um Alaviten handelt ..?? Oder will er es dem „blöden Volk“ verheimlichen ? Ich kann nicht mehr. Ich bekomme hohen Blutdruck, wenn ich diese Sche…. weiterlese ……

  2. Emanuel Says:

    “ wir werden euch das Leben zur Hölle machen, das schwöre ich bei Allah, also vergesst es nicht. “

    Der Herausgeber der pakistanischen „Pakistan Christian Post“, ein auch im Internet vertretenes Medium, das auch von diesem Blog gerne als seriöse Quelle für Nachrichten aus diesem Land genutzt wird, hat unlängst eine der vielen, vielen Hassmails veröffentlicht, die er jeden Tag so erhält.

    „Wir werden euch das Leben zur Hölle machen“

    bedeutet von diesen gesagt, sie glauben, unser Leben sei paradiesisch, also das Gegenteil von „Hölle“
    zu dem Leben wollen sie also , nach ihrem Verständnis , unser Leben machen.

    „das schwöre ich bei Allah“ heißt, das schwören sie bei dem Herrscher der Hölle, dem Widersacher Gottes,
    also ihres „Gottes“ den Teufel und Satan ….

    „also vergesst es nicht“ .. das sind die leeren Drohungen des Bösen ….

    Neben vielem , was die Bösen und Falschen verkennen, verkennen sie in der Hauptsache, das unser Herr , der Herr des Universums ist, der Schöpfer aller Welten .. so ist ER auch der Herr der Höllen …..

    aus denen …. diese ….. uns drohen wollen ….

  3. Chris Says:

    „das schwöre ich bei Allah“ heißt, das schwören sie bei dem Herrscher der Hölle, dem Widersacher Gottes,
    also ihres „Gottes“ den Teufel und Satan ….

    seien Sie nicht kindisch bitte:sagen dürfen Sie so viel sie wollen—bl bla bla–

    wer steht über Allah

    der Grosse Schöpfer -Gott der Allmächtigste–

    Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ (2. Mose 20:3)

    Der Gott der Bibel ist NICHT der Gleiche, wie der „Allah” des Islams. Ich muss heute
    den kolossalen Fehler ausräumen, den so viele machen, indem sie glauben, dass
    Gott, der Schöpfer, der Gott der Bibel, der Gleiche ist wie „Allah“ von der falschen
    Religion des Islams. Lassen Sie es mich gleich zu Beginn sagen: Es gibt nur EINEN
    Gott, und das ist der Gott der Bibel. „Allah“ ist ein erfundener Gott, der von Mohammed
    geschaffen wurde, als er sich vor 1’400 Jahren die falsche Religion ausgedacht
    hat, die wir als Islam kennen. Allah ist nichts als eine armselige Fälschung des EINEN
    GOTTES, und nicht reeller als Harry Potter. Wenn Sie die Eigenschaften des
    Gottes der Bibel und von Allah studieren, dann ist es offensichtlich, dass diese Beiden
    NICHT die gleiche Person sind!

    Leider fordert ein katholischer Bischof in Holland die Gemeinden in diesem Land auf,
    den Namen Allah für Gott zu verwenden, um „die Spannungen zwischen Muslimen
    und Christen zu entschärfen.“ Das soll wohl ein Scherz sein! Ich erwarte diese Art
    von törichtem Denken von Politikern und weltlichen Menschen, aber von einem
    Priester? Ich habe einen besseren Vorschlag für diesen Bischof. Warum sagen wir
    den Muslimen nicht, dass sie den Namen Gott für Allah verwenden sollen, da Gott
    real ist und Allah nicht. Lassen Sie mich diesem Bischof kurz etwas über den Islam
    sagen. Die Spannungen zwischen Muslimen und Christen werden niemals nachlassen,
    weil die Muslime die Christen als Ungläubige betrachten und in dem Buch, das
    Mohammed schrieb, angewiesen werden, alle Ungläubigen zu töten. Der Islam ist
    nicht daran interessiert, die Spannungen zu entschärfen. Es geht ihm um den Tod für
    alle, die es ablehnen, an die Fantasien von Mohammed zu glauben.

    http://www.endzeitzeichen.org/Es%20gibt%20nur%20einen%20Gott.pdf


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