kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

FÜRCHTE DICH NICHT! 12. Januar 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 13:53

Wunder in griechischer Kirche der Heiligen Trinität in Kalymnos

 

 

Die Worte „Fürchte dich nicht“ oder „Fürchtet euch nicht“ finden wir in der Heiligen Schrift oft im Zusammenhang mit außergewöhnlichen Ereignissen, mit einer Offenbarung Gottes, bei der Menschen erschrecken und – wie Johannes – wie tot zu Boden fallen. Die Erscheinung des Sohnes Gottes auf Patmos war gewaltig: Seine Augen waren wir eine Feuerflamme, so heißt es hier, seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, seine Stimme wie großes Wasserrauschen und er hatte sieben Sterne in seiner Hand. So trat Christus Johannes in den Weg. Hier offenbarte sich Christus in seiner Göttlichkeit, seiner Herrlichkeit, seiner Majestät. Wem Gott so gegenübertritt, wer ihn so erlebt wie Johannes, der fällt wie tot zu Boden. Aber dann wurde die Stimme hörbar: Fürchte dich nicht!

 

 

 

 Millionen versammelten sich in Inden zum Gebet

 

Nach der Berührung und der Ermutigung stellte der Herr sich vor:

Ich bin der Erste und der Letzte.

 

Jesus hat sich auf Erden den Menschen auch mit den bekannten „Ich bin“-Worten vorgestellt:

Ich bin das Brot des Lebens,
ich bin das Licht der Welt,
ich bin die Tür,
ich bin der gute Hirte,
ich bin die Auferstehung,
ich bin das Leben,
ich bin die Wahrheit,
ich bin der Weg.

 

Und hier nun: Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Das umfasst alles, die einzigartige Stellung des Sohnes Gottes in der Schöpfung, in der Geschichte, in Raum und Zeit. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Damit wird deutlich: Jesus Christus lebt, er hat den Tod, die Hölle, den Satan bezwungen.  Er hat die Sünde ans Kreuz getragen und gesiegt. Er ist auferstanden und lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Jesus ist eine reale Gestalt in der realen Geschichte der Menschen. Er ist eingetreten in die Weltengeschichte, hat als Mensch hier auf dieser Erde gelebt und ist als Mensch gestorben. Er wurde begraben, er ist auferstanden, er ist gen Himmel gefahren, er sitzt zur rechten Hand Gottes und er kommt wieder. Ganz klar, ganz eindeutig. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Der Tod kann mir nichts anhaben, die Hölle kann mir nichts anhaben. Ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Jesus Christus hat Gewalt über den Tod und über die Hölle, er ist allmächtig, er hat Macht selbst über das Totenreich. Aus seiner Macht heraus hat er Bevollmächtigungen ausgesprochen und den Aposteln Vollmachten erteilt. Der Weg, den sie weisen, heißt Jesus Christus. Zu ihm richtet sich alles aus. Von ihm kommt alles und zu ihm ist alles. Wenn du auf Jesus Christus blickst, den Ersten und den Letzten, auf den Lebendigen, auf den, der tot war und lebt, auf den, der die Gewalt hat und die Schlüssel in seiner Hand hält zum Tod und zur Hölle, dann weicht Furcht, dann eröffnen sich Perspektiven, dann geht es vorwärts, dann hast du Zukunft.

 

Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle“ (Offb. 1, 17.18).

 

Beim obigen Wunder

geht es um die Ikone der Theo-Thokos bzw. der Mutter Gottes, auf der normalerweise die Heilige Jungfrau Maria den fleischegewordenen Gott, Jesus Christus, trägt.

Auf dieser Ikone zeigte sich Jesus Christus in der griechischen Kirche „Die Heilige Trinität“ als erwachsener 30-Jähriger Mann, der sein Kopf auf der Brust seiner jungfräulichen Mutter lehnt.

Die Anwesenden erblickten starkes Licht von der Schulter der Heiligen Jungfrau Maria und rochen wohltunden Duft, der aus dieser Ikone kam.

 

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