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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die systematische Vernichtung der iranischen Nation 11. Januar 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:22

Einer der Gründe, weshalb 1979 dieIslamische Revolutionerfolgreich war, war der, dass das Regime von Šâh Mohammed Rezâ Pahlavi für die amerikanischen und britischen Ölkonzerne auf Grund der von ihm initiierten Ölkrise 1973 nicht mehr haltbar erschien.

 Es gibt Indizien für eine Beteiligung der USA und Großbritanniens

am Sturz des Šâhs.

 

Der damalige US-Präsident Jimmy Carter, der später für seine Entspannungspolitik kritisiert wurde, hat in seiner gesamten Amtszeit im Gegensatz zu seinem Vorgänger Richard Nixon versucht, die USA aus militärischen Konflikten herauszuhalten und er hat eine weitgehend passive Politik im Nahen Osten geführt. Ein weiterer Grund bestand darin, dass der Šâh, islamkritische Literatur verboten hatte. Ali Dašti, einer der berühmtesten iranischen Islamkritiker des 20. Jahrhunderts sagte an seinem Sterbebett: „Hätte der Šâh islamkritische Literatur nicht verboten, hätte die Islamische Revolution nie stattgefunden.“ Mohammed Rezâ Šâh musste also gehen, weil er unter anderem keine Rückendeckung hatte, um sich gegen die Gewalt der aufgebrachten und aufgehetzten Masse unter Khomeinis Führung zu stellen. Die Allahisten haben die Macht übernommen und im selben Jahr die amerikanische Botschaft in Teheran besetzt und deren Botschaftsangehörige als Geisel genommen. Trotzdem führte Jimmy Carter weiterhin seine Entspannungspolitik fort und ließ dem Šâh in den USA kein Asyl gewähren. Seine Tragödie wird umso deutlicher, wenn man bedenkt, dass der Chef der Chase Manhattan Bank, David Rockefeller ein enger Freund des Šâhs, sich sogar geweigert hat, sich öffentlich für ihn einzusetzen und das obwohl er ihm seinen ganzen Einfluss und seine Geschäfte in Iran verdankte: Jimmy Charters Entspannungs-Politik wurde Šâh Mohammed Rezâ Pahlavi zum Verhängnis. Somit verdanken die schiitischen Revolutionäre ihre Machtübernahme letztlich auch den Amerikanern. Selbst Ronald Reagan, der 1981 Jimmy Carter ablöste, half den Mullahs und verhinderte einen irakischen Sieg über den Iran [Irangate-Affäre 1986].

 

 

General Huyser als Handlungsreisender

 

Noch im Januar 1979, bevor Šâh Mohammed Rezâ Pahlavi das Land verließ, reiste der stellvertretende Befehlshaber der US-Streitkräfte in Europa, General Huyser nach Teheran. Er hatte jedoch nicht um eine Audienz beim Šâh ersucht, was führte ihn dann nach Teheran? Als seine Anwesenheit bekannt wurde, meldete die New York Herold Tribune: „General Huyser befindet sich in Teheran, um einen militärischen Staatsstreich zu verhindern.“ Schließlich, begleitet vom Botschafter Sullivan, sprach General Huyser dann doch noch beim Šâh vor – und beide waren ausschließlich an der Frage interessiert, an welchem Tag und zu welcher Stunde der Šâh abreisen würde. Am 11. Januar 1979 wurde dann im Rahmen einer Pressekonferenz von Herrn Cyrus Vance, dem amerikanischen Außenminister, aus Washington und nicht aus Teheran, die Abreise des Šâhs bekanntgegeben. In einem Interview vom September 1979 in Panama erinnerte sich Mohammad Rezâ Šâh zurück: „Im Laufe des Herbstes 1978 empfing ich den neuen Repräsentanten der CIA in Teheran. Die Belanglosigkeit seiner Konversation überraschte mich. Als wir aber über die Liberalisierung sprachen, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Das war es also, was ihn beschäftigte, darüber also sollte er mit mir sprechen. Was ihn beschäftigte, war nicht die Sicherheit, sondern es war die Liberalisierung.“ Als die Aufständischen 1978/79 die englische Botschaft in Brand gesteckt hatten, erwiderte der britische Militärattaché dem General des Šâhs: „Sie haben immer noch nicht verstanden, dass die Lösung nur eine politische sein kann!“ „[…] Heute kann ich sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt, wo ich Herrn Bachtiar [Baxtiyâr] empfing, bereits seit Wochen das Gefühl hatte, dass das Spiel in vollem Gang war, und dass die Karten gezinkt waren.“, berichtet der Šâh in dem Interview weiter. Ebenfalls berichtete der Senator Mohammed Ali Massoudi über eine vertrauliche Mitteilung im Jahre 1978, von Herrn Georges Lambrakis, dem 1st Secretary der US-Botschaft: „Bald wird es im Iran eine neue Regierung geben.“ Am 24. Januar 1979 verkündete dann Mehdi Bazargan [Mehdi Bâzargân]: „ Die islamische Republik, die wir proklamieren, gleicht weder der libyschen noch der saudischen, sondern ganz und gar der islamischen Regierung, die während der ersten zehn Jahre des Kalifats von Ali bestand“. Diese Republik wurde dann am 2. April 1979 ausgerufen.

 

Systematische Säuberung, Vertreibung und Eliminierung der iranischen Elite

 

Am 5. Februar 1979 ließ Bazargan weiter verlauten: „Unsere islamische Regierung wird eine der besten der Welt sein.“ Kurze Zeit später wurden die „islamischen Gerichtshöfe“ als paramilitärische Organisation von Ibrahim Yazdi [Ebrâhim Yazdi], der mit einem US-amerikanischen Pass ausgestattet war und später iranischer Außenminister wurde, gebildet. Bazargan versprach, dass politischen Häftlingen „öffentliche Prozesse vor ordentlichen Gerichten“ zustehen sollten. Er bezeichnete sich selbst als entschiedener Gegner von „Schnellverfahren und Standgerichten“.

 

 

Das Revolutionsgericht ließ daraufhin dann direkt General Nematollah Nassiri [Ne’matollâh Nasiri] vom 15. auf den 16. Februar zusammen mit drei Generälen, die dem Iran und dem Herrscher die Treue hielten, erschießen: Rahimi, Militärgouverneur von Teheran, Khosrodad [Xosroudâd], Chef der Luftlandetruppen, und Naji [Nâji], Militärgouverneur von Isfahan. Bazargan drohte daraufhin mit seinem Rücktritt, wenn die richterliche Machtvollkommenheit der Komitees nicht eingeschränkt oder definiert würde. Sofort wurden über Nacht die Wohnungen der „Schuldigen“ gestürmt und unzählige Personen verhaftet, „verurteilt“ und hingerichtet. Es waren alles Prozesse ohne Verteidiger, hinter verschlossenen Türen, und natürlich vor anonymen Richtern. Nicht nur Divisionsgeneräle wurden Opfer dieser Säuberungsaktion, sondern auch ein über 100jähriger Senator, Staatsminister und -sekretäre, Bürgermeister, Gouverneure, Offiziere, Unteroffiziere und sogar Soldaten – Journalisten, Beamte, Ärzte, Lehrer, Professoren, Rechtsanwälte, Sportler, Kaufleute, Studenten und Regimekritiker, sie alle wurden hingerichtet.

 

Khosrodad [oben links], Rahimi [oben rechts], Naji [unten links], Nasiri [unten rechts]

 

Am 22. Februar wurden 215 hochrangige Offiziere aus der Armee entlassen. Jeder, der in irgendeiner Weise mit der früheren Regierung in Verbindung gebracht werden konnte, war ein „Unterdrücker“. Damit hatten sie sich am iranischen Volk und am Islam schuldig gemacht und mussten bestraft werden. Glücklicherweise konnten Tausende von Bürgern den Hinweisen folgen, die man ihnen gab, und sich in Sicherheit bringen, als Shahpur Bachtiar sich noch an der Macht zu halten suchte. Sie flohen ins Ausland, angefangen mit Shahpur Bachtiar selbst, der in Abwesenheit zu unehrenhaftem Tod unter den gleichen Vorwänden verurteilt worden war, wie all die anderen; Millionen Menschen flohen nun in das Ausland. Am 11. März erklärte der Sprecher des Kabinetts Bazargan, Amir Entezam [Amir Entezâm], der Presse: „Die Regierung im allgemeinen und der Minister der Justiz im besonderen sind nicht mehr in der Lage, Kontrolle über die Begründungen und Entscheidungen der revolutionären islamischen Komitees auszuüben.“ Doch die Henker walteten unbeeindruckt weiter ihres Amtes: Einer der weltbesten Piloten, IIAF Golden Crown Pilot, Leutnant General Nader Jahanbani [Nâder Jahânbâni] wurde am 12. März 1979 wegen seiner Treue zur Monarchie ebenfalls hingerichtet.

 

Sogar die US-Air Force beneidete Iran um diesen Mann: Seine Flugkünste mit der F 14 Tomcat waren legendär. Vor einem Standgericht der Mullahs antwortete er am 12. März 1979 in Teheran, seine Verteidigung dauerte genau 2 Minuten, erinnern wir uns zurück: “Was Sie mir vorwerfen, ist so dumm und lächerlich, so dass ich keine Veranlassung sehe auf diesen Unsinn zu antworten. Ihre großen Lügen zeigen ganz klar Ihre wahren Absichten gegen mich, und sie sind ein klares Indiz dafür, dass Sie keine Muslime sind, sondern eine Bande von Verrätern ohne Glauben, die mein Land und seine Armee vernichten wollen. Wer oder was sind Sie?! Eine Bande von Schlägern und Kriminellen ohne jegliche Menschlichkeit, kennen Sie außer Ihrer Bande irgendjemand anderen, der Iranern so messerscharfe Wunden zufügt? Und nicht nur Iranern. Meine Herren, ich habe 51 Jahre lang ein gutes Leben gehabt und ich gehöre nur in den Himmel, wohin ich schon so oft Zuflucht gesucht und gefunden habe. Ich habe keine Antwort auf den Unsinn, den Sie mir vorwerfen und ich schlage vor, Sie machen jetzt gegen mich das, was Sie glauben tun zu müssen, aber vergessen Sie nicht, dass schon bald die Iraner aufwachen werden und sich von dem Fieber, mit Ihren großen Lügen, mit dem Sie sie infiziert haben, erholen werden.“ Als Ahmad Khomeini [der Sohn von Khomeini] ihn fragte, ob er Iraner sei, antwortete er: „Ja, ich bin Iraner, aber wo zur Hölle kommen Sie her“! Jahanbani hatte eine russische Mutter. Das war Verbrechen genug für die Mullahs!

 

 

Die Hinrichtungswelle geht weiter

 

Am 7. April 1979 wurde der ehemalige Premierminister Dr. Amir Abbas Howeida [Amir Abbâs Hoveydâ] von einem Standgericht zum Tode verurteilt. Zwei Tage später die Generäle Rabii [Rabi’i] und Khajenuri [Xâjenuri]. Am 10. April verurteilte ein Tribunal elf weitere wichtige Persönlichkeiten zum Tode, die eine halbe Stunde später verhaftet wurden. Darunter General Hassan Pakrawan [Hasan Pâkravân]. Er stand im Ruf äußerster Korrektheit und sprach in der Vergangenheit sehr oft beim Šâh vor und bat um Begnadigung von verurteilten Hochverrätern, besonders auch zahlreicher Mullahs. Neben ihm starben vier weitere Generäle, Nasser Moghadam [Nâser Moqaddam], ehemaliger Leiter des Geheimdienstes, Hodjat Kaschani [Hojjat Kâšâni], Chef des Sportverbandes, Ali Neshat [Ali Nešât], einst Chef der Kaiserlichen Garde, Senator Allameh Vahidi [Allâme Vahidi], der Abgeordnete Bayat [Bayât]; Gholam Reza Nikpay [Qolâmrezâ Nikpey], der Bürgermeister von Teheran; Abdollah Riazi [Abdollâh Riyâzi], der Präsident des Parlaments; Abbas Ali Khalatbari [Abbâs Ali Xal’atbari], der frühere Außenminister und Mansour Rowhani [Mansur Rouhâni], der Landwirtschaftsminister. Am 8. Mai ließen die Wächter der Revolution nach einem sumerischen Urteil in Teheran 21 weitere Personen hinrichten, darunter Minister, Beamte, Richter, Polizeibeamte und General Ali Fathi-Amin [Ali Fathi Amin], Kommandant der Panzergarnison. In den Monaten Februar bis Juni wurden 20 Generäle, höhere Stabsoffiziere, Oberste und andere Offiziere der Luftwaffe und Marine ermordet. Der unter den Iranern als tapfer und ehrenhaft bekannte General Badrei [Badreyi], ehemaliger Chef der Kaiserlichen Garde und Kommandierender des Heeres, wurde zusammen mit General Baghari [Bâqeri] durch eine Salve in den Rücken ermordet. Als einziger entging General Baghi [Bâqi] einer Exekution, der Mann, der ein Jahr zuvor General Huyser eine Unterredung mit Mehdi Bazargan verschaffte. Den Hinrichtungen folgend beraubten organisierte Banden die Kasernen und versorgten sich aus den Waffendepots. Sie schossen und plünderten ungestraft unter dem Deckmantel der „islamischen Revolution“. Menschen wurden in den Städten des Landes erschossen, ohne jemals die Chance bekommen zu haben vor ein Gericht oder gar dem „islamischen Gerichtshof“ gestellt zu werden. Die genauen Todeszahlen sind bis heute noch unbekannt. Ebenfalls unbekannt ist die Zahl der in Haft gestorbenen Bürgerinnen und Bürger. Fariboz Atapour [Fariborz Atâpur], Herausgeber des Teheraner Journals verfasste im März 1979 einen Artikel, indem er enthüllte, dass „mindestens 20.000 politische Häftlinge in provisorischen Kerkern und Gefängnissen dahinvegetieren“. Am 14. März 1979 forderte Herr Lahidji [Lâhiji] von der Gesellschaft der iranischen Juristen, vom neuen Minister der Justiz, dass 1. die verhafteten Angeklagten erste Einsicht in ihre Akte nehmen müssten; 2. das Recht des Beistands eines Verteidigers haben sollten; 3. über die nötige Zeit verfügen müssten, um ihre Verteidigung vorzubereiten, dass 4. die Prozesse öffentlich sein und 5. die Verurteilten die Möglichkeit der Revision haben müssten. All diese Forderungen wurden zurückgewiesen. Dieselben internationalen Massenmedien, die zu den Zeiten des Šâhs überall Polizisten, Gefängnisse voller Gefangener und Straßen voller Leichen gesehen haben wollen, sahen plötzlich nichts mehr – und sie sahen dann für mehr als ein weiteres viertel Jahrhundert kaltblütig dem Blutbad zu. Noch unverständlicher ist die Tatsache, dass die internationalen Juristengremien, die in den Zeiten des Šâhs unentwegt gute Ratschläge über humanen Strafvollzug erteilt haben, nun nichts mehr zu beanstanden hatten.

 

“Tod uns, die wir riefen Tod dem Šâh” [marg bar mâ, ke goftim marg bar Šâh]


 

Am 4. November wurde die US-Botschaft in Teheran besetzt und Premierminister Mehdi Bazargan musste wegen Differenzen mit Khomeini nach nur neun Monaten Amtszeit zurücktreten. Die Geiselnahme war vor allem ein innenpolitisches Thema; sie zielte auf die Beseitigung der provisorischen Regierung und deren Verbündete ab und sollte als Druckmittel gegen die USA dienen, den Šâh auszuliefern. Bazargan und seine Kollegen hatten gerade eine Verfassung für die neue Demokratische Republik Iran konzipiert. Sie wollten dem Land einen liberalen und pluralistischen Rahmen geben. Khomeini und seine Berater entwarfen in der Zwischenzeit ihr eigenes Konzept einer Islamischen Republik Iran. Bei dem heftigen Ringen beider Lager ging es um nicht weniger als um die künftige Machtstruktur und die politische Kultur des Landes. Viele der politisch aktiven Gruppen, darunter auch einige eher gemäßigte und unpolitische Mullahs, befürworteten sogar den Entwurf von Bazargan. Diese Gruppen waren gegen Khomeinis Doktrin der „Herrschaft der Geistlichen“, die dieser in die Verfassung aufnehmen wollte. Solch eine Doktrin hatte es in der Geschichte Irans noch nie gegeben, und sie war auch nicht Teil der schiitischen Lehre. Es handelte sich um nichts anderes als um eine revolutionäre Innovation. Die neue Verfassung, billigte Khomeini eine Sonderrolle, als letzte politische und religiöse Instanz zu.

 

Während der revolutionären Wirren folgte die große Masse verblendet den Führern. Nun aber wurde der neue Diktator nicht nur von den Rechten und vom Zentrum, sondern auch von den Linken, von Ayatollah Taleghani [Âyatollâh Tâleqâni] aus Teheran akzeptiert. Nun war die gesamte alte Führung des Landes, in allen Ebenen systematisch eliminiert worden. Übrig blieben ca. 37 Mio. Iraner, abzüglich Hunderttausender, die bereits ins Ausland geflohen waren, davon 18 Mio. unter 15 Jahren. Und hören konnte man nun eben von dieser erwachten Masse in Iran: „Tod uns, die wir riefen‚ Tod dem Šâh”! [marg bar mâ, ke goftim marg bar Šâh] Die Herren, die die systematische Zerstörung Irans von langer Hand gemeinschaftlich geplant haben, müssten sich auch gefragt haben, wie man die Masse, die nun erwacht war, ebenfalls lahm legt. Und da war sie nun die Chance: -Krieg gegen den Iran, damit Ayatollah Khomeini in aller Ruhe seine Islamische Republik festigen konnte. So startete Saddam Hussein am 20. September 1980 seinen mit westlicher und arabischer Unterstützung geführten Angriffskrieg gegen Iran. Von nun an wurden Mitglieder der Oppositionsgruppen, die den Sturz des Šâhs unterstützen, während des Iran-Irak Krieges ebenfalls hingerichtet oder verhaftet. Noch heute sitzen Herren wie Amir Entezam, einst der Sprecher des Kabinetts Bazargan, mittlerweile seit mehr als einem viertel Jahrhundert im Gefängnis. Das Ehepaar Forouhar, einer der letzten Oppositionellen in Iran, wurde in der eigenen Wohnung unter Präsident Khatami, „dem Reformer“, niedergestochen aufgefunden. Ebenso sind fast alle getätigten Investitionen und Bemühungen, die seit 1973 unternommen worden waren, nach der Gründung der Islamischen Republik verloren gegangen. Ein Land, das 1978 zu den reichsten Ländern der Welt gehörte, ist heute damit beschäftigt, seinem Gepäck einen neuen Namen zu geben.

 

Sieger der Revolution

 

“1907, 1945 und 1978 sind die tragischen Daten unserer neueren Geschichte. Heute kann ich frei und ehrlich gestehen, dass ohne Zweifel mein Hauptfehler war, dass ich ein altes Volk im Eilschritt der Unabhängigkeit und dem Wohlstand, der Kultur und dem Komfort zuführen wollte, kurz: der modernen Zivilisation. Ich wollte, solange wir noch über Erdöl verfügen, Iran aufbauen, um ihm auch nach dem Versiegen der Ölquellen einen gehobenen Lebensstandard zu garantieren. Das war mein Ziel und ich musste mich beeilen, denn mir blieb nur wenig Zeit. Unbestreitbar hat die Erdöl-Lobby auf meinen Untergang hingearbeitet. Diese Lobby hat es nicht verkraftet, dass sie sich von mir die Politik des angemessenen Rohölpreises diktieren lassen musste. Überdies weigerten sie sich, die mit der Neuverteilung der Reichtümer auf Industrie – und Entwicklungsländer zwangsläufig verbundenen Opfer auf sich zu nehmen. Die Erdölgesellschaften waren und sind die entschlossensten Gegner einer Entente von Nord und Süd. Aus diesem Grunde wählten sie auch Iran zum Sündenbock und nicht Libyen oder irgendein anderes Erdöl-produzierendes Land.“ Bereits 1976 verkündeten zwei amerikanische Persönlichkeiten aus dem Erdölgeschäft, dass der Šâh in zwei Jahren erledigt sei und bemerkten “We have to keep the Arabs rich and the Persians poor” „Allerdings ließen sie dabei außer Acht, dass dabei auch die Wirtschaft der Importeure betroffen sein würde.“, erklärte der Šâh 1979 während seiner Odyssee in Mexiko. „Neun Monate sind vergangen seit ich Iran verlassen habe […] Jeden Tag waren Nachrichten über Morde, Blutvergießen und Massenhinrichtungen eingetroffen und kein Wort des Protests von Seiten der amerikanischen Menschenrechtler, die zu allem bereit waren, als es darum ging, mein ‚tyrannisches’ Regime anzuprangern. Es ist eine recht trübe Erfahrung, dass die Vereinigten Staaten und überhaupt die meisten westlichen Länder einen doppelten moralischen Maßstab für internationale Beziehungen anlegen. […] Ich weigerte mich damals den Westen zu kritisieren und tue es heute nur mit großer Zurückhaltung. Jedoch frage ich mich, ob es jemals ein anderes Ziel in der Politik des Westens gegenüber dem Iran gegeben hatte, als das, mich und unser Land zu vernichten. Die Hand der Briten hatte während des größten Teils dieses Jahrhunderts schwer auf dem Land gelastet. Das änderte sich auch nicht nach dem Einmarsch der Amerikaner. Der Westen hatte meine Regierung immer nur dann unterstützt, wenn er auch genügend Kontrolle über sie ausüben konnte.“

 

Tatsächlich verkündete Anthony Parsons, damals britischer Vertreter der Vereinten Nationen in Teheran: „Lassen wir diese Leute vor die Volksversammlung treten und lassen wir sie ihre Revolution erklären.“ Er bezog sich auf die Mitglieder des Revolutionsrates, die in den letzten Monaten unzählige unschuldige Menschen hingerichtet hatten. Der gleiche Parsons trat im Herbst 1978, als der Šâh freie Wahlen proklamiert hatte, an ihn heran und sagte, „dass der Šâh, wenn er die Wahl und seinen Thron verliere, in die Geschichte als ein Herrscher eingehen würde, der seinen demokratischen Idealen treu geblieben war.“ Dieses Verhalten ist ein klassisches Beispiel für die Doppelzüngigkeit des Westens: Als Verbündeter sollte der Šâh sich dem westlichen Ideal von Demokratie verpflichten, ungeachtet seiner nicht Anwendbarkeit in einem Land wie dem Iran. Aber die so genannte „Islamische Republik“, die alle Ideale des Westens zu einer Farce macht, wurde herzlich vor das Forum der Vereinten Nationen geladen. „Die internationalen Ölgesellschaften waren lange meine Gegner gewesen. Ihren Ärger rief ich von neuem hervor, als ich mit Enrico Mattei in Italien über einen Vertrag verhandelte. Er hatte die italienische Ölgesellschaft Ente Nazionale Idrocarburi (ENI) zu einem größeren, unabhängigen Rivalen der internationalen Giganten entwickelt. Unser Vertrag bezog sich an und für sich nicht auf riesige Mengen, aber seine Bedingungen waren bedeutsam. Statt die Gewinne wie früher zur Hälfte aufzuteilen, war Mattei bereit lediglich 25% für sich zu nehmen, während Iran 75% bekam. Wenig später traf ich das gleiche Arrangement mit Standard Oil in Indiana USA. Das halbe-halbe Prinzip war durchbrochen. Das Große Öl Kartell verzieh mir das nie. 1959, zwei Jahre nach dem ENI-Vertrag wurden die ersten Studenten-Demonstrationen gegen mich überall in den USA und in Europa in Szene gesetzt. Ich hatte schon damals den Verdacht, dass die Ölindustrie die Demonstrationen organisierte und finanzierte, und dass die CIA bei ihrer Organisation die Hände mit im Spiel hatte. Ich weiß, das klingt widersprüchlich. Denn diese beiden mächtigen Organisationen hatten auch meine Regierung unterstützt. Jetzt glaube ich, dass der Westen eine Front gegen mich organisierte, derer er sich immer dann bedienen konnte, wenn meine Politik von der ihren abwich. Ich hätte dies auch schon 20 Jahre früher glauben sollen, als mir mein Premierminister, Sharif Emami [Šarif Emâmi], mitteilte, dass die USA hinter der studentischen Agitation in Iran und außerhalb steckten, und dass sie noch auf andere Weise für Schwierigkeiten sorgten.“, schrieb der Šâh in seinen Texten kurz vor seinem Tod.

 

Für genau 15 Jahre verstummte tatsächlich die Propagandamaschine gegen den Šâh und indessen lebte sie in voller Stärke wieder auf, nach der Ölkrise 1973 und nach der Entscheidung des Šâhs den Ölpreis anzuheben. Die Zerstörung einer ganzen Nation hatte man systematisch geplant und durchgeführt. Die großen Ölkartelle hatten über das Schicksal einer ganzen Nation entschieden, die gesamte bürgerliche Führungskraft eliminiert und in einen endlosen Krieg eingebunden. Doch nicht nur die Ölkonzerne, die USA und Großbritannien unterstützen die schiitischen Revolutionäre, auch die PLO war maßgeblich am Sturz des Šâhs und an der Destruktion Irans beteiligt, so waren es Mitglieder der PLO, die am „schwarzen Freitag“ des 08. September 1978 am Jaleh-Platz [Meydâne Žâle] in Teheran auf Demonstranten und Soldaten aus umliegenden Häusern schossen. Der damalige deutsche Botschafter in Iran Ritzel berichtete am 18. Februar 1979 dem Auswärtigen Amt: „Der Vorsitzende des Exekutivkomitees der PLO Jassir Arafat ist an der Spitze einer 50-köpfigen Delegation zu einem einwöchigen Besuch in Teheran eingetroffen. Arafat bezeichnet den Sturz des Šâhs als den ersten Schritt zum Sieg der palästinensischen Revolution. Die PLO wird eine ständige Mission in Teheran (im Gebäude der früheren israelischen Mission) errichten.“ Auch Syriens Beteiligung an der Destruktion Irans ist unbestreitbar: In einem am 27. August 1979 in Damaskus geführten Gespräch zwischen dem damaligen syrischen Außenminister Khaddam und Bundesaußenminister Genscher räumte der syrische Außenminister auf die Frage nach der Lage in Iran ein: „Syrien unterhielt seit neun Jahren Kontakte zu den Revolutionären. Wir haben der Revolution einige Unterstützung gewährt. Wir waren sicher, dass die Revolution kommen würde. Nach unserer Analyse musste die Revolution entweder kommunistisch-marxistisch oder national-religiös sein. … Die Lage im Iran wirkt sich so oder so auf uns aus. Dies erklärt unser Interesse.“ Am 21. Februar 1979 fand ein Treffen der NATO-Außenminister in Brüssel statt: Als inhaltlicher Konsensus wurde festgehalten: „Im Augenblick bleibt nichts anderes übrig, als Khomeini und die Regierung Bazargan pragmatisch und unauffällig zu unterstützen. Nur Khomeini verfügt über eine genügend breite Basis. Jede andere Lösung ist unter den gegebenen Umständen für den Westen schlechter.“ Darüber hinaus kann man bei Betrachtung der jüngeren Geschichte Irans generell eine gewisse Kontinuität alliierter Geopolitik in Bezug auf die Destruktion Irans feststellen.

 

 

Energie ist die Waffe der Wahl, für diejenigen die sie besitzen. Rohöl, das wie ein Segen für Iran aussah, hat sich für die Iraner zum Fluch entwickelt. Die meisten Verräter in Iran, vorwiegend aus dem Lager der von Moskau finanzierten Tudeh Partei [Hezbe Tude] und der von Großbritannien finanzierten Nationalen Front [Jebheye Melli], die auf den Ruin des Iran hinarbeiteten, hatten Rückendeckung und Verbindungen im Ausland und kein anderes Ziel als dem Iran zu schaden, um im Dienste fremder Interessen zu agieren und ein Land in Chaos und Anarchie versinken zu lassen und diese Antiiraner hatten niemals eine andere Waffe als jene wahnwitzige Demagogie, die heute, genau so wie damals, ihre Triumphe feiert.

 

Mit Dank an Eran für viele Impulse in diesem Artikel – Quelle: www.parseundparse.wordpress.com

 

 

 

 

 

15 Responses to “Die systematische Vernichtung der iranischen Nation”

  1. Erich Foltyn Says:

    eine erfolglose Revolution ist eine unterdrückte Revolution mit Blutvergießen ohne Erfolg. Eine Revolution mußte ja kommen, weil es gab im ganzen Land Analphebtismus, dabei suchte der Schah das Land zu modernisieren, aber die Bauern bekamen keine Landreform usw. Der Schah hat halt in seinem Palast die Welt nicht mehr verstanden. Aber der Khomeini hätte uns allen erspart bleiben sollen. Er war nämlich dann die einzige Alternative zum Schah, aber das hätte uns allen erspart bleiben sollen.

    • fartaabpaarse Says:

      @Erich Foltyn!

      Ich hoffe, dass Sie für den Schwachsinn, was Sie hier von sich gegeben haben, auch passende Quellen und Beweise haben! Sie können ruhig auch bei uns kommentieren!

      • Tobias Manninger Says:

        Ich hoffe, dass Sie für Ihre Bewertung „Schwachsinn“ auch passende Quellen und Beweise haben. Denn seine Aussage deckt sich mit dem aktuellen historischen Wissen. Sorry

    • saphiri Says:

      wann hört das unendliche töten auf,,,,,an Unschuldigen

      Ich sehe es ein wenig anders, sicherlich hat Carter mitgewirkt, aber es gibt auch andere Mitspieler.

      Richtig ist auf jeden Fall, das Erstarken des Islams, die verstärkte islamische Einwanderung in die westlichen Staaten hat erst NACH 1979 begonnen und nicht vergessen Russland ist auch nicht ohne, Russland hat die arabischen Staaten mehr unterstützt als die USA, es geht um Großmächte.

      Heute ist auch Russland wieder eines der größten Lieferer an den Iran und seine Vetostimme gegen den Westen zu Gunsten der arabischen Staaten, daß es um Ressourcen geht, stelle ich nicht in Abrede, aber es muss nicht unbedingt nur die USA sein.

      • fartaabpaarse Says:

        @saphiri! Da haben Sie es gut auf den Punkt gebracht. Die USA sind nicht der einzige Übeltäter, sondern die Größmächte und die Russen haben auch für ihre getane Arbeit schon 1980 auch in Afghanistan einmarschiert und das war der Preis dafür! Carter ist selbst auch eine Marionette gewesen.

  2. Emanuel Says:

    „Ihre großen Lügen zeigen ganz klar Ihre wahren Absichten gegen mich, und sie sind ein klares Indiz dafür, dass Sie keine Muslime sind, sondern eine Bande von Verrätern ohne Glauben, die mein Land und seine Armee vernichten wollen. Wer oder was sind Sie?! Eine Bande von Schlägern und Kriminellen ohne jegliche Menschlichkeit, kennen Sie außer Ihrer Bande irgendjemand anderen, der Iranern so messerscharfe Wunden zufügt? Und nicht nur Iranern. “

    Zeitlose Worte, die immer irgendwo genau passen. Präsident Assad könnte heute dieselben Worte an die sogenannte „Opposition“ richten und sie würden wieder genau passen….

    • Ardašir Pârse Says:

      Man sollte den Schah mit keinem der heutigen arabischen Machthaber vergleichen, man muss unbedingt Iran vor der Pahlavi-Dynastie analysieren, man muss die Errungenschaften und sozialien Verbesserungen wuerdigen und man muss die Politik der Grossmaechte in Bezug auf Iran analysieren. Ein sehr gutes Buch zur letzten Thematik: F.William Engdahl, A century of war, Anglo- American Oil politics and the new world order.

      Noch heute, 33 Jahre nach dem Sturz des Šâhs, verurteilt man Šâh Rezâ und Mohammad Rezâ Šâh Pahlavi immer noch als Diktatoren und Marionetten des Westens, dass ein Laie direkt auf die Idee kommen muss, dass vor der Machtergreifung Rezâ Xâns in Iran totale Freiheit, Ordnung und Wohlstand geherrscht haben müssen, obwohl zuvor die Unfähigkeit, Diktatur, Antiiranismus, hinterwäldlerisches und verräterisches Verhalten der türkischen Qajaren mit ihrer Politik der Kapitulations- und Konzessionsrechte dermaßen die Oberhand gewonnen hatte, dass die Briten sich nicht einmal mehr die Mühe machten Iran zu ihrer Kolonie zu machen.

      Wenn ich so einen Scheiss wie von diesem Erich Foltyn oben lese, dann sei im gesagt, dass vor den Pahlawis 1925 Iran 90 % Analphabeten hatte und 1978 noch etwa 20 %. Es musste keine Revolution kommen, es gab keinen Grund dafuer, ausser dass Iran zu erfolgreich wurde und der Schah den Oelpreis festlegte.

      • Tobias Manninger Says:

        Nicht böse sein, aber Ihre Zahlen sind schon sehr von der Luft gegriffen. Die Analphabetenrate Irans lag im Jahre 1976 bei 63%, 1978 immer noch bei über 50%.

        Ihrem Nick entnehme ich, Sie sind Iraner. Ich verstehe Ihre emotionale Nähe zu diesem Thema, auch Ihre Frustrationen. Aber das berechtigt Sie nicht, Kommentare von Usern persönlich anzugreifen, auch nicht, Unwahres wieder zu geben.

        Und by the way, die Antwort von Erich Foltyn trifft sehr genau zu. Die Revolution war u.a. eine logische Folge der Überhitzung der Iranischen Wirtschaft ab Mitte 1976: Viele Landleute waren in die Städte, inbesondere nach Teheran, gekommen, um sich zu verbessern. Die Rezession und die hohe Inflation (1977 +24%) führte zu einer Arbeitlosigkeitsrate von rund 9% (gegenüber 1% von 1974) und machte genau diese Gruppe der jungen Bildungsarmen anfällig für die Propaganda Khomeinis.

        Sie können es drehen und wenden, wie Sie möchten: Shah wurde das Opfer seinen eigenen Größenwahns. Denn die Überhitzung der wirtschaft war die direkte Folge der (militärischen) Industralisierung und der Korruption innerhalb seiner Sippe.

        Dass die imperialistischen Bestrebungen der USA und GB hier ihr Übriges getan haben, ist selbstredend.

  3. Emanuel Says:

    Todesengel mit Magnetbomben

    Von Ulrike Putz, Beirut

    Man lese den Bericht in Spiegel online …..Wer ist der „Todesengel“… ????
    Wer erhebt sich über den Herrn um zu entscheiden über Tod und Leben … ???

  4. Karim Amighi Says:

    WELCOME TO VISIT YOUTUBE KARIM AMIGHI AND FACEBOOK KARIM AMIGHI OR TWITTER KARIM AMIGHI

  5. Johannes Says:

    Zu diesem Thema gibt es ein äußerst informatives Buch mit zahllosen Hinweisen und Belegen über die mörderische Ideologie des Islam: Amir Taheri, Morden für Allah – Terrorismus im Auftrag der Mullahs. Knaur Sachbuch 77020, deutsche Erstausgabe 1993.

    Amir Taheri war von 1973 bis 1979 Chefredakteur von „Kayhan, der größten Tageszeitung des Iran, und dadurch Zeuge von vielen Ereignissen, die er in seinem Buch beschreibt. Von 1980 bis 1984 arbeitete er für die „Sunday Times“ und die „International Herald Tribune“ in Paris und interviewte viele international bekannte Politiker. Seit 1982 lebt Amir Taheri in Frankreich.

    Einer der Gegner des Mörders Großajatollah Khomeini war Ahmad Kasravi, der ein Priesterseminar der Schiiten besucht hatte, weil er einmal ein Mullah werden wollte. Sein Kontakt mit dem „Heiligen Buch“ und dem Hadith hatte jedoch unerwartete Folgen: Der junge talabeh (Sucher) kam rasch zu dem Schluß, daß „der Islam allenfalls für nomadische und barbarische Araberstämme, die sich in einem vorzivilisatorischen Zustand befinden“ als Religion etwas tauge. (So ähnlich hatte sich ja schon Kemal Pascha Atatürk ausgedrückt. Dagegen behauptet unser Noch-Präsident und etiche seiner ParteigängerIlnnen, daß der Islam ein Teil Deutschlands sei!

    Gegenüber der schia (Partei Alis – die Schiiten) war Kasravi besonders kritisch eingestellt und bezeichnete sie als einen „großen Schwindel“. Für ihn waren die „Mullahs ein Haufen Nichtstuer, die sich auf Kosten der ungebildeten Armen, die Allahs Hölle fürchteten und von seinem Paradies verlockt wurden, ein schönes Leben machen wollten“. Kasravis Worte hatten Gewicht, wußte er doch alles, was ein Mullah übrhaupt wissen konnte. Überdies war er auf der Teheraner Rechtsfakultät und an der Sorbonne in Paris ein glänzender Student gewesen. Sayyed Ruhollah Khomeini, dessen Werk Kaschf-al-Asrar zum alleinigen Zweck geschrieben worden war, Kasravis Ideen zu widerlegen, scheiterte jedoch kläglich. Khomeinis Rache: er ließ das Blut Kasravis für „wertlos“ erklären – sein Todesurteil für einen, der ihm haushoch überlegen war. Kasravi wurde in seinem Büro im Beisein von mehr als einem halben Dutzend Zeugen als „Ungläubiger“ mit einem Messer umgebracht.

    Wer sich also mit der iranischen Wirklichkeit des Islam vertrauter machen will, lese dieses eindrucksvolle Zeugnis über den schiitischen Islam und die Revolution unter Khomeini.

  6. Karim Amighi Says:

    THE CRIMINAL GANG OF KHOMEINI-HENDIZADEH; A BRITISH AGENT WITH INDIAN ORIGIN HA
    S RECEIVED THE ORDER TO KILL IRANIANS; SUBDIVID IRAN AND GIVE OIL AND GAS FREE OF CHARGE TO THE USA; GB AND RUSSIA!

  7. KARIM AMIGHI Says:

    IRANIAN NATION MUST READ; UNDERSTAND; THINK AND DECIDE! THESE ELEMENTS OF A NORMAL THINKING AND DECESION MAKING ARE IN IRAN THOUGH ISLAMIC REVOLUTION ENTIRELY LOST!

  8. KARIM AMIGHI Says:

    Iran is in the hands of the USA, GB and Russia as a collonial country! Iranian brains are damaged throiough Islam! The first solution is to stop going to the mosques! Second step is to burn all Mullas, who are servants of the USA, GB and Russia in Iran! Sorry! There is no other solution as the first steps nentioned above! After that comes Secularism, Freedom, Democracy and Free elections!

  9. The USA, GB, France, Russia, Israel brought and installed a criminal gang in Iran! Daesh and Islamic Government in Iraq and Syria are the same elements and same pattern of Neocolonialism for receiving oil and gas from Middle East! This will never be the solution for the problems of these countries! The national economy will get in the USA, GB, France and Russia worse and worser! Please stopp this ill and old methodes of Neocolonialism! Primayr363 channel


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