kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wird Mubarak erhängt? 10. Januar 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 23:27

Dieser Junge hat heute gewählt!????!

Viele rätseln diesbezüglich und glauben jeder Lüge, die ihnen von ihren eignen Medien aufgetischt wird. Öfters bat ich jeden darum, zwischen den Zeilen zu lesen, die internationalen Ereignisse zu vergleichen bzw. in Verbindung zu bringen und aus der Vergangenheit zu lernen. Vorgestern wurde überall groß geschrieben: „Todesstrafe für Mubarak wird von den Rechtsanwälten der Opfer verlangt“! In Ägypten werden die in den letzten Tagen wiederholten Gerichtsverhandlungen als Ablenkungsmanöver benutzt. Heute zum Beispiel lag Mubarak nicht auf seinem Bett, sondern saß in einem Rollstuhl. Er trug einen blauen Sportsanzug und war mit grüner Decke bedeckt. Gut und gesund sah er aus. Vor und nach den Gerichtsverhandlungen zerfetzen sich seine Anhänger und die Familien der Opfer, die während der Aufstände vom 25. Januar bis seinem Rücktritt gefallen sind. Wie jedes Mal kamen alle gut gelaunt und schick angezogen. Die unzähligen Anwälte beider Parteien (Angeklagte: Mubarak, seine Söhne, Ex-Innenminister Habib Eladly, der in Spanien untergetauchte Hussein Salem und sechs Generäle von Eladly – und Opfer) plädieren auf unschuldig oder fordern die Todesstrafe. Wie immer wurde die Verhandlung auf den 17. Januar 2012 verschoben. Mubarak darf übrigens wieder kandidieren, wie es heute bekannt wurde. Diese juristische Prognose stammt von Professor Ahmad Saad von Bani Sweifs Uni.

 

Dieser Professor begründet seine Aussage damit, dass Mubarak bis jetzt noch nicht verurteilt. Daher ist er ein normaler Bürger wie jeder andere Ägypter, der alle seine Rechte genießen darf. Eines dieser Rechte ist für die Präsidentschaft zu kandidieren. Lange Rede – kurzer Sinn: Es wird früher oder später zum Urteil kommen: „Freispruch für alle“! Denn das alles ist ein Teil des Geschäfts. Mubarak tut so, als ob er nach 30 Jahren die Kontrolle verloren hätte. Dann kommen die Generäle und spielen die Brücke, über die die Moslembrüder und die restlichen bärtigen Terroristen an die Macht kommen, damit sie das islamische Kalifat einführen, nachdem sie dasselbe Szenario von Marokko bis Bahrain erfolgreich durchführten.

 

Einige Sachen darf man nicht übersehen:

Mubarak ist weder Saddam Hussein noch Gaddafi. Saddam ließen die Amis und ihre Alliierten am muslimischen Opferfest vor den Augen aller Welt erhängen, nicht weil er lange auf der Flucht war, wie es inszeniert wurde, sondern um den restlichen Staatschefs und Könige der gesamten Region Angst einzujagen. Gaddafis Verbrechen war seine Sturheit, was momentan auf Baschar Al-Assad zutrifft. Für ihre Kooperation wurden andere entweder begnadet oder laufen lassen.

Tja, Marionetten werden bestraft und verlängerte Arme werden irgendwann mal abgehackt. In so einer Welt leben wir!

 

 

Regierung stimmt Amnestie für Salih zu

 

Sanaa/Doha: Die jemenitische Übergangsregierung hat am Sonntag einem Gesetzesentwurf zur Amnestie für den scheidenden Präsidenten Ali Abdullah Salih zugestimmt. Wie die jemenitische Nachrichtenagentur Saba online berichtete, gilt die Regelung auch für Mitarbeiter Salihs. Der Gesetzesentwurf sei von Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi vorgelegt worden. Der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira berichtete, dass das Parlament dem Gesetz noch zustimmen müsse. Das Amnestiegesetz ebnet den Weg für einen Abgang des umstrittenen Salih im Einklang mit dem Plan des Golfkooperationsrats für eine Lösung des monatelangen blutigen innenpolitischen Konflikts. Der seit 1978 regierende Salih hatte sich im November unter der Bedingung einer Amnestie zum Abgang bereiterklärt. Bis zum 21. Februar ist Salih „Ehrenpräsident“ des Jemen. Am 21. Februar soll ein neuer Präsident gewählt werden. Anfang Dezember wurde eine Übergangsregierung gebildet, in der die Opposition und Salihs Partei gleichstark vertreten sind. Gegen eine Amnestie für Salih, dem der Tod von Hunderten von Menschen vorgeworfen wird, gibt es im Jemen heftige Proteste. {Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de} 

 

 

Todesstrafe für Mubarak gefordert

 

Staatsanwaltschaft in Kairo will den ehemaligen ägyptischen Präsidenten am Galgen sehen

Ankläger sprechen von vorsätzlichem Mord an Demonstranten. Prozess geht Montag weiter

Kairo: Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Todesstrafe für den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak gefordert. In seinem Abschlussplädoyer sagte Staatsanwalt Mustafa Sulaiman am Donnerstag vor einem Strafgericht in Kairo, Mubarak trage die Verantwortung für den Tod von Hunderten friedlichen Demonstranten. Wenn es nach dem Staatsanwalt geht, sollen auch Ex-Innenminister Habib al-Adli und vier hochrangige Polizeioffiziere zum Tod durch den Strang verurteilt werden. Mubaraks Söhnen Alaa und Gamal, denen unter anderem Korruption vorgeworfen wird, drohen in dem Verfahren Haftstrafen von 15 bis 25 Jahren. Sulaiman sagte nach Angaben der Staatsmedien, Mubarak hätte es in der Hand gehabt, die Tötung der Demonstranten bei den Massenprotesten gegen ihn im vergangenen Januar und Februar zu stoppen. Dies habe er jedoch nicht getan, weil er von der Gewalt profitiert habe. Außerdem sei es nicht denkbar, dass Innenminister Al-Adli der Polizei damals eigenmächtig und ohne das Einverständnis von Mubarak den Schießbefehl gegeben habe. Mubarak selbst weist jede Schuld von sich.

 

Der Prozess wird am Montag und Dienstag kommender Woche fortgesetzt. Die Plädoyers der Anwälte der Angehörigen der getöteten Demonstranten sowie die Plädoyers der Verteidigung stehen noch aus. Mubarak war vom Militär am 11. Februar 2011 nach Massenprotesten auf dem Tahrir-Platz zum Rücktritt gedrängt worden. Regimetreue Schlägertrupps und Polizisten hatten damals laut einer unabhängigen Untersuchungskommission 846 Menschen getötet. Mit dem Urteil in dem Prozess, in dem auch der ins Ausland geflüchtete Mubarak-Freund und Geschäftsmann Hussein Salim angeklagt ist, wird in spätestens einem Monat gerechnet. Der 83 Jahre alte Ex-Präsident verbringt seine Untersuchungshaft wegen seines schlechten Gesundheitszustandes nicht im Gefängnis sondern in einem Krankenhaus. Möglicherweise stirbt der „Pharao“ deshalb doch noch im Krankenbett und nicht am Galgen. Das frustriert die meisten Ägypter, die ihn schnell zum Tode verurteilt sehen wollen. Die Einzelheiten der Beweisführung des Staatsanwaltes, der ihm die Schuld für den Tod der Demonstranten zuweisen will, interessieren sie dagegen weniger. In seinen fast 30 Jahren an der Spitze des ägyptischen Staates hat er die Bildung vernachlässigt, die Menschenrechte mit Füßen getreten, Wahlfälschung betrieben und Korruption zugelassen. Doch um diese Vergehen, die eine politische Aufarbeitung der Mubarak-Ära erfordern würden, geht es nicht in dem „Jahrhundertprozess“, der die Ägypter seit Anfang August fesselt.

 

2 Responses to “Wird Mubarak erhängt?”

  1. saphiri Says:

    Kairo (IRIB) – Ägypten forderte von Israel Entschädigung für die Besetzung der Halbinsel Sinai. Laut der Website Felestin-alan legte die UNO den USA einen Bericht über die ägyptischen Forderungen an Israel vor und berichtete über die ägyptische Forderung von 500 Milliarden US-Dollar wegen der Besetzung der Halbinsel Sinai. Laut dem Bericht sind die Gründe für diese Entschädigung u. a. die Besetzung der Halbinsel Sinai, die rund 6% des ägyptischen Staatshoheitsgebietes ausmacht, die Besetzung der Städte Suez, Ismailia und Port Said durch das zionistische Regime und die Verhinderung der Entwicklung der genannten Regionen durch Tel Aviv von 1967 bis 1973.
    Im besagten 750-Seiten-Bericht mit 190 geografischen Karten wird unterstrichen, dass das Regime von Husni Mubarak die Durchführung des 8. Artikels des Camp David-Abkommens durch das zionistische Regime nicht gefordert hatte, die jetzige ägyptische Regierung fordere jedoch die umgehende Durchführung des genannten Artikels.
    Gemäß Artikel 8 des Camp David-Abkommens zwischen Ägypten und dem zionistischen Regime haben sich beiden Seiten bereit erklärt, ein Komitee zur Lösung aller finanziellen Probleme zu gründen.
    Während der Besetzungszeit hat Israel ägyptische Fischerei-Einnahmen an der Küste des Sinai verhindert, darüber hinaus hat es viele Bergbau-Minen vor Ort ausgebeutet. Im Jahr 1967 vernichtete das zionistische Regime die ägyptische Luftwaffe am Sinai und zerstörte die Infrastruktur im Sinai und am Suez-Kanal.
    Im Jahr 1973 brachte das zionistische Regime ein libysches Passagierflugzeug (Boeing 727) auf dem Wege nach Ägypten zum Absturz, wobei 114 Insassen, darunter auch französische Bürger, getötet wurden. Auch für dieses Verbrechen fordert Ägypten nun vom zionistischen Regime Entschädigung

    • saphiri Says:

      Ich bin dafür das die Todesstrafe überall abgeschafft wird!!
      Denn kein Mensch hat das Recht über Leben und Tod eines anderen Menschen zu entscheiden!!!!!
      Ich meine ja Mubarack ist ein
      ******** aber ihn deswegen töten? Jetzt ist er doch machtlos und kann keinem mehr etwas tun, von mir aus kann er in einer einzelzelle in Guantanamo gesperrt werden!
      Und außerdem kann ich nicht verstehen warum Menschen überhaupt noch hingerichtet werden, schließlich sollen sie doch für ein Verbrechen bestraft werden und es bringt NICHTS wenn sich die Richter, die Polizei und der Henker mit dem Verbrecher auf die selbe Stufe stellen.


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