kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mauretanien schmeißt katarischen Fürsten raus! 10. Januar 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:49

Wie immer suchte ich vergeblich nach irgendeiner Zeile über diese Angelegenheit: Kein einziges Wort! Klar doch: Man darf doch die stinkreichen Öl-Scheichs nicht beleidigen, selbst wenn es um Fakten geht. Aber nein, die Zensur-Schere schiebt unter den Teppich, der ja voll staubig ist. Die Einzelheiten über den Rausschmiss des katarischen Fürsten Hamad Bin Khalifa fand ich unter anderem bei der ägyptischen Zeitung Albaschayer, welche wie sehr viele Webseiten und Blogs die mauretanische Zeitung „Alserag – Laterne“ zitiert hat.

 

Zusammengefasst: Hamad Bin Khalifa wurde am vergangenen Donnerstag vom Staatschef Mohamed Wald Abd Alaziz feierlich und herzlich empfangen. Jedoch musste stunden später der katarische Fürst des Landes verwiesen werden, weil er – wie die mauretanische Zeitung schreibt – dem Staatschef die Laune verdarb. Warum Wald Abd Alaziz sich mit Bin Khalifa gezankt hat, wurde folgendermaßen geschildert: Bin Khalifa wollte Abd Alaziz das islamische Gedankengut der Halbinsel, aus der er kommt, andrehen, was Katar in vielen Ländern getan hat. Darüber berichteten viele wie der koptische Milliardär Nagib Sawiris, und zwar wie Saudis und Katar die Moslembrüder und Salafisten mit Milliarden unterstützen. Dazu hetzte er gegen den syrischen Staatschef Baschar Al-Assad, damit Mauretanien auch Druck auf Al-Assad ausübt. Der katarische Fürst versuchte wie immer und wie alle Öl-Scheichs, die mauretanische Politik mit seinem Geld zu steuern, wo viele Mauretanier in seinem Land arbeiten und seine Gattin Moza Bin Nasser jede Menge Projekte besitzt.

 

Seltsamerweise platzte dem mauretanischen Präsidenten der Kragen und schrie Bin Khalifa an: „Ihr produziert und exportiert nur über euren Nachrichtensender Al-Jazeera die brutalsten Revolutionen. Diese eure Revolutionen sind nichts anderes außer Verschwörungen, welche euren Zwecken dienen“! Die katarische Delegation verbot den Journalisten und Fotografen, Fotos zu schießen oder darüber zu berichten, als sie merkte, dass nur der Außenminister und nicht der Präsident in den Flughafen (in Nowakschot) kam, um sich von Bin Khalifa zu verabschieden. Wald Abd Alaziz konnte sich nicht beruhigen. Keine Entschuldigung bis jetzt!

 

 

Nach Anschlägen

 Die Arabische Liga überdenkt Umgang mit Syrien

 

Kairo/Beirut: Nach dem erneuten Terroranschlag in Syriens Hauptstadt Damaskus überdenkt die Arabische Liga ihr Vorgehen in dem Konflikt. Die derzeit in dem Land tätigen arabischen Beobachter dürften nicht „ihre Zeit verschwenden“, sagte der Vorsitzende des zuständigen Ausschusses, Katars Ministerpräsident Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani, angesichts der anhaltenden Gewalt am Samstag im Sender Al-Dschasira. Die syrische Regierung kündigte an, mit „eiserner Faust“ gegen die Drahtzieher der Attacken vorzugehen.

 

Ban Ki Moon ist zutiefst besorgt über die Eskalation: UN- Generalsekretär Ban Ki Moon äußerte sich zutiefst besorgt über die neue Eskalation. Auch die Bundesregierung forderte ein Ende des Blutvergießens. Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Freitag nach Angaben des syrischen Staatsfernsehens in dem Viertel Al-Midan der Hauptstadt in die Luft gesprengt und 26 Menschen mit in den Tod gerissen; 63 wurden verletzt. Der Stadtteil gehört zu den Hochburgen der Protestbewegung gegen das Regime.

Oppositionelle beschuldigen die Regierung: Oppositionelle äußerten deshalb die Vermutung, der Anschlag sei ein Racheakt der Führung um Assad. Das Regime von Präsident von Baschar al-Assad macht islamistische Al-Kaida-Terroristen verantwortlich. Erst vor zwei Wochen hatten Attentäter in Damaskus Bombenanschläge verübt und mehr als 40 Menschen getötet. Das waren die ersten Anschläge dieser Art seit Beginn der Massenproteste im März. Am Sonntag kommt die Arabische Liga zu Beratungen zusammen und wertet erstmals die seit zwei Wochen andauernde Beobachtermission aus. Ziel war es, den Rückzug der Armee aus den Protesthochburgen zu überwachen und mitzuhelfen, das Blutvergießen zu beenden. Inzwischen räumen Vertreter der Organisation ein, dass ein Ende der Gewalt nicht absehbar ist.

 

Ausländische Intervention wird abgelehnt: Der Generalsekretär der Liga, Nabil al-Arabi, hatte ein vorzeitiges Ende der für einen Monat geplanten Mission jüngst aber abgelehnt. Erwogen wird nach Angaben aus Diplomatenkreisen nun, den UN-Sicherheitsrat um Hilfe zu bitten. Die syrische Opposition fordert das schon seit langem mit dem Ziel, eine Schutzzone an der türkischen Grenze einzurichten, in die sich Deserteure aus der syrischen Armee und andere Aktivisten zurückziehen können. Eine ausländische Intervention lehnt sie ab, wie der Vorsitzende des in der Türkei gegründeten oppositionellen syrischen Nationalrats, Burhan Ghaliun, nochmals deutlich machte.

 

Auch am Samstag kam es zu gewaltsamen Übergriffen: Die Gewalt dauerte auch am Samstag weiter an. Nach Angaben von Aktivisten kamen in der Unruheprovinz Homs bei Angriffen von Regierungstruppen neun Menschen ums Leben. In Damaskus nahmen Tausende an einer Trauerfeier für die Opfer des Bombenanschlags vom Vortag teil. Das Staatsfernsehen zeigte, wie Särge auf einer Prozession unter massiven Sicherheitsvorkehrungen durch die Straßen der Hauptstadt zu der Al-Hassan-Moschee getragen wurden.

Der UN-Sicherheitsrat schweigt weiterhin: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mahnte in New York: „Keine Form von Gewalt ist akzeptabel.“ Dagegen schwieg der Sicherheitsrat weiter. Das mächtigste UN-Gremium ringt seit Monaten um eine Resolution gegen die Regierung Assad und will sich am Dienstag wieder mit dem Thema Syrien befassen. Russland blockiert bisher jede öffentliche Kritik an seinem Verbündeten in Damaskus, und China zieht mit. Dabei hat Assads gewaltsame Unterdrückung der Proteste in seinem Land nach UN-Schätzungen schon mehr als 5000 Zivilisten das Leben gekostet, die syrische Opposition spricht von mehr als 6000 Toten. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte: „Wir unterstützen den Einsatz der Arabischen Liga zu einer Beendigung der Gewalt in Syrien.“ Und weiter: „Wir werden gleichzeitig unsere Bemühungen um ein klares Signal des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in New York fortsetzen.“{Quelle. www.stuttgarter-zeitung.de}

 

 

Bombenanschlag in Damaskus

 

Damaskus – Blutlachen, beschädigte Autos, ein zerstörter Polizeibus – erneut hat am Freitag ein schwerer Selbstmordanschlag das Zentrum von Damaskus erschüttert. Den ganzen Tag zeigte das syrische Staatsfernsehen Bilder von schreienden Männern, die Leichenteile der Opfer in die Kamera hielten. Nach Angaben der Behörden starben mindestens 25 Menschen, mehr als 46 wurden verletzt, als der Attentäter seine Bombe am Morgen nahe einer Schule im Stadtteil Midan zündete. Erst vor zwei Wochen waren in der syrischen Hauptstadt 44 Menschen durch Autobomben vor mehreren Gebäuden der Staatssicherheit und des Geheimdienstes gestorben. Zu allen Taten bekannte sich bisher niemand. Das Regime bezichtigt ausländische Terroristen. Seine Gegner behaupten dagegen, die Attentate seien vom Sicherheitsapparat selbst inszeniert, um die Opposition zu diskreditieren. Gleichzeitig gingen am Freitag wieder Zehntausende im ganzen Land gegen Präsident Baschar al-Assad auf die Straße, unter anderem in der Trabantenstadt Douma bei Damaskus, in Aleppo, Daraa, Hama und Latakia. Von der Arabischen Liga forderten die Demonstranten, ihre Beobachtermission für gescheitert zu erklären und das Mandat an die UN zu übergeben. Im Internet gaben Aktivisten das Motto aus, „unsere Anliegen zu internationalisieren“.

 

Beobachter werden kritisiert: Der arabische Staatenbund will am Sonntag in Kairo über die Zukunft seiner umstrittenen Beobachter beraten, die den am 19. Dezember mit Syriens Machthabern vereinbarten Friedensplan überwachen sollten. Damals hatte sich Damaskus verpflichtet, seine Truppen aus Wohngebieten abzuziehen, alle verhafteten Demonstranten freizulassen und politische Gespräche mit der Opposition aufzunehmen. Stattdessen aber geht das Blutvergießen unvermindert weiter. Das Assad-Regime führt die Emissäre systematisch an der Nase herum. Ein Team der mit orangefarbenen Westen gekennzeichneten Beobachter kam am Freitag in der Vorstadt Arbeen sogar unter Feuer staatlicher Sicherheitskräfte. „Wir haben ohne Zweifel Fehler gemacht“, räumte der Regierungschef von Katar, Scheich Hamad bin Jassem al-Thani, ein. „Dies ist das erste Mal, dass wir Beobachter entsenden. Sie geben ihr Bestes, aber haben nicht genug Erfahrung“, erklärte er in einem Gespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York, bei dem Hamad die Vereinten Nationen um Unterstützung bat. Die syrische Opposition wirft den mittlerweile rund 140 arabischen Beobachtern vor, „unprofessionell“ zu agieren.

 

Scharfschützen und Greiftrupps operieren weiterhin ungehindert: So seien die Gesandten vor Ort stets von Agenten der Staatssicherheit eskortiert, spielten die Gewalt des Regimes herunter oder ließen sich von inszenierten, falschen Zeugenaussagen täuschen. Ein Aktivist aus Homs berichtete, kurz vor der Ankunft der Beobachter seien Dutzende Regimetreue mit Bussen in das Wohnviertel gebracht worden, die sich dann als Einheimische ausgaben. Vor dem Besuch des Zentralgefängnisses der Stadt wurden Hunderte politische Gefangene in umliegenden Kasernen verlegt, darunter vor allem die schwer Gefolterten. Nach Angaben der Opposition sind seit Beginn der arabischen Mission am 26. Dezember weitere 390 Menschen gestorben. Nach wie vor operierten Scharfschützen und Greiftrupps in den Städten völlig ungehindert. Anfang der Woche hatte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, als ersten Erfolg verkündet, Assad habe 3500 politische Gefangene freigelassen. Menschenrechtler wie Rami Abdel Rahman, Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London, sehen dafür keinerlei Anhaltspunkte. Nach Schätzungen von Menschenrechtlern sind seit Beginn der Unruhen im März 2011 mindestens 6800 Menschen gestorben und 69.000 verhaftet worden, von denen 37.000 nach wie vor hinter Gittern sitzen. {Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de}

 

 

Assads Regime bröckelt

 

Kairo – Das syrische Regime zeigt erste Auflösungserscheinungen. Der für das Verteidigungsministerium und das Büro des Ministerpräsidenten zuständige oberste Finanzkontrolleur Mahmud al-Hadsch Hamad hat sich nach Kairo abgesetzt – er erklärt sich solidarisch mit den Regimegegnern. Nach deren Angaben töteten Sicherheitskräfte am Donnerstag 24 Menschen. In Interviews, die arabische Fernsehsender am Donnerstag ausstrahlten, kritisierte der ehemalige hochrangige Regierungsbeamte das Regime von Präsident Baschar al-Assad massiv: „Die Verantwortung für die Gewalt gegen Demonstranten liegt bei den Sicherheitskräften, und zwar konkret beim Militärgeheimdienst, bei der Direktion des Allgemeinen Geheimdienstes und beim Geheimdienst der Luftwaffe.“

 

Nichts damit zu tun: Die Regierung hat nach Darstellung von Al-Hadsch Hamad damit nichts zu tun. Die Mitglieder des Kabinetts seien „Gefangene, die ohne Begleitung der Sicherheitskräfte keinen Schritt mehr machen dürfen“. Viele Minister wollten sich vom Regime lossagen, sie harrten aber aus, weil sie Angst hätten, dass ihren Angehörigen dann etwas angetan werden könnte. Das Gleiche gelte für viele führende Offiziere. Der Finanzkontrolleur sagte, die sogenannten Schabiha-Miliz verübten einen großen Teil der Gräueltaten in Syrien. Sie würden aus dem Etat des Verteidigungsministeriums bezahlt. Wie sich Al-Hadsch Hamad mit seiner Familie nach Kairo absetzen konnte, wurde nicht gesagt. Unabhängige Beobachter in Damaskus beschreiben die aktuelle Stimmung in Regierungskreisen mit „Alle misstrauen allen“: Viele Funktionäre hielten die Strategie von Präsident Assad, die Proteste mit Gewalt zu bekämpfen, für falsch und aussichtslos. Sie wagten aber meist nicht, mit anderen Regierungsmitgliedern darüber zu sprechen. Schließlich verdächtige jeder Funktionär den anderen der Kooperation mit dem Geheimdienst.

 

24 Menschen getötet: Regimegegner berichteten, am Donnerstag hätten die Sicherheitskräfte bis zum späten Nachmittag 24 Menschen getötet. Die meisten Todesopfer habe es in Deir as-Saur nahe der irakischen Grenze gegeben. Unter den Toten sei ein Polizist, der aus Protest gegen die Schüsse auf Demonstranten den Dienst quittiert habe. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wurden seit Beginn der Proteste gegen Assad im März mehr als 5000 Menschen getötet. Die syrische Regierung erklärte, am Donnerstag seien 552 Gefangene freigelassen worden. Diese waren den Angaben zufolge „im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen“ inhaftiert worden. Die Freilassung der politischen Gefangenen ist Teil der Forderungen der Arabischen Liga an die syrische Regierung. Nach Angaben von Aktivisten gibt es in dem Land mehr als 20 000 politische Gefangene, die unter grausamen Bedingungen festgehalten werden. Mitglieder der syrischen Opposition appellierten an die Vereinten Nationen, sich an der laufenden Mission der Arabischen Liga zu beteiligen. Diese hatte eigentlich einen Waffenstillstand bringen sollen, die Gewalt ging aber trotz Anwesenheit der Beobachter weiter. Die arabischen Außenminister wollen am Sonntag in Kairo über die Mission beraten. {Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de}

 

One Response to “Mauretanien schmeißt katarischen Fürsten raus!”

  1. saphiri Says:

    Die Milliarden-Hilfe für die deutsche marode Autoindustrie aus den islamischen Hochburgen, hat gut funktioniert, immerhin wurde der Islam dann zu Deutschland gehörig erklärt.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s