kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der tapferste Priester Ägyptens und berüchtigte Kritik 9. Januar 2012

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 22:59

 

Ich bin strikt dagegen, Kritik an Kirche oder Klerus zu üben oder etwas gegen sie zu verbreiten, obwohl die Päpste, Kardinäle, Bischöfe und Priester nicht vollkommen sind. Einige koptische Journalisten kritisierten die koptische Kirche bezüglich der Organisation der Weihnachtsmesse. Denn kein Kopte war damit einverstanden, dass die Familien der Märtyrer komplett ausgeschlossen wurden, während ihre Mörder in der ersten Reihe saßen. Unsere Geschwister, die ihre Leben für die Rechte der Kopten ließen, gerieten in Vergessenheit, und die Generäle, die sie in Alexandria (In der Silvesternacht), vor Maspero, in Koscheh (Silvester 2000) oder in Naag Hamady (Heiligabend 2010) töteten, wurden hofiert und gefeiert. Die jungen Aktivisten wurden in dem Dom geschlagen und ernteten Stromschläge, als Papst Schenuda der Delegation des Militärrats für sein Kommen dankte. Hat man so schnell vergessen, dass ausgerechnet dieser General Hamdy Badien das Maspero-Massaker befohlen hat? Hat man so schnell die schrecklichen Bilder unserer erschossenen, überrollten und erschlagenen Geschwister vergessen? Warum stach man die Mütter der Märtyrer und ihre Familien mit diesem Handschlag ins Herz? Jedenfalls kann man nur auf die Himmlische Gerechtigkeit hoffen. Denn die Menschen tun sich damit schwer. Gott sieht und handelt.

 

Seltsamerweise schüttete ein koptischer Priester sein Herz bei der Predigt: Am Heiligabend und während der Weihnachtsmesse!

 

Pater Johannes Fouad, Hirte der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria in Minya

 

Er begann mit der Entschuldigung: „Ich muss mich bei euch allen entschuldigen, dass ich dem General Hamdy Badien die Hand gab. Das war am Silvester, als wir um Mitternacht das Licht abdämpften, um uns im Gebet zu vertiefen und das neue Jahr mit Christus zu empfangen. Er hat mich überrumpelt und umarmte mich vor den Journalisten und TV-Reportern, die er mitgebracht hat, um „Heile Welt“ vorzutäuschen“! … „Ihr wisst schon, dass euer Hirte ein ehrlicher Mann ist. Daher muss ich meine Meinung ungeschminkt sagen. Diese Generäle sind Lügner, Tyrannen und Diebe. Sie kleben an ihren Stühlen, welche sie mit allen Mitteln verteidigen. Das muss gesagt werden, weil Gott die Wahrheit ist. Wir sind erschöpft und Christus ist nicht für die Mächtigen und Reichen gekommen, sondern für die Armen und die Betrübten. Er ist wegen der Wahrheit gekommen. Er gab sich große Mühe und nahm sich Fleisch, um uns zu erlösen, was ihn viel Schmerz und Leid kostete. Daher müssen wir die Wahrheit sagen und zwischen weiß und schwarz unterscheiden“ … „Wir trauern sowohl um unsere getöteten Kinder als auch um die getöteten Moslems. Beide wurden von denselben Tyrannen erschossen und erschlagen. Was soll diese Vertuschung? Wovor habt ihr Angst“?

 

„Viele sagen: „Wir haben Angst vor den Moslembrüdern und den Salafisten“! Dazu kann ich nur erwidern: „Könnten sie schlimmer als Mubaraks Regime sein? Werden sie schlimmer als der Militärrat sein, der sich gegen die Kopten verschworen hat? Werden diese Salafisten, die überall verbreiten, dass wir Ungläubige seien und man uns nicht beglückwünschen darf, schlimmer als Diokletian sein“? Wovor haben wir Angst? Vor dem Martyrium? Dann heißt das direkt, dass wir nicht bereit sind, dem Herrn zu begegnen, wenn die letzte Stunde schlägt. Vor zwei Tagen sagte ein Parlamentarier von der Moslembrüderschaft bei einer TV-Sendung: „Wir müssen die Kopten gut behandeln, weil sie „Das Salz der Erde“ sind“! Stellt euch vor, ein Moslem erinnert euch Christen an die Worte Christi, welche ihre außer Acht lasst. Was passiert aber, wenn das Salz verdirbt? Womit kann man salzen? Sind wir wirklich das Licht der Welt? Oder ist sogar das Licht in uns eine bittere Finsternis? Denkt daran! Dieses Land wird kein Wohl erleben, bevor die Christen umkehren und zum tauglichen Salz und erhellenden Licht werden. Wir sind das Salz unseres geliebten Heimatlandes Ägypten“.

 

„Ich trage keine neue oder festliche Kleidung aus Trauer um die Christen und Moslems, die seit dem 25. Januar 2011 brutal ermordet wurden. Das sind unsere Kinder! Wie kann man zulassen, dass Frauen entblößt und gefoltert wurden? Wo ist die Menschlichkeit? Das Blut dieser unschuldigen Ägypter schreit zum Herrn und er wird das nicht unvergolten lassen. Die Brutalität des Militärrats und der Polizei wird Gott nicht unbestraft lassen. Denn diese Menschen haben weder Erbarmen noch Reue gezeigt. Sie zerrten sogar die Opfer durch die Straßen und nach langer Folter warfen sie als Schuldige ins Gefängnis“ … „Wir Christen können nicht die Freude der Geburt Christi spüren, ohne vorher dem Herrn in der Höhe zu verherrlichen. Das heißt, dass wir seine Gebote halten sollen. Und eines dieser Gebote ist die Wahrheit zu sagen, ohne Angst vor den Moslembrüdern, den Salafisten oder dem Militärrat zu haben. Im vergangenen Jahr erlaubte Gott uns viele Schläge, nach denen wir festgestellt haben, dass wir keine Verbündeten haben. Niemand wagte es, uns tatsächlich zu helfen. Alle haben nur von Menschenrechten und Koptenverfolgung geredet. Aber kein Land konnte uns beistehen. Kein Land gewährte uns Visen. Kein Land will den geflüchteten Kopten Asyl gewähren. Daher müssen wir zur Kenntnis kommen, dass wir niemanden außer Christus haben. Lasst uns beten und dem Widersacher durch erhobene Herzen und Hände trotzen. Die Heilige Messen und Gebetskreise sind unsere Waffen. Auf wen wollen wir uns verlassen?

 

Auf die Polizei? Das Innenministerium unter Habib Eladly hat die alexandrinische Kirche in der Silvesternacht in die Luft gejagt. Wollt ihr eine Anzeige erstatten? Die Polizeistationen sind leergefegt, und zwar seit dem 28. Januar 2011! Überdies muss man die Polizisten bestechen, damit sie etwas unternehmen. Wollt ihr vor Gerichte gehen? Sie sind lediglich ein Instrument in den Händen der Generäle. Darum können wir uns nur auf Christus verlassen! Wir haben nur ihn und er hat nur uns in diesem Land. Darum müssen wir für Ägypten das Salz und das Licht sein. Meine Aufgabe als Priester ist, euch darauf vorzubereiten, dem Herrn zu begegnen. Seid bereit für den Himmel und besorgt Öl für eure Lampen. Gottes Segen“!

 

6 Responses to “Der tapferste Priester Ägyptens und berüchtigte Kritik”

  1. Emanuel Says:

    Vielleicht ist es mir gestattet, einen längeren Auszug aus dem „Alten Werk“ zu senden und vielleicht wird es dienen, die Problematik zu erhellen ….
    Das alles sieht von „außen“ betrachtet, sehr traurig und öde aus …. so wie wir es von dem „anderen Weib“ her kennen. ? Wir können nur das Licht des Herrn erbitten … Irdische Lehrer sind fragwürdig ….

    1. Mose 8/21: „Das Dichten des Herzens des Menschen ist böse
    von seiner Jugend auf“.
    Es wurde mir durch lebendige Erfahrung gezeigt, daß der
    Mensch und der Geist, sogar der Engel, an sich betrachtet, d.h. all
    sein Eigenes, der schlechteste Auswurf ist; und daß er, sich selbst
    überlassen, nur schnaubt nach Haß, Rache, Grausamkeiten und den
    schändlichsten Ehebrüchen; dies ist sein Eigenes und dies sein Wille.
    Und dies kann auch jeder, wenn er nachdenkt schon allein daraus abnehmen,
    daß der Mensch, wenn er geboren wird, das elendeste lebendige
    Geschöpf unter allen wilden und zahmen Tieren ist; und daß
    er, wofern nicht die äußeren Bande, nämlich die des Gesetzes und die
    Bande, die er sich selbst macht, um der Größte und Reichste zu werden,
    es verhinderten, sobald er heranwächst und selbständig wird,
    sich in jeden Frevel stürzen und nicht eher ruhen würde, als bis er alle
    im Weltall unterjocht und die Güter aller im Weltall zusammengescharrt
    hätte und niemanden verschonen würde, als die sich als gemeine
    Sklaven unterwürfen.
    Solcherlei ist jeder Mensch, obwohl es diejenigen nicht inne
    werden, die sich in der Unmöglichkeit und Unmacht und in jenen
    Banden befinden, von denen soeben die Rede war. Wenn aber die
    Möglichkeit und Macht gegeben und die Bande gelöst wären, würden
    sie so weit fortrennen, als sie irgend könnten. Die wilden Tiere
    sind keineswegs so beschaffen; diese werden in eine gewisse Naturordnung
    geboren: die, welche grausam und raubgierig sind, fügen
    zwar andern Übles zu, aber nur um sich zu schützen; und daß sie andere
    fressen, geschieht, um den Hunger zu stillen, und wenn dieser
    gestillt ist, schaden sie keinem; aber ganz anders der Mensch. Hieraus
    erhellt demnach, was das Eigene des Menschen und was sein
    Wille ist.
    Da der Mensch ein so böses und auswurfartiges Wesen ist, so
    erhellt, daß er durchaus nicht aus sich selbst über das Böse herrschen
    kann; es ist ganz und gar widersprechend, daß das Böse sollte herrschen
    können über das Böse, und nicht allein über das Böse, sondern
    auch über die Hölle, denn jeder Mensch steht durch böse Geister mit
    der Hölle in Verbindung; von daher wird das Böse, das bei ihm ist,
    erregt. Aus diesem kann jeder wissen, und wer gesunden Sinn hat
    schließen, daß allein der Herr es ist, der da herrscht über das Böse
    beim Menschen und über die Hölle, die beim Menschen ist. Auf daß
    unterjocht werden könne das Böse beim Menschen, d.h. die Hölle,
    die in jedem Augenblick auf den Menschen loszustürzen und ihn auf
    ewig zu verderben trachtet, wird der Mensch vom Herrn wiedergeboren
    und ihm ein neuer Wille geschenkt, welcher ist das Gewissen,
    durch das der Herr allein alles Gute wirkt. Dies ist Sache des Glaubens,
    daß nämlich der Mensch nichts als Böses ist, und daß alles
    Gute vom Herrn kommt; daher denn der Mensch dies nicht bloß wissen,
    sondern auch anerkennen und glauben muß. Wenn er es nicht bei
    Leibesleben anerkennt und glaubt, wird es ihm im anderen Leben in
    lebendiger Weise gezeigt.

  2. Bazillus Says:

    Ja, ein sehr mutiger Priester und seines Standes würdig. Besonders wichtig ist, dass er seine Trauer sowohl für die getöteten koptischen Menschen als auch die muslimischen Menschen zum Ausdruck brachte. Mit dieser Predigt hat er mehr Wahrheiten ausgesprochen als Kirchenführer in ihrem ganzen priesterlichen Leben. Alle Achtung! Er geht nicht auf Konfrontationskurs gegen Muslime, nein er hebt auch Gutes über sie hervor: „Vor zwei Tagen sagte ein Parlamentarier von der Moslembrüderschaft bei einer TV-Sendung: „Wir müssen die Kopten gut behandeln, weil sie „Das Salz der Erde“ sind“! Stellt euch vor, ein Moslem erinnert euch Christen an die Worte Christi, welche ihr außer Acht lasst.

    Also nochmals: Alle Achtung. Er ist wirklich seines Standes würdig.

  3. Bazillus Says:

    Werter Emanuel.

    Glauben Sie wirklich, dass Gott den Menschen von Natur aus böse erschaffen hat? Dann wäre Gott unvollkommen, ein Ungeist. Kein Mensch, auch wennn er Atheist ist, ist nur böse oder nur gut. Im Gegenteil. Er kommt völlig unbedarft und unschuldig auf die Welt wie jedes Wesen. Der Mensch ist ein komplexes Wesen. Es kommt darauf an, wie seine Erbanlagen ausgestattet sind und in welcher Umgebung er aufgewachsen ist. Dann kann das Wirken Gottes, nämlich die Gnade, selbstverständlich noch Wichtiges dazutun. Der Mensch braucht auch menschliche Ansprache, die göttlich inspiriert ist. Wann tritt Gott selbst auf den Plan und greift direkt ein, außer in Jesus Christus? Die wenigsten Menschen werden direkte göttliche Gnadenansprache erleben dürfen. Der Mensch braucht für seine Entwicklung Vorbilder. Diese Vorbilder sind in der Regel menschlich, beginnend mit den Eltern, den Freunden, den Geschwistern, der Schule usw. Er ist nicht von Grund auf böse. Seine Umwelt, sein „Schicksal“ kann ihn verbittert und böse machen. Aber er ist es nicht von Grund auf. Irdische Lehrer sind immer fragwürdig. Aber wenn sie geistliche Liebe predigen und auch leben, können sie nichts falsch machen. Der Mensch hat den Geist der Unterscheidung bekommen und wir dürfen darauf vertrauen, dass er, wenn er Gott nachfolgen will, diesen Geist wägen lässt, welcher Führer fragwürdig ist und welcher nicht.

    Sie räumen der Hölle m. E. zuviel Platz ein. Wenn wir Gott nachzufolgen versuchen (mehr als versuchen, kann der schwache Mensch eh nicht), hat Satan keine Macht mehr über uns und wir brauchen ihn nicht zu fürchten. Ein Glaube, der aus Furcht vor der Hölle oder aus Furcht vor dem Satan, getragen wird, ist ein unvollkommener Glaube, ein erpresster, kein erlöster und befreiender und insbesondere kein liebender Glaube. Angst darf im Glauben keine Rolle spielen, dann können wir gleich zum Islam übertreten. Jesus hat uns an die Hand genommen. Wir wissen, wie wir uns verhalten sollten. Allerdings ist er der Sohn Gottes und vollkommen. Menschen werden nie vollkommen sein. Aber sie haben die gereifte Hoffnung, von den liebenden Armen Jesu/Gottes aufgefangen zu werden, wenn sie nach Ihm streben.

    Aber selbst ein Atheist ist nicht böse oder gut. Jeder Mensch hat gute und böse Seiten, ist nicht nur schwarz oder weiß, hat filigrane Schattierungen seines Charakters aufzuweisen. Auch ein Atheist ist m. E. nicht verloren, wenn er uneigennützig den Nächsten lieben kann. Viele Menschen verzweifelten an Gott in Extremsituationen, im KZ, im GULAG, im Krieg, in extremer Krankheit und in extremer Not. Können Sie es ihnen verdenken? Sie fühlten sich von Gott verlassen, zutiefst verlassen, als sie sahen, wie Menschen viehisch behandelt wurden von Menschen. Auf verzweifelte Gebte kam keine REaktion. Das grausame Elend ging lange Zeit so weiter. Die Menschen verreckten wie Tiere in von Menschen errichteten Gefängnissen und Zwangslagen. Ja, der Mensch kann zutiefst böse sein, wenn Satan losgelassen wird. Selbst Jesus hat vor Angst Blut geschwitzt und sich am Kreuz von seinem Vater verlassen gefühlt. Bitte vergessen wir das nie! Der Mensch kann aber auch aus Verzweiflung seinen Glauben verlieren. Ich glaube nicht, dass Gott diese Umstände bei seiner Beurteilung außer Acht lässt.

    Die göttlichen Bekehrungen trafen Menschen, die nicht in Ausnahmesituationen waren. Paulus, die biblischen Propheten fühlten sich in der Regel nicht fähig, Gottes Wort zu verkünden und versteckten sich. Aber sie waren nicht in der Situation eines Gefangenen des KZ oder des GULAGs. Menschen in diesen Extremsituationen, die diese irdische Hölle überlebten, waren und werden nicht automatisch böse, obwohl sie den Glauben verloren hatten angesichts dieses teuflischen Bösen. Das Böse und das Gute im Menschen ist sehr differenziert zu sehen. Das Böse im Menschen ist für mich persönlich zunächst einmal das sadistische Böse, das Böse, welches gern andere quält, um sich selbst auf primitvste Weise zu erhöhen, das Böse, welches aus Lust am Bösen getan wird. Das gibt es offensichtlich auch, ist aber nicht die Regel. Das ist für mich das satanische inspiierte und bereitete Böse. Das übliche Böse ist oftmals der Situation geschuldet, einiges passiert unüberlegt im Affekt und anderes wurde durch das permanente Mobbing-Verhalten anderer praktisch erst geweckt und hervorgerufen oder durch andere äußere Einflüsse.

    Bin ich von jesuanischem Geist durchdrungen, kann ich Leid besser ertragen, wie der Priester, von dem hier die Rede ist und den vielen christlichen Märtyrern aus Ägypten, seien sie Kopten oder auch Muslime, die Kopten geholfen haben oder auch wegen ihrer aufrechten Haltung haben sterben müssen. Die Ansprache des Neuen Testamentes lautet oft: „Fürchtet Euch nicht“. Und dieser Ausspruch traf in der Regel Menschen, die nicht in akuter Not waren.

    Ein Grundsatz muss uns klar werden: Der Mensch ist nicht von Natur aus grundsätzlich böse.

    • Emanuel Says:

      Ich bedanke mich sehr für die Antwort.

      Lieber Bazillus, falls es mir erlaubt wird, würde ich gerne kurz antworten.

      Gott besteht nach meiner Auffassung aus Göttlicher Wahrheit und Göttlicher Liebe. Im Herrn sind diese Eigenschaften vereint. In Seinem Geschöpf , nach Seinem Bilde, sind Wahrheit sprich Lehre Gottes oder Wort Gottes und Liebe zum Nächsten nicht mehr vereint. Ziel des nach Gott strebenden Menschen sollte es sein, Lehre und Liebe wieder zu vereinen. Menschen haben dazu die Fähigkeit vom Schöpfer in die Wiege gelegt bekommen.

      Die Entwicklung hat gezeigt, das Menschen denken, sie brauchen keinen Schöpfer, sie schaffen alles was sie nur wollen aus sich heraus, ohne den Schöpfer. Diese Menschen entwickeln sich im Prinzip zu den Teufeln und Satanen dieser Erde, da sie nur noch sich selber lieben und den Nächsten hassen oder nur dann akzeptieren, wenn er ihren eigenen Interessen dient. Diese töten in sich nach und nach die Überreste des Herrn, die ursprünglich in allen Menschen angelegt sind.

      Da Gott im Wesentlichen die Liebe ist, wird diese Liebe von vielen empfangen und im Leben auch gelebt, ohne das eine Religionszugehörigkeit oder die Kenntnis des Wortes unbedingt vonnöten ist.

      Entscheidend ist in der Tat die „tätige Nächstenliebe“, die man bei Heiden und anderen nicht religiös gebundenen Menschen selbstverständlich auch findet.

      Da wir als Gläubige von einem „Leben nach dem Tode“ ausgehen, ist die tätige Nächstenliebe demnach das Wichtigste, und die Lehre tritt „im anderen Leben“ klar dahinter zurück.

      Insofern nehmen „Heiden“ die im Leben den Nächsten geliebt haben, die Göttliche Wahrheit im „anderen Leben“ leichter an, als Religiöse, die unter Irrlehren ihr Leben geführt haben und nicht in der tätigen Nächstenliebe waren.

      Grundsätzlich ist der Mensch ohne den Herrn, ohne Gott also im Bösen und dementsprechend verloren.
      Der Herr hat im Menschen die Möglichkeit geschaffen, Liebe und Wahrheit aufzunehmen. Nimmt der Mensch das Göttliche nicht auf- ist er eben- wie oben beschrieben, schlimmer als die wildesten Tiere.

      Vielen Dank !

      .

  4. Jemeljan Says:

    GULAG waren die Straf- und Arbeitslager in der UdSSR.

    Respekt vor dem Priester, der sich mal Luft macht. Erschreckend die Schlussfolgerung: Die Kopten haben niemanden, der auf ihrer Seite steht. Sie bekommen oft keine Visa, keine Hilfsgüter etc. Sie spüren keine Solidarität. Da hat er wohl leider recht, dass sie sich nur noch auf Christus verlassen können. Kommt mir ein bischen wie die echten, bekennenden Christen in der NS-Zeit vor oder wie die wenigen, echten Evangelikalen heutzutage, die sich in ihren linkslastigen Gemeinden verstecken müssen und ihre Ansichten nicht mehr repräsentiert sehen. Ein Trauerspiel.


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