kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Weihnachtsbotschaft seiner Heiligkeit Papst Schenuda 6. Januar 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 18:09

Fröhlich Weihnachten wünschen die Kopten allen Orthodoxen Kirchen

Die Botschaft Seiner Heiligkeit Papst Schenouda III. – Papst der Großstadt Alexandrien und Patriarch des Markusstuhles in Ägypten und dem ganzen Ausland – zum Weihnachtsfest 2012

Meine lieben Kinder im Ausland, Klerus und Volk,
meinen Frieden und meine Liebe schicke ich euch, und wünsche mir vom HERRN alles erdenkbar Gute für euch. Ich hoffe, dass ihr alle im Glauben und in der Liebe Christi wächst: Ich gratuliere euch zum heiligen Weihnachtsfest, und zum neuen Jahr und hoffe, dass es für euch in allem neu ist, besonders in eurer Spiritualität. Von den Worten, die ich zu diesem Anlass erwähne ist, was über IHN in seiner Zeit auf Erden gesagt wurde, dass er umherging und Gutes tat (Apg 10:38). Er soll uns eine Lehre und Vorbild sein: dass wir umhergehen und Gutes tun sollen…

 

Das Gute ist nicht nur das Verlassen der Sünde; das ist lediglich der passive Teil. Der wesentliche Teil ist, dass man mit jeden Gutes tut, sodass jeder, der uns auf unserem Lebensweg begegnet, Gutes erlangt – auf welche Weise auch immer – uns die Heilige Schrift sagte über dieses Gute: Wer also das Gute tun kann und es nicht tut, der sündigt“ (Jak 4:17). Somit ist die Sünde nicht nur, dass man Böses tut, sondern auch, dass man das Gute nicht tut. Dies ist nicht nur im Neuen Testament so, sondern  auch im Alten, so sagt die Schrift: Versag keine Wohltat dem, der sie braucht, wenn es in deiner Hand liegt, Gutes zu tun.  Wenn du jetzt etwas hast, sag nicht zu deinem Nächsten: Geh, komm wieder, morgen will ich dir etwas geben“ (Spr 3:27,28). Und das Gute (die Wohltat) besteht nicht nur aus dem Teil der materiellen Gaben, sondern auch der spirituellen Gaben: der Dienst, die guten Worte, die Ratschläge, die nützlichen Worte, die tröstenden Worte, die Komplimente, durch die Freunde gewinnst, ist auch eine Wohltat. Es ist auch eine Wohltat, wenn du Menschen zu Guten führst und Eine sanfte Antwort dämpft die Erregung (Spr 15:1).

 

Du kannst auch Gutes tun, indem du die Last von erschöpften Seelen nimmst, wie der HERR sagte:Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mat 11:28). Du tust auch Gutes durch ein lächelndes, fröhliches Gesicht, welches die Menschen beruhigt, wenn sie dich sehen. Es ist eine Wohltat, wenn du missionieren kannst, oder Gottes Worte denen bringst, die ihn nicht kennen oder wenn du ungläubige Menschen zum Glauben gewinnst. Der Dienst in der Kirche ist eine Wohltat: so lass Satan nicht Unkraut in deinen Dienst pflanzen durch Selbstliebe und Streitigkeiten mit den anderen. Liebe Kinder, setzt euch dieses Prinzip im neuen Jahr vor Augen: Jeder Tag, an dem ihr nicht Gutes tut, zählt nicht zu eurem Leben. Gott hat euch als sein Ebenbild geschaffen – Gott der „Wohltaten spendende“ – so tut wie euer himmlischer Vater! Nicht nur wenn die Menschen von euch Gutes verlangen, sondern, ohne dass sie es erbitten. Habt ein Gespür für die Wünsche der Menschen, und gebt sie ihnen, und wartet nicht auf ihre Bitten! Ihr sollt das Gespür haben, was die Menschen erfreut und ihr selbst, versucht sie zu erfreuen und somit „geht ihr umher und tut Gutes“ Der Herr sei mit euch und lasst mich immer Gutes von euch hören!

Papst Shenouda III, Papst von Alexandrien und Patriarch des Markusstuhles {Quelle: www.kopten.at}

 

16 Responses to “Weihnachtsbotschaft seiner Heiligkeit Papst Schenuda”

  1. saphiri Says:

    Zitat: “ Der Dienst in der Kirche ist eine Wohltat: so lass Satan nicht Unkraut in deinen Dienst pflanzen durch Selbstliebe und Streitigkeiten mit den anderen. Liebe Kinder, setzt euch dieses Prinzip im neuen Jahr vor Augen: Jeder Tag, an dem ihr nicht Gutes tut, zählt nicht zu eurem Leben.“

    Ich danke dem Papst Schenuda III. für seine aufmunternden Worte.

    Alles in seinem Vortrag kann ich nicht verstehen. Es liegt wohl an der Übersetzung.

    So zum Beispiel: „so lass Satan nicht Unkraut in deinen Dienst pflanzen durch Selbstliebe…“

    Das muss wohl ein Übersetzungsfehler sein, denn Selbstliebe ist kein Unkrautsamen, sondern das Gegenteil.
    Es müsste heißen: so lass Satan nicht Unkraut in deinen Dienst pflanzen durch Selbstsucht …“
    Dann wird es jedem verständlich, der Wissen über Sucht hat. Wer es nicht weiß, der muss informiert werden um keinen Wirrwar und keine Irrtümer um diese Begriffe anzustellen.

    Selbstliebe ist ein hochstehender Begriff im Zusammenhang der christlichen Liebe überhaupt. Nächstenliebe und Selbstliebe gehören unzertrennlich zusammen.
    Vielleicht wird es eher verständlich, wenn ich darauf hinweise, dass einer, der Suizid begeht fern der Selbstliebe ist, aus welchem Grund auch immer.

    Es zerstört unser christliches Werteverhalten, wenn wir nicht in der Lage mehr sind, mit Begriffen sorgsam und eindeutig umzugehen. Seien es Übersetzungsfehler oder seinen auch gedankliche Fehlleistung, wir müssen lernen, wieder zu unseren christlichen Werten zu finden, eindeutig und nicht verhandelbar und zwar erst einmal durch / im Umgang mit unseren eigenen Wortschatz.

    Wir können nur innerhalb unseres eigenen Wortschatzes denken. Werden diese Worte oder Begriffe nicht korrekt gekannt oder aber fehlbenutzt, dann entsteht fehlerhaftes Denken, aus fehlerhaftem Denken entsteht fehlerhaftes Handeln. Das hat unsere christliche Liebe nicht verdient.

    Wenn immer nur oberflächlich mit dem Begriff ‚Liebe‘ hantiert wird, wir sollen lieben, sollen dies das und jenen lieben und liebevoll dies das und jenes machen, und man weiß nicht konkret was das bedeutet, wie das in der Praxis geht, dann ist das keine gelungenen Gebrauchsanweisung. Differenziert man aber detailliert, z.B. wir könnten uns in unserer Eigensuch, Selbstsucht zurückhalten, uns im vorangestellten süchtigen Befriedigen unsere eigenen Bedürfnisse zurücknehmen, dann würde schon von ganz von selbst Platz in unseren Sinnen frei werden für die Sicht auf die anderen, die unserer Hilfe und Annahme bedürfen.

    Wer von Euch hat schon einmal daran gedacht, dass es vielleicht der Nächste (sein Nächster) es nicht schafft, aus welchen sichtbaren oder nach außen nicht erkennbarem Grund, den Kirchbesuch selbst aus eigenem Antrieb zu schaffen. Es wäre doch kein großer Aufwand, auf jemanden, der unter Depression und/oder Antriebslosigkeit leidet, zuzugehen und ihm anzubieten, ihn gerne mitzunehmen. Und diese Einladung immer wieder zu wiederholen. Oder die alleinerziehende Mutter in Ihrer Nachbarschaft
    mit ihrer Zeit zu unterstützen, haben Sie schon mal daran gedacht? Oder gehen Sie mit Ihrer eigenen Zeit nur selbstsüchtig um?, oder sind Sie hilfsbereit nur innerhalb der eigenen Familie?

    • G.*K:* Says:

      Weihnachten ist die Zeit der Lobpreisungen, (Lukas 2, 14) doch die Umweltzerstörung unserer Zeit untergräbt die Doxologie der Schöpfung.

      Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes,
      der Erstgeborene vor aller Schöpfung.
      Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist,
      das Sichtbare und das Unsichtbare,
      es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten;
      es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
      Und er ist vor allem,
      und es besteht alles in ihm.
      Kolosser 1, 15-17

      Licht ist das strahlende Bild von Gottes Güte, in der Schöpfung wie auch zur Weihnachtszeit. Der Schöpfer befiehlt: „Es werde Licht“ (1. Mose 1, 3) – und das Universum nimmt Gestalt an. Bei der Geburt Christi scheint Licht inmitten der Finsternis – und die Finsternis kann dieses leuchtende Testament des lebendigen Gottes nicht besiegen (Johannes 1, 4-5).

      Weihnachten ist die Zeit der Lobpreisungen, (Lukas 2, 14) doch die Umweltzerstörung unserer Zeit untergräbt die Doxologie der Schöpfung. Luftverschmutzung und menschengemachter Lärm überdecken die Sphärenmusik, Klimaveränderungen stören den Rhythmus der Meere, von Habgier gesteuerter Missbrauch und Raubbau entstellen die Schönheit zahlreicher Ausdrucksformen des Lebens. Und mit der Erde leiden ihre Bewohner. Das Singen fällt den Armen und anderen gesellschaftlich ausgegrenzten Menschen schon jetzt immer schwerer

  2. saphiri Says:

    Zitat: „Du tust auch Gutes durch ein lächelndes, fröhliches Gesicht, welches die Menschen beruhigt, wenn sie dich sehen.“

    Diese äußerst wichtige Botschaft möchte ich gerne an alle Priester, Seelsorger und Pfarrer in Europa, auch den Kardinälen im Vatikan senden. Diese abschreckend ernsten Mienen von Gesichtern dieser Personen, die alles andere rüberbringen, aber sicher nicht die Menschen beruhigen und seelisch erwärmen.

    Papst Benedikt sieht nie grimmig drein, egal ob er tief in Andacht und Gebet versunken ist, oder die Christen ermahnt und zur Abkehr von der Sünde aufruft, auf seinem Gesicht spiegelt sich immer die Liebe zu Gott wieder – so wie bei seinem Vorgänger Papst Paul II.
    Die Kardinäle jedoch wetteifern im Versteinern ihrer Minen, je grimmiger, desto „heiliger“ meinen sie. Sie sind in ihren selbstsüchtigen Gedanken gefangen ohne daran zu denken, dass die Gläubigen aus ihren Gesichtern einen Hoffungsschimmer sehnend erwarten.

    Was aber kommt rüber, wenn die Minen der Kardinäle während der Weihnachtsmette gleich versteinert aussehen, wie beim Karfreitag Kreuzgang?
    Koptische oder orthodoxe Geistliche sind darin nicht vorbildlicher.
    Dieser Kritik müssen diese Personen sich gefallen lassen und vielleicht bringt diese im neuen Jahr einen neuen Geist an Ausstrahlung in die Gesichter der christlichen Priester, während sie die Messe mit den Gläubigen feiern.

    Wir können doch endlich Abschied nehmen von der Vorstellung, Gott sei ein stets strafender Gott.
    Gott liebt die Menschen – das muss aus den Gesichtern der Kirchenvertreter jederzeit rüber springen, damit es auch geglaubt werden kann. In Brasilien und in einigen afrikanischen christlichen Gmeinden geht das selbstverständlich.

    Seht in die Gesichter der Jugendlichen, wenn sie sich bei Livekonzerten von der Musik berieseln lassen. Sie fühlen sich gut, sie fühlen sich wohl, sie sind begeistert.
    Und Jugendliche in den Kirchen? Sie absolvieren gehorsam ihren Gesang und ihr Gebet, aber selten mit Enthusiasmus oder Wohlfühlen. Jugendkirchentage sind zwar ein Trost, aber zu selten.
    Das muss doch mal auffallen.

    • Bella Ella Says:

      Es gibt sehr viele kleine Jugendkirchentage, aber man muss bedenken, bei einem richtigen großen Jugendkirchentag steckt sehr viel Arbeit dahinter und sehr viel Organisation.

    • Emanuel Says:

      Erstens: Der tote Mensch erkennt kein anderes Wahres und
      Gutes an als was Sache des Leibes und der Welt ist, und dieses betet
      er auch an. Der geistige Mensch erkennt das geistige und himmlische
      Wahre und Gute an, aber aus dem Glauben, aus dem er auch handelt,
      nicht so hingegen aus der Liebe. Der himmlische Mensch glaubt und
      vernimmt das geistige und himmlische Wahre und Gute und erkennt
      keinen anderen Glauben an, als den aus der Liebe, aus der er auch
      handelt.
      Zweitens: Die Zwecke des toten Menschen zielen bloß auf das
      Leben des Leibes und der Welt, und er weiß nicht, was das ewige
      Leben und was der Herr ist. Und wenn er es weiß, so glaubt er es
      nicht. Die Zwecke des geistigen Menschen zielen auf das ewige
      Leben, und so auf den Herrn. Die Zwecke des himmlischen Menschen
      zielen auf den Herrn, und so auf Sein Reich und das ewige
      Leben.
      Drittens: Der tote Mensch, wenn er im Kampf ist, unterliegt
      beinahe immer; und wenn er in keinem Kampf ist, so herrscht bei
      ihm Böses und Falsches, und er ist Sklave. Seine Bande sind Äußeres,
      wie Furcht vor dem Gesetz, vor dem Verlust des Lebens, des Vermögens,
      des Erwerbs, des guten Namens um deswillen. Der geistige
      Mensch ist im Kampf, aber er überwindet immer. Die Bande, von
      denen er beherrscht wird, sind Inneres, und werden genannt Bande
      des Gewissens. Der himmlische Mensch ist nicht im Kampf; und
      wenn Böses und Falsches anficht, so achtet er es nicht, daher er auch
      Überwinder genannt wird. Bande, von denen er angetrieben würde,
      hat er keine, die erschienen, sondern er ist frei; seine Bande, die aber
      nicht erscheinen, sind die Vernehmnisse des Wahren und Guten.

      Vielen Dank an den Betreiber dieser wundervollen Seite ….

  3. G.*K:* Says:

    Lieber Knecht Christi Frohe Weihnacht!

    Zu dem begnadeten Fest,dass Ihr Kopten heute feiert:

    Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es mit der Geburt Christi.

    In Dankbarkeit bewahren-

    Mögest du in deinem Herzen
    das vergangene Jahr in
    Dankbarkeit bewahrn.

    Mit jedem Jahr wachsen die Gaben,
    die Gott dir schenkte,
    um alle die du liebst,
    mit Freude zu erfüllen.

    In jeder Stunde,
    Freude und Leid,
    lächelt der Menschgewordene
    dir zu –
    bleib du in seiner Nähe
    denn durch Ihne kannst Du weiterhin Kraft sammeln und den Menschen mit dieser Arbeit unglaublich viel geben:
    Gott behüte und beschütze Dich!!

    ein „Danke“, das in all den Tagen,
    nie über meine Lippen kam,
    während ich stets von Dir nahm.

    Du gabst mir Liebe, gabst mir Kraft,
    mit Dir habe ich so vieles geschafft,
    Du standest mir stets treu zur Seite,
    dort neben mir stehst Du noch heute.

    Lass mich Dir nun innig danken,
    niemals kam Dein Mut ins Wanken,
    niemals warst Du zögerlich,
    Deine Hände hielten mich.

    Hab Dank für all die Sonnenstrahlen,
    die sich durch Dich in mein Leben stahlen,
    hab Dank für all die Regentropfen,
    die nur von außen an mein Fenster klopfen.

    Hab Dank für all die lange Zeit,
    für Freundschaft und Geselligkeit,
    für all die vielen warmen Stunden,
    in denen Du dich an mich gebunden.

    Ein D für Dankbarkeit
    Ein A für Augenblicksglück.
    Ein N für Nähe.
    Ein K für Kostbarkeit.
    Ein E für Energie.
    Ein DANKE dafür, dass Du mir all das geschenkt hast!

    Alles Gute göttliche

  4. Emanuel Says:

    20. Vers 3: Und Gott sprach: Es sei Licht, und es ward Licht.
    Das erste ist, daß der Mensch zu wissen beginnt, daß das Gute
    und Wahre etwas Höheres ist. Ganz äußerliche Menschen wissen
    nicht einmal, was gut und was wahr ist. Denn sie meinen, alles, was
    Gegenstand der Selbstliebe und Weltliebe ist, sei gut, und meinen,
    alles, was jene Liebe begünstigt, sei wahr. Sie wissen somit nicht,
    daß jenes Gute böse ist, und daß jenes Wahre falsch ist. Wenn aber
    der Mensch von neuem empfangen wird, fängt er zuerst an zu wissen,
    daß sein Gutes nicht gut ist. Und wenn er noch mehr zum
    Lichte kommt, daß der Herr ist, und daß der Herr das Gute und
    Wahre selbst ist.
    Daß man wissen muß, daß der Herr ist, sagt Er selbst bei
    Joh. 8/24: „Wenn ihr nicht glaubet, daß Ich bin, werdet ihr sterben
    in euren Sünden“.
    Dann daß der Herr das Gute selbst oder das Leben und das
    Wahre selbst oder das Licht und somit, daß kein Gutes und Wahres
    ist, außer vom Herrn, auch bei
    Joh. 1/1, 3, 4, 9: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war
    bei Gott, und Gott war das Wort. Alles ist durch dasselbe gemacht
    und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In Ihm war
    das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Das Licht
    aber scheinet in der Finsternis. Er war das wahrhaftige Licht, das
    jeden Menschen erleuchtet, der in die Welt kommt“.

    Danke lieber Knecht !

  5. Emanuel Says:

    saphiri Sagt:
    7. Januar 2012 at 09:35

    „Alles in seinem Vortrag kann ich nicht verstehen. Es liegt wohl an der Übersetzung.“

    Ich glaube kaum sehr geehrter Saphiri, dass hier ein „Übersetzungsfehler“ im Buchstabensinn des Wortes vorliegt.
    „Saphiri“ steht hier für Millionen und Abermillionen Christen, die den wahren Sinn des Wortes einfach nicht mehr verstehen können. Der wahre Sinn des Wortes , ist ein innerer Sinn, deshalb sind die Heiligen Schriften auch heilig …….

    Was wir brauchen, ist eine „Übersetzung des wahren Sinns“ des Wortes, damit die Menschen es wieder verstehen können …..

    Das sage ich in Demut und Bescheidenheit ….

    Amen

  6. Emanuel Says:

    „Das muss wohl ein Übersetzungsfehler sein, denn Selbstliebe ist kein Unkrautsamen, sondern das Gegenteil.
    Es müsste heißen: so lass Satan nicht Unkraut in deinen Dienst pflanzen durch Selbstsucht …“
    Dann wird es jedem verständlich, der Wissen über Sucht hat. Wer es nicht weiß, der muss informiert werden um keinen Wirrwar und keine Irrtümer um diese Begriffe anzustellen.“

    Den Wirrwar habt ihr erzeugt ..!!!!

    „Der Dienst in der Kirche ist eine Wohltat: so lass Satan nicht Unkraut in deinen Dienst pflanzen durch Selbstliebe und Streitigkeiten mit den anderen.“

    Kaum hat ein würdiger Vertreter der Kirche des Herrn auf Erden diese wahren Worte gesprochen, kommen die Streiter und Verwirrer und setzen ihr unseliges Werk fort … ohne Bewußtsein über ihre Verfehlungen und Irrrungen …..

    Selbstverständlich ist es die SELBSTLIEBE , die des Teufels Waffe ist. Die Selbstliebe ist das genaue Gegenteil der NÄChSTENLIEBE. Wer sich selber liebt, hasst den Nächsten …… Gutes kommt nicht aus dem Menschen … Gutes kommt ausschließlich aus dem Herrn …..

    Oh Gott ….. vergib ihnen , denn sie wissen nicht, was sie denken …..

  7. Emanuel Says:

    saphiri Sagt:
    7. Januar 2012 at 09:35

    „Wir können nur innerhalb unseres eigenen Wortschatzes denken. Werden diese Worte oder Begriffe nicht korrekt gekannt oder aber fehlbenutzt, dann entsteht fehlerhaftes Denken, aus fehlerhaftem Denken entsteht fehlerhaftes Handeln. Das hat unsere christliche Liebe nicht verdient.“

    An dem Beitrag des Herrn Saphiri, sind die wesentlichen Grundlagen der Irrlehren dieser Kirche ganz deutlich zu erkennen, für denjenigen, der Augen hat, zu sehen.
    Der obige Ausspruch ist vollkommen korrekt. Daran gibt es nichts zu bemäkeln.
    Die Worte und Begriffe werden und wurden von dieser Kirche nicht korrekt gekannt und – wenn erkannt, dann fehlbenutzt.

    Genau das sind die Gründe, für den Niedergang dieses „Weibes“ …..

    Ich danke dem Herrn, dass ER mir heute offenbart hat, dass es doch noch auf dieser Erde-
    Seine Kirche gibt! Noach lebt .. und das stimmt mich sehr froh.

    Ich danke dem Papst Schenouda III., der für mich das Wort in einer Sprache sprach, die ich verstehe.
    Ich bedeutet mein Inneres — und mein Inneres bedeutet DEN HERRN.

    Ich danke also dem Herrn für die Erhellung durch das koptische Weihnachten 2011.

    • Emanuel Says:

      mache es dir nicht so schwer .. veröffentliche es .. oder lasse es …

      • saphiri Says:

        Mein Kommentar zu Ihren Kommentaren auf meinen Beitrag von oben:
        Gut, dass jeder christliche Mensch einen freien Verstand hat zu denken und eine Vernunft, das richtge zu denken und zu glauben.

      • Für die, die den Unterschied nicht kennen (aber kennen lernen wollen ), sei er kurz erklärt (wobei ich mich im Zweifelsfalle eher an einer Hegelianischer Interpretation orientiere):

        Der Verstand unterscheidet, ordnet ein, wendet Regel an usw. (1.Position des dialektischen „Dreischrittes“. Gerade dies beharren auf die strengen Grenzen, bringt die dialektische Bewegung in Gang zur 2.Position, die ebenfalls mit Recht behauptet werden kann, aber der 1.Position widerspricht).
        Die Vernunft untersucht diese Regeln usw. selbst, überwindet die Grenzen (sieht das, was darin impliziert/vorausgesetzt ist usw.) (3.Position im „Dreischritt“).

        Heute würde man wohl stattdessen von einer Meta-Ebene sprechen. Allerdings hat man das damals aus gutem Grund (endloser Regress) nicht gemacht, näheres auf Anfrage.
        Bezogen auf die praktische Ebene kann man sagen:

        der Verstand versucht seine Ziele möglichst gut zu erreichen, alles möglichst richtig zu machen.
        die Vernunft versucht gute Ziele zu erreichen, das richtige zu machen.
        In diesem Sinne sagte mal jemand: Astronauten auf den Mond zu schicken war ein Triumph des Verstandes, aber eine Niederlage der Vernunft. Das Beispiel unterstellt natürlich, dass das kein sinnvolles Ziel sei, aber selbst wenn man diese Einschätzung nicht teilt, sollte die Unterscheidung daraus klar hervorgehen.

        Die Kritik, die der Geist in mancher einschlägigen psychotherapeutischen und / oder esoterischen Literatur abbekommt, trifft daher nur den Verstand.

        Andererseits sagt Hegel schon in seinen (angeblich „romantischeren“) Frankfurter Notizen („Wastebook“, in stw 602) „Der Verstand kann nicht geschenkt werden“ (Wie immer bei Hegel, liegt das Problem aus seiner Perspektive eher in dem Versteifen auf einer zu überwindenden Ebene.

        Als aufgehobene ist die untere Ebene „Verstand“ in der „darüber liegenden“ enthalten).

        Siehe auch:

      • Emanuel Says:

        „Alles in seinem Vortrag kann ich nicht verstehen.“

        Ihre eigenen Worte , Herr Saphiri.
        Ich entschuldige mich, wenn es belehrend wirken sollte was ich sage, So ist es nicht gemeint. Ich kann niemanden in kirchlichen Dingen belehren. Manchmal lasse ich mein Herz sprechen.

  8. Gut, dass jeder christliche Mensch einen freien Verstand hat zu denken und eine Vernunft, das richtge zu denken und zu glauben.

    Jeder Mensch hat diese Vorraussetzungen mit bekommen—dazu muss man nicht unbedingt christlich geboren sein um einen freien Verstand zu haben,den freien Verstand hat jeder,denn den sieht ja keiner,,,,das richtige zu glauben ist schon ,dann eine andre Dimension…

    • Emanuel Says:

      Falls der werte Betreiber dieser erhellenden Seite es zulässt, würde ich gerne dieses zum Nachdenken senden. Hegel und andere Philosophen in Ehren ….

      Vers 14: Und der Name des dritten Stromes ist Chiddekel,
      der geht östlich gegen Aschur; und der vierte Strom, der ist
      Phrath.
      Der Strom Chiddekel ist die Vernunft oder der Scharfsinn (perspicacia)
      der Vernunft; Aschur ist das vernünftige Gemüt. Daß der
      Strom östlich nach Aschur gehe bedeutet, daß der Scharfsinn der
      Vernunft vom Herrn durch den inneren Menschen in das vernünftige
      Gemüt komme, das dem äußeren Menschen angehört. Der Phrath
      oder Euphrat ist die Wissenschaft, die das Letzte oder die Grenze ist.
      119. Daß Aschur das vernünftige Gemüt oder auch das Vernünftige
      des Menschen bezeichne, erhellt deutlich bei den Propheten,
      wie bei
      Hes. 31/3, 4: „Siehe, Aschur war eine Zeder auf dem Libanon,
      mit schönen Ästen und ein schattiger Lustwald und hoch an Höhe,
      und zwischen dem Dickicht war ihr Zweig; Wasser haben sie wachsen
      gemacht, die Tiefe der Wasser hat sie hoch gemacht, ein Strom
      ging rings um die Pflanzung“:
      Das Vernünftige wird genannt eine Zeder auf dem Libanon; der
      Zweig zwischen dem Dickicht bedeutet das Wißtümliche des Gedächtnisses,
      mit dem es sich so verhält.
      Noch deutlicher bei Jes. 19/23-25: „An jenem Tage wird ein
      Pfad sein von Ägypten nach Aschur, und Aschur wird nach Ägypten
      kommen und Ägypten nach Aschur, und die Ägypter werden Aschur
      dienen. An jenem Tage wird Israel der dritte sein für Ägypten und für
      Aschur, ein Segen inmitten des Landes, das segnen wird Jehovah Zebaoth,
      sprechend: Gesegnet sei Mein Volk Ägypten und Meiner
      Hände Werk Aschur und Mein Erbe Israel“: durch Ägypten wird hier
      und anderswo hin und wieder bezeichnet die Wissenschaft, durch
      Aschur die Vernunft, durch Israel die Einsicht.


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