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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamische Sekte stellt Christen in Nigeria ein Ultimatum 3. Januar 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:44

Boko Haram: Christen sollen binnen dreier Tage den muslimisch dominierten Norden des Landes verlassen

Abuja (kath.net/KAP): Die islamistische Sekte Boko Haram hat die im Norden Nigerias lebenden Christen aufgefordert, den hauptsächlich von Muslimen bewohnten Landesteil umgehend zu verlassen. Die Gruppe stelle den Christen ein „Ultimatum von drei Tagen“, um den Norden Nigerias zu verlassen, sagte ein Sprecher der Sekte am Sonntagabend in einer Telefonkonferenz zu Journalisten, so die Austria Presse Agentur (APA) am Montag. Zudem sollten Muslime, die im hauptsächlich von Christen bewohnten Süden des Landes lebten, in den Norden zurückkehren. Es gebe „Beweise“, dass die Muslime im Süden bald angegriffen würden. Boko Haram hat sich zu den blutigen Anschlägen auf Christen an Weihnachten mit mindestens 49 Toten bekannt. Nach den Anschlägen wuchs die Angst vor einer Eskalation religiöser Gewalt in Nigeria. So drohten Vertreter der Christen in Nigeria, sich zur Wehr setzen zu wollen, sollte es weitere Anschläge geben. Am Samstag verhängte Staatschef Goodluck Jonathan in mehreren Unruheregionen den Ausnahmezustand und ließ bestimmte Grenzabschnitte schließen.

 

Der Boko-Haram-Sprecher sagte, es sei eindeutig, dass Soldaten in den Regionen, in denen der Ausnahmezustand verhängt wurde, „nur unschuldige Muslime“ töten würden. Die Sekte werde sich daher der Armee entgegenstellen, „um unsere Brüder zu schützen“. Bei neuen Zusammenstößen sind am Wochenende im Süden von Nigeria etwa fünfzig Menschen eines gewaltsamen Todes gestorben; oft standen sich dabei Muslime und Christen feindlich gegenüber, heißt es in einem Bericht von Agence France-Press (AFP) am Sonntag. Ein Sprecher des Bundesstaates Ebonyi erklärte allerdings, der Konflikt habe keinen religiösen Hintergrund, sondern gehe auf einen Streit aus dem Jahr 2008 zurück. Präsident Goodluck Jonathan hatte den Ausnahmezustand über die Krisenregionen in Afrikas bevölkerungsreichstem Staat verhängt. Nachdem er von katholischen Bischöfen massiv wegen Untätigkeit kritisiert worden war, besuchte der Präsident am Samstag die katholische Kirche in Madalla bei Abuja, wo am Heiligen Abend 44 Besucher der Christmette einem Anschlag erlegen waren. Die Bischöfe forderten, Jonathan solle „ausländische Experten zu Rate ziehen“, wie er am wirksamsten gegen den islamistischen Terror vorgehen könne.

 

 

 Gewaltwelle gegen Christen Nigerias geht weiter

 

Staatspräsident bezeichnet radikal-islamische Gruppe als „Krebsgeschwür

 

Abuja (kath.net/idea): Die Welle der Gewalt im westafrikanischen Nigeria, der vornehmlich Christen zum Opfer fallen, hat sich über den Jahreswechsel fortgesetzt. Nach Anschlägen der radikal-islamischen Terrorgruppe Boko Haram im Norden des Landes über Weihnachten kamen an Silvester mehr als 50 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen christlichen Gemeinden im Südosten ums Leben. Nach Regierungsangaben war ein seit 2008 schwelender Grundstücksstreit wieder aufgeflammt. Staatspräsident Goodluck Jonathan hatte zuvor unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen die katholische Theresienkirche am Rande der Hauptstadt Abuja besucht, wo Angehörige der Opfer früherer Angriffe zusammengekommen waren.

 

Wegen der Drohung Boko Harams, zum Jahreswechsel weitere Anschläge zu verüben, hatte Jonathan den Ausnahmezustand über vier Unruheregionen im Norden Nigerias verhängt. Er verglich die Gruppe Boko Haram mit einem Krebsgeschwür, das zu entfernen sei. Aus Angst vor Übergriffen hatten zahlreiche Kirchen ihre Jahresschlussgottesdienste abgesagt. Die Zahl der Opfer der jüngsten islamistischen Terroranschläge wird staatlicherseits mit 49 angegeben; die katholische Bischofskonferenz geht hingegen von rund 200 Toten aus. Die Gruppe Boko Haram, die sich als „Taliban“ bezeichnet, will einen islamischen Gottesstaat errichten. Von den 150 Millionen Einwohnern Nigerias sind knapp 49 Prozent Christen, 45 Prozent Muslime und der Rest Anhänger von Naturreligionen.

 

 

Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ

Pressemitteilung 3.1.2012
 
 

Boko Haram arbeitet bei der Durchführung ihrer Ziele mit Al-Kaida zusammen.

 

ILMÖ verurteilt die Ermordung und Vertreibung der Christen in Nigeria – ILMÖ verlangt Schutz für die bedrohten Christen und deren Vertreibung – ILMÖ lehnt den Terror und Gewalt gegen die Angehörigen aller Religionen und Andersdenkende ab
 

Die Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ verurteilt die Christenverfolgung und die systematische Ermordung, Verfolgung und Vertreibung sowie existenzielle Bedrohung der Christen in Nigeria durch die radikale islamistische Sekte Boko Haram, deren Name bedeutet: „Westliche Bildung ist Sünde“. Die Saudi Wahabitische Sekte, die in Wien das Internationale König Abdullah Bin Abdulaziz Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog mit Geld unterstützt, unterstützt auch Boko Haram mit Geld und bildet deren Prediger in Saudi Arabien aus. Boko Haram arbeitet bei der Durchführung ihrer Ziele und Säuberungen in Nigeria mit Al Kaida zusammen. Andersdenkende werden nicht nur in Saudi Arabien sondern auch in Nigeria verfolgt.
 

Die berüchtigte Boko Haram Sekte will das salafistische wahabitische Gedankengut auch in ganz Nigeria für derzeit  rund 160 Millionen Einwohner verbreiten. 40 Prozent (etwa 64 Millionen) der Bevölkerung von Nigeria sind Christen, die Mehrheit sind Muslime. Islamistische radikale Gruppen wie Boko Haram, die den Islam für politische Zwecke ausnützen, setzen sich für die Einführung der islamischen Scharia in ganz Nigeria auch für die Christen und das Verbot westlicher Bildung ein, was immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen mit Christen oder gemäßigten und liberalen Muslimen führt. Die ILMÖ verlangt einen wirksamen Schutz für die Christen in Nigeria und gegen die Repressalien der radikalen Boko Haram Sekte und ruft die Muslime und die Christen auf sich nicht zu bekämpfen, sondern miteinander friedlich zusammenzuleben.

 
 
Vizepräsident Amer Albayati
Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ
Tel.: 0699 / 103 33 243
info@initiativeliberalermuslime.org
http://www.initiativeliberalermuslime.org

 

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