kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das war doch keine Verhandlung, sondern Urlaub! 3. Januar 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 22:42

 

Sehr oft habe ich darüber berichtet und mit vielen Ägyptern, die noch in Ägypten leben, ausführlich gesprochen, dass es weder eine Revolution gab, noch dass Mubarak oder irgendjemand seines Regimes verurteilt werden. Sehr viele sogar in Ägypten leben in der Illusion, dass Mubarak, seine Söhne, sein Ex-Innenminister oder seine Ex-Minister zur Rechenschaft gezogen werden, und dass Ägypten nur eine harte Zeit durchmacht. Wie immer sage ich zu Beginn einer solchen Diskussion: „Erstens geht es nicht nur um Ägypten, sondern um Nordafrika und Nordasien: Von Marokko bis den Sudan und überspringt man Israel und beobachtet Libanon, Jordanien, Syrien, Jemen und Bahrain“. Es ist kein Wunder, dass in allen erwähnten Ländern die Machthaber gestürzt, in die Flucht getrieben, ins Gefängnis geworfen oder gelyncht, und dass die Moslembrüder an die Macht gekommen sind. Es ist auch kein Wunder, dass die Medien in Amerika und Europa die Ex-Diktaturen verflucht und die bärtigen Rebellen anhimmeln, und dass sie immer noch alles totschweigt, was die Bärtigen in einem bösen Licht erscheinen lässt: Christenverfolgung, Herabwürdigen des Judentums und des Christentums, Manipulieren der Wahlen mindestens in Ägypten und die erschreckenden Aussagen betreffend alles, was Demokratie, Kultur, Menschenrechte oder Freiheit betrifft.

 

Was mit Gaddafi und seinen Söhnen gemacht wurde, hat die ganze Welt gesehen. Seif Al-Islam verlor seinen Zeigefinger, mit dem er die bärtigen Rebellen bedroht hat. Ali Abd Allah Saleh kooperierte, vor allem nachdem er in der Moschee seines Palastes verunstaltet wurde. Die Saudis behandelten ihn und als Fortsetzung der Seifenoper kehrte er nach Jemen zurück. Jetzt geht die Vorstellung zu Ende. Saleh fliegt nach Amerika und lässt sich medizinisch behandelt und der Vorhang geht zu. Nur auf Baschar Al-Assad schlägt die ganze Welt ein, ohne ein Wort zu verlieren, dass er sein Land vor den bärtigen Moslembrüdern schützen will, welche von den – unter anderem – Saudis finanziert werden. Aber mit Baschar muss eine andere Fliege mit derselben Klatsche geschlagen werden: Der Iran! Jedoch ist es nicht so einfach! Das könnte vielleicht die vielen Videos und Artikel erklären, die ich in der letzten Tagen bezüglich eines baldigen „dritten Weltkrieges“ erhalte. Bald zeige ich etwas davon!

 

 

 

 

 

Zurück zu Mubarak & Co.: Man sieht ihn, seine Söhne und seinen Ex-Innenminister, welche sich elegant, gut genährt, super gelaunt und vor allem frei wie Vögel einmal nach dem anderen zeigen. Mubarak sonnt sich mit Sonnenbrille auf der Chaiselongue. Gamal und sein älterer Bruder Alaa tragen schicke Traininganzüge. Gamal trägt sein Tagebuch immer mit sich und Alaa nimmt sein Beach-Stuhl immer mit, um nicht im Käfig stehen zu müssen. Eladly ist topschick wie immer: Kappe, casual Anzug und ein Täschchen. Wie Sie auf diesem Video sehen, salutieren die Polizisten ihrem noch Innenminister. Respektvoll stehen die hochrangigsten Offiziere Stramm, wenn sie Mubarak und seine Söhne gesehen haben. Wie die Ägypter sich auf Facebook, Twitter und den Webseiten lustig machen: „Diese Truppe macht nur Urlaub und die Typen um sie sind nur die Mitarbeiter dieses Strandes, welche von dem Militärrat beschäftigt werden. Arm ist echt das Volk, das um sein tägliches Brot bangt“. Haben Sie gesehn, wie die Demonstranten an ihren Betten mit Handschellen angekettet wurden, obwohl sie überaus schwer verletzt waren? Haben Sie wie diese Ägypter zum Richter gebracht wurden? In Ketten und mit Fußtretten und Schlagstöcken! Und man soll nicht staunen, wenn man diese Szenen zum 14. Mal sieht?

 

Also seien Sie bitte nicht naiv und glauben Sie keinem, der Ihnen einen Bären binden will. Das Ganze ist eine abgekartete Show, welche von den „MÄCHTIGEN“ (Sie wissen schon, wen ich meine) veranstaltet wurde. Warum?

Das haben wir doch mehrmals durchkaut!

 

 

 

 

 

 

 

Sehen Sie selber, wie Habib Eladly hofiert wird.

 

 

 

 

Der beliebte und berühmte Dichter Abd Alrahman Alabnoudy:

„Einem salutieren sie in seiner Zelle und für uns hat man nur Fußtritte und Ohrfeigen“!

 

 

 

 

 

Sie wollten das ägyptische „Rot-Käppchen“ retten: Ihab Jesaja (Kopte) und Aza Hilal (Muslimin)

Schauen sie, wie sie wie viele Demonstranten zugerichtet wurden (ab 1:50)!

Ihab wurde am Knie angeschossen und Aza war tagelang bewusstlos.

 

2 Responses to “Das war doch keine Verhandlung, sondern Urlaub!”

  1. Erich Foltyn Says:

    sie brauchen Mubarak ja nicht verurteilen, weil es ist ja nicht besser geworden, sondern schlechter.

    • Wolf Says:

      Ja, das ist wahr, aber vorhersehbar. Wenn ich mich erinnere, aus wieviel Gutmenschen-Hälsen der Umsturtz in Ägypten als Beginn der Demokratisierung dargestellt und diese Meinung auch hartnäckig verteidigt wurde, jeder der anderer Meinung war, wurde als islamophober Dummschwätzer hingestellt.
      Nun hat sich doch bewiesen wer am Ende Recht behielt, es sind die Islamkritiker, nicht die Gutmenschen, die mit der rosaroten Brille durch die Welt irren.


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